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Wasser reinigen - Methoden, Infos und Tipps

Statt Säften, Limonaden oder beworbenem Flaschenwasser sind pures Mineralwasser oder gereinigtes Leitungswasser die bessere Wahl. Ein Aktivkohle-Blockfilter entfernt Schadstoffe, während natürliche Mineralien erhalten bleiben, anders als bei Umkehrosmose oder Destillation. Ionenaustausch und Ionisierung verändern nur Härte und pH-Wert, während UV-Bestrahlung zuverlässig desinfiziert, aber keine Schadstoffe filtert.

Marco FabianZuletzt aktualisiert am ca. 12 Min. Lesezeit2 Quellen
Frau streckt am Fenster ein gefülltes Wasserglas in Richtung Kamera, Hintergrund unscharf
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Betrifft es mich?

Ob sich eine Reinigung oder Verbesserung für Ihr Trinkwasser lohnt, entscheidet sich an diesen Punkten:

  • Sie greifen aktuell zu Flaschenwasser, Säften oder Limonaden statt zu Leitungswasser, oft nur wegen Geschmack oder Sorge um Schadstoffe.
  • Sie nutzen bereits einen Tischkannenfilter, Ionentauscher, Ionisierer oder ein UV-Gerät und sind unsicher, ob dieser wirklich reinigt.
  • Ihr Leitungswasser schmeckt fade, metallisch oder nach Chlor, obwohl es laut Trinkwasserverordnung als sicher gilt.
  • Sie möchten dauerhaft gereinigtes Wasser direkt am Hahn statt einzelne Flaschen zu kaufen oder abzukochen.

Säfte, Limonaden und so weiter bieten zwar auch eine Wasserzufuhr aber bringen ebenfalls Kalorien, Zucker und andere weniger gesunde Aspekte mit sich. Das gilt gleichermaßen für viele Wassersorten aus dem Handel, obgleich sie als besonders gesund beworben werden. Daher ist pures Mineralwasser oder gar Leitungswasser die bessere Wahl. Insbesondere letzteres ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn es gereinigt ist, und dann gibt es sogar noch weitere Verbesserungen.

1 Warum überhaupt Wasser reinigen?

Wasser reinigen lohnt sich, weil Pestizide, Plastik, Arzneimittelreste und Schwermetalle über den Wasserkreislauf und die Rohrleitungen in kleinsten Rückständen ins Trinkwasser gelangen. Woher das Trinkwasser auch bezogen wird, am Anfang stammt es immer aus dem globalen Wasserkreislauf, genauer aus Tiefen- und Grundwässern oder Oberflächenwässern wie Seen und Flüssen. Insofern beeinflussen alle schädlichen Faktoren, die die Umwelt belasten, auch das Wasser.

Das heißt, Pestizide aus Landwirtschaft, Plastik aus Abfallprodukten und sogar Arzneimittel können theoretisch allesamt in kleinsten Rückständen in sämtlichen Wässern gefunden werden. Je nach Material der Rohrleitungen für die Verarbeitung und den Transport von Wasser kommen auch Schwermetalle hinzu. All dies wirkt in mehr oder weniger hohen Konzentrationen für den Menschen schädlich bis giftig.

Warum überhaupt Wasser reinigen?
Alles, was die Umwelt belastet, belastet durch den Wasserkreislauf letztlich auch jegliches ungefilterte Wasser. (Bildquelle: Arsgera / istockphoto.com)

Deshalb sollte das Wasser für den Flüssigkeitsbedarf des Körpers von den besagten Schadstoffen möglichst befreit sein. Und belastetes Wasser unterscheidet sich nicht zuletzt im Geschmack und Geruch sehr von reinem Wasser. Zur Reinigung gibt es heute viele Möglichkeiten, allen voran Wasserfilter. Leider werden bei Verbrauchertests hier mitunter falsche oder irreführende Eindrücke vermittelt oder es fehlen die richtigen Vergleiche.

Ist abgefülltes Wasser aus dem Supermarkt rein?

Erst wenn Wasser eine gute Qualität aufweist, wird es zur wirklichen Alternativen zu Säften, Limonaden und abgefülltem Wasser (siehe Welches Wasser trinken?). Das betrifft vor allem den Geschmack und die Schadstofffreiheit. Pures Wasser aus der Leitung empfinden zunächst viele als schlecht schmeckend und vermuten daher auch Schadstoffe. Aus diesem Grund bleiben sie bei abgefülltem Wasser aus dem Supermarkt, zumal es dafür viele Geschmacksvariationen gibt.

Jedoch sind diese Wassersorten keineswegs immer frei von Schadstoffen und somit auch nicht rein. Ökotest fand 2020 in stillen Wässern, darunter teuren Marken, Rückstände von Pestiziden. Sogar extra als für Säuglingsnahrung geeignet bezeichnete Wässer können bedenkliche Mengen an schädlichen Stoffen enthalten. Je nach Verpackung ist Mikroplastik hier ein ganz logisches Risiko.

2 Welche Methoden zur Reinigung von Wasser gibt es?

Zur Reinigung von Wasser gibt es Abkochen, Reinigungstabletten, Tischkannenfilter, Ionenaustausch, Destillation, Umkehrosmose, UV-Bestrahlung und Aktivkohle-Blockfilter; Ausgangspunkt ist meist Leitungswasser, weil selbst teure und plakativ beworbene Wassersorten im Handel unrein sein können. Glücklicherweise gilt das Leitungswasser in Deutschland als sehr rein und qualitativ hochwertig. Dafür sorgt die Trinkwasserverordnung. Jedoch ist eine Schadstofffreiheit nie garantiert und Trinkwasser-Grenzwerte bei Schwermetallen, Rückständen aus Düngemitteln oder Pestiziden und anderen Schadstoffen werden geduldet.

Auch Bakterien im Wasser können regional immer wieder ein akutes Risiko sein, sodass Behörden für einige Zeit empfehlen, Leitungswasser abzukochen. Trinkwasser Abkochen ist somit bereits eine Möglichkeit, Wasser zu reinigen. Auch gibt es schon lange diverse Reinigungstabletten, die das Wasser von schädlichen Bakterien befreien. Doch solcherlei Methoden sind entweder aufwändig (Abkochen) oder verschieben nur die Problematik (Chlorzusatz durch Reinigungstabletten).

Dazu kommen unliebsame Feststoffe, etwa Metalle, die keine der genannten Methoden aus dem Wasser entfernt. Somit finden in der Praxis seit einiger Zeit diverse Filter- und Reinigungsmethoden Anwendung, die sich bei näherer Untersuchung unterschiedlich gut zum Wasser reinigen eignen.

Wasser reinigen mittels Tischkannenfilter

Bei dem Begriff Wasserfilter denken viele Verbraucher zunächst an die klassischen Tischfilter, auch Kannenfilter oder Filterkannen genannt. Bei diesen fließt eingefülltes Leitungswasser mittels Schwerkraft durch eine Filterkartusche in einen separaten Behälter, aus dem das Trinkwasser letztlich entnommen wird. Wirklich gut filtern solche Kannen jedoch nicht.

Der Grund dafür liegt nicht zuletzt darin, dass das Wasser nur wenig und kurzzeitigen Kontakt mit dem Filtereinsatz hat. Auch ist oft nicht ersichtlich, wie viel Filterleistung gegeben ist und wann ein Austausch nötig ist. Und die Kannen bieten, gerade wenn sie nicht im Kühlschrank gelagert werden, eine Grundlage für die Ansammlung von Bakterien. Aus diesem Grund rät beispielsweise Stiftung Warentest vom Gebrauch dieser Tischkannenfilter ab. Leider wies das Magazin nicht auf die Alternativen wie zum Beispiel Aktivkohle-Blockfilter hin.

loses Aktivkohlegranulat aus Kannenfilter
loses Aktivkohlegranulat aus Tischkannenfilter

Wasser reinigen mittels Ionenaustausch und Ionisierung

Sowohl der Ionenaustausch als auch die Ionisierung von Wasser sind beide keine wirkliche Wasserreinigung. Bei Ionenaustausch werden durch Spezialharze zum Beispiel Kalzium- und Magnesiumionen durch Natriumionen ausgetauscht, also das Wasser im Prinzip nur entkalkt und weicher gemacht (siehe Tipps zum Wasser entkalken).

Ionisiertes Wasser wiederum ist nichts anderes als basisches Wasser. Eine Entfernung von Stoffen findet hier also gar nicht statt. Vielmehr soll ionisiertes Wasser besondere gesundheitliche Eigenschaften haben, die jedoch nach wie vor nicht nachgewiesen sind.

Wasser reinigen mittels Dampfdestillation

Destilliertes Wasser ist im alltäglichen Gebrauch etwa durch die Verwendung für Bügeleisen bekannt. Destilliertes, anders gesagt demineralisiertes, Wasser hat den Vorteil, dass es aufgrund der hohen Reinheit kaum zu Kalkablagerungen kommt und auch keine anderen Schadstoffe stören.

Durch Verdampfen von Leitungswasser und Abkühlen des Dampfes lässt sich Wasser auf einfachste Weise destillieren. Diverse vertriebene Geräte automatisieren diesen Prozess und liefern vermeintlich reines Trinkwasser. Allerdings schmeckt destilliertes Wasser unnatürlich (Mineralien sind Geschmacksträger), besitzt einen sauren pH-Wert und enthält selbst keinerlei Mineralien.

Ob der dauerhafte Konsum größerer Mengen mineralarmen bzw. demineralisierten Wassers dem Körper Mineralstoffe entzieht, ist wissenschaftlich nicht endgültig geklärt; ein häufig zitierter WHO-Bericht (Nutrients in Drinking-water, 2005) diskutiert mögliche Effekte auf den Mineralhaushalt, belastbare Belege für einen relevanten Mineralstoffverlust durch haushaltsübliche Trinkmengen fehlen aber bislang.

Wasser reinigen mittels Umkehrosmose

Umkehrosmose wird auch Hyperfiltration genannt und ist eine der am meisten verbreiteten Methoden um Wasser zu reinigen. In der Tat wird damit ein hoher Reinheitsgrad des Wassers erreicht, da viele relevante Schadstoffe gefiltert werden und letztlich nahezu pures H2O übrig bleibt.

Ähnlich wie die Destillation entfernt somit auch die Umkehrosmose sämtliche Mineralstoffe aus dem Wasser, wobei der Prozess hier mechanisch vonstatten geht. Durch die hohe Reinheit besitzt mit Umkehrosmose gereinigtes Wasser ebenfalls einen eher unnatürlichen Geschmack, einen sauren pH-Wert und ist somit besonders reaktiv.

Moderne Geräte setzen daher auf eine nachträglich Re-Mineralisierung des Permeats. Vitalhelden führt selbst keine Umkehrosmose-Anlagen, sondern setzt ausschließlich auf Aktivkohle-Blockfilter, die Mineralien im Wasser belassen; einen ausführlichen Technologievergleich mit Zahlen zu Abwasser und Kosten finden Sie auf unserer Vergleichsseite Aktivkohle vs. Umkehrosmose.

Wasser reinigen mittels UV-Bestrahlung

Bei der UV-Desinfektion durchläuft das Wasser eine UV-C-Lampe, deren Strahlung Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen inaktiviert, ohne dass dem Wasser dabei Chemikalien zugesetzt werden. Laut DVGW ist dies das einzige in Deutschland für die öffentliche Wasserversorgung zugelassene physikalische Desinfektionsverfahren.

Geräte für die öffentliche Wasserversorgung werden nach der Normenreihe DIN 19294 geprüft und zertifiziert, Planung und Betrieb der Anlagen regelt das DVGW-Arbeitsblatt W 294-1. UV-Bestrahlung desinfiziert lediglich, sie filtert aber weder gelöste Schadstoffe noch Schwermetalle oder Feststoffe aus dem Wasser, und ihre Wirkung sinkt bei trübem Wasser.

Für Haushalte mit klarem Leitungswasser ist sie damit vor allem eine Ergänzung zur Keimreduktion, kein Ersatz für eine Filtration der übrigen Schadstoffe.

Wasser reinigen mittels Aktivkohle-Blockfilter

Neben Umkehrosmose gehören auch Aktivkohlefilter zu den meistverwendeten Modellen. Die ideale Variante davon ist das System mit gesinterten Aktivkohleblöcken. Diese haben eine bestimmte Porenfeinheit und bieten in der Summe eine enorme Kontaktfläche, an der das Wasser gereinigt wird.

Tischkannenfilter versus Aktivkohle-Blockfilter
Ein gesinterter Aktivkohle-Block bietet eine große Kontaktfläche beim Filtern. (Links das lose Filtergranulat eines Tischkannenfilters, rechts ein gesinterter Aktivkohle-Blockfilter)

Das besondere und vielgeschätzte an Aktivkohle-Blockfilterung ist, dass hier wiederum alle gängigen Schadstoffe in gelöster und ungelöster Form entfernt werden aber natürliche Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium erhalten bleiben. Dadurch behält das Wasser schließlich seinen eigentlichen Geschmack beziehungsweise erhält diesen in einer reineren Form.

Ein Beispiel für einen solchen Filter ist der Alvito Auftischfilter Set Pure mit dem Filtereinsatz ABF Primus SD: Er ist laut Prüfbericht (UEG Wetzlar, 2026) für Chlor, Schwermetalle und Bakterien geprüft, ohne Strom- oder Wasseranschluss unter der Spüle. Details zu den geprüften Werten und weitere Systeme zeigt der Systemvergleich im Wasserfiltertest.

Welche Methode Mineralstoffe erhält und Schadstoffe entfernt

Methode Mineralien erhalten? Aufwand Besonderheit
Tischkannenfilter Teilweise Gering Begrenzte Filterleistung, Verkeimungsrisiko
Ionenaustausch Nein (tauscht Härtebildner) Gering Entkalkt, entfernt aber keine Schadstoffe
Dampfdestillation Nein Hoch (Energie) Sehr rein, aber geschmacklich „flach"
Umkehrosmose Nein (ohne Re-Mineralisierung) Mittel bis hoch Höchster Reinheitsgrad, erzeugt Abwasser; kein Vitalhelden-Sortiment
UV-Bestrahlung Ja (bleiben unverändert) Gering bis mittel (Stromanschluss nötig) Nur Desinfektion, keine Schadstofffilterung
Aktivkohle-Blockfilter Ja Gering Entfernt Schadstoffe, Mineralien bleiben erhalten

3 Wie bleibt gereinigtes Wasser möglichst rein?

Gereinigtes Wasser bleibt am reinsten, wenn es direkt am Entnahmepunkt gefiltert und, falls gelagert, in Glasflaschen dunkel und kühl aufbewahrt wird. Einige Methoden gibt es als automatisierte Systeme, die am Entnahmepunkt ohne störende Zwischenleitungen angeschlossen werden. So können beispielsweise Aktivkohle-Blockfilter direkt an die Wasserarmatur in der Küche angeschlossen werden, sichtbar als „Auftisch Wasserfilter“ oder verborgen „Untertisch Wasserfilter“.

Damit lässt sich nach Wahl direkt gereinigtes Wasser aus dem Wasserhahn beziehen und trinken. Am besten trinkt man frisch gereinigtes Wasser umgehend; trotzdem kann es nötig sein, das Wasser in Behälter abzufüllen und folglich über den Tag oder gar mehrere Tage hinweg zu nutzen. In solchen Fällen stellt sich die Frage, wie Wasser rein gehalten werden kann.

Das hängt zuerst vom Behälter ab. Metallflaschen können den Geschmack verändern, aus Kunststoffflaschen fand eine Analyse der Columbia University (2024) erhebliche Mengen Mikro- und Nanoplastik im abgefüllten Wasser. Glasflaschen sind geschmacksneutral und lassen sich heiß reinigen.

Je länger das Wasser steht, desto mehr zählen Licht- und Temperatureinfluss. Denn warme Temperaturen, Sonnenlicht und Wasser ergeben in der Summe die Grundlage für Leben, also gegebenenfalls auch Bakterien. Zur Reinhaltung des Wassers empfiehlt sich somit die Lagerung im Dunkeln bei geringen Temperaturen, wie zum Beispiel im Kühlschrank.

4 Wie kann reines Wasser noch weiter verbessert werden?

Reines Wasser lässt sich mit natürlichen Zutaten wie Minze, Ingwer, Zitrone oder einer Prise Salz weiter verbessern; Zuckerzusätze wie in vielen Infused-Water-Produkten bringen dagegen Nachteile. Gereinigtes Leitungswasser ist sauber und hat idealerweise weiterhin einen ausgewogenen Bestand an Mineralstoffen. Genau damit werben viele Anbieter abgefüllter Getränke wie Infused Water, oft aber mit Zugaben von Zucker oder Süßstoffen, die andere bekannte Nachteile mit sich bringen.

Trotzdem lässt sich auch gereinigtes Wasser noch weiter verfeinern. Um beispielsweise den Geschmack von Wasser zu verbessern zu können braucht es tatsächlich nichts anderes als ausgewählte natürliche Zutaten. In Frage kommen beispielsweise Minzblätter, Ingwer- oder Zitronenscheiben und selbst eine kleine Prise Salz, die dem Wasser eine spezielle Note verleihen.

gutes Wasser = gefiltert und verfeinert
Gerade gefiltertes und reines Wasser bietet sich für die geschmackliche Verfeinerung mit natürlichen Zutaten an.(Bildquelle: Rocky89 / istockphoto.com )

5 Kohlensäure ist keine Verbesserung

Kohlensäure macht Wasser weder reiner noch bekömmlicher, sie macht es nur leicht sauer. Ein Teil des Trends hin zum Leitungswasser als tägliche Flüssigkeitszufuhr ist längst auch der Gebrauch von sogenannten Sodabereitern. Mit diesen lässt sich das Wasser allein durch Zugabe von CO2 in Sprudelwasser umwandeln, so wie es auch im Handel viel gekauft wird. Für die einen ist das Prickeln ein bloßer Genussfaktor.

Andere wiederum vermuten, dass das Wasser dadurch tatsächlich frischer, bekömmlicher oder sogar reiner ist. Für abgefülltes Wasser im Handel hat Kohlensäure jedoch in erster Linie einen konservierenden Nutzen. Vielmehr allerdings wird Wasser durch Kohlensäure leicht sauer, während es in natürlicher Form leicht basisch ist. Somit ist kohlensäurehaltiges Wasser an sich keine Verbesserung und kann für einen empfindlichen Magen sogar eher belastend sein und den Säure-Basen-Haushalt des Körpers beeinflussen.

