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Beim Genuss direkt aus der Quelle ist Vorsicht geboten, da die Qualität des Trinkwassers stark schwanken kann und zudem nicht genügend überprüft wird. @ArtTim / istockphoto.com

Was versteht man unter Quellwasser und kann man es selbst herstellen?

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 3. November 2022
Lesedauer: 3 Minuten

Im nachfolgenden Beitrag bekommen Sie nicht nur Informationen zu reinem Quellwasser, sondern auch zur artesischen Variante. Woher die Bezeichnung kommt, welche Richtlinien es erfüllen muss und inwiefern man das Wasser aus der Quelle mittels der Verwirbelung bzw. Vitalisierung aus normalem Leitungswasser replizieren kann, erfahren Sie am Textende.

Definition und Herkunft

Quellwasser stammt aus unterirdischen Wasservorkommen und wird, wie natürliches Mineralwasser auch, direkt am Ort der Quelle abgefüllt. Der Unterschied zum Mineralwasser besteht darin, dass dieses Wasser keine gleichbleibende Menge an Mineralstoffen aufweisen muss und auch keine amtliche Anerkennung benötigt, die die nachweisbaren Wirkungen auf die Gesundheit ausweisen könnten. An die Zusammensetzung der Quellenwässer werden aber die gleichen Richtlinien, wie an das heimische Leitungswasser gelegt [1].

Eine speziellere Form der Wässer aus Quellen bilden die artesischen Varianten. Unter der Definition einer artesischen Quelle versteht man Grundwasser, das infolge der Bodenstruktur und ohne zusätzliche Brunnenbohrungen die Möglichkeit hat, an die Oberfläche zu gelangen. Auch diese Wässer werden staatlich geprüft, die artesische Variante braucht allerdings im Gegensatz zum Mineralwasser keine Richtlinien wie Mineralgehalt, Reinheit oder sonstigen Eigenschaften aufweisen [2].

Darf man Wasser aus Quellen privat abfüllen?

Frei zugängliche Brunnen und Wasserquellen gibt es überall in Deutschland. Das Wasser an diesen Quellen abzufüllen und zu trinken ist grundsätzlich nicht verboten, dennoch warnen einige Behörden vor dem Verzehr. Eine Kontrolle der Wasserqualität findet praktisch nicht statt, deswegen entspricht das eigenhändig entnommene Wasser aus Brunnen und Quellen auch nie den Richtlinien des gekauften Trinkwassers sowie dem heimischen Leitungswasser. Bei längerer Lagerung können sich im Brunnenwasser außerdem Keime bilden.

Kostenpflichtige Quellen hingegen, wie beispielsweise häufig in Kloster-Stiften angeboten werden, werden regelmäßig auf ihre Wasserqualität untersucht [3].

Am Quellenort lässt sich zwar frisches Wasser abfüllen, es enthält jedoch weniger Spurenelemente und Mineralstoffe als die erhältlichen Mineralienwässer. Eine gekaufte Flasche mit Quellenwasser darf per Definition außerdem Wasser aus verschiedenen Quellen enthalten. Beim aus Quellen entnommen Wasser gelten allerdings die gleichen Regeln wie beim Mineralienwasser: Es ist lediglich erlaubt, dieses von Eisen und Kohlensäure zu befreien oder mit Kohlensäure zu versetzen [4].

Quellenwasser mittels Verwirbelung und Vitalisierung aus Leitungswasser gewinnen

Durch Verwirbelung und Vitalisierung kann auch einfaches Leitungswasser Geschmack und Güte eines reinen Quellenwassers annehmen.

Die Gründe für die heimische Aufbereitung des Trinkwassers sind vielfältig. Zum einen legt die deutsche Trinkwasserverordnung zwar die Grenzwerte für die meisten gesundheitsgefährdenden Stoffe fest, aber nicht für alle. Für viele Substanzen wie beispielsweise hormonähnliche Stoffe, Pestizide sowie Medikamentenrückstände gibt es noch keine Grenzwerte.

Auch nimmt das Wasser vom Wasserwerk durch die Rohre natürlich immer etwas Material der Leitungen auf. Ob Kupferrohre, geteerte Leitungen oder Bleirohre: Das durch das Leitungswasser abgenommene Material kann vor allem für Kinder oder ältere und kranke Menschen zu einer Belastung werden [5].

Die Aufbereitung des einfachen Leitungswassers kann nicht nur effektiv Schadstoffe aus dem Wasser filtern, sondern diesem auch seine ursprüngliche Lebendigkeit und Vitalität wiedergeben. Mithilfe der auftretenden Fliehkräfte können sich Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Wassermolekülen lösen, was das Trinkwasser, im Unterschied zum gängigen Leitungswasser, wiederum aufnahmefähiger für Sauerstoff und Mineralien macht.

Auf dem Markt erhältliche Wasserbehandlungssysteme nutzen diese natürlichen Verwirbelungseffekte und verwandeln auch das heimische Leitungswasser ohne großen Aufwand in ein gesundes Quellenwasser [6].

Die Wasseraufbereitungssysteme sind entweder als Hahnaufsätze oder als komplette Filtersysteme erhältlich und können Schadstoffe zurückhalten, Verpackungen überflüssig machen, den Geschmack verbessern und Ihnen lästige Transportwege ersparen.

Ein Wirbelaufsatz ist ein schlichtes Produkt aus Edelstahl, das am Wasserhahn kaum auffällt, aber das heimische Leitungswasser wesentlich frischer und weicher schmecken lässt.

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