Wasserqualität in
Oberhausen

Stadtwappen Oberhausen Trinkwasser

Oberhausener Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 24. Mai 2021
Lesedauer: 0 Minuten

Die Stadt Oberhausen erstreckt sich im westlichen Ruhrgebiet und ist Teil des Regierungsbezirks Düsseldorf. Als Mitglied im Regionalverband Ruhr und im Landschaftsverband Rheinland setzt man sich u.a. für den Erhalt und den Schutz der Natur ein. Zudem sorgt die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH dafür, dass ihre Kunden sich täglich auf eine gute Wasserqualität mit akzeptabler Wasserhärte verlassen können, mit der das Trinkwasser von den Wasserwerken in und um Oberhausen den Weg in die Haushalte findet.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Oberhausen.

Wasserhärte in Oberhausen

Wasserhärte

10,8
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

10,8 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Der Durchschnittswert der Wasserhärte liegt in Oberhausen im unteren Mittelbereich. Das geht aus den beiden Trinkwasseranalysen 2020 hervor. Verantwortlich für die Härte des Trinkwassers ist u.a. die Zusammensetzung der beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium, da sie den Kalkgehalt beeinflussen.

Wünschen Sie weitere Details zum Trinkwasser in Oberhausen, finden Sie am Ende des Artikels in den FAQs interessante Informationen.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Oberhausen

Nitrat

22,1 %*

11,05 / 50 mg/l
Zwar ist Nitrat ein wasserlösliches Stickstoffsalz, das durchaus in der Natur vorkommt. Da es aber auch in Düngemitteln enthalten ist, führt eine Überdüngung der landwirtschaftlichen Nutzflächen zu einem Nitratanstieg im Grundwasser, der durchaus eine gesundheitsschädigende Wirkung haben kann.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0.01 mg/l
Blei ist ein giftiges Schwermetall, das im Trinkwasser vorkommt. Die Oberhausener Analyse zeigt allerdings nur einen geringen Wert im Vergleich zum Grenzwert, den die Trinkwasserverordnung vorschreibt. Steigt der Messwert an, kann diese Tatsache zu Gesundheitsschäden führen.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

1 %*

<0,02 / 2 mg/l
In geringen Dosierungen zählt Kupfer zu den lebensnotwendigen, chemischen Elementen. Der im Oberhausener Trinkwasser gemessene Wert ist niedrig. Allerdings gibt die Messung keine Auskunft über jene Werte, die man erhält, würde man in Haushalten messen, die z.B. noch Wasserrohre aus Kupfer nutzen.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert für Nickel ist recht niedrig, denn Nickel gehört zu jenen Schwermetallen im Trinkwasser, die in erhöhten Mengen toxisch wirken. In vielen Haushalten wird Nickel in Stagnationswasser nachgewiesen oder bei der Nutzung älterer Armaturen.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

5 %*

<0,0005 / 0,01 mg/l
Der im Oberhausener Trinkwasser gemessene Uranwert ist sehr gering. Dennoch werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, da das Schwermetall in größeren Mengen u.a. Leber, Nieren, Lunge und Zellen schädigt.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittelwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Oberhausener Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Oberhausen?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

2,47 %*

Natrium

37,1 mg/l - Für den Körper zählt Natrium zu den lebenswichtigen Elektrolyten und wird unter anderem mit dem Trinkwasser aufgenommen. Es beeinflusst den Herzrhythmus sowie Nerven- und Muskeltätigkeiten.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
6,62 %*

Calcium

66,2 mg/l - Überwiegend bestehen Zähne und Knochen aus Calcium. Der Körper ist allerdings auf die Zufuhr von außen angewiesen, um einen ausgewogenen Calciumhaushalt sicherzustellen.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,89 %*

Magnesium

6,6 mg/l - Im Elektrolythaushalt spielt Magnesium eine große Rolle, denn der Mineralstoff ist an vielen Enzymreaktionen beteiligt und unverzichtbar etwa beim Zellaufbau.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,09 %*

Kalium

3,75 mg/l - Ebenso wenig wie Calcium und Magnesium bildet der Körper auch kein Kalium und ist auf die Zufuhr durch Trinkwasser und Nahrung angewiesen. Kalium spielt sowohl beim Blutdruck eine große Rolle als auch im Verhältnis zwischen Säuren und Basen.

MEHR INFOS ZU KALIUM
2,2 %*

Chlorid

50,5 mg/l - Chlorid unterstützt den Körper bei der Abwehr von Krankheitserregern und wirkt auf den Verdauungstrakt. Anteil hat der Mineralstoff auch an der Flüssigkeitsverteilung im Organismus.

MEHR INFOS ZU CHLORID
3,5 %*

Sulfat

52,5 mg/l - Sulfat ist das Anion der Schwefelsäure und wirkt anregend auf den Gallefluss sowie verdauungsfördernd. Es unterstützt außerdem den Aufbau der Knorpelsubstanz sowie der Proteine.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Oberhausen besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Oberhausen zuständig?

Für die Wasseraufbereitung und die Kontrolle und Einhaltung der Analysewerte sind die Spezialisten der RWW und der jeweiligen Wasserwerke Mülheim-Styrum-Ost, Mülheim-Styrum-West sowie Dorsten-Holsterhausen zuständig. Sie kontrollieren regelmäßig das Grundwasser, das im Norden aus kreidezeitlichen Tiefen und im Süden aus Rhein und Ruhr gefördert wird. Dabei richten sie sich nach den geltenden Vorschriften sowie nach den Daten, die in der amtlichen Trinkwasserverordnung festgeschrieben sind.

Kontakt - Wasserwerke Oberhausen

Stadtwerke Mülheim-Styrum-Ost, Mülheim-Styrum-West, Dorsten-Holsterhausen

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Störungsannahme:
0208-4433-9 (Störungsdienst RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH)

Welche Parameter können im Oberhausener Leitungswasser bedenklich werden?

Laut der beiden aktuellen Trinkwasseranalysen liegen die Parameter im akzeptablen Bereich. Allerdings gilt es, einige Daten unbedingt im Auge zu behalten. Denn noch heute nutzen Haushalte Wasserrohre aus Blei oder Kupfer. Verständlicherweise zeigen die Werte aus den Analysen nur jene Daten, die am Ort der Prüfung gemessen wurden. Nähme man in den Haushalten mit den entsprechenden Wasserleitungen Proben, wäre das Ergebnis sicherlich ein anderes.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Oberhausen

Das Trinkwasser in Oberhausen stammt aus drei Wasserwerken: Dorsten-Holsterhausen, Mülheim-Styrum-West und Mülheim-Styrum-Ost. Letzteres fungiert als zentrale Leitwarte der RWW, die sämtliche Wasserwerke steuert. Im Norden stammt das Grundwasser aus den kreidezeitlichen Sandschichten, während es im Süden aus dem Rhein-Uferfiltrat und dem Rohwasser der Ruhr gewonnen wird. Speziell das Rohwasser wird nach dem Mülheimer Verfahren aufbereitet.

Um das Wasser täglich zu schützen, wurden Trinkwasserschutzgebiete und Wasserschutzzonen eingerichtet und die sensibelsten Bereiche gegen unbefugtes Betreten abgesichert. Entsprechendes Kartenmaterial stellt die RWW auf ihrer Webseite öffentlich zur Verfügung.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Oberhausen

Die Wasserqualität der Seen rund um Oberhausen ist gut, denn sie stehen unter Naturschutz und Schwimmen ist dort nicht erlaubt. Zwei Seen, die zum Baden einladen, liegen jeweils etwa 20 Kilometer von Oberhausen entfernt. Der Tenderingssee, nordwestlich von Oberhausen, erstreckt sich im Kreis Wesel und gilt bereits seit 1996 als EG-Badegewässer. Der Bertasee in Duisburg ist Teil des Sportparks Wedau und befindet sich in unmittelbarer Nähe der Regattabahn.

Besonderheiten zum Oberhausener Trinkwasser

Noch in den 1860er Jahren versorgten sich die Bewohner in Oberhausen mittels Drehbrunnen und Pumpen mit Trinkwasser. Als sich jedoch die Trinkwasserqualität durch Verunreinigungen immer weiter verschlechterte, gründete man 1869 die „Aktiengesellschaft Oberhausener Wasserwerk“. Schon zehn Jahre später profitierten viele Haushalte von einem Anschluss an die Wasserversorgung. Heute umfasst das gesamte RWW-Versorgungsgebiet rund 850 km² und etwa 140.000 Haushalte.

Häufig gestellte Fragen zum Oberhausener Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Oberhausener Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Oberhausen wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Oberhausener Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Das Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg von den Oberhausener Wasserwerken zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Oberhausener Leitungswasser trinken?

Die Oberhausener Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Oberhausen sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Oberhausener Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Oberhausen über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Oberhausener Trinkwasser Legionellen?

Die Oberhausener Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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