6 Wann Mineralstoff-Konzentrate das Wasser verbessern

Mineralstoff- und Geschmackskonzentrate verbessern Wasser nur für Menschen mit erhöhtem Bedarf oder Mangel; bei ausgewogener Ernährung sind sie kaum nötig. Bisher noch weniger verbreitet als Kohlensäure-Zusätze oder natürliche Zutaten für Leitungswasser sind Mineralstoff- und Geschmackskonzentrate. Diese werden in Form von Tröpfchen oder als Tabletten in das reine Wasser gegeben und sorgen für eine bestimmte Geschmacksrichtung oder einen Reichtum an ausgewählten Mineralstoffen, Spurenelementen und so weiter.

Eine ausgewogene Ernährung sorgt dafür, dass der Körper alle nötigen Stoffe durch die feste Nahrung erhält. Trotzdem können Personen mit Mangelerscheinungen oder aus individuellen Gründen hier durchaus nachhelfen.

Sportler zum Beispiel haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium, während Kalzium für Kinder im Wachstum und bei Osteoporose wichtig ist und Eisenmangel für viele Frauen ein Problem ist. Ein entsprechend verbessertes Trinkwasser kann in jenen Fällen sinnvoll und praktisch sein. In jedem Fall sollte dies stets mit einem Arzt abgeklärt werden.

Wasserfilter von Vitalhelden helfen

7 Mythen rund um Wasserreinigung

Irrtum: „Abgefülltes Wasser ist automatisch reiner als Leitungswasser.“

Richtig ist: Ökotest fand 2020, dass auch teure Marken Rückstände von Pestiziden enthalten können, teils sogar bei Wasser für Säuglingsnahrung.

Irrtum: „Ionisiertes Wasser hat besondere gesundheitliche Vorteile.“

Richtig ist: Ionisiertes Wasser ist lediglich basisches Wasser; die beworbenen gesundheitlichen Eigenschaften sind nicht nachgewiesen.

Irrtum: „UV-Bestrahlung reinigt das Wasser vollständig.“

Richtig ist: UV-Bestrahlung desinfiziert nur, sie filtert weder gelöste Schadstoffe noch Schwermetalle oder Feststoffe aus dem Wasser.

Irrtum: „Kohlensäure macht Wasser reiner oder bekömmlicher.“

Richtig ist: Kohlensäure macht Wasser lediglich leicht sauer statt basisch; eine Reinigung findet dadurch nicht statt.

8 Was Sie jetzt tun können

Prüfen Sie im Systemvergleich, welches System zu Ihrem Wasser passt, und setzen Sie einen Aktivkohle-Blockfilter aus dem Wasserfilter-Sortiment am Entnahmepunkt ein; ein Spritzer Zitrone oder ein Minzblatt verfeinert das gereinigte Wasser danach.

Wasser schmeckt oder riecht auffällig

→ Erst die veröffentlichten Wasserwerte des eigenen Versorgers und das Leitungsmaterial im Haus prüfen, dann die Ursache gezielt angehen; ein Aktivkohle-Blockfilter verbessert Geschmack und Geruch am Entnahmepunkt, egal was die Prüfung ergibt.

Unsicher, welches System passt

→ Den Systemvergleich im Wasserfiltertest lesen, bevor Sie sich entscheiden.

Dauerhaft gereinigtes Wasser direkt am Hahn

→ Aktivkohle-Blockfilter im Wasserfilter-Sortiment ansehen, für Auftisch und Untertisch.

Sauberes, verbessertes Wasser direkt am HahnEin Aktivkohle-Blockfilter reinigt zuverlässig, ohne Mineralstoffe zu entfernen. Fragen dazu beantwortet der Kontakt.

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Marco Fabian Profilbild

Marco Fabian | Geschäftsführer Vitalhelden GmbH · Trinkwasseraufbereitung seit 2014

Marco Fabian ist Gründer der Vitalhelden GmbH und beschäftigt sich seit 2014 intensiv mit Trinkwasseraufbereitung. In dieser Zeit hat er tausende Haushalte bei der Auswahl passender Filtersysteme begleitet und arbeitet eng mit deutschen Herstellern wie Carbonit und Alvito zusammen.

Über den Autor

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