Wasserqualität in Kleve
Für das Trinkwasser in Kleve liegen keine Analysewerte des Versorgers vor. Diese Seite nennt deshalb keine Wasserhärte und keinen einzigen Messwert für Kleve. Zuständig ist die Stadtwerke Kleve GmbH, die eine Seite zur Wasserqualität betreibt und auf Anfrage Auskunft für die eigene Adresse gibt.
Das Klever Trinkwasser stammt aus Brunnen im Wasserschutzgebiet Reichswald. Wer Werte für die eigene Adresse braucht, hat nach § 46 der Trinkwasserverordnung einen Auskunftsanspruch gegenüber dem Versorger; auch das Gesundheitsamt des Kreises Kleve erteilt Auskunft.
Was in Kleve aus dem Hahn kommt, steht in keiner öffentlichen Tabelle
Für Kleve sind keine Analysewerte veröffentlicht. Das ist kein Grund zur Sorge — kontrolliert wird trotzdem. Es heißt nur: Wer wissen will, was im eigenen Glas ist, bekommt die Antwort nicht aus dem Netz. Und wer sie ändern will, sowieso nicht.
Dazu kommt, was ohnehin nicht geprüft wird: Die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 Stoffe, im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende — Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.
Wäre eine eigene Wasseranalyse die Lösung? Sie wäre der einzige Weg zu Zahlen für Kleve — aber zu Zahlen für einen einzigen Tag, für die Stoffe, die Sie bestellt und bezahlt haben. Am Wasser selbst ändert eine Messung nichts. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen: Er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.
Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Für unsere Aktivkohle-Blockfilter sind die Prüfgutachten veröffentlicht: über 90 % Rückhalt bei Blei, 99 % bei Kupfer.
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Für das Trinkwasser zählt ein anderer Teil der Umgebung: der Reichswald südwestlich der Stadt. Dort liegt das Wasserschutzgebiet, aus dem Kleve versorgt wird, gefördert über Vertikal- und Horizontalbrunnen aus dem Grundwasser unter dem Wald. Was das Wasser auf diesem Weg an Calcium, Magnesium und allem Übrigen aufnimmt, entscheidet der Untergrund, durch den es sickert — Sande und Kiese, die der Rhein und die Eiszeiten hier abgelagert haben. Welche Zusammensetzung dabei herauskommt, lässt sich für Kleve derzeit nicht belegen. Genau davon handelt diese Seite.
Warum hier keine Messwerte für Kleve stehen
Weil die Veröffentlichung des Versorgers sich nicht abrufen lässt — aus einem technischen Grund, der nichts mit dem Wasser zu tun hat. Zuständig für die Trinkwasserversorgung ist die Stadtwerke Kleve GmbH, und die Stadtwerke betreiben eine eigene Seite mit dem Titel „Wasserqualität". Die Seite existiert, sie ist in Suchmaschinen zu finden, und im Browser lässt sie sich normal öffnen.
Der Haken steckt in der verschlüsselten Verbindung. Beim Server der Stadtwerke Kleve fehlt in dieser Kette ein Glied in der Mitte. Gängige Browser fällt das kaum auf — sie laden das fehlende Zwischenzertifikat selbst nach und zeigen die Seite an, als wäre nichts. Betroffen ist die gesamte Domain, mit und ohne www.
Über die Qualität des Klever Leitungswassers sagt der Befund nichts — weder Gutes noch Schlechtes.
Eine Zahl lässt sich daraus nicht bilden. Deshalb bleiben auf dieser Seite alle Zahlenfelder leer — bis der Versorger selbst die Grundlage liefert.
Woher das Klever Trinkwasser kommt
Aus Grundwasser, gefördert im Wasserschutzgebiet Reichswald. Die Brunnen stehen im Wald südwestlich der Stadt, ein Teil davon als Horizontalbrunnen, die das Wasser nicht senkrecht, sondern über seitlich in den Grundwasserleiter getriebene Stränge fassen. Von dort läuft es über ein Ortsnetz, dessen Rohre zusammengenommen weit über die Stadtgrenzen hinausreichen, zu den Haushalten. Wie Wasser diesen Weg vom Untergrund bis in die Leitung nimmt und was dabei mit ihm passiert, haben wir an anderer Stelle ausführlich beschrieben.
