Wasserfilterfür leckeres und gesundes Trinkwasser

Wasserfilter von Vitalhelden.de entfernen Rückstände von Medikamenten, Pestiziden, Mikroplastik, Chlor, Schwermetallen und viele andere Schadstoffe aus dem Trinkwasser. TÜV-zertifiziert, seit Jahrzehnten bewährt, preiswert, nachhaltig und sicher. Ein Wasserfilter muss heute mehr können als nur für guten Geschmack sorgen. Wir haben die passende Lösung für Sie!

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Marco Fabian
Autor: Marco Fabian
Position: Gründer
Aktualisiert: 22. September 2022

Wasserfilter bei Vitalhelden.de

Damit ein Wasserfilter komfortabel in der täglichen Bedienung ist und ihr Leitungswasser sicher und nachhaltig von störenden Verunreinigungen befreien kann, muss er leitungsgebunden sein. Daher werden unsere Wasserfilter nur direkt am Wasserhahn oder unter der Spüle am Kaltwasserstrang angeschlossen:

Auftisch Wasserfilter

Der Filter direkt am Wasserhahn
Per Umschalthebel wechseln Sie zwischen gefiltertem und ungefiltertem Trinkwasser.

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Untertisch Wasserfilter

Der Filter wird unter der Spüle montiert. Wählen Sie eine von drei einfachen Einbauvarianten.

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Modernste Aktivkohlefilter - Made in Germany

Wir setzen auf besonders hochwertige Aktivkohle als Filtermedium. Unsere Filterblöcke werden in einem aufwendigen Sinterprozess in Deutschland hergestellt und verfügen über eine unvorstellbare Anzahl an feinen Poren und Kanälen. Diese simulieren eine sehr effektive natürliche Tiefenfiltration, welche gänzlich ohne chemische Zusätze wie z.B.  Silber zur Desinfektion auskommt.

Im Ergebnis finden Sie eine hervorragende Schadstoffentnahme die durch viele unabhängige Gutachten und Zertifikate in Deutschland bestätigt wurde.

Die im Wasser verbleibenden wertvollen Spurenelemente und Mineralien lassen ihr Trinkwasser anschließend auch köstlich schmecken.

Im Vergleich zu alternativen Wasserfilter und Herstellern enthalten unsere Filterelemente wesentlich mehr Aktivkohle, dies zeigt das nachfolgende Foto sehr deutlich:

Aktivkohle Wasserfilter im Vergleich dargestellt

links: loses Aktivkohle-Granulat (Kannenfilter) / mittig: kleiner Aktivkohleblock mit Silberzusatz (einfacher Wasserhahnfilter) / rechts: Aktivkohle-Blockfilter von Vitalhelden

Produkte für reines Wasser

Unser Sortiment Wasserfilter-Sortiment enthält alles was Sie für bestes Trinkwasser benötigen. Von passenden Adaptern, Wasserhähnen, Outdoorfilter oder Ergänzung  im Bereich der physikalischen Wasseroptimierung...  

Aktivkohle-Blockfilter

Der Kern unserer Wasserfilter stellt ein gesinterter Aktivkohleblock dar.

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Passende Adapter für Wasserfilter
3-Wege-Armaturen

Modern und komfortabel.

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Warum Wasser filtern?

Die wichtigsten Gründe warum Sie ihr Leitungswasser filtern sollten sind:

Das Leitungswasser aus ihrem Hahn schmeckt nicht, da es geruchs- und geschmacksstörende Stoffe enthält.

Die Wasserleitungen in ihrem Gebäude sind alt und daher ist ihr Wasser durch Schwermetalle wie Blei oder Kupfer belastet.

Trotz vollstem Vertrauen in die gesetzlichen Vorgaben ist ihr Wasser z.B. mit Rückstände von Pestiziden, Arzneimitteln, industriellen Chemikalien oder Partikel von Mikroplastik und Asbest belastet. Das kann gut sein, denn in der Trinkwasserverordnung werden nur knapp 50 Inhaltsstoffe reguliert und somit überprüft.

Leitungswasser ist nur so gut, wie es die Rahmenbedingungen zulassen. Am Ende des Tages ist es eine Frage der Kosten, denn die aufwendige Trinkwasseraufbereitung durch über 6000 Wasserwerke in Deutschland wird durch öffentliche Mittel finanziert. Da unser Leitungswasser allerdings in erster Linie als Nutzwasser für Spülung, Duschen, Geschirr, Garten und Putzen verwendet wird, fehlt es schlicht am Anreiz, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser auszuliefern.

Stand 2021 verbrauchen wir pro Kopf 127 Liter, wovon nur knapp 4 Liter “getrunken” werden. So wie jedes andere Produkt ist Leitungswasser ein gefundener Kompromiss aus technischen Grenzen, gesundheitlicher und ökologischer Verträglichkeit sowie wirtschaftlichen und politischen Interessen. Wer besseres Wasser möchte, sollte selbst sein Leitungswasser filtern.

Das im Wasserwerk aufbereitete Trinkwasser hat mit dem Wasser aus ihrem Hahn nicht mehr viel zu tun. Die regionalen Wasserverteilungssysteme sind mitunter bis zu 50 Kilometer lang. Auf diesem Weg ist Ihr Wasser einer Vielzahl verschiedener Einflüsse ausgesetzt. Unterschiedlichste Materialien und Bauteile können Stoffe ins Trinkwasser abgeben und somit die Trinkwasserqualität stark reduzieren. Problematisch sind vor allem Wechselwirkungen mit Oberflächen durch lange Standzeiten, toxische chemische Stoffe und mikrobakterielle Krankheitserreger.

Unabhängig davon gibt es noch wichtige ökologische und ökonomische Argumente Leitungswasser zu filtern:

Die häufigste Alternative ist der Kauf von Flaschenwasser. Das ist bekanntermaßen nicht umweltschonend und nachhaltig. Jeder Kasten Wasser verbraucht große Ressourcen in Herstellung und Transport und verursacht hohe Kosten für Werbung, Reinigung, Material und Treibstoff für Transport und Rücktransport. Das ist eine schlicht unnötige und nicht zeitgemäße Belastung für die Umwelt.

Es ist hinlänglich bekannt, das Leitungswasser wesentlich günstiger als Flaschenwasser ist. Selbst mit der Anschaffung und den laufenden Kosten für einen professionellen Wasserfilter sparen Sie aufs Jahr gesehen im Vergleich zum Kauf von Mineralwasser

Was filtern Wasserfilter aus dem Trinkwasser?

Gute Wasserfilter für Trinkwasser entnehmen kleinste Partikel (Sand, Kalk, Mikroplastik und Asbestfasern) aus dem Leitungssystem und befreien das Wasser nachweislich von giftigen Schwermetallen wie Blei oder Kupfer, schädlichen Mikroorganismen, Beigaben wie Chlor und Resten eines Chemie-Cocktails aus Pestiziden, Arzneimitteln und anderen modernen Einflüssen.

Medikamente
Chlor & Oxide
Parasiten
Hormone
Keime & Bakterien
Schwermetalle
Mikroplastik
Pestizide

Diese Schadstoffrückhaltung sollte am besten

  • rein physikalisch durch Nutzung des Wasserdrucks aus der Leitung,
  • ohne Stromversorgung,
  • ganz ohne chemische Zusätze und
  • ohne die Zugabe von Desinfektionsmitteln wie Silber sein.

Was sind Wasserfilter und wie funktionieren sie?

Die Nutzung privater Wasserfilter für leckeres und gesundes Trinkwasser im Haushalt gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Als eine Form der Trinkwasseraufbereitung werden unter Wasser-Filter alle Möglichkeiten und Systeme verstanden die im Großen und Ganzen eine Hauptfunktion haben: das Wasser von Schmutzpartikeln und Schadstoffen zu bereinigen um die Wasserqualität insgesamt zu verbessern. 

Welche Arten von Wasserfilter gibt es?

Heutzutage gibt es unzählige verschiedene Systeme auf dem Markt um Wasser zu filtern, welche sich generell nach

  • Einsatzzweck und
  • Filterverfahren (u.a. Umkehrosmose, Destillation oder Aktivkohle)

unterscheiden.

Natürlich spielt auch die Qualität der Herstellung und verwendeten Materialien eine große Rolle. Auch gibt es einen großen Trend dahin, unterschiedliche Methoden zu kombinieren, nach dem Motto: viel hilft viel. Das ist allerdings nicht notwendig, denn ein guter Wasserfilter sollte

  • leistungsfähig,
  • sicher,
  • komfortabel und
  • kostengünstig sein.

Wasserfilter nach Einsatzbereich

Um bei der Fülle an unterschiedlichen Wasserfilter-Begriffen den Überblick zu behalten macht es Sinn, diese nach ihrem Einsatzzweck zu ordnen.

Hierbei werden wir auch etwas zu den Vor- und Nachteilen der einzelnen Wasserfilter ausführen:

Kannenfilter

Tischkannenfilter
herkömmlicher Tischkannenfilter

Diese Form von Wasserfilter hat den Begriff "Wasserfilter" in Deutschland stark geprägt. Das Wasser wird hier mittels Schwerkraft gefiltert. Das deutsche Unternehmen Brita hat diese zu großer Bekanntheit gebracht. Im Inneren der Filterkartuschen wird meist lose geschüttete Aktivkohle mit einem Ionentauscherharz kombiniert. In ihrer Handhabung sehr praktisch sollen Sie das Wasser vorrangig von schlechtem Geschmack und Härte befreien. Ein Fokus auf die nachweisliche Reduktion von Schadstoffen fehlt.

Diverse Nachteile lassen diese "günstigen" Modelle, insbesondere im Hinblick auf Hygiene und eine falsche Handhabung, nicht gut aussehen. Sie gelten nicht umsonst als Keimschleudern, auch die Zugabe des Schwermetalls Silber ist in diesem Kontext eher kritisch zu sehen.

Mehr hierzu erfahren Sie weiter unten unter “Kritik an Wasserfilter”.

Wasserspender mit Filter

Wasserspender mit integriertem Wasserfilter
Wasserfilterung mittels Schwerkraft

Ähnlich dem Prinzip der Kannenfilter handelt es sich um reine Schwerkraftfilter. Diese Modelle besitzen eine Turm-ähnliche Form und einen kleinen Zapfhahn. Ihre Filterkartuschen enthalten mitunter weitere Stufen aus Mineral-Keramiken o.ä.

Trotz des wesentlich höheren Preises unterliegen sie demselben großen Hygiene-Nachteil. Das Wasser umspült meist nur die losen Filterelemente und somit bleiben sie in ihrer Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt. Lange Standzeiten, Raum- oder gar Sonnenwärme bieten ideale Voraussetzungen für Verkeimung. Auch die Tatsache, dass sie immer manuell nachgefüllt werden müssen und somit schnell lange Kontaktzeiten entstehen bevor frisches Wasser nachfließen kann, unterstützt das Problem der Keimbildung.

Leitungsgebundene Wasserfilter

  • Illustration Einbau Wasserfilter
  • Illustration Auftischfilter

Wasserleitungsfilter werden direkt an die Wasserleitung und idealerweise immer direkt am Entnahmepunkt in der Küche angeschlossen. So wird immer frisches Wasser nach Bedarf gefiltert.

Hierzu gibt es Wasserfilter, die auf dem Tisch stehen (Auftischfilter) oder Lösungen, die unter der Spüle eingebaut werden (Einbaufilter). Mittels sogenannter 3-Wegearmaturen kann entweder gefiltertes Trinkwasser oder ungefiltertes Nutzwasser wie gewohnt entnommen werden.

Nachweisbare und anerkannte Filterergebnisse werden durch professionelle und aufwendigere Filtertechnologien wie gesinterten Aktivkohle-Monoblockfilter (0,45 µm Feinheit) oder Umkehrosmose erzielt, so dass diese Form auch stark in der Industrie und Medizintechnik Anwendung findet.

Wasserhahnfilter

Wasserhahnfilter
Wasserfilter direkt am Wasserhahn

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch sogenannte Wasserfilter für den Wasserhahn. Als sehr kompakte Versionen lassen sie sich leicht am Auslauf der meisten Wasserhähne montieren und können somit auch gut als Reisefilter z.B. zur Anwendung in Ferienwohnungen oder Wohnmobilen genutzt werden.

Der kleinen Bauform geschuldet sind die verwendeten Filterelemente in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt und müssen zusätzlich öfter gewechselt werden. Im Vergleich zu gesinterten Aktivkohle-Blockfilter im 10”-Format bedürfen die hier verwendeten kleinen Aktivkohleblöcke (10-20 µm Feinheit) oft zusätzlich einer weiteren Filterstufe (Hohlfasermembran) samt weiterem Gehäuse um auch gefährliche Keime sicher filtern zu können.

Hauswasserfilter und Grobfilter

klassischer Hauseingangsfilter
Wasserfilter zum Schutz der Hauswasserleitungen

Hauseingangsfilter werden auch als Grobfilter oder Sedimentfilter bezeichnet. Ihr primäres Ziel ist der Schutz der Wasserleitungen im Gebäude, insbesondere vor größeren Partikeln aus dem Wassernetz.

Gut zu wissen: Ihre Feinheit liegt meist im groben Bereich um die 100 µm. Feiner geht es kaum, sonst würde man keinen ausreichenden Wasserdurchsatz für das gesamte Haus oder die Wohnung gewährleisten können.

In vielen Häusern ist direkt in der Hauptwasserleitung ein sogenannter Hauseingangsfilter eingebunden. Für Neubauten ist der Einbau von Hauswasserfilter in Trinkwasseranlagen bei metallischen Rohrleitungen sogar gesetzlich nach DIN-Norm EN 806 vorgeschrieben. Bei Kunststoffrohren wird er ebenfalls empfohlen.

Als Rückspülfilter oder mit austauschbarem Filtereinsatz erhältlich sind diese Filtertypen mit Wasserfilter für Trinkwasser zur Verbesserung der Trinkwasserqualität nicht vergleichbar.

Technologien Wasser zu filtern

Geräte um Leitungswasser zu filtern gibt es auf Basis verschiedener Verfahren und jeder Hersteller wird Ihnen die Vorzüge seines eigenen Verfahrens ans Herz legen. Hierzu haben wir folgende Ressource verfasst (Wasserfilter im Test). Zu den geläufigsten Filtertechnologien zählen:

Aktivkohlefilter

Aktivkohle-Monoblockfilter Schaubild
hochwertiger Aktivkohle-Wasserfilter

Aktivkohle als Filtertechnologie ist weit verbreitet und stellt eines der ältesten Filterverfahren überhaupt dar.

Sie kommt ohne Strom und Chemie aus und kann dem Wasser aufgrund seiner besonderen Eigenschaften mittels mechanischer und katalytischer Form viele Verunreinigungen entnehmen. Gelöste Mineralien und wertvolle Spurenelemente verbleiben im Wasser.

Hinzu kommt seine besondere Eigenschaft der Adsorption, welche nachweislich und sehr zuverlässig sogar Pestizide und Medikamentenrückstände aus dem Wasser entnimmt.

Doch Aktivkohle ist nicht gleich Aktivkohle es kommt maßgeblich auf das Herstellungsverfahren an.

Gut zu Wissen:

Wir nutzen ausschließlich Aktivkohle-Monoblockfilter die in einem modernen und innovativen Fertigungsprozess der Sinterung bei hohen Temperaturen gebacken werden. Somit grenzen sie sich in Qualität und Filterleistung von loser geschütteter Aktivkohle aus klassischen Kannenfilter (vgl. weiter oben) deutlich ab. Belegt in diversen namhaften Wasserfilter Begutachtungen.

Umkehrosmose

Osmosefilter mit Wassertank
Klassische Darstellung einer Umkehrosmoseanlage mit zusätzlichen Auffangbehälter

Ein Umkehrosmose Wasserfilter ist relativ komplex und erzielt einen sehr hohen Reinigungsgrad (>99,9%). Unter Druck wird das Wasser aus der Leitung gegen eine fast undurchlässige Membran mit extrem feinen Poren gedrückt, so dass nur die Moleküle des Wassers selbst durchpassen.

Diese Osmosefilter entnehmen dem Wasser somit alle seine Inhaltsstoffe und übrig bleiben fast nur noch Wassermoleküle (auch Permeat oder Osmosewasser genannt). Somit fehlt es ebenfalls an geschmacksbildenden Mineralien und Salzen. Zusätzlich wird die natürliche Struktur und Zusammensetzung des Wassers zerstört.

Daher besitzt Osmosewasser einen pH-Wert im sauren Bereich, was es reaktionsbedürftig und aggressiv macht. Es ist zwar trinkbar, doch aufgrund der fehlenden Mineralien nicht geschmackvoll. Einige Hersteller beheben diesen Umstand durch die Zugabe von Mineralien in einer finalen Aufbereitungsstufe (Re-Mineralisierung). Mehr zu den Vor- und Nachteilen von Umkehrosmoseanlagen erfahren Sie hier.

Das Osmosewasser ist zwar trinkbar doch aufgrund der fehlenden Mineralien nicht geschmackvoll. Der saure pH-Wert macht es zusätzlich aggressiv, daher werden von vielen Herstellern im Nachgang Mineralien hinzugefügt. Mehr zu den Vor- und Nachteilen von Umkehrosmoseanlagen erfahren Sie hier.

Unser Standpunkt: Das Thema Umkehrosmose ist sehr im Trend und beinahe von einer religionsartigen Meinungsmache umgeben. Das ist bemerkenswert, schließlich ist der Mehrwert überschaubar. Margen auf RO-Filtersysteme sind besonders hoch und somit der Anreiz diese zu verkaufen. Sollten Sie auch einmal einen Hausbesuch eines Handelsvertreters für ein tolles neues Wasserfilter-System erhalten, dann ist es höchstwahrscheinlich ein Umkehrosmose-Wasserfilter.

Wir glauben, dass Osmosefilter zur Aufbereitung von Leitungswasser übertrieben sind und in bestimmten Bereichen der Industrie und Medizintechnik deutlich mehr Sinn machen. Als Wasserfilter für Trinkwasser sind sie aufgrund der vielen Nachteile in den meisten Fällen ungeeignet. Wir bevorzugen eine natürliche Filterung, welche das lokale Wasser in seiner natürlichen Zusammensetzung und Struktur belässt. Das muss aber jeder selbst für sich entscheiden.

Dampfdestillation

Illustration eines Dampfdestilliergeräts
Dampfdestilliergerät

Destilliertes oder demineralisiertes Wasser findet in der Industrie oder z.B. in Bügeleisen Verwendung. Dampfdestillationsgeräte als Wasserfilter werden aufgrund ihres hohen Reinheitsgrads ebenfalls von verschiedenen Herstellern als Haushaltsgerät vertrieben.

Diverse Nachteile machen dieses Verfahren allerdings weniger empfehlenswert. Neben einem hohen Zeit- und Stromverbrauch müssen Rückstände von Schadstoffen aufwendig aus dem Gerät entfernt werden. Auch hier fehlt es dem Filtrat an Mineralien und Salzen, so dass mit einem pH-Wert von 4 im stark sauren Bereich liegt.

Ionentauscher

Entkalkungsanlage als Beispiel für Ionentauscher
Entkalkungsanlagen funktionieren mittels Ionentausch sind aber keine Wasserfilter

Ionentauscher stellen per se keine Wasserfilter dar. Mittels Ionentausch werden dem Wasser gezielt bestimmte Stoffe entnommen und durch andere ersetzt. Dies können Nitrate oder Schwermetalle sein bzw. in der häufigsten Anwendung Kalzium zur Aufspaltung des Calciumhydrogencarbonits, welches für die Wasserhärte und die damit verbundenen negativen Flecken und Eigenschaften im Haushalt steht. In diesen sogenannten Enthärtungsanlagen wird mittels Tauscherharz meist Kalzium gegen Natrium tauscht.

Mal abgesehen von der Anwendung in Tischkannenfilter für weicheres Tee- oder Kaffeewasser kommt das Verfahren in größeren Hausanlagen oder in der Industrie zum Einsatz.

Wasserionisierer

Wasserionisierer Illustration
Geräte erzeigen mittels Strom elektrolytische Reaktion

Fälschlicherweise oft auch als Wasserfilter bezeichnet wird bei einem Wasserionisierer mittels spezieller elektrolytischer Reaktion Leitungswasser in einen basischen Teil (Elektronenüberschuss) und einen sauren Teil (Elektronenmangel) getrennt. Dieses synthetisch hergestellte ionisierte/basische Wasser soll besondere gesundheitliche Wirkungen besitzen. Das wissenschaftliche Fundament fehlt allerdings. Mehr hierzu…

Mit einem Wasserfilter zur Entnahme von Schadstoffen hat das wenig zu tun.

Leseempfehlung:

Mehr Informationen zu einzelnen Wasserfilter-Verfahren sowie ihre Stärken und Schwächen behandeln wir auch umfangreich in diesem Artikel.

Häufige Kritik an Wasserfilter

Uns ist Transparenz und Diskurs wichtig, daher möchten wir auch geläufige Kritikpunkte zu Wasserfilter im Privatgebrauch thematisieren. Viele namhafte publizierende Organe führen am häufigsten folgende zwei Punkte an:

"Wasserfilter sind nutzlos, da das deutsche Trinkwasser von einwandfreier Qualität ist."

Diese Aussage wird leider ohne Reflektion viel zu oft wie ein religiöses Mantra heruntergebetet, dabei gibt es klare Einwände warum Leitungswasser nicht optimales Trinkwasser sein kann, die durchaus diskutiert werden sollten. Gute Gründe das eigene Wasser aus der Leitung mit einem Wasserfilter verbessern zu wollen, haben wir schon weiter oben ausgeführt.

"Wasserfilter sind wenig effizient und gefährliche Keimschleudern."

Dieser zweite Punkt hängt mit einer falschen Pauschalisierung zusammen. Insbesondere mit dem Bild das ein Wasserfilter immer ein Tischkannenfilter sein soll. Das diese keine guten Wasserfilter sein können, haben wir bereits erwähnt.

Gibt es einen Test von Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST?

Zu diesem einseitigen Bild tragen ebenfalls die Veröffentlichungen der beiden großen Verbraucherinstitute in Deutschland bei:

Der letzte Wasserfilter-Test der Stiftung Warentest stammt aus Juni 2022. Dabei wurden acht Tischwasserfilter geprüft. Gut abgeschnitten hat aber kein Modell, von befriedigend bis mangelhaft war alles dabei. Auch im Vorgänger-Test von 2015 waren die Erkenntnisse dieselben.

Das überrascht nicht, denn die getestete Filtertechnologie ist schon lange, wie weiter oben ausgeführt, als ungenügend bekannt. Mit den weiteren Ausführungen zur Sinnhaftigkeit von Wasserfilter um sein Leitungwasser zu filtern stimmen wir daher aufgrund der bereits aufgeführten Gründe nicht überein.

Auch die Experten des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST sind in ihrem letzten Bericht aus Februar 2021 ebenfalls nicht von den ausschließlich getesteten Kannenfilter überzeugt und halten diese für unnötig.

Verbraucherzentralen raten ebenfalls von Wasserfilter ab

Dieselbe Argumentation wird von den Verbrauchenzentralen aufgegriffen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband führt auf seiner Webseite verbraucherzentrale.de einen Faktencheck zu Wasserfilter und den Behauptungen der Hersteller auf. Leider werden darin gar keine Fakten und Beweise aufgeführt. Wir haben ein paar Punkte mal gegenübergestellt:

VerbraucherzentraleVitalhelden
Zur Qualität des Leitungswassers in Deutschland führt die Verbraucherzentrale aus:
Dieses “...unterliegt regelmäßigen strengen Kontrollen und ist von sehr guter Qualität. Auch die derzeitigen Grenzwerte sind völlig ausreichend…”
Über Grenzwerte lässt sich bekanntermaßen streiten, aber das seit über 20 Jahren kein neuer Grenzwert in die TwVO aufgenommen wurde, obwohl regelmäßig Rückstände von neuen Pestiziden, Arzneimitteln, industriellen Chemikalien oder Mikroplastik gefunden werden, halten wir für nicht ausreichend.

Vergleiche:

ÖKO-Test zu Schadstoffen in Großstädten
Trinkwasser-Test von Stiftung Warentest
Antibiotika im Wasser / Sendung Frontal 21 (ZDF)
Zu Keimen im Leitungswasser
“...Sollte Trinkwasser tatsächlich mal krank machende Keime enthalten, liegt ein Hygieneproblem im Rohrleitungsnetz vor, das nicht mit einem Filter behoben werden sollte.”
Derartige Überraschungen sind gar keine Seltenheit. Aus eigenen Erfahrungen wissen wir, dass von Gemeinden bzw. Gesundheitsämtern ausgesprochene “Abkochgebote” mitunter mehrere Tage Verzögerung haben. Gerade bei gefährlichen Fäkalbakterien ist das problematisch. Derartige Hygieneprobleme werden meistens durch die Zugabe von Chlor behoben, was das Wasser zusätzlich ungenießbar macht. Mit einem Wasserfilter ist man für beides abgesichert.
Zu Arzneimitteln im Leitungswasser
...nach Stand der Wissenschaft keine konkrete Gesundheitsgefahr besteht.”
Es fehlt sicherlich an Langzeitanalysen aber erste Indikationen zu Auswirkungen auf Fische zeigen deutlich, dass man das Thema erst nehmen sollte. Schließlich handelt es sich nicht nur um einen Wirkstoff sondern um einen Cocktail aus Tausenden Wirkstoffen.

Vergleiche:

taz zu Psychopharmaka im Trinkwasser
Zu Nitrat im Trinkwasser
"Grenzwertüberschreitungen von Nitrat im Trinkwasser sind sehr selten. Die meisten Wasserversorger unterschreiten den Nitratgrenzwert deutlich.
Wasserversorger sind verpflichtet den Grenzwert einzuhalten, aber woher kommt das Nitrat eigentlich? Durch massive Überdüngung der Landwirtschaft und deren fehlender Überwachung.

Nitrat ist auch gar nicht das eigentliche Probleme, schließlich nehmen wir den größten Teil an Nitrat über unsere Nahrung zu uns. Nitrat dient in der Wasseranalytik als Indikator für ausgebrachte Pflanzenschutzmittel (Pestizide). Da es in der TwVO nur für sehr wenige Pestizide überhaupt Grenzwerte gibt, ist gerade dieser Aspekt problematisch. Professionelle Wasserfilter können Pestizide sehr gut entnehmen.
Zu Blei im Leitungswasser
“Trinkwasserfilter sollten nicht verwendet werden, um Blei herauszufiltern.“
Natürlich ist der Austausch von Bleileitungen in solchen Fällen absolut notwendig, allerdings liegt diese Pflicht bei den Eigentümern. Mietern sind hier eher die Hände gebunden. Gerade in Häuser mit Baujahren vor 1973 besteht das Risiko weiterhin. Auch hier kann ein anständiger Wasserfilter sehr wohl helfen.
Zum krankmachenden Potential von Leitungswasser
“Leitungswasser in Deutschland ist von sehr guter Qualität und kann nicht für solche Erkrankungen verantwortlich sein.''
Dem stimmen wir grundsätzlich zu, aber wie mit allem im Leben macht es die Dosis. Allein die hohe Entfernung von bis zu 50 km zwischen Wasserwerk und der eigenen Spüle kann merklich die Trinkwasserqualität reduzieren. Daher können solche Aussagen in falsche Sicherheit wiegen.

Auch zu einzelnen Filterverfahren von Wasserfilter nahm die Verbraucherzentrale Stellung. So auch zu Aktivkohlefilter:

VerbraucherzentraleVitalhelden
Zu Nachteilen von Aktivkohlefilter führt die Verbraucherzentrale aus:

“Ist der Filter voll beladen, können die angelagerten Stoffe konzentriert wieder ins Wasser "durchbrechen". Aktivkohle bietet einen hervorragenden Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb enthalten die Filter oft keimtötendes Silber, das aber ausgewaschen wird. Werden die Geräte länger nicht betrieben oder steht das Wasser im Behälter, besteht so trotzdem die Gefahr, dass sich im Wasser Keime vermehren.”
Leider stimmen diese Ausführungen nur im Bezug auf die viel thematisierten Kannenfilter. Hier pauschalisiert auch die Verbraucherzentrale, denn Aktivkohle gibt es in vielen unterschiedlichen Qualitäten und Herstellungsformen am Markt.

Bei einem leitungsgebunden gesinterten Aktivkohle-Blockfilter kann es nicht zu einem derartigen “Durchbrechen” kommen. Auch werden keine Zugaben wie Silber verwendet. Diese Technologie gibt es schon sehr mehr als 20 Jahren am Markt und wird ebenfalls sehr erfolgreich in Industrie und Medizintechnik verwendet.

Das deutsche Leitungswasser ist sicherlich im weltweiten Vergleich von sehr guter Qualität, aber genauso gut lassen sich eindeutige Einschränkungen anbringen. Daher halten wir es für nicht gerechtfertigt, Wasserfilter so einseitig als nutzlos abzustempeln. Wasser ist ein wichtiges Lebensmittel und ein elementarer Baustein für unseren Organismus. Wer gute Qualität möchte, sollte sich selbst darum kümmern dürfen.

