Leitfähigkeit von Wasser
Die Leitfähigkeit von Wasser ist seine Fähigkeit, elektrischen Strom zu leiten.
Wie gut die Leitfähigkeit von Wasser ist, wird durch die im Wasser gelösten Stoffe (Ionen) beeinflusst. Das bedeutet, dass reines Wasser, auch destilliertes oder entmineralisiertes Wasser genannt, kaum leitfähig ist. Sind im Wasser hingegen sogenannte Verunreinigungen, wie Salze, Säuren oder Basen, die Ionen freisetzen, erhöht dies die Leitfähigkeit.
Messbarkeit der Leitfähigkeit
In der Regel wird die Leitfähigkeit des Wassers in Mikrosiemens (µS/cm) oder Millisiemens (mS/cm) gemessen.
Grundsätzlich gilt: Je mehr Strom durch die Wasserprobe fließt, desto höher ist die Leitfähigkeit und desto größer auch die Anzahl der Fremdstoffe im Wasser. Destilliertes Wasser ist mit einer Leitfähigkeit von höchstens 20 µS/cm somit kaum leitfähig, während es im deutschen Leitungswasser je nach Region und Wasserhärte etwa 300 bis 800 µS/cm sind.
