Glossar

Rückflussverhinderer

Aktualisiert am · Marco Fabian

Ein Rückflussverhinderer ist ein Ventil, das Wasser nur in eine Richtung durchlässt und verhindert, dass verunreinigtes Wasser in die Trinkwasserleitung zurückgelangt.

Wozu er da ist

Fällt der Druck im Netz ab, etwa bei einem Rohrbruch oder beim Löscheinsatz, kann Wasser aus einer Hausinstallation zurückgesaugt werden. Was dann zurückläuft, ist im ungünstigen Fall Wasser aus einem Heizkreis, aus einem Gartenschlauch im Regenwasserbehälter oder aus einem Gerät. DIN 1988-100 legt fest, welche Sicherungseinrichtung an welcher Stelle sitzen muss.

Die praktische Nebenwirkung

Ein Rückflussverhinderer macht die Hausinstallation zum geschlossenen System. Erwärmt sich das Wasser im Boiler, kann es sich nicht mehr ins Netz ausdehnen, der Druck steigt. Deshalb gehört zu jedem geschlossenen System ein Ausdehnungsgefäß oder ein Sicherheitsventil. Wer eine Filteranlage nachrüstet und dabei einen Rückflussverhinderer setzt, muss das mitdenken.

Wartung

Rückflussverhinderer sind nach DIN EN 806-5 regelmäßig zu prüfen. Sie verschmutzen und schließen dann nicht mehr dicht, ohne dass man es bemerkt.

Quellen

  • DIN 1988-100 - Schutz des Trinkwassers, Sicherungseinrichtungen
  • DIN EN 1717 - Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen

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