Viel mehr sollte man deutlicher thematisieren, dass es sich bei Kannenfilter eher um “technisch sehr eingeschränkte Geräte” und nicht um professionelle Wasserfilter handelt.

Den Glaubenssatz, dass ein Wasserfilter immer automatisch ein Tischkannenfilter ist, gilt es zu ändern. So könnte vermieden werden, dass nahezu sämtliche namhaften Magazine diesen unreflektierten Tenor aufgreifen und weiterverbreiten.

Problematisch: Unseriöse Verkaufspraktiken und Panikmache

So manche Wasserfilter-Hersteller nutzen für den Vertrieb ausschließlich Multi-Level-Marketing (Schneeballsysteme). Hierbei werden nur oberflächlich geschulte Vertriebsmitarbeiter in ganze Ortschaften geschickt. Dort wird dann jedes Haus besucht und das Trinkwasser mittels fragwürdiger Messmethoden (z.B. einem TDS-Messgerät zur Bestimmung des Leitwerts) getestet. Natürlich soll das Ergebnis negativ überraschen, um den heiligen Gral (das eigene exklusive Produkt) für teures Geld zu verkaufen. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Umkehrosmose Wasserfilter.

Tipp:

Informieren Sie sich über den jeweiligen Anbieter, bevor Sie einen Kaufvertrag abschließen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und nutzen Sie das Internet,  Frage-Antwort-Foren und kritische Berichterstattungen bieten gute Anhaltspunkte.

Die eigenen Webseiten der Anbieter enthalten oftmals wenig transparente Produktinformationen und nutzen gerne prominente Gesichter als Werbebotschafter. Alles um den hohen Kaufpreis zu rechtfertigen.

In der Realität gehen bei derartigen Strukturvertrieben bis zu 70% des Kaufpreises direkt an der Verkäufer. Teure Wartungsverträge komplettieren das Rundum-Sorglos-Paket. Daher wird um den Kaufpreis als Teil der Marketingstrategie auch oft ein Geheimnis gemacht.

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass die eigentliche Filtertechnik ebenfalls nur aus gewöhnlichen Bauteilen besteht und die aufgerufenen Mondpreise von mehreren Tausend Euro nicht gerechtfertigt sind. Selbst wenn es 10 oder mehr Filterstufen sein sollten.

Zweifelsohne führen auch solche Methoden zu einer schlechten Wahrnehmung von Wasserfilter im Allgemeinen und stärken das Narrativ, diese seien überflüssig.

Worauf muss ich beim Kauf von Wasserfilter achten?

Unsere Erfahrungen zeigen, dass die eigenen Vorstellungen und Wünsche nicht immer ohne Weiteres umgesetzt werden können. Es gibt sehr viele unterschiedliche Wasserfilter mit unterschiedlichen Schwerpunkten am Markt. Je nachdem was ihnen besonders wichtig ist, sollten Sie folgende Fragen für sich beantworten:

Welches Problem möchten Sie lösen?

Möchten Sie in erster Linie weicheres Wasser? Am besten für das ganze Haus und zum Duschen?

Dann brauchen Sie wohl eine Entkalkungsanlage für das ganze Haus.

Oder schwebt ihnen eher ein sicherer und komfortabel nutzbarer Trinkwasserfilter vor der in erster Linie Schadstoffe zu entnehmen und die Wasserqualität verbessert?

Dann ist ein Aktivkohle-Blockfilter oder ein Umkehrosmose Wasserfilter die passende Wahl ihr Wasser zu filtern.

Art der Filterung

Je nachdem, was Sie aus dem Wasser gefiltert haben möchten, können Sie sich für unterschiedliche Aktivkohlefilter oder Umkehrosmosefilter entscheiden.

Unsere gesinterten Aktivkohle-Blockfilter entnehmen gängige Schadstoffe sehr zuverlässig und belassen wichtige Mineralien und Spurenelemente im Wasser. Ein Osmosefilter macht ihr Trinkwasser nicht nur rein, sondern auch weicher, da das Wasser komplett in seine Einzelteile zersetzt wird. Dafür fehlt es dem Osmosewasser gänzlich an geschmacksbildenden Mineralien und Salze. Obendrein ist der pH-Wert im sauren Bereich.

Ein klassischer Tischwasserfilter entfernt in erster Linie organische geschmacksstörende Stoffe und macht das Wasser weicher. Allerdings entnimmt er wenig bis gar keine Schadstoffe und geht mit weiteren Nachteilen einher.

Anwendung

Soll es ein möglichst mobiler Wasserfilter für die Küche sein, der manuell nachgefüllt werden muss? Dann ist ein klassischer Tischkannenfilter wohl das richtige Produkt für Sie.
Oder soll es ein leitungsgebundener Wasserfilter, der immer frisches Trinkwasser “zapft” und obendrein für hohen Bedienkomfort und effiziente Schadstofffilterung steht?

Größe, Wasserdurchsatz & Fassungsvermögen

Welche Maße hat das Filtergerät und passt es unter bzw. neben die Spüle oder bei einem Kannenfilter (in den Kühlschrank)?

Wie fein sind die Poren des Aktivkohle- oder Membranfilters? Das bestimmt zum einen, welche Schadstoffe sicher entnommen werden können und zum anderen, welcher Wasserdurchsatz am Ende bleibt. Aber auch die Materialqualität, Filtergröße und Herstellungsform haben maßgeblichen Einfluss auf die finalen Nutzungseigenschaften und das Wechselintervall.

Filtereinsätze & Wechselintervalle

Wie häufig muss das Filterelement oder die Kartusche gewechselt werden? Wie teuer sind Ersatzfilter? Wie aufwendig ist der Wechsel? Nutzen Sie Erfahrungsberichte, Anleitungen und Videos zur Handhabung, um hier einen besseren Eindruck zu gewinnen.

