Luftreiniger gegen Asbest Zum Schutz der Lungen vor ultrafeinen Asbestfasern.

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Der krebserzeugende Baustoff Asbest schlummert noch in vielen Gebäuden. In der Folge kommt es zu einer Freisetzung der gefährlichen Asbestfasern. Asbest kann zu ernsthaften Erkrankungen wie chronischer Lungenentzündung, Krebs oder Asbestose führen. Ein professioneller Luftreiniger kann für Abhilfe sorgen. Weiterlesen...

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Was Sie bei der Anschaffung eines Luftreinigers gegen Asbest beachten sollten

Asbest galt wegen seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten in der Bauwirtschaft einst als Wunderfaser. Die Mineralfasern zeichnet eine hohe Hitze- und Säurebeständigkeit, ausgezeichnete Elastizität und Isolierfähigkeit, Unempfindlichkeit gegen Chemikalien sowie eine Zugfestigkeit aus, die der vom Stacheldraht überlegen ist. Das Problem besteht allerdings darin, dass die Mineralfasern dazu neigen, sich immer weiter aufzuspalten.

Warum ist Asbest gefährlich?

Werden die Asbestfasern beim Kontakt eingeatmet, dann können daraus ernsthafte Atemwegserkrankungen bis hin zum Krebs entstehen. Die Asbestose, eine durch Asbest ausgelöste Staublungenerkrankung, ist in Deutschland als Berufskrankheit anerkannt. Die Zeit von der Einatmung bis zum Ausbruch der Krankheit kann 30 Jahre betragen.

Luftreiniger gegen Asbest können die ungeahnte Gefahr direkt bekämpfen

Früher wurde auf dem Dach fest gebundener Asbest gebaut - Heute weiß man, dass dieser Stoff gesundheitsschädlich ist. @LianeM /istockphoto.com

Das Asbestverbot kam 1993

Asbest findet sich in der Bauwirtschaft als massenweise verwendeter Baustoff seit den 1930er Jahren wieder. Ihren Höhepunkt hatten die Mineralfasern in den 1960er Jahren. Erst danach kamen die gesundheitsschädlichen Eigenschaften des Minerals allmählich ans Licht. Im Jahre 1993 folgte das grundsätzliche Verbot zur Verwendung von Asbest. Doch in vielen älteren Gebäuden ist der Baustoff noch allgegenwärtig. Dazu der Geschäftsführer des Norddeutschen
Asbestsanierungsverbandes (NAV), Torsten Mußdort

„In Häusern, die zwischen 1960 und 1990 gebaut wurden, ist mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit Asbest zu finden.“

Die Altlast Asbest wuchert in Gebäuden weiter

Wird in Gebäuden eine Menge an Asbest festgestellt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr vertretbar erscheint, dann kann der Abriss der Gebäude angeordnet werden. Ein prominentes Beispiel ist der Palast der Republik. Doch das ehemalige Prestigeobjekt der DDR war nur die Spitze des Eisberges. Jüngst traf es zum Beispiel den NDR, für dessen Hochhaus in Hamburg-Lokstedt der Abriss angeordnet wurde. Über 100 Mitarbeiter mussten umziehen. Das Beispiel zeigt, dass es jeden treffen kann.

Wo sich Asbest befindet:

Zu rund 70 % findet sich Asbest in älteren Gebäuden als Baumaterial bzw. Asbestzement. Doch aufgrund der Vielseitigkeit der Silikonfasern sind diese auch in zahlreichen Produkten eingearbeitet worden. Dabei handelt es sich unter anderem um Fliesenkleber, Dichtungsschnüren, Fensterkitt, Rohren und Fußbodenkleber. Bei hellen Platten aus Hart-PVZ und PVC-Rollerware kann die Asbestverklebung so massiv sein, dass der Asbestanteil auf bis zu 15 % schnellt.

Wie kann ein Luftreiniger helfen?

Die freigesetzten faserförmigen Silikatminerale weisen durchschnittlich einen Durchmesser von 2 mµ auf. Sie gehören damit zur Kategorie Feinstaub und werden in der Feinstaub-Klassifikation als Feinststaub definiert. Die Einteilung funktioniert auf Basis von drei Größen:

  • PM10: Feinstaub, Durchmesser: 2,5 bis 10 µm, kann den Kehlkopf passieren
  • PM2,5: Feinststaub: Durchmesser: 0,1 bis 2,5 µm, lungengängig
  • PM0,1: Ultrafeinstaub: Durchmesser: kleiner als 0,1 µm, kann ins Blut dringen

Ein Luftfilter gegen Asbest muss also ein Luftreiniger sein, der die Wohnung von Feinstaub befreien kann. Nur dieser vermag es, die winzigen freigesetzten Silikatfasern aus der Raumluft abzufangen und im Filter verschwinden zu lassen. Wir empfehlen dafür einen HEPA-Feinstaubfilter, den es in den Klassen H13 und H14 nach EN 1822-1 zu erwerben gibt.

Nahansicht HEPA-Filter

HEPA-Filter

Der HEPA-Filter kann Partikel bis zu einer Größe zwischen 0,1 und 0,3 µm aus der Raumluft absorbieren. Der Reinigungsgrad liegt dabei bei 99,95 % (H13) bzw. 99,995 % (H14). Ein weiterer Vorteil des HEPA-Filters: Aufgrund seiner Universalität bietet er für das eigene Heim einen Rundumschutz.

Der AP35 und der AP40 PRO sind passende Beispiele für Luftreiniger zur Entnahme von Asbestfasern:

Lesenswert: Welches Gerät ist für welche Raumgröße ideal?

Jeder Luftreiniger ist für eine bestimmtes Raumvolumen ausgelegt, daher sollte man vorher abklären welches Modell man benötigt. Erfahren Sie hier mehr zu den Hintergründen…

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