Fragen & Antworten

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Der Prozentsatz, zu dem viele unerwünschte Stoffe aus dem Leitungswasser gefiltert werden können, hängt bei einem Aktivkohlefilter unter anderem von der Größe der Filterporen und von der Fließgeschwindigkeit des Wassers im Filtereinsatz ab. Aus diesem Grund haben unsere angebotenen Filtereinsätze extrem feine Poren und bieten nur eine relativ geringe Durchflussgeschwindigkeit.

Wenn das gesamte Hauswasser mit einem Aktivkohlefilter gefiltert werden sollte, dann müsste entweder eine sehr große, teure Filteranlage installiert werden oder die Filtereinsätze müssten sehr große Poren haben und würden dem Wasser viele unerwünschte Stoffe nicht entnehmen können.

Die Filterung des gesamten Hauswassers mit einem relativ großporigen Aktivkohlefilter (der genügend Wasserdurchfluss bietet) macht eigentlich nur dann Sinn, wenn das Leitungswasser viel Chlor enthält. Das ist in Deutschland kaum der Fall und selbst dann wäre eine zusätzliche Feinfilterung an der Entnahmestelle für Trinkwasser empfehlenswert, um weitere unerwünschte Stoffe zu entnehmen.

Der DVGW ist der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Die Aufgabe des DVGW ist unter anderem die Normung, Prüfung und Zertifizierung von gas- und wasserfachlichen Materialien und Geräten auf sicherheitstechnische, hygienische und umweltmäßige Unbedenklichkeit.

Der DVGW ist jedoch keine öffentliche oder staatliche Institution, sondern ein privater Verein. Die Zertifizierung von Produkten beim DVGW ist keine Pflicht und auch keine Voraussetzung für die Erlaubnis zur Installation, sondern eine freiwillige Möglichkeit.

Voraussetzung für die Erlaubnis zur Installation von Produkten in eine Leitungswasseranlage ist die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen: Es dürfen nur Materialien und Geräte verwendet werden, die den anerkannten Regeln der Technik entsprechen.

Alle unsere angebotenen Wasserfilter und Wasserwirbler erfüllen sämtliche gesetzliche Vorschriften und sind somit zur Installation in Leitungswassersystemen zugelassen.

Das Filtersysteme sollten idealerweise täglich genutzt werden. Nach längerem Stillstand (Stagnation über mehrere Stunden) sollte das im Auslauf stehende Filterwasser (ca. 250 – 500 ml) ungenutzt abfließen.

Wurde das Filtersystem mehrere Tage nicht genutzt (beispielsweise im Urlaub), so lassen Sie die ersten 10 Liter gefiltertes Wasser ungenutzt abfliessen (je nach Filtereinsatz dauert das 2 – 5 Minuten). Vielleicht haben Sie auch freundliche Nachbarn, die bei Abwesenheit den Filter regelmäßig nutzen, um beispielsweise Ihre Blumen zu gießen.

Bei einer längeren Abwesenheit (mehr als 14 Tage), sollte der Filtereinsatz ausgebaut und trocken gelegt werden. Somit wird potentiellem Keimwachstum die Grundlage genommen. Idealerweise planen Sie ihren Urlaub immer so, dass direkt danach ein frischer Filtereinsatz eingebaut werden kann. Auch sollte bei längerer Abwesenheit immer die Wasserzufuhr zum Filtersystem geschlossen werden.

Wurde das Filtersystem für mehr als 4 Wochen nicht genutzt, empfehlen wir einen Austausch des Filtereinsatzes und die Desinfektion des Filtersystems.

Die maximale Betriebstemperatur der Filtereinsätze von Alvito liegt bei 40° C. Wenn heisses Wasser längere Zeit durch den Filtereinsatz fliesst, so wird der Filtereinsatz vom heissen Wasser beschädigt und muss ausgewechselt werden. Falls dies mal unbeabsichtigt vorkommt, dürfte noch kein Schaden entstanden sein...

Weitere Informationen finden Sie der “Anleitung Filterwechsel”.

Entweder stimmt etwas mit der Dichtung nicht oder das Gehäuse ist nicht richtig zusammengeschraubt.

  1. Prüfen Sie, ob die Dichtfläche am Filterkopf, der O-Ring und die Nut in der Filtertasse sauber sind. Sollten sich Verunreinigungen an den genannten Stellen befinden, reinigen Sie diese.
  2. Prüfen Sie, ob der Dichtungsring (O-Ring) richtig in der Filtertasse (Unterteil) liegt und unbeschädigt ist.
  3. Prüfen Sie, ob sich am Filtereinsatz an beiden Enden schwarze Flachdichtungen befinden. Dies ist bei manchen Filtereinsätzen der Fall und die schwarze Flachdichtung kann von der Seite entfernt werden, auf der in der Mitte die Ausfluss-Öffnung ist.
  4. Stecken Sie den Filtereinsatz fest auf den Stutzen im Gehäuse-Oberteil. Dazu kann der Stutzen vorher mit etwas Wasser angefeuchtet werden. Der Filtereinsatz wird leicht schräg angesetzt und dann drehend auf den Stutzen gedrückt, bis er vollständig fest sitzt.
  5. Prüfen Sie, ob die Überwurfmutter richtig zugedreht ist.

Entweder stimmt etwas mit der Dichtung nicht oder das Gehäuse ist nicht richtig zusammengeschraubt.

  1. Prüfen Sie, ob die Dichtfläche am Gehäusefuß, der O-Ring (Dichtung) und die Nut im Gehäuseoberteil sauber sind. Sollten sich Verunreinigungen an den genannten Stellen befinden, reinigen Sie diese.
  2. Prüfen Sie, ob der Dichtungsring (O-Ring) richtig im Gehäuseoberteil liegt und unbeschädigt ist.
  3. Prüfen Sie, ob sich am Filtereinsatz an beiden Enden schwarze Flachdichtungen befinden. Dies ist bei manchen Filtereinsätzen der Fall. Je nach Filtereinsatz muss entweder die obere oder untere schwarze Flachdichtung entfernt werden. Konkret siehe Darstellungen hier...
  4. Stecken Sie den Filtereinsatz fest auf den Stutzen im Gehäuse-Unterfuß. Dazu kann der Stutzen vorher mit etwas Wasser angefeuchtet werden. Der Filtereinsatz wird leicht schräg angesetzt und dann drehend auf den Stutzen gedrückt, bis er vollständig fest sitzt.
  5. Prüfen Sie, ob das Gehäuseoberteil handfest zugedreht ist.

Drei Ursachen sind dafür möglich: Der Wasserzulauf ist gestört, der Filtereinsatz blockiert oder mit einem Schlauch stimmt etwas nicht.

  1. Prüfen Sie, ob das Eckventil an der Wand und der Absperrhahn am Eingangsschlauch geöffnet sind.
  2. Prüfen Sie, ob der Filtereinsatz in der richtigen Richtung eingesetzt ist. Die Seite mit der Auslauf-Öffnung in der Mitte muss zum Gehäuse-Deckel zeigen und im Stutzen stecken.
  3. Kommt genügend Wasser, wenn Sie den Filtereinsatz entnehmen und das Filtersystem ohne Filtereinsatz betreiben? Eventuell ist ein Schlauch verstopft?
  4. Wurde das Gehäuse entlüftet? Die Entlüftung ist in der Filterwechselanleitung beschrieben auf Seite 9 unter Punkt 13.
  5. Handelt es sich um einen Filtereinsatz mit Membran (ABF Duplex, IFP Puro, EM Puro)? Entlüften Sie den Filtereinsatz, wie es in der Filterwechselanleitung auf den Seiten 14 und 15 beschrieben ist.

Auch nützlich in diesem Zusammenhang ist die Prüfliste zum Wasserdurchsatz vom Hersteller Alvito.

  • Das Gehäuse steht unter Druck und lässt sich deshalb nicht öffnen.
  • Nehmen Sie das Filtersystem in Betrieb und lassen Sie für ca. 10 Sekunden das Wasser durchfliessen.
  • Schliessen Sie dann die Wasserzufuhr am Hahn und drehen Sie den Hebel am Umlenkventil in die Diagonale halb zwischen die waagerechte und die senkrechte Position.
  • Anschließend öffnen Sie das Gehäuse.
  • Das Gehäuse steht unter Druck und lässt sich deshalb nicht öffnen.
  • Nehmen Sie das Filtersystem in Betrieb und lassen Sie für ca. 10 Sekunden das Wasser durchfliessen.
  • Lassen Sie den Wasserhahn für das gefilterte Wasser geöffnet und schliessen Sie die Wasserzufuhr am Absperrhahn vor dem Filtergehäuse.
  • Jetzt kommt kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Öffnen bzw. drücken Sie nun das Entlüftungsventil oben am Filterkopf.
  • Anschließend können Sie die Kupplungen am Gehäusedeckel entfernen, wenn Sie den Filtereinsatz im Spülbecken wechseln.

Grundsätzlich sollte der Wasserdurchfluss des Filtereinsatzes mindestens so groß sein, wie der angegebene Wasserdurchfluss des Wasserwirblers.

Bei einem Wasserwirbler mit einer Durchflussgeschwindigkeit von ca. 4 Litern pro Minute empfehlen wir entsprechend von Alvito den ABF Primus SD, ABF Primus EM oder ABF Primus CLC.

Auch schnellere Filtereinsätze mit Membran können genutzt werden (beispielsweise Alvito ABF Duplex SD, Carbonit IFP PURO oder Carbonit EM PURO), jedoch wird die Durchflussgeschwindigkeit durch den Wasserwirbler auf ca. 4 Liter begrenzt.

Bei diesen Filtereinsätzen mit einer Durchflussgeschwindigkeit von ca. 8 Litern pro Minute empfehlen wir Wasserwirbler mit größerer Wirbelkammer (Viva 1.8 mehr Inline 1.8)


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