Wasserqualität in Deutschland

Härteverteilung über 238 Orte mit belegter Härtezahl

43 weich
78 mittel
117 hart
weich unter 8,4 °dHmittel bis 14,0hart darüber
Median

13,9 °dH

Mittlerer Höchstwert über alle erfassten Orte
Spannweite

1,8 – 42,7

Hildesheim bis Würzburg, in °dH
Erfasst

251

Seiten: 247 Orte, 4 Regionen

In den 615 deutschen Versorgungszonen unseres Datenbestands wird kein gesundheitsbezogener Grenzwert der Trinkwasserverordnung überschritten. Unterschiedlich ist vor allem die Härte: Der Median liegt bei 13,9 °dH, die Werte reichen von 1,8 °dH in Hildesheim bis 42,7 °dH in Würzburg.

Was in 615 Versorgungszonen tatsächlich gemessen wurde

Grenzwerte der Trinkwasserverordnung

220 Orte mit mindestens einem Messwert
eingehalten

0

Überschreitungen eines gesundheitsbezogenen Grenzwerts
Indikatorwert

1

Würzburg, Sulfat: bis 354 mg/l statt 250, in 3 Zonen

Wie oft die Versorger den jeweiligen Parameter überhaupt veröffentlichen

ParameterZonen mit MesswertAnteil
Nitrat 476 77 %
Uran 217 35 %
Fluorid 137 22 %
Kupfer 129 20 %
Summe PFAS-20 120 19 %
Nickel 69 11 %
Arsen 66 10 %
Blei 22 3 %

Gezählt sind nur echte Zahlenwerte. Angaben wie „< 0,2“ oder „n.n.“ liegen unter der Bestimmungsgrenze und werden nicht als Messwert gewertet. Ein Parameter, den ein Versorger nicht veröffentlicht, fehlt in dieser Zählung — er ist damit nicht auffällig, sondern unbekannt.

Wie diese Tabelle zu lesen ist

Was aus dem Wasserwerk kommt, hält die Grenzwerte ein. Der einzige Überschreitungsfall im gesamten Bestand betrifft Sulfat in Würzburg, und Sulfat steht in Anlage 3 der Trinkwasserverordnung — ein Geschmacks- und Materialkriterium, kein Gesundheitswert.

Blei taucht in 22 von 615 Zonen auf, Nickel in 69. Das liegt nicht an nachlässigen Versorgern, sondern am Zuschnitt der Pflicht: Untersucht wird bis zur Übergabestelle am Haus. Die letzten Meter — Steigleitung, Hausinstallation, Armatur — verantwortet der Eigentümer, und genau dort entstehen Blei, Kupfer und Nickel. Wer wissen will, was aus seinem Hahn kommt, findet das in keiner Versorgerveröffentlichung.

Erst testen oder gleich filtern?

Genau an dieser Stelle setzen Labore und Test-Sets an: eine Probe einschicken, Werte bekommen. Das lohnt sich, wenn ein konkreter Anlass dahintersteht — Bleileitungen im Altbau, ein eigener Hausbrunnen, Trübung oder ungewohnter Geruch, Wasser für Säuglingsnahrung, oder die Legionellenprüfung, zu der Vermieter größerer Anlagen ohnehin verpflichtet sind.

Ohne solchen Anlass stößt ein Test an drei Grenzen:

  • Er ist eine Stichprobe einer Momentaufnahme. Was in der Flasche war, die Sie an einem Dienstagmorgen abgefüllt haben, gilt für diesen Dienstagmorgen.
  • Er prüft, worauf er prüft. Die Trinkwasserverordnung regelt rund fünfzig Stoffe, ein Test-Set eine Auswahl davon. Für Arzneimittelrückstände, Hormone und Industriechemikalien gibt es weder Grenzwert noch Routineuntersuchung — sie stehen auf keinem Befund, weil niemand danach sucht.
  • Er ändert nichts. Ein Befund deckt auf, er beseitigt nicht. Danach steht dieselbe Entscheidung an wie davor, nur später.

Wer sein Leitungswasser ohnehin trinkt, kommt deshalb meist schneller ans Ziel, wenn das Geld direkt in die Filterung geht. Ein Aktivkohle-Blockfilter arbeitet an jedem Tag, an dem Sie Wasser zapfen — nicht an dem einen, an dem die Probe gezogen wurde.

Grenzwerte eingehalten heißt nicht: bestmögliches Wasser

Die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 Stoffe. Im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende — Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Für die meisten gibt es keinen Grenzwert und keine Routineuntersuchung. Was aus der Leitung kommt, ist ein Kompromiss aus technisch Machbarem, wirtschaftlich Vertretbarem und rechtlich Gefordertