Wasserqualität in
Kaiserslautern

Trinkwasser und Wappen Kaiserslautern

Kaiserslauterer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 2. Juni 2021
Lesedauer: 0 Minuten

Im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern herrscht eine hervorragende Wasserqualität. Das Stadtgebiet wird aus verschiedenen Reservoiren mit Trinkwasser versorgt, weshalb die im Folgenden genannten Werte etwas voneinander abweichen können. Unter anderem kommt in Kaiserslautern Quellwasser und Grundwasser zum Einsatz.

Das natürlich vorkommende Wasser ist in Kaiserslautern und Umgebung von so hoher Qualität, dass nur wenige Maßnahmen zur Aufbereitung nötig sind. Regelmäßige Qualitätskontrollen in den Kaiserslauterer Wasserwerken garantieren, dass sich das Leitungswasser der Stadt an die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung hält. Das weiche Trinkwasser kann ohne Probleme genossen werden und führt kaum zu Verkalkungen der Haushaltsgeräte.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Kaiserslautern.

Wasserhärte in Kaiserslautern

Wasserhärte

0,82
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

0,82 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

Mit einer Wasserhärte, die je nach Stadtgebiet zwischen etwa 4 °dH und unter 1 °dH liegt, ist in Kaiserslautern durchweg weiches Wasser vorhanden. Dabei handelt es sich um gute Nachrichten für Konsumenten, denn weiches Wasser enthält zwar weniger Mineralstoffe, führt aber so auch zu weniger Risiko für Verkalkungen. Zudem ist nur eine geringe Menge an Waschmittel nötig, um die Waschmaschine zu bedienen.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Kaiserslautern

Nitrat

8,2 %*

4,1 / 50 mg/l
Bis zu 50 mg Nitrat pro Liter Trinkwasser sind in Deutschland erlaubt. Kaiserslautern befindet sich deutlich unter diesem Grenzwert. Somit eignet sich das Leitungswasser zur Zubereitung von Babynahrung.
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Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Blei lässt sich im Kaiserslauterer Trinkwasser so gut wie gar nicht nachweisen. Jedoch können alte Rohre und Armaturen für Verunreinigen sorgen. Die Wasserwerke übernehmen nur bis zum Anschluss die Gewährleistung der Wasserqualität.
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Kupfer

0 %*

0 / 2 mg/l
Obwohl das Wasser in Kaiserslautern offiziell gar kein Kupfer enthält, ist genau wie bei Blei ein Risiko durch Verunreinigungen im Haus vorhanden.
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Nickel

10 %*

<0,002 / 0,02 mg/l
Nickel ist in größeren Mengen gesundheitsschädlich, in Kaiserslautern aber kaum im Trinkwasser zu erkennen. Laut Trinkwasserverordnung sind in Deutschland bis zu 0,02 mg Nickel pro Liter Wasser erlaubt.
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Uran

5 %*

<0,0005 / 0,01 mg/l
Uran ist ein weiteres Metall, das nicht in Wasser vorhanden sollte. Der Grenzwert liegt bei 15 mg pro Liter. In Kaiserslautern lässt sich kaum Uran nachweisen. Der Schadstoff ist vor allem für Säuglinge, Kleinkinder und Menschen mit Nierenerkrankungen ein Risiko.
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Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Kaiserslauterer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Kaiserslautern?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,25 %*

Natrium

3,7 mg/l - Natrium gehört gemeinsam mit Chlorid zur Kochsalzverbindung und ist immer in Wasser vorhanden. In Kaiserslautern ist der Wert recht gering. Der Mineralstoff regelt den Wasserhaushalt und ist auch für die Reizleitung in Nerven- und Muskelzellen zuständig. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt bei 1.5000 mg Natrium.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
2,8 %*

Calcium

28 mg/l - Calcium ist wichtig für die Stärkung der Knochen und für die Erregbarkeit von Nerven und Zellen. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt bei 1.000 mg Calcium.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
0,46 %*

Magnesium

1,6 mg/l - Ebenso wie Calcium ist Magnesium im Kaiserslauterer Wasser in recht kleiner Menge vorhanden, da es sich um weiches Wasser handelt. Der Mineralstoff ist wichtig für den Knochenaufbau und die Nerven. Besonders Sportler und Schwangere brauchen viel Magnesium. Die offiziell empfohlene Tagesdosis für alle Erwachsenen liegt bei 300 bis 350 mg pro Tag.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,08 %*

Kalium

3,2 mg/l - Kalium ist gemeinsam mit Natrium und Chlorid für den Wasserhaushalt im menschlichen Körper und für die Reizleitung zuständig. Erwachsene sollten täglich etwa 4.000 mg Kalium zu sich nehmen.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,33 %*

Chlorid

7,6 mg/l - Chlorid hat eine ähnliche Wirkung wie Natrium und ist zudem für die Magensäure zuständig. Der Grenzwert für diesen Mineralstoff liegt bei 250 mg pro Liter Wasser. Erwachsene sollten täglich 2.300 mg Chlorid zu sich nehmen.

MEHR INFOS ZU CHLORID
0,93 %*

Sulfat

14 mg/l - Sulfat ist ein Mineralstoff, der für den Proteinstoffwechsel, die Festigkeit von Haut und Haaren sowie für die Verdauung zuständig ist. Hier ist kein fester Tagesbedarf festgelegt, aber ein Konsum von mindestens 100 mg Sulfat pro Tag ist empfehlenswert.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Kaiserslautern besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Kaiserslautern zuständig?

Die Stadtwerke Kaiserslautern beziehen Wasser aus der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz. Ein Teil des Wassers für die Stadt stammt aus der Quelle Lauterspring. Hinzu kommt Grundwasser aus insgesamt 20 Brunnen. Die Wasserwerke Barbarossastraße, Rote Hohl und Mölschbach sind dafür zuständig, das Wasser aufzubereiten. Da die Qualität des Rohwassers bereits sehr gut ist, ist nur eine Entsäuerung durch Jurakalk sowie eine Bindung der Kohlensäure nötig.

Regelmäßige Wasserproben sowie Kontrollen durch unabhängige Labore garantieren die Wasserqualität in Kaiserslautern. Die Grenzwerte der deutschen Trinkwasserverordnung werden stets deutlich unterschritten.

Kontakt - Wasserwerke Kaiserslautern

Wasserwerke Kaiserslautern

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Kaiserslautern
Störungsannahme:
0631 80014444

Welche Parameter können im Kaiserslauterer Leitungswasser bedenklich werden?

Laut der regelmäßigen Wasserproben und der jährlich veröffentlichten Werte zur Trinkwasserqualität in Kaiserslautern besteht keinerlei Anlass zur Besorgung. Jedoch ist es wichtig, den Bau des großen US-Militärhospitals in Weilerbach im Blick zu behalten. Dessen Abwasserentsorgung könnte die Grundwasserqualität in Kaiserslautern beeinflussen. Darüber hinaus weisen die Stadtwerke darauf hin, dass hauseigene Rohre und Armaturen für Verunreinigen sorgen können.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
Filter sind günstig
Filter sind nachhaltig
Filter stoppt Schadstoffe
Ihr Wasser schmeckt
Jetzt Lösungen kennenlernen!

Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Kaiserslautern

Das Kaiserslauterer Grund- und Quellwasser muss gut geschützt werden, um die gleichbleibend hohe Qualität zu behalten. Dafür existieren Wasserschutzgebiete, die in Kaiserslautern die Lauterspring-Quelle und 15 der Tiefbrunnen zur Grundwasserförderung schützen. Hinzu kommt das Gebiet VG Kaiserslautern, das drei weitere Tiefbrunnen und das Obere Moosalbtal schützt. Weitere Wasserschutzgebiete in der Nähe der Stadt sind in Planung.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Kaiserslautern

In Kaiserslautern gibt es viele Gewässer, angefangen mit der Lauter, die unterirdisch durch das Stadtinnere führt und in viele Nebenflüsse und Bäche mündet. Zudem verläuft die Pfälzische Hauptwasserscheide durch den Süden der Stadt. Zum Baden eignen sich jedoch nur die beiden Seen Gelterswoog und Clauensee. Regelmäßige Wasseruntersuchungen in der Badezeit garantieren eine gleichbleibend hohe Wasserqualität.

Besonderheiten zum Kaiserslauterer Trinkwasser

In Kaiserslautern gibt es eine Forschungsgruppe der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, die Mikroplastik im Wasser untersucht. Dabei werden verschiedene Verfahren zum Aufspüren der Mikropartikel unter realen Bedingungen im Abwassersystem von Kaiserslautern getestet. Auf diese Weise will die Bundesanstalt künftig verhindern, dass Gewässer im ganzen Land mit Mikroplastik verunreinigt werden.

Häufig gestellte Fragen zum Kaiserslauterer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Kaiserslauterer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Kaiserslautern wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Kaiserslauterer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Kaiserslauterer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Kaiserslauterer Leitungswasser trinken?

Die Kaiserslauterer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Kaiserslautern sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Kaiserslauterer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Kaiserslautern über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Kaiserslauterer Trinkwasser Legionellen?

Die Kaiserslauterer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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