Die Qualität ist entscheidend und so ist die deutsche Firma Carbonit mit ihren qualitativ hochwertigen Filtersystemen sehr erfolgreich. Der Kern der Filterleistung stellen mittels ausgezeichnetem und patentierten Herstellungsverfahren für gesinterte Monoblöcke als Aktivkohlefilter dar. Diese wurden in verschiedenen Varianten von vielen unterschiedlichen Instituten auf ihre Leistungsfähigkeit getestet und bestätigt (siehe Wasserfilter Gutachten).
1 Filterleistung Schwermetalle
Das deutsche Trinkwasser gilt als stark kontrolliert, doch gerade Schwermetalle gelangen oftmals nach der Aufbereitung durch die Wasserwerke ins Wasser, beispielsweise durch alte Blei- oder Kupferrohre. Blei ist für den Körper giftig und gesundheitsgefährdend und kann besonders bei Schwangeren und Kleinkindern zu erheblichen Beeinträchtigungen führen.
In Bezug auf die Filterleistung bei Schwermetallen konnte u.a. der TÜV-Umwelt feststellen, dass auch unter bewusst gewählten, extremen Bedingungen die Konzentration von Blei und Kupfer durch den Einsatz des Carbonit NFP Premium Aktivkohle-Blockfilters um über 90 % reduziert wird. Weitere Tests belegen auch die sehr erfolgreiche Reduzierung von Nickel, Zink, Cadmium und Arsen (Details siehe Gutachten).
2 Filterleistung Medikamentenrückstände
In den letzten Jahren ist der Fokus immer mehr auf Medikamentenrückstände im Wasser gerichtet worden. Durch steigende und alternde Bevölkerung sowie Fortschritte in der Pharmazie werden immer mehr Medikamente verabreicht, deren Wirkstoffe im Körper nicht vollständig abgebaut und somit ausgeschieden werden.
Auch das achtlose Wegwerfen sorgt für immer mehr Medikamente in unserem Wasserkreislauf. Die Wasserwerke sind nicht darauf ausgelegt diese zu entfernen und so lassen sich immer mehr Arzneimittelwirkstoffe im Trinkwasser nachweisen.
Auch hier konnte zum Beispiel die Technische Universität Berlin bestätigen, dass bei den getesteten Carbonit-Aktivkohlefilter verschiedene Arzneimittelrückstände vollständig zurückgehalten werden konnten.
3 Filterleistung Keime & Bakterien
Keime und Bakterien im Trinkwasser können auch in gefährlichen Konzentrationen vorhanden sein. Besonders das hauseigene Wassernetz ist hierbei eine Gefahr, da alte Leitungen, kaputte Dichtungen oder tote Leitungsstränge die Keimbildung ankurbeln.
Die Universität Bielefeld hat den Carbonit Monoblock über sechs Monate getestet und eine Bakterienundurchlässigkeit von über 99 % nachgewiesen. Auch das Hygieneinstitut Gelsenkirchen konnte für den Carbonit Monoblock in Bezug auf die Wasserfilter gegen Bakterien und Virenfilter bestätigen.
Konkret geprüft wurden dabei unter anderem die Erreger E. coli, Enterococcus faecalis und Staphylococcus aureus sowie die Parasiten Giardia lamblia und Cryptosporidium parvum; für die Bakterien wurde eine Rückhaltung von über 99 % nachgewiesen (Details siehe Gutachten).
4 Filterleistung gegen Pestizide und weitere Chemikalien
Pestizide gelten als Oberbegriff für verschiedene Stoffe, die gesundheitsschädlich sind und laut Trinkwasserverordnung einen Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter haben. Genau genommen gelten sie sogar als das weltweit gefährlichste Umweltgift, das akute und chronische Krankheiten wie unter Anderem Hauterkrankungen, Vergiftungserscheinungen oder Krebs hervorrufen kann.
Die Fachhochschule Magdeburg hat ebenfalls den Filter Carbonit-Monoblock getestet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Filter für die Entfernung von halogenierten Kohlenwasserstoffen sowie der Filtration von Pflanzenschutzmitteln geeignet ist. Der Filter wurde mit einfacher Aktivkohle verglichen und weißt deutlich bessere Werte auf. Die Technische Universität Berlin konnte diese Angaben bestätigen.
Zu den konkret geprüften Substanzen zählen laut Gutachten unter anderem die Pestizidwirkstoffe Lindan, DDT und Atrazin sowie Chlor und Chloroform. Da Aktivkohle grundsätzlich auch Chlor aus dem Trinkwasser filtert, verbessert sich beim Carbonit-Filter zugleich der Geschmack des Wassers.
Hier finden Sie alle Tests und Gutachten zu Carbonit Wasserfilter.
5 Geprüfte Schadstoffe und Erreger im Überblick
| Kategorie | Beispiele | Prüfinstitut | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Schwermetalle | Blei, Kupfer, Nickel, Zink, Cadmium, Arsen | TÜV Umwelt | über 90 % Reduktion (Blei/Kupfer) |
| Bakterien & Parasiten | E. coli, Enterococcus faecalis, Staphylococcus aureus, Giardia lamblia, Cryptosporidium parvum | Universität Bielefeld | über 99 % Rückhaltung (Bakterien); Parasiten ebenfalls geprüft |
| Medikamentenrückstände | Ibuprofen, Carbamazepin, Ketoprofen, Clofibrinsäure, Propiphenazon | Technische Universität Berlin | vollständig zurückgehalten |
| Pestizide & Chlorverbindungen | Lindan, DDT, Atrazin, Chlor, Chloroform | Fachhochschule Magdeburg / TU Berlin | Filter als geeignet bewertet (Details siehe Gutachten) |
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6 Verkeimung - die Hauptkritik bei getesteten Tischkannenfilter
In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen angefangen, selbst ihr Trinkwasser zu optimieren und so stieg der Verkauf von Wasserfilter stark an. Das hat nicht nur die Verbraucherorganisationen Stiftung Warentest und Ökotest dazu veranlasst, Wasserfilter zu testen. - meist mit ernüchternden Ergebnissen.
Wasserfilter wurden oftmals als Keimschleudern bezeichnet und die Qualität des deutschen Trinkwassers hervorgehoben, das unter ständiger Kontrolle steht. Was viele dabei übersehen ist, dass fast ausschließlich Tischkannenfilter getestet wurden, die mit Aktivkohle betrieben werden. Da Tischfilter oftmals nicht im Kühlschrank gelagert und die Filterkartuschen viel zu selten ausgetauscht werden, sind sie ideal für die Keimbildung.
Aktivkohle nicht gleich Aktivkohle
Genauer betrachtet ist die Art der Verwendeten Aktivkohle. Kannenfilter benutzen lose geschüttete Aktivkohle wobei viele kleine Zwischenräume in der Filterkartusche selbst entstehen. Diese sind ständig feucht und somit eine ideale Lebensgrundlage für Bakterien, die sich ansiedeln und vermehren können.
Carbonit verwendet keine lose geschüttete Aktivkohle für seine Filtereinsätze, sondern gesinterte (gebackene) zu einem festen Block geformte Aktivkohle, welche für eine Verkeimung weniger anfällig ist. Bei entsprechender Wartung und Wechsel der Filtereinsätze (alle sechs Monate) ist eine Keimbildung praktisch ausgeschlossen.
Ein weiterer Kritikpunkt der Testinstitute war, dass oftmals die Zugabe von Silber ins Wasser nötig ist, um Bakterien abzutöten. Auch dies ist für Carbonitfilter nicht nötig, es werden keine zusätzlichen Stoffe zur Abwehr von Keimen verwendet.

Gut zu Wissen:
Die Leistungsfähigkeit von Tischkannenfilter wird oftmals nicht angegeben oder sogar durch unabhängige Institute belegt. Da diese in erster Linie den Geschmack des Wassers verbessern sollen und weniger Schadstoffe entfernen. Dies ist vielen Käufern allerdings nicht bewusst.
Ein einfacher Kannenfilter reicht, wenn …
- Sie nur den Geschmack leicht verbessern möchten
- Schadstoffrückhalt für Sie keine große Rolle spielt
- Sie die Kanne konsequent im Kühlschrank lagern und die Kartusche früh wechseln
Ein Carbonit-Blockfilter ist sinnvoll, wenn …
- Sie Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Pestizide oder Keime nachweislich reduziert haben möchten
- Ihnen unabhängige Institutsgutachten wichtig sind
- Sie eine geringere Verkeimungsgefahr als bei losem Granulat wollen
7 Mythen rund um Wasserfilter-Tests
✗ „Wasserfilter sind grundsätzlich Keimschleudern.“
✔ Das betrifft vor allem Tischkannenfilter mit losem Granulat, das feucht bleibt. Ein gesinterter Aktivkohle-Block ist dafür deutlich weniger anfällig.
✗ „Deutsches Leitungswasser ist ohnehin sauber, ein Filter bringt nichts.“
✔ Die Wasserwerke sind nicht darauf ausgelegt, Medikamentenrückstände zu entfernen; die TU Berlin bestätigte, dass Carbonit-Filter verschiedene Arzneimittelrückstände vollständig zurückhalten.
✗ „Alle Wasserfilter arbeiten gleich gut.“
✔ Lose Aktivkohle in Kannenfiltern bietet weniger Kontaktfläche als der gesinterte Monoblock von Carbonit – die Testinstitute unterscheiden hier deutlich.
✗ „Ein Filter mit Silber-Zusatz ist hygienischer.“
✔ Silber gelangt dabei selbst ins Filtrat. Carbonitfilter benötigen dank des Blockformats keine Silberzugabe zur Keimabwehr.
8 Fazit - Carbonit Wasserfilter Test mit guten Ergebnissen
Während Stiftung Warentest und Ökotest Wasserfilter sehr kritisch gegenüberstehen, zeigen die Testergebnisse unabhängiger Institute die hohe Leistungsfähigkeit der Trinkwasserfilter von Carbonit. Immer mehr Studien belegen, dass die Zahl an kritischen Inhaltsstoffen in unserem Trinkwasser stetig steigt, weshalb der Gedanke an einen Wasserfilter gegebenenfalls sinnvoll ist.
Welcher der beste Wasserfilter für Sie ist, kommt darauf an, welche Stoffe Sie aus dem Wasser filtern möchten. Während Carbonit erfolgreich Schwermetalle, Bakterien, Pestizide und Medikamentenrückstände filtert, bleiben wichtige Mineralien und Salze wie Natrium, Magnesium und Calcium im Wasser enthalten. Zur gezielten Entfernung von Kalk oder Nitrat bieten sich Ionentauscher an; wer praktisch alles aus dem Wasser entfernen möchte (inklusive der Mineralien), greift zu Geräten nach dem Prinzip der Umkehrosmose.
Diese ist fachlich sehr wirksam, allerdings verbraucht sie – abhängig vom Anlagentyp – deutlich mehr Wasser. Einfache Anlagen ohne Druckerhöhung benötigen bis zu 3-4 Liter Abwasser pro Liter Trinkwasser, optimierte Anlagen mit Pumpe erreichen bessere Verhältnisse. Da Vitalhelden ausschließlich mineralstofferhaltende Aktivkohle-Blockfilter führt, ordnen wir Umkehrosmose hier bewusst nur fair im Vergleich ein: Aktivkohle oder Umkehrosmose im Vergleich.
Loses Granulat, wenig Kontaktzeit, anfälliger für Verkeimung.
Gesinterter Aktivkohle-Block, TÜV- und Uni-geprüfte Rückhaltung von Schwermetallen, Keimen, Medikamenten und Pestiziden.
Sehr gründlich, aber höherer Wasserverbrauch und Mineralstoffverlust.
Quellen
- Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (2023) - Pestizid-Grenzwerte ignorieren gefährliche Pestizid-Cocktails
- Carbonit (n.d.) - Gutachten & Zertifikate
- Ärzteblatt - Arzneimittel im Trinkwasser
- Stiftung Warentest (2022) - Wasserfilter Test
- Carbonit (2007) - Umkehrosmose & Co. - Alternative Filtrationsverfahren unter der Lupe
- Schwermetalle im Trinkwasser: Eine unsichtbare Gefahr?
- Wasserfilter gegen Blei: Jetzt das Schwermetall sicher filtern
- Medikamentenrückstände im Trinkwasser: Eine unsichtbare Gefahr?
- Wasserfilter gegen Mikroplastik
- Wasserqualität messen: Das sagen TDS-, PPM- und Leitwert-Messungen aus
- Coliforme Bakterien im Trinkwasser: Risiken erkennen und beseitigen