Hygiene & Wartung

Kann der Wasserfilter relativ einfach hygienisch sauber gehalten und betrieben werden? Die Frage mag abwegig klingen, aber vielen Menschen ist z.B. nicht klar, dass die beliebten Tischkannenfilter eigentlich zwingend in den Kühlschrank gehören. Schon normale Raumtemperaturen erzeugen starkes Keimwachstum und können das eigentliche Ziel sein Trinkwasser zu filtern konterkarieren.

Jeder Wasserfilter kann nur so gut funktionieren, wie er behandelt und gepflegt wird.

FAQ - Häufige Fragen und Antworten

Nachfolgend beantworten wir die häufigsten Fragen zu Wasserfilter. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich persönlich zu beantworten.

Wo wird ein Wasserfilter installiert?

Im Grunde unterscheidet man im Wesentlichen zwischen Wasserfilter die manuell aufgefüllt werden müssen wie klassische Tischkannenfilter oder turmförmige Wasserspender mit Filter und Wasserfilter, die leitungsgebunden sind.

Leitungsgebundene Filter werden entweder

    1. Das gesamte Kaltwasser wird gefiltert oder
    2. über eine Abzweigung wird ein eigener Kreislauf für gefiltertes Wasser in einen separaten 1-Wege-Wasserhahn oder 3-Wege-Wasserhahn geleitet.

Die Kombination mit einem eigenen Wasserkreislauf ist aus hygienischen Aspekten besser und obendrein sehr komfortabel.

Kann ich einen leitungsgebundenen Wasserfilter selbst installieren?

Ja, auf jeden Fall. Bei Auftischmodellen ist lediglich der Strahlregler ihres jetzigen Wasserhahns abzuschrauben und das Umlenkventil des Wasserfilters anzuschrauben. Hier finden Sie beispielhaft eine Anleitung für einen Auftischfilter als PDF.

Auch unsere Einbau-Wasserfilter sind grundsätzlich nicht schwer zu installieren. Selbst mit zwei linken Händen sollte dieser problemlos gelingen. Über 90% unserer Kunden nehmen den Einbau selbständig vor. Unterstützung erhalten Sie durch unsere anschaulichen Anleitungen (Beispiel Einbaufilter) oder direkt durch unseren Kundenservice.

Wie viel muss ich für gute Wasserfilter ausgeben?

Auf der einen Seite können Sie laut den Empfehlungen von Stiftung Warentest einen “befriedigenden” Wasserfilter bereits ab 20 EUR erwerben. Hierbei handelt es sich auch nur um einen simplen Kannenfilter, da leider nur diese Modelle getestet werden. Gleichzeitig rät das Institut aber grundsätzlich von Wasserfilter, aufgrund der massiven hygienischen Mängel, ab und ignoriert weiterhin die klar besseren leitungsgebundenen Modelle.

Auf der anderen Seite haben sie Hersteller, die ihnen Wasserfilter mit 10 Aufbereitungsstufen für mehrere Tausend Euro als den heiligen Gral für ihr Trinkwasser predigen. 

Unsere Meinung: Weder das eine noch das andere Extrem muss es sein. Mit einem anständigen leitungsgebundenen Wasserfilter von Alvito oder Carbonit und einem TÜV-geprüften Aktivkohle-Blockfilter als Filterelement haben Sie sechs Monate lang sehr gutes Leitungswasser. Diese Anschaffung kostet ca. 150 EUR. Das ist ein absolut faires Preis-Leistungsverhältnis.

Wie hoch sind die Folgekosten für Wasserfilter und Filtereinsätze?

Unsere Filtereinsätze müssen alle sechs Monate aus hygienischen Gründen nach Trinkwasser-DIN 1988, Teil VIII ausgetauscht werden. Somit benötigen Sie zweimal im Jahr einen neuen Filtereinsatz. 

Diese kosten zwischen 42 und 102 EUR, je nach Modell. Ab 2 Stück bieten wir zusätzlich einen Mengenrabatt an. 

Tipp: Nutzen Sie unseren komfortablen Lieferservice und erhalten alle sechs Monate den passenden Filtereinsatz nach Hause geliefert.

MEHR zu Filtereinsätzen...

Welche Modelle eignen sich als Reise- und Outdoor-Wasserfilter?

Menschen die viel und gerne in der Natur unterwegs sind, stehen oftmals vor dem Problem abgepacktes Flaschenwasser mitnehmen zu müssen, denn nicht immer steht frisches und keimfreies Wasser zur Verfügung. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile Reise- und Outdoor Filter, die sehr kompakt sind und somit gut ins Handgepäck passen.

Wir bieten folgende bewährte Modelle an:

  • Reisefilter Travel Go: Er bietet sich zum Beispiel ideal für die Anwendung in Ferienwohnungen an, da er direkt am Wasserhahn montiert wird.
  • Grayl Wasserfilter: Diese mechanischen Filterflaschen machen aus See-, Fluss- und Regenwasser sicheres und gut schmeckendes Trinkwasser. Sie sind praktisch die perfekten Outdoor Wasserfilter.

Reisefilter funktionieren in der Regel mit Aktivkohle und reinigen das Wasser nicht nur von sichtbaren Schmutzpartikeln, sondern auch von Schadstoffen wie Bakterien, Chlor, Viren und giftigen Schwermetallen.

Ich möchte einen Wasserfilter erwerben, brauche aber noch mehr Informationen.

Sie können gerne unseren Kundenservice von Mo-Fr in der Zeit von 9-17h unter der Rufnummer 030 - 2332 7345 telefonisch kontaktieren. Alternativ können Sie uns auch per Email oder Kontaktformular schreiben.

Für eine erste Orientierung ist vielleicht auch unser Wasserfilter-Auswahlassistent hilfreich. Viele Informationen finden Sie auch direkt auch unserer Webseite im Bereich Ratgeber.

Welcher Wasserfilter passt zu mir?
Unser Auswahlassistent Hilft

Weiteres Wissenswertes über Wasserfilter

Nachfolgend beantworten wir die häufigsten Fragen zu Wasserfilter. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich persönlich zu beantworten.

Was sind die besten Wasserfilter?

Diese Frage ist leider pauschal nicht zu beantworten. Auch gibt es nicht die eierlegende Wollmilchsau obwohl ihnen viele Anbieter das sicherlich vermitteln wollen. In diesem Artikel zeigen wir was den besten Wasserfilter für Sie ausmachen sollte.

Tipp: Nicht in die Marketingfalle tappen! Da die meisten Menschen in Deutschland einen Tischkannenfilter als Synonym für Wasserfilter allgemein sehen, findet man zum Suchbegriff “Welcher ist der beste Wasserfilter” oder “Wasserfilter Test/Vergleich” diverse Bestenlisten auf Unterseiten namhafter Magazine wie focus.de, stern.de oder welt.de die zum einen fast nur Kannenfilter zeigen und obendrein belanglose Parameter vergleichen. Leider sind genau diese Kannenfilter alles andere als gut geeignet ihr Trinkwasser zu filtern. 

Ist hartes Trinkwasser schädlich? Und sollte man Kalk "filtern"?

Nein. Kalk besteht in erster Linie aus den im Wasser gelösten Mineralien Calcium und Magnesium. Ihre Konzentration bestimmt den Härtegrad des Wassers. Je höher der Anteil, desto härter das Wasser. In manchen Regionen sind daher hartnäckige Kalkablagerungen auf Fliesen, Armaturen, im Wasserkocher oder der Kaffeemaschine normal.

Wichtig: Beide Mineralien sind für den menschlichen Körper essenziell und in keinster Weise gesundheitsschädlich. Fälschlicherweise wird nach wie vor behauptet, hartes Wasser würde zur Verkalkung der Arterien führen. Die Verkalkung von Herzkranzgefäßen und die Aufnahme von Kalk über das Wasser stehen in keinem Zusammenhang (Vgl. Deutsche Herzstiftung). 

Welche Schadstoffe können im Trinkwasser enthalten sein?

Unsere Wasserwerke filtern aus unserem Trinkwasser viele unerwünschte Schadstoffe. Die Trinkwasserverordnung schreibt in Deutschland für knapp 50 Schadstoffe verbindliche Grenzwerte vor. Auf das Trinkwasser ab Werk ist daher Verlass, aber leider gibt es für viele moderne Verunreinigungen durch Pestizide, Arzneimittel, industrielle Chemikalien oder Mikroplastik keine Grenzwerte und somit keine Kontrollen.

Auch auf der langen Reise bis zu ihrem Wasserhahn können nach der Aufbereitung noch zahlreiche Verunreinigungen ins Wasser gelangen. Neben den genannten ohnehin nicht regulierten Stoffen sind das zum Beispiel:

  • Partikel und Schwebeteile
  • Asbestfasern
  • Bakterien und Parasiten
  • Blei und Kupfer
  • Chlor- und Chlorabbauprodukte

Auch wenn diese nicht schädlich sind, so ist das Vorkommen von organischen geruchs- und geschmacksstörenden Stoffen oftmals ganz normal.

Wofür brauche ich einen Wasserfilter?

Ein guter Wasserfilter verbessert den Geschmack und Geruch ihres Trinkwassers und befreit es von diversen Verunreinigungen und Schadstoffen. 

Zusätzlich sind Sie durchweg vor mitunter unregelmäßig auftretenden Verunreinigungen im Leitungsnetz geschützt. 

Mit speziellen Kalkschutzpatronen oder Ionentauschern lassen sich auch Kalkablagerungen reduzieren.

Sind Wasserfilter für Trinkwasser wirklich sinnvoll?

Entgegen vieler anderslautender Meinungen halten wir einen Wasserfilter sehr wohl für sinnvoll. 

Allerdings bitte wie erwähnt unbedingt einen leitungsgebundenen Wasserfilter und keinen Schwerkraftfilter wie Kannenfilter oder Wasserspender mit integriertem Filter.

Für die beiden letztgenannten Modelle ist eine Nutzung tatsächlich wenig sinnvoll und selbst der Konsum von ungefiltertem Leitungswasser vorzuziehen.

Was sind Alternativen zu Wasserfilter?

Folgende Alternativen zu einem Wasserfilter stehen zur Auswahl:

Wasser abkochen 

Zur Verbesserung der Trinkwasserhygiene stellt das Abkochen von Trinkwasser eine mögliche Alternative dar. Insbesondere bei Nachwuchs ist das Abkochen von Leitungswasser eine geläufige Methode der Wasseraufbereitung. In vielen Haushalten wird die Methode zum Abtöten von Keimen, Pilzen und Viren aber auch generell praktiziert. Gelöste Schadstoffe wie Arzneimittelrückstände oder Schwermetalle werden durch dieses Verfahren hingegen nicht aus dem Trinkwasser gefiltert.

Wichtig: Lassen das Wasser für mindestens drei Minuten Kochen. Auch sollten Sie das Wasser bereits nach spätestens 24 Stunden erneut abkochen.

Verzicht auf einen Wasserfilter

Sicherlich gibt es auch Beweggründe, auf einen Filter gänzlich zu verzichten. Das Leitungswasser in Deutschland ist grundsätzlich trinkbar und frei von starken Verunreinigungen.

Tipp: Bevor Sie Leitungswasser trinken, lassen Sie immer erstmal (vor allem Morgens) einige Milliliter Wasser bis es richtig kalt ist ablaufen. Dieses Wasser können Sie z.B. zum Gießen Ihrer Pflanzen nutzen. Bereits nach wenigen Stunden reagiert Wasser ganz natürlich mit den Stoffen und Materialien in seiner Umgebung. Belastungen durch Schwermetalle sind in Standwasser daher nicht unüblich.

Quellen & Weiterführende Informationen

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