Wer viel Wasser trinkt, hat weniger Hunger. @IGphotography / istockphoto.com

Wasser-Diät - Was ist das?

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 13. Juli 2021
Lesedauer: 3 Minuten

Bei der Wasserdiät handelt es sich um eine langfristige Ernährungsumstellung, bei der eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr in den Alltag integriert wird. Wie diese genau funktioniert und welche Wirkungen sie hat erfahren Sie nachfolgend.

Bei jeder Diät ist die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme unglaublich wichtig. Dazu raten nicht nur Ernährungsexperten, Forscher in den USA bestätigten bereits, dass mit einer genügenden Wasserzufuhr der Erfolg einer Diät um bis zu 50 Prozent gesteigert werden kann [1].

Der Körper benötigt Wasser in erster Linie als Transportmittel. Die wichtigsten Nährstoffe können so zügig zu den entsprechenden Organen geliefert werden. Anfallende Stoffwechselabfälle werden ebenso deutlich schneller abtransportiert. Sollte zu wenig Flüssigkeit konsumiert werden, kann der Körper automatisch eine Art „Notfallplan“ aktivieren.

Dabei wird nicht nur Fett eingelagert, sondern auch die Energiegewinnung minimiert. Mit der speziellen Wasserdiät lässt sich dies umgehen, während sie zugleich die Gesundheit fördert [1].

Abnehmen mit der Wasserdiät

Wasser bringt den Stoffwechsel in Schwung und sorgt dafür, dass dadurch erst so richtig erfolgreich abgenommen werden kann. Die Wasser Diät sollte selbstverständlich mit einem entsprechenden Ernährungsprogramm kombiniert werden.

Dank der zusätzlichen Flüssigkeitsaufnahme kann Ihr Körper gründlich entwässert werden. Dies mag erst einmal widersprüchlich klingen, doch aus medizinischer und gesundheitlicher Sicht ist der Prozess durchaus sinnvoll. Durch verstärkte Wasserzufuhr können Fette sowie Giftstoffe aus dem Organismus geschwemmt werden.

Nicht nur die bewusste Ernährung, sondern vor allem auch das bewusste Trinken hilft bei einer erfolgreichen Diät.
Zitronenwasser ist gesund und bietet Abwechslung beim Trinken. @puhhha / istockphoto.com

Nebenbei wird der Stoffwechsel angekurbelt [2]. Die Folgen sind ein gereinigter Organismus sowie ein gesunder Abnehmerfolg.

Das ständige Wassertrinken hat aber noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Das generelle Hungergefühl und eventuelle Heißhungerattacken werden deutlich reduziert. Auf feste Nahrung sollte hierbei selbstverständlich nicht verzichtet werden.

Sogenannte Crash-Diäten können schnell zu gesundheitlichen Gefahren führen und können Mangelerscheinungen hervorrufen. Das alleinige Wassertrinken bei der Diät, ohne feste Nahrung zu sich zu nehmen, ist daher zu vermeiden. Um längerfristige Resultate zu erzielen, bedarf es einer sinnvollen Ernährungsumstellung [3].

Wie funktioniert die Wasser-Diät?

Obwohl es der Name vermuten lässt, sieht die Diät nicht vor, nur eine bestimmte Menge Wasser pro Tag zu sich zu nehmen. Bei dieser Diät-Form steht lediglich im Vordergrund, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in den Alltag zu integrieren. Auf zuckerhaltige Getränke wie Säfte, Cola oder Limonade wird verzichtet und durch reines Wasser ersetzt [1].

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, wirklich ausreichend zu trinken. Zwei Liter am Tag bilden eine solide Basis für diese Diät. Unterstützt wird sie durch eine ausgewogene Ernährung. Obst und Gemüse enthält schließlich auch reichlich Wasser – die Gurke beispielsweise satte 95 Prozent.

Auch mageres Fleisch und Fisch können ruhigen Gewissens in die Mahlzeiten integriert werden. Vor und nach dem Essen sollte unbedingt darauf geachtet werden, ausreichend zu trinken. Im Idealfall nehmen Sie vor den Mahlzeiten zwei Gläser reines Trinkwasser zu sich [2]. Ihr Körper kann somit durch die zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme auf gesunde Weise abnehmen [1].

Gefiltertes Leitungswassers als ideale Quelle

Welches Wasser während der Diät getrunken wird, ist irrelevant [1]. Ob stilles Wasser, Wasser mit Kohlensäure oder Leitungswasser – im Fokus der Ernährungsumstellung steht lediglich eine bewusste und eventuell erhöhte Flüssigkeitszufuhr. In Deutschland ist das Trinken von Leitungswasser durch die straffen Richtwerte der Trinkwasserversorgung zumeist völlig unbedenklich.

Das heimische Leitungswasser noch zusätzlich zu filtern, bringt viele Vorteile mit sich. Es ist wesentlich günstiger als die gekauften Wasservarianten und Sie sparen sich den umweltbelastenden Verpackungsmüll sowie den aufwendigen Transport. Gute Wasser-Filter-Systeme sind in der Lage, eine noch bessere Wasserqualität zu erzeugen und auch die letzten eventuellen Verschmutzungen aus dem heimischen Trinkwasser zu filtern.

Für diverse Verunreinigungen wie Arzneimittelrückstände, Pflanzenschutzmittel oder Pestizide gibt es noch keine möglichen Grenzwerte oder Kontrollen. Mit einem Filtersystem lassen sich auch die letzten Verunreinigungen aus dem Trinkwasser entfernen und so können Sie guten Gewissens Ihre Wasserdiät angehen [4].

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