Glossar

Filterkartusche

Aktualisiert am · Marco Fabian

Die Filterkartusche, auch Filtereinsatz genannt, ist das austauschbare Innenleben eines Wasserfilters und enthält das eigentliche Filtermaterial.

Aufbau

Eine Kartusche besteht aus dem Filtermaterial, einer Endkappe an jedem Ende und Dichtungen. Bei gesinterten Blöcken ist das Material selbst tragend. Die Bauformen sind weitgehend genormt, verbreitet sind 10 Zoll Länge mit 2,5 Zoll Durchmesser, daneben gibt es herstellereigene Bajonett- und Steckverschlüsse.

Wechselintervall

Zwei Größen begrenzen die Nutzungsdauer: die Kapazität in Litern und die Zeit. Maßgeblich ist, was zuerst eintritt. Sechs Monate sind bei leitungsgebundenen Filtern die übliche Obergrenze, unabhängig von der durchgelaufenen Menge, weil sich mit der Zeit Keime ansiedeln können. Bei Tischkannenfiltern geben die Hersteller vier Wochen oder rund 100 Liter an.

Was beim Wechsel oft vergessen wird

Das Gehäuse. Es gehört bei jedem Kartuschenwechsel mit warmem Wasser gereinigt und getrocknet, und die Dichtungen gehören kontrolliert. Eine neue Kartusche in einem belegten Gehäuse ist nach wenigen Tagen wieder besiedelt.

Quellen

Verwandte Begriffe

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