Wasserqualität in
Helgoland

Trinkwasser und Wappen Helgoland

Helgoländer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 9. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Helgoland ist eine Nordseeinsel in der “Deutschen Bucht” und war bis zum Jahr 1721 Teil einer größeren Insel, bis diese zerbrach. Die Qualität des Helgoländer Trinkwassers ist relativ gut, was nicht zuletzt dem besonderen Prozess der Wassergewinnung im Wasserwerk Helgoland geschuldet ist. Mittels Umkehrosmose wird das umliegende Meerwasser entsalzen.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Helgoland.

Wasserhärte in Helgoland

Wasserhärte

2,7
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

2,7 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

Das Helgoländer Trinkwasser liegt in einem durchschnittlich weichen Bereich. Anders als die Bezeichnung „Wasserhärte“ vermuten lässt, beschreibt diese das Vorkommen von gelösten Magnesium- und Calciumverbindungen, auch bekannt unter dem Namen „Kalk“. Man definiert damit nicht die Wasserqualität.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Helgoland

Nitrat

1,0 %*

<0,5 / 50 mg/l
Das in Mineraldünger enthaltene Salz fördert das Pflanzenwachstum und besteht aus Stickstoff und Sauerstoff. Die Konzentration im örtlichen Trinkwasser liegt weit unterhalb des Maximalwerts von 50 mg/l.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Dieses Weichmetall ist im Übermaß für den Menschen, für Tiere und für Pflanzen höchst schädlich. Die Stadtwerke Helgoland zeigen, dass der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert gewahrt wird.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

<0,003 / 2 mg/l
Der gesundheitsschädliche Wert von Kupfer liegt bei 2 mg/l und wird vor Ort nicht überschritten. Kupfer ist ein Spurenelement, das der menschliche Körper in geringen Dosen zur Zellatmung benötigt.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

10 %*

<0,002 / 0,02 mg/l
Ebenso wie Kupfer ist Nickel nur in einer kleinen Dosis für den Menschen gesund. Die Wasseranalyse zeigt, dass der kritische Wert von 0,02 mg/l bei weitem nicht erreicht wird.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

3 %*

0,0003 / 0,01 mg/l
Uran ist ein natürlicher Stoff, der im Kernreaktor verwendet wird, da er radioaktiv ist. Im Trinkwasser auf Helgoland liegt die für den Menschen giftige Konzentration aber nicht vor.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Helgoländer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Helgoland?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

2,17 %*

Natrium

32,5 mg/l - Dieser Mineralstoff sorgt für eine gesunde Verdauung, eine starke Muskulatur und Nerven. Natrium ist in Kochsalz enthalten. Der Wert im Helgoländer Trinkwasser liegt weit unter der offiziellen Grenze von 200 mg/l.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
- %*

Calcium

k.A. mg/l - Die Wasserwerke liefern keine Informationen über das Vorkommen von Calcium im Trinkwasser. Calcium braucht der Mensch für Zähne, Knochen, und den Stoffwechsel.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
0,67 %*

Magnesium

2,33 mg/l - Magnesium fördert unseren Knochenaufbau und die Muskelaktivität. Abhängig von Alter und Geschlecht, unterscheidet sich der Magnesiumbedarf, wobei das empfohlene Minimum 24 Milligramm täglich sind.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,04 %*

Kalium

1,73 mg/l - Dieses sogenannte “Blutsalz” gewährleistet die Funktion von Muskeln und Nerven. Die Kaliumkonzentration des Trinkwassers ist vergleichsweise niedrig.

MEHR INFOS ZU KALIUM
- %*

Chlorid

k.A. mg/l - Der Mensch nimmt Chlorid über Kochsalz auf. Es wirkt sich auf den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt aus. Die Wasserwerke Helgoland machen keine Angaben zu dem Vorkommen von Chlorid im Trinkwasser.

MEHR INFOS ZU CHLORID
0,17 %*

Sulfat

2,6 mg/l - Sulfate fördern zusammen mit Magnesium und Calcium die Verdauung und den Fettstoffwechsel. Das Helgoländer Trinkwasser erreicht bei der Wasseranalyse nicht den Risikobereich von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Helgoland besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Helgoland zuständig?

Die Wasseraufbereitung und die Verteilung liegt in den Händen der Versorgungsbetriebe Helgoland. Diese sind dafür zuständig, in regelmäßigen Abständen Wasseranalysen durchzuführen, um die Wasserqualität zu überprüfen. Als Maßstab werden dabei die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung herangezogen.

Kontakt - Wasserwerke Helgoland

Versorgungsbetriebe Helgoland GmbH

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Helgoland
Störungsannahme:
(04725) 818 - 0

Welche Parameter können im Helgoländer Leitungswasser bedenklich werden?

Generell bewegen sich alle Werte des Trinkwassers von Helgoland im grünen Bereich. Zu beachten ist allerdings dass durch veraltete Rohre im Haus die Wasserqualität negativ beeinflusst werden kann, indem sie Kupfer oder Blei abgeben. 

Davon abgesehen stellen Schadstoffe für die es gar keine Grenzwerte gibt wie Arzneimittelrückstände, diverse Pestizide oder Mikroplastik ebenfalls mögliche Probleme dar. Wobei das auf der Insel mit seinen wenigen Einwohnern und der besonderen Aufbereitung durch Umkehrosmose sehr unwahrscheinlich ist.

Vitalhelden

Wasser testen oder
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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Helgoland

Das Trinkwasser von Helgoland wird in einem einzigen Wasserwerk mit der Hilfe von Umkehr-Osmose gewonnen – es handelt sich also um ursprüngliches Meerwasser. Außerdem ist es möglich, anhand von fünf Brunnen der Brackwasserlinse, noch zusätzlich Brackwasser zu entsalzen, falls die Versorgung mit Trinkwasser gefährdet sein sollte.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Helgoland

Es handelt sich bei Helgoland um die einzige Hochseeinsel Deutschland, die ein beliebtes Ziel für Urlauber ist. Die Nordsee ist ein sogenanntes “Schelfmeer”, das im Nordwesten von Europa liegt. Ihre Wasserqualität wird vor allem in den Sommermonaten durch eine Wasseranalyse an unterschiedlichen Stellen regelmäßig bestimmt. Dabei ist neben dem Vorhandensein von Gefahrstoffen auch das Vorkommen von Algen sowie Vogelkot von Interesse.

Besonderheiten zum Helgoländer Trinkwasser

Die Wasserwerke Helgoland überprüfen die Einhaltung der Trinkwasserverordnung zwar sehr engmaschig, allerdings ist auch das Festland bei der Wasseranalyse involviert. Der Prozess der Umkehrosmose bewirkt nicht nur die Entsalzung, sondern garantiert auch eine sehr gute Wasserqualität, da weder strahlende Isotope noch andere Fremdstoffe dieser Art auf der Insel nachweisbar sind.

Häufig gestellte Fragen zum Helgoländer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Helgoländer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Helgoland wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Helgoländer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Helgoländer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Helgoländer Leitungswasser trinken?

Die Helgoländer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Helgoland sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Helgoländer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Helgoland über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Helgoländer Trinkwasser Legionellen?

Die Helgoländer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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