Passend zu diesen Werten
- Schwermetalle aus dem Trinkwasser filtern
- Den Geschmack von Leitungswasser verbessern
- Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung
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So kommen Sie an die Werte für Ihre Adresse
Sie fragen den Versorger — und Sie haben einen Anspruch darauf. Nach § 46 der Trinkwasserverordnung muss ein Wasserversorger die Verbraucher über die Beschaffenheit des gelieferten Wassers informieren, mindestens einmal im Jahr. Dazu gehören der Härtebereich nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz sowie die Gehalte an Calcium, Magnesium und Kalium. Ein Anruf oder eine E-Mail bei der Stadtwerke Kleve GmbH mit der eigenen Straße genügt; die Kontaktdaten stehen weiter unten auf dieser Seite.
Zwei weitere Wege gibt es. Das Gesundheitsamt des Kreises Kleve überwacht die Wasserversorgung und hat die Untersuchungsergebnisse vorliegen; auch dort können Sie Auskunft verlangen. Und wenn es Ihnen nicht um das Netz geht, sondern um das, was am eigenen Hahn ankommt, hilft ohnehin nur eine eigene Probe am Wasserhahn — dazu kann selbst die vollständigste Versorgeranalyse nichts sagen.
Hinter dem Hausanschluss endet die Zuständigkeit
Dieser Teil ist in Kleve derselbe wie überall — und er ist der Teil, über den auch eine lückenlose Analyse des Wasserwerks nichts aussagt. Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Was danach kommt, verantwortet der Eigentümer oder Vermieter: alte oder beschädigte Leitungen, selten genutzte Stränge, in denen Wasser tagelang steht, Biofilme, gelöste Metalle aus Armaturen. Drei Handgriffe decken davon den größten Teil ab:
- Stehendes Wasser ablaufen lassen, bis es gleichmäßig kalt nachläuft. Morgens, nach dem Urlaub, an selten benutzten Hähnen. Kostet nichts und wirkt mehr als alles, was danach kommt.
- Kein Warmwasser zum Trinken oder Kochen verwenden. Warmes Wasser löst Metalle leichter aus Leitungen und Armaturen, und der Warmwasserbereich ist der Ort, an dem sich Legionellen vermehren.
- Bei Verdacht auf Bleileitungen eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. In Altbauten ist das nicht ausgeschlossen, und Blei aus alten Hausleitungen ist der eine Fall, in dem eine eigene Analyse tatsächlich etwas beantwortet.
Ihr Wasserversorger
Stadtwerke Kleve GmbH
- Trinkwasserwerte und Analysen: stadtwerke-kleve.de
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Was unsere Wasserfilter zurückhalten
Gesinterte Aktivkohle-Blöcke halten unter anderem zurück:
- Chlor & Chlorverbindungen
- Schwermetalle
- Mikroplastik
- Pestizide
- Arzneimittelrückstände
- Hormone & PFAS
- Bakterien & Keime
- Parasiten
- Asbestfasern
- Sand, Rost & Sedimente
- Organische Verbindungen
- Trübungen & Verfärbungen
Häufige Fragen
Kann man das Leitungswasser in Kleve bedenkenlos trinken?
Für das Leitungswasser in Kleve gilt die deutsche Trinkwasserverordnung, und die Einhaltung der Grenzwerte überwacht das Gesundheitsamt des Kreises Kleve. Dass auf dieser Seite keine Messwerte stehen, liegt daran, dass die Veröffentlichung der Stadtwerke Kleve technisch nicht abrufbar war — es ist keine Aussage über die Qualität des Wassers.
Wer Gewissheit für die eigene Adresse will, fragt die Werte beim Versorger ab. Und unabhängig davon gilt: Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss, deshalb Wasser, das lange in der Leitung stand, kurz ablaufen lassen.
Woher kommt das Trinkwasser in Kleve?
Aus Grundwasser, das im Wasserschutzgebiet Reichswald südwestlich der Stadt gefördert wird. Die Anlagen dort arbeiten mit Vertikal- und Horizontalbrunnen; Horizontalbrunnen fassen das Wasser nicht senkrecht, sondern über seitlich in den Grundwasserleiter getriebene Stränge.
Ein Wasserschutzgebiet bedeutet Auflagen für Landwirtschaft, Bebauung und Verkehr, gestaffelt nach der Nähe zur Fassung. Dass die Gewinnung im Wald liegt, ist dabei von Vorteil: Wald ist die Nutzung, die am wenigsten ins Grundwasser einträgt.
Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Kleve trinken?
Leitungswasser eignet sich zur Zubereitung von Säuglingsnahrung, wenn es die Trinkwasserverordnung erfüllt. Weil für Kleve keine Analysewerte des Versorgers vorliegen, lässt sich das hier nicht mit Zahlen belegen — fragen Sie den Nitratwert für Ihre Versorgungszone bei den Stadtwerken Kleve ab, wenn Sie sicher sein wollen.
Zwei Punkte betreffen ohnehin nicht das Wasserwerk, sondern Ihre Wohnung: Lassen Sie das Wasser vor der Entnahme ablaufen, bis es gleichmäßig kalt nachläuft, und nehmen Sie kein Wasser aus der Warmwasserleitung. Bei Verdacht auf Bleileitungen klären Sie das mit einer Probe am eigenen Hahn.
Ist im Klever Leitungswasser Chlor?
Uns liegt keine dokumentierte Chlorung für Kleve vor. In Deutschland wird Trinkwasser nicht routinemäßig gechlort, sondern nur, wenn ein mikrobiologischer Befund oder eine Baumaßnahme im Netz es erfordert.
Solche Maßnahmen sind befristet und werden vom Versorger und vom Gesundheitsamt bekannt gegeben. Ob gerade eine läuft, erfahren Sie dort — nicht auf dieser Seite. Wahrnehmbar ist Chlor als Schwimmbadgeruch; er verfliegt, wenn das Wasser offen im Krug steht.
Mein Leitungswasser in Kleve schmeckt metallisch — woran liegt das?
Meist an den letzten Metern, nicht am Wasserwerk. Ein metallischer Geschmack entsteht typischerweise durch Wasser, das lange in Leitungen oder Armaturen stand und dabei Spuren von Kupfer, Zink oder Eisen aufnimmt. Der erste Test ist deshalb immer: ablaufen lassen, bis das Wasser gleichmäßig kalt nachläuft, und erneut probieren.
Bleibt der Geschmack, kommen ein verkalkter oder verkeimter Perlator, ein toter Leitungsstrang oder alte Hausleitungen infrage. Das sind Fragen an den Eigentümer oder Vermieter, nicht an die Stadtwerke.
An wen wende ich mich bei brauner Verfärbung oder einer Störung in Kleve?
An die Stadtwerke Kleve GmbH. Sie betreiben die Trinkwasserversorgung und unterhalten einen Entstördienst für Ausfälle und Schäden am Netz; die Kontaktdaten stehen im Versorgerkasten auf dieser Seite.
Braunes Wasser nach Arbeiten am Netz stammt meist aus aufgewirbelten Eisenablagerungen im Rohr und verschwindet, wenn man den Hahn eine Weile laufen lässt. Bleibt die Verfärbung, sollten Sie sie melden — dann klärt der Versorger, ob die Ursache im Netz oder in Ihrer Hausinstallation liegt.
Ist ein Wasserfilter in Kleve sinnvoll, wenn keine Werte vorliegen?
Die Entscheidung hängt nicht davon ab, ob eine Analyse veröffentlicht ist, sondern davon, was Sie erreichen wollen. Aktivkohle wirkt auf Geschmack und Geruch sowie auf organische Verbindungen; gegen Kalk hilft sie nicht, dafür braucht es einen Ionenaustauscher oder eine Umkehrosmose.
Sinnvoll ist in jedem Fall die Reihenfolge: erst die einfachen Ursachen ausschließen — Standzeiten, Perlator, Warmwasser —, dann den Härtebereich beim Versorger erfragen, und erst danach entscheiden.




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