DIN 1988
DIN 1988 ist die deutsche Ergänzungsnorm zu DIN EN 806 und enthält die technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen, die die europäische Norm der nationalen Festlegung überlässt.
Herkunft und Rolle
Die Norm wurde 1930 eingeführt und mehrfach überarbeitet. Nach Erscheinen von DIN EN 806 wurde sie auf die Punkte zurückgeschnitten, die die europäische Norm nicht abdeckt. Heute besteht sie aus den Teilen 100 bis 600.
Die wichtigsten Teile
Teil 100 behandelt den Schutz des Trinkwassers und die Sicherungseinrichtungen gegen Rückfließen. Teil 200 regelt Planung, Bauteile, Apparate und Werkstoffe und ist der Teil, aus dem Filterpflicht und Wartungsintervalle stammen. Teil 300 behandelt die Rohrweitenbestimmung, Teil 500 Druckerhöhungsanlagen, Teil 600 Trinkwasserinstallationen in Verbindung mit Feuerlöschanlagen.
Woran man sie im Alltag merkt
An drei Stellen. Der Schutzfilter hinter der Wasseruhr ist bei metallischen Leitungen vorgeschrieben. Rückflussverhinderer müssen an definierten Stellen sitzen. Und es gibt festgelegte Wartungsintervalle, die auch dann gelten, wenn nichts auffällig ist.
Quellen
- DIN 1988-100 - Schutz des Trinkwassers, Sicherungseinrichtungen
- DIN 1988-200 - Planung, Bauteile, Apparate, Werkstoffe
Verwandte Begriffe
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