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Aktivkohlefilter für Wasser

Marco Fabian
Autor: Marco Fabian
Position: Gründer
Aktualisiert: 8. Dezember 2022
Lesedauer: 15 Minuten

Ein Wasserfilter mit Aktivkohle befreit Ihr Wasser einfach und sauber von Arzneimitteln, Pestiziden, Chlor, giftigen Schwermetallen und vielen weiteren Schadstoffen. Erfahren Sie nachfolgend alles Wichtige zu Funktionsweise, Herstellung, Qualität und Reinigungsleistung von Aktivkohlefilter. Und warum allseits bekannte Tischkannenfilter sind keine guten Aktivkohle Wasserfilter sind!

Arten von Aktivkohle Wasserfilter

Aktivkohle kann aus den unterschiedlichsten Materialien gewonnen werden. Bei der Trinkwasseraufbereitung wird in der Regel bei der Auswahl der Rohwaren auf sogenannte pflanzliche Aktivkohle gesetzt. Hierbei kommen meist die Schalen der Kokosnuss oder bestimmte Harthölzer zum Einsatz, die unter Ausschluss von Sauerstoff mit Wärme behandelt werden. Die Kohle wird mit Wasserdampf aktiviert, wodurch sich ihre Poren öffnen.

Aktivkohle-Blockfilter gesintert

Aktivkohle aus Kokusnussschalen /
Quelle: shutterstock by buydeephoto

Aktivkohlegranulat

In dieser Form wird Aktivkohle nur vom Wasser umspült, da es sich bekanntermaßen immer den Weg des geringsten Widerstands sucht. Es fließt also um die kleinen Kohlepartikel herum und wird dabei nur geringfügig von Verunreinigungen befreit.

Aktivkohlefilter Wasser - loses Granulat

lose geschüttetes Aktivkohlefgranulat /
Quelle: shutterstock by Sukpaiboonwat

Aktivkohle-Monoblöcke

Weitaus effizienter sind hingegen Aktivkohle-Monoblock-Filter. Das Pulver wird dabei entweder durch Extrudieren oder durch Sintern in Form gebracht. Beim Extrudieren wird durch Erhitzen der Komponenten eine zähe Masse hergestellt, die anschließend gepresst wird. Hierbei kommen jedoch relativ viele Bindemittel zum Einsatz. Mit weniger Bindemitteln kommt das etwas aufwendigere Sintern aus. Die Komponenten werden dabei zuerst in die Form gefüllt und anschließend im Ofen gebacken.

Aktivkohle-Blockfilter gesintert

extrudierter Aktivkohle-Blockfilter /
Quelle: shutterstock by Sukpaiboonwat

Typische Aktivkohlefilter zur Wasseraufbereitung

Wenn von Aktivkohlefiltern die Rede ist, ist damit genau genommen nur die Filterkartusche beziehungsweise die Filterart gemeint. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Filtersysteme, die auf Aktivkohlebasis funktionieren. Teils sind diese im Sichtfeld direkt neben dem Wasserhahn zu finden, teils werden Sie versteckt unter der Spüle montiert. Wo die Unterschiede liegen, erfahren Sie hier.
Aktivkohle Wasserfilter im Vergleich
A
Tischkannenfilter

Klassiche Kannenfilter enthalten loses Aktivkohlegranulat (schwarze Kügelchen) meistens vermengt mit einem Ionentauscherharz (weisse Kügelchen).

B
Wasserhahnfilter

Loses Aktivkohlegranulat (A) oder sehr kleine Aktivkohleblöcke (B) werden auch häufig in kleineren Gehäuseformen verwendet, die direkt am Wasserhahn befestigt werden können. 

C
Illustration Auftischfilter

Gesinterte Aktivkohle-Monoblockfilter im 10-Zoll Format komplett ohne chemische Zusätze als Auftischfilter oder

Illustration Einbau Wasserfilter

als Einbau-Wasserfiler zur Montage unter der Spüle. Hierfür stehen drei unterschiedliche Einbauversionen zur Verfügung.

Mit Aktivkohlefilter ihr Trinkwasser genießen

Den Kern unserer Aktivkohle-Wasserfilter bieten gesinterte Aktivkohle-Blockfilter deutscher Herstellung von Alvito oder Carbonit für hervorragende Filterleistung und optimale Trinkwasserqualität.

Wählen Sie hier Ihr bevorzugtes Model:

Auftischfilter

Der Aktivkohlefilter direkt am Wasserhahn.  Per Umschalthebel wechseln Sie zwischen gefiltertem und ungefiltertem Leitungswasser.

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Einbaufilter

Der Aktivkohlefilter wird unter der Spüle montiert. Drei komfortablen Einbauvarianten sind möglich.

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Alle unsere Aktivkohlefilter eignen sich hervorragend dazu ihr Leitungswasser von ungewünschten Stoffen & Rückständen zu befreien.

Den Kern stellt immer ein gesinterter Aktivkohle-Blockfilter der neusten Generation dar. Die Besonderheit von aktivierter Kohle liegt darin, dass störende Trübungen, Geruchs-, Geschmacks- und Giftstoffe entnommen werden, aber wichtige Spurenelemente und Mineralien im Wasser verbleiben.

Aktivkohle Filterkartuschen

Der Kern unserer Filtersysteme stellt ein gesinterter Aktivkohleblock dar.

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Was und wie filtert Aktivkohle?

Bei Aktivkohle wird häufig von einer „Filterung“ gesprochen.

Genau genommen ist der Prozess aber wesentlich komplexer – und entsprechend auch effizienter. Hochwertige Aktivkohleblockfilter aus Kokusnuss-Schalen reinigen das Wasser auf drei verschiedene Weisen:

1. Mechanische Wirkung

Bei der mechanischen Wirkung handelt es sich tatsächlich um eine physische Filterung. Ein Aktivkohleblock besitzt aufgrund zahlreicher sehr feiner Kanäle und Poren eine extrem große Oberfläche. Sehr große Partikel können diese nicht passieren und werden – ähnlich wie bei einem Küchensieb – einfach zurückgehalten.
Zu den mechanisch gefilterten Stoffen gehören:
  • Schwebstoffe
  • Sand
  • Rostpartikel
  • Asbestfasern
  • Bakterien
  • Parasiten (z. B. Kryptosporidien, Giardien)

2. Katalytische Wirkung

Beim katalytischen Wirkprinzip werden kleine Partikel, die das Kanallabyrinth des Aktivkohlefilters problemlos passieren können, umgewandelt. Im Anschluss an diesen Prozess liegen sie nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form vor.

Zu den katalytisch gefilterten Stoffen gehören:

  • Chlor
  • Chlorverbindungen (CKWs, FCKWs)

3. Adsorptive Wirkung

Das adsorptive Wirkprinzip ist das wohl effizienteste. Hierbei zieht die Aktivkohle bestimmte Stoffe (organische und anorganische) wie ein Magnet an und kann somit auch sehr kleine Verbindungen, die es problemlos durch jeden anderen Filter hindurch schaffen würden, aus dem Wasser entfernen. Die adsorptive Wirkung macht aktivierte Kohle zu einem sehr leistungsfähigen Filterverfahren in der Trinkwasseraufbereitung. Die Wirkung ist dabei umso größer, je feiner die Kanäle sind und je langsamer das Wasser durch sie hindurchfließt.

Zu den adsorptiv gefilterten Stoffen gehören:
  • Schwermetalle (z. B. Blei, Kupfer)
  • Herbizide, Pestizide, Fungizide
  • Hormonrückstände
  • Medikamentenrückstände
  • geruchs- und geschmacksstörende Stoffe

Was ist Adsorption?

Der Begriff Adsoprtion stammt aus dem Lateinischen: „adsorbere“ = „(an-)saugen“ und beschreibt das Phänomen der Bindung von fremden Stoffen an einen Ausgangsstoff.

Auf diese Weise bleiben etwa Schadstoffe an der Oberfläche von Aktivkohle (wie ein Magnet) haften und werden somit aus dem Trinkwasser entfernt.

Gefilterte Schadstoffe im Überblick:

Auf dieser Seite haben wir sämtliche Zertifikate und Gutachten zur Leistungsfähigkeit von gesinterten Aktivkohle-Blockfilter zusammengefasst. Professionelle Wasserfilter mit Aktivkohle entnehmen folgende Stoffe sehr zuverlässig:

Chlor- und
Chlorabbauprodukte
Bakterien
Parasiten
Organische
Verbindungen
Pestizide und
Pestizidrückstände
Medikamentenrückstände
Partikel und
Schwebeteile
Schwermetalle
Asbestfasern

Vor- und Nachteile von Aktivkohlefiltern

Es gibt viele verschiedene Filtermethoden um Trinkwasser zu erzeugen. Damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können, ist es wichtig, dass Sie sich zuvor eingehend mit den Vor- und Nachteilen des jeweiligen Wasserfilters auseinandersetzen.

Vorteile von Aktivkohlefilter

Im Gegensatz zu vielen anderen Filtersystemen wie Umkehrosmose- oder Hausfiltern, sind Aktivkohlefilter günstig und einfach in Montage und Handhabung. Egal ob Sie sich am Ende für einen Auftisch- oder Untertischfilter entscheiden: Die meisten Modelle sind schnell angeschlossen, so dass hohe Installationskosten entfallen.

Ein weiterer Vorteil von Aktivkohlefiltern besteht darin, dass keinerlei Chemie nötig ist. Auch der Zusatz von Silber entfällt bei dieser Filtermethode. Durch Aktivkohlefilter kommen Sie in den Genuss von wohlschmeckendem, schadstoffarmem Wasser, das nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schont. 

Zusätzlich dazu bleiben alle wichtigen Mineralien erhalten. Aufgrund seines neutralen Geschmacks eignet sich durch Aktivkohle gefiltertes Wasser hervorragend zur Herstellung von Kaffee- und Teespezialitäten.

Gerade wenn Sie bisher auf teures Mineralwasser gesetzt haben, wird sich die Kostenersparnis schnell bemerkbar machen. Ein Liter Mineralwasser aus dem Supermarkt kostet je nach Marke zwischen 19 und 50 Cent. Für einen Liter Leitungswasser müssen Sie hingegen nur lediglich 0,2 Cent zahlen. Die Kosten für Filter und Filterwechsel haben sich so innerhalb von kürzester Zeit amortisiert.

Vorteile im Überblick

  • günstig in der Anschaffung
  • hohe Filterleistung
  • kaum laufende Kosten
  • keine chemischen Zusätze nötig
  • kein Strom nötig
  • kein erhöhter Wasserverbrauch
  • einfache Montage und Handhabung
  • Erhaltung wichtiger Mineralien
  • neutraler, reiner Wassergeschmack
  • hohe Kostenersparnis im Vergleich zu abgefülltem Wasser
  • kein Kistenschleppen

Nachteile von Aktivkohlefilter

Wie alle Wasserfiltertypen müssen auch Aktivkohlefilter gewartet und ausgetauscht werden. Denn Sie haben nur eine begrenzte Kapazität. Hat der Filter eine bestimmte Menge an Schadstoffen gebunden, können keine weiteren mehr aufgenommen werden. Der Filter muss dann ausgetauscht werden.

Häufig gehen Kritiker noch einen Schritt weiter und argumentieren, dass Aktivkohle die gebundenen Schadstoffe schubartig wieder abgibt und das Gesundheitsrisiko somit rapide ansteigt. Diese Aussage muss etwas differenzierter betrachtet werden: Bei granulierter Aktivkohle kann dies durchaus geschehen. Bei leistungsfähigen Aktivkohle-Blockfiltern ist dies jedoch nicht der Fall.

Ein weitere oft genannter Nachteil ist das Aktivkohle nicht alle Stoffe aus dem Wasser filtern kann, so z.B. Kalk oder Nitrat. Beide gehören zu den Mineralien und Salzen und werden daher in gelöster Form nicht entnommen. Allerdings handelt es sich hierbei per se nicht um schädliche Verbindungen (Mehr hierzu...).

Einen Nachteil haben Aktivkohlefilter im Alltag: Sie sollten aus zwei Gründen darauf verzichten, heißes Wasser durch Ihren Aktivkohlefilter fließen zu lassen. Zum einen kann heißes Wasser im Wasser eingeschlossene Schadstoffe freilassen. Zum anderen kann der Aktivkohlefilter bei zu heißem Wasser Schaden nehmen. Das liegt daran, dass heißes Wasser die Festigkeit bzw. die Porösität eines Aktivkohleblockfilters negativ beeinflussen kann. Besser ist es also, kaltes Wasser zu entnehmen und dieses im Anschluss zu erhitzen.

Nachteile im Überblick

  • begrenzte Lebensdauer der Filterpatronen
  • nicht alle "Schadstoffe" werden gefiltert
  • laufende Kosten durch Filterwechsel
  • keine Filterung von heißem Wasser möglich
Wir helfen Ihnen persönlich!

Wir beantworten ihnen gerne alle Fragen rund um die passende Einbauform, Montage oder welche Filterkartusche für ihren Wasserfilter am besten geeignet. Wir freuen uns auf ihren Kontakt!

Rufen Sie uns an:
030 - 2332 7345
Wir Rufen Sie Zurück
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FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Aktivkohle-Wasserfilter

Wenn Sie sich für einen Aktivkohlefilter entschieden und diesen montiert haben, werden sich Ihnen vermutlich noch einige weitere Fragen zu Handhabung und Gebrauch stellen. Hier finden Sie Antworten auf die relevantesten Fragen zu Aktivkohlefiltern.

Welche bekannten Marken für Aktivkohlefilter gibt es?

Aktivkohlefilter stellen eine sehr einfache und günstige Art der Filtration dar. Das Angebot ist groß aber ebenso der Qualitätsunterschied. Unter den vielen Herstellern von Aktivkohlefiltern zeichnen sich zwei durch besonders zuverlässige und qualitativ hochwertige Produkte aus: Alvito und Carbonit.

Alvito

Alvito wurde Ende der 1990er Jahre in Nürnberg gegründet und stellte zunächst Waschsysteme für die Textilwäsche her. Daraus entwickelte sich schnell eine Leidenschaft für das Thema „Sauberes Wasser“. Als logischer nächster Schritt wurden Trinkwasserfilter für den Hausgebrauch in das Portfolio integriert. Alvito überzeugt vor allem durch sehr hohe Qualitätsstandards und ein großes Verantwortungsbewusstsein. Bei der Herstellung der Filter wird daher stets auf Nachhaltigkeit geachtet. Zu der Produktsparte „Besseres Wasser“ zählen Auftischfilter, Einbaufilter, Filtereinsätze, Wasserhähne und -armaturen sowie Wasserwirbler.

Carbonit

Die Firma Carbonit stammt aus Salzwedel und gilt als deutscher und europäischer Marktführer im Bereich der Wasseraufbereitung. Nicht nur Privathaushalte, sondern auch Medizin- und Pharmaindustrie vertrauen auf die hochwertigen, TÜV-geprüften Filtersysteme des Familienunternehmens. Carbonit zeichnet sich durch Innovation und Einfallsreichtum aus. 

Carbonit hat sich voll und ganz der Herstellung von Filtern und Filterkartuschen verschrieben. Der bekannteste Filtereinsatz ist der Carbonit NFP Premium. Im Portfolio des Unternehmens finden sich neben Reise-, Unter- und Auftischfilter auch weitere Carbonit Filtermedien.

Wie lange sind Aktivkohle Wasserfilter haltbar?

Die Filterung mit Aktivkohle ist einfach und effizient und wird aus eben diesen Gründen schon lange in Wasserwerken zur Aufbereitung von Grundwasser und im Gewerbe (z.B. Getränkeindustrie oder Abwasserreinigung) genutzt. Immer mehr setzt sie sich mittlerweile auch in Privathaushalten durch.

Nichtsdestotrotz wird Aktivkohle häufig kritisiert und als Gesundheitsrisiko bezeichnet. Dies liegt vor allem daran, dass ein Aktivkohlefilter nur bei sachgemäßer Nutzung und regelmäßiger Wartung ordentlich funktionieren.

Aktivkohle kann wie bereits erwähnt Schadstoffe nicht in unbegrenzter Menge binden und aus dem Wasser filtern. Sind ihre Kapazitäten erschöpft, nimmt die adsorptive Eigenschaft ab. Das Wasser kommt in diesem Fall nahezu ungefiltert aus der Leitung. Bei aktivierter Kohle in Granulatform ist das Risiko besonders hoch: Hat das Pulver zu viele Stoffe adsorbiert, kann es diese im schlimmsten Fall nicht länger binden. Stattdessen gibt das Aktivkohlepulver sie schlagartig in geballter Form ans Wasser ab. Das Wasser, dass dann aus der Leitung kommt, kann eine stark erhöhte Schadstoffkonzentration aufweisen.

Bei gesinterten Blockfiltern ist das Risiko nicht vorhanden. Diese binden Verunreinigungen dauerhaft, so dass ein plötzlicher Schadstoffdurchbruch nicht möglich ist. Nichtsdestotrotz haben auch diese Filter begrenzte Kapazitäten und müssen nach einer bestimmten Zeit ausgetauscht werden.

Wie lange kann ich einen Aktivkohlefilter von Vitalhelden benutzen?

Die Richtlinie DIN 1988 schreibt vor, dass Aktivkohlefilter spätestens alle sechs Monate ausgetauscht werden müssen. Hierbei handelt es sich um eine stark pauschalisierte Richtlinie. Aus hygienischen Gründen sollte man diese sechs Monate nicht überschreiten, allerdings kann auch ein vorzeitiger Filterwechsel sinn machen. Stellen Sie nach einer Weile fest, dass das Wasser deutlich langsamer aus der Leitung kommt, sollten Sie den Filterwechsel vorziehen.

Hier finden Sie unsere Ersatzkartuschen und hier alle Infos zum Wechsel des Filtereinsatzes.

Aktivkohle Wasserfilter muss man alle sechs Monate wechseln

Was ist so besonders an Aktivkohlefilter für Wasser?

Das Besondere an Aktivkohle sind neben der adsorptiven Ansaugwirkung seine riesige Oberflächenstruktur. Diese entsteht durch viele sehr feine Poren, die labyrinthartig miteinander verbunden sind.

Die Anzahl und insbesondere die Verteilung dieser Poren entscheiden letztendlich über die Filterleistung für besonders sauberes Trinkwasser. Gesinterte Aktivkohle ist daher leistungsfähiger und schafft es so besser verschiedenste Stoffe aus dem Wasser zu entfernen.

Bei den Porengrößen unterscheidet man zwischen:

  • Mikroporen (<1 nm)
  • Mesoporen (zwischen 1-25 nm)
  • Makroporen (>25 nm)

Zum Vergleich: Unsere Filterelemente von Alvito und Carbonit haben z.B. eine Porenfeinheit von 0,45 µm.

feine Poren auf Aktivkohle Wasserfilter

Das gefilterte Wasser ist trüb beziehungsweise schwarz. Ist der Aktivkohlefilter kaputt?

Gerade wenn der Filter oder die Filterpatrone neu ist, kann sich daran feinster Aktivkohlestaub befinden. Entnehmen Sie dann Wasser, löst sich dieser. Das Wasser, das aus dem Hahn fließt, kann daher schwarz verfärbt oder gräulich trüb sein. Das ist jedoch kein Problem: Aktivkohle ist nicht gesundheitsschädigend.

Ganz im Gegenteil sogar: Viele schwören auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Sie können das Wasser also bedenkenlos trinken. Nach einiger Zeit, ist der gesamte Aktivkohlestaub abgespült und das Wasser ist wieder klar.

Kann ich einen Aktivkohlefilter selbst bauen?

Grundsätzlich ist es möglich, einen Aktivkohlefilter selbst zu bauen. Den Komfort eines Auftisch- oder Untertischfilters werden Sie hiermit allerdings nicht erreichen können. Vor allem Aquaristiker setzen häufig auf DIY-Aktivkohlefilter. Hierzu benötigen Sie ein längeres Rohr, granulierte Aktivkohle, ein Vlies und ein Lochsieb.

Das Wasser, das durch dieses Rohr geleitet wird, wird durch die Aktivkohle gereinigt. Problematisch ist jedoch, dass das Wasser in den meisten Fällen viel zu schnell durch die Aktivkohleschicht fließt und die Filterwirkung daher oft minimal ist. Gerade wenn Sie den Aktivkohlefilter verwenden wollen, um Verschmutzung aus dem Wasser heraus zu nehmen, sollten Sie keine Risiken eingehen und stattdessen auf professionelle und geprüfte Produkte setzen.

Wie teuer sind Aktivkohlefilter Ersatzkartuschen?

Unsere Aktivkohlefilter sind kostengünstig. Einzig ein Filterwechsel alle sechs Monate ist notwendig. Somit benötigen Sie zweimal im Jahr einen neuen Filtereinsatz. Diese kosten zwischen 42 und 102 EUR, je nach Modell. 

In den allermeisten Fällen reicht eine Basispatrone, die im übrigen auch den höchsten Aktivkohleanteil besitzt. Empfehlen tun wir hier den ABF Primus SD Filtereinsatz für 54,90 EUR. Das sind keine 10 EUR pro Monat. Mengenrabatt gibt es ab 2 Stück ebenfalls. 

Bleiben wertvolle Mineralien bei der Filterung mit Aktivkohle erhalten?

Ja, im Gegensatz alternativen Wasserfiltern wie zum Beispiel der Umkehrosmose verbleiben essentielle Spurenelemente und Mineralienverbindungen im Wasser.

Auch kann aufgrund der sehr einheitlichen Feinheit der Aktivkohleporen auf den Zusatz von Silber zur Desinfektion verzichtet werden. 

Sind Aktivkohle Wasserfilter sinnvoll? Das sagt Stiftung Warentest...

Wenn es um Aktivkohlefilter für den Wasserhahn geht, sind Verbraucher aktuell noch auf sich selbst gestellt. Ein Test der Stiftung Warentest steht bislang noch aus. Das renommierte Testinstitut hat im Jahr 2015 lediglich sogenannte Tischkannenfilter, wie sie etwa von Brita herstellt werden, untersucht.

Dabei kamen die Tester zu einem ernüchterndem Ergebnis und verkündeten: „Gut filtert keiner.“ Zwar sind in diesen Kannenfiltern oft auch Aktivkohlekartuschen verbaut, doch handelt es sich hierbei um granulierte Aktivkohle.

Diese ist weitaus weniger effizient als gesinterte Blockfilter. Zudem bemängelt die Stiftung Warentest, dass das Wasser oft lange im Kannenfilter steht und so einen hervorragenden Nährboden für Keime bietet. Bei unseren Systemen, die direkt am Wasserhahn angebracht werden, entfällt dieses Risiko. Auch lassen sich Blockfilter gut mit Membranfilter kombinieren und so auch sehr kleine Mikroorganismen wie Legionellen filtern.

Wie wähle ich den richtigen Aktivkohle-Monoblock Filtereinsatz für meinen Bedarf?

Grundsätzlich funktioniert die Filterung aller unserer Aktivkohle-Filtereinsätze gleichermaßen. Die Wahl der richtigen Aktivkohlefilter-Kartusche hängt von verschiedenen Faktoren ab, die immer auf ihre persönlichen Umstände abgestimmt sein sollten:

  • Sind Zusätze wie EM-Keramik oder ein Kalkschutz-Granulat gewünscht?
  • Wie hoch ist der Durchsatz ihrer Wasserleitung pro Minute? D.h. brauchen Sie ggf. eine Kartusche die mehr Wasser durchlässt?
  • Wird der Trinkwasserfilter in einem warmen Milieu betrieben? (z.B. nahe eines Heizkörpers oder in Südeuropa?)
  • Ist der Betrieb eines Wasserwirblers gewünscht?

Für all diese Fragen haben wie einen separaten Artikel zusammengestellt.

Gerne helfen wir ihnen hierzu auch telefonisch: 030 - 2332 7345 

MEHR zur Wahl des richtigen Filtereinsatzes...
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