Wasserqualität in
Ludwigsburg

Trinkwasser und Stadtwappen Ludwigsburg

Ludwigsburger Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 28. Mai 2021
Lesedauer: 0 Minuten

Ludwigsburg wird seit 1866 von den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB) mit Wasser versorgt. Unter anderem stammt das Ludwigsburger Trinkwasser von der Landeswasserversorgung sowie von der Bodensee-Wasserversorgung. Die Landeswasserversorgung nutzt Rohwasser aus Quellwasser, Grundwasser und Flusswasser. Das Bodenseewasser besteht aus Rohwasser, das aus 60 Metern Tiefe kommt.

Die Wasserhärte in Ludwigsburg ist mittelhart, was sich im Alltag als besonders angenehm gestaltet. Stete Kontrollen garantieren eine hervorragende Wasserqualität in Ludwigsburg. Das Wasser aus den beiden Versorgungsquellen wird in einem mehrstufigen Verfahren sorgfältig gefiltert und mit Ozon behandelt.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Ludwigsburg.

Wasserhärte in Ludwigsburg

Wasserhärte

9
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

9 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Mit einem durchschnittlichen Härtegrad von 9 °dH ist das Wasser in Ludwigsburg mittelhart. Dies bedeutet, dass Sie Ihre Küchengeräte regelmäßig entkalken sollten. Anders als bei hartem Wasser ist eine schnelle Verkalkung jedoch kein hohes Risiko. Zudem benötigen Sie in Ludwigsburg keinen zusätzlichen Enthärter für das Wäschewaschen.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wie gut ist die Ludwigsburger Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Ludwigsburg?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,62 %*

Natrium

9,35 mg/l - Natrium ist dafür zuständig, den Wasserhaushalt im Körper zu regeln und Reize in Nerven- und Muskelzellen weiterzuleiten. Die empfohlene tägliche Menge liegt bei 1.500 mg Natrium.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
6,20 %*

Calcium

62 mg/l - 1.000 mg Calcium pro Tag werden für Erwachsene empfohlen. Der Stoff hilft dabei, die Knochen zu stärken. Außerdem reguliert Calcium die Erregbarkeit von Nerven und Zellen.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
2,74 %*

Magnesium

9,6 mg/l - Besonders in der Schwangerschaft und beim Sport ist Magnesium wichtig, denn der Stoff baut die Knochen auf und steuert die Erregbarkeit von Nerven. Zwischen 300 und 350 mg Magnesium pro Tag werden für alle Erwachsenen empfohlen.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,04 %*

Kalium

1,75 mg/l - Kalium ist gemeinsam mit Natrium und Chlorid für den Wasserhaushalt zuständig. Darüber hinaus steuert der Mineralstoff die Reizleitung für Nerven und Muskeln. Der empfohlene Tageswert liegt bei 4.000 mg Kalium für Erwachsene.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,90 %*

Chlorid

20,7 mg/l - Chlorid ist ein Bestandteil von Kochsalz. Ebenso wie Natrium ist es immer in Wasser zu finden. Unter anderem ist Chlorid für die Bildung der Magensäure zuständig. Pro Tag sind 2.300 mg Chlorid nötig.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,99 %*

Sulfat

29,85 mg/l - Sulfat ist für den Proteinstoffwechsel, die Festigkeit von Haut und Haaren sowie für die Verdauung wichtig. Ein Tagesbedarf lässt sich nicht festlegen, aber mindestens 100 mg Sulfat sollten Sie täglich konsumieren.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Ludwigsburg besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Ludwigsburg zuständig?

Die SWLB versorgt sowohl Ludwigsburg als auch Kornwestheim seit über 160 Jahren mit Trinkwasser. Dieses kommt sowohl von der Landeswasserversorgung Baden-Württemberg als auch von der Bodensee-Wasserversorgung. Das Unternehmen betreibt sieben Speicheranlagen, zu denen vier Wassertürme gehören, und hat ein Rohrnetz von 650 Kilometern.

Die Wasserqualität in Ludwigsburg wird regelmäßig von unabhängigen Laboren kontrolliert. So wird sichergestellt, dass sich alle Werte deutlich unter den Grenzwerten der deutschen Trinkwasserverordnung befinden.

Kontakt - Wasserwerke Ludwigsburg

Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Ludwigsburg
Störungsannahme:
07141 910-2393

Welche Parameter können im Ludwigsburger Leitungswasser bedenklich werden?

Das Ludwigsburger Leitungswasser hat schon seit vielen Jahren keine gesetzlichen Grenzwerte bei der Trinkwasserqualität überschritten. Die vorgestellten Parameter zeigen, dass sich die Werte deutlich unter den von der Trinkwasserverordnung erlaubten Zahlen bewegen. Jedoch sollten Sie beachten, dass auch die Armaturen und Bedingungen im eigenen Haus das Trinkwasser verschmutzen können. Eine regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität direkt am Hahn ist daher zu empfehlen.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Ludwigsburg

Das Wasser in Ludwigsburg kommt sowohl aus Quellwasser als auch aus Grundwasser und Flusswasser. Beide Wasserversorgungen nutzen ein mehrstufiges Verfahren, um das Trinkwasser nach strengen Maßstäben zu filtern und dann mit Ozon zu behandeln.

In Ludwigsburg gibt es keine Wasserschutzgebiete. Jedoch finden sich in der Nähe der Stadt, nämlich in Poppenweiler und in Markgröningen, Schutzzonen. Diese dienen dazu, das Grundwasser vor Verunreinigungen durch Chemikalien oder landwirtschaftliche Mittel zu schützen.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Ludwigsburg

Durch das Stadtgebiet von Ludwigsburg fließt der Tälesbach, der drei Kilometer nordöstlich der Stadt in den Neckar mündet. Das Baden sowohl im Neckar als auch im Tälesbach ist verboten, da die Wasserqualität nicht ausreichend gut ist. Jedoch gibt es einen See in der Umgebung von Ludwigsburg, den Max-Eyth-See, der zum Baden freigegeben ist. Regelmäßige Wasserproben bestätigen die gute Wasserqualität dieses Sees.

Besonderheiten zum Ludwigsburger Trinkwasser

Das Ludwigsburger Trinkwasser ist von sehr hoher Qualität, kommt aber nicht aus der Stadt selbst. Denn der Weinbau in der Gegend hinterlässt Pestizidrückstände im Wasser, die eventuell gesundheitsschädlich sind. Das Leitungswasser in der eleganten Nachbarstadt von Stuttgart lässt sich bedenkenlos genießen. Sehenswert in Ludwigsburg ist das Residenzschloss mit seinen Grünanlagen und großzügigen Alleen.

Häufig gestellte Fragen zum Ludwigsburger Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Ludwigsburger Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Ludwigsburg wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Ludwigsburger Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Ludwigsburger Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Ludwigsburger Leitungswasser trinken?

Die Ludwigsburger Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Ludwigsburg sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Ludwigsburger Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Ludwigsburg über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Ludwigsburger Trinkwasser Legionellen?

Die Ludwigsburger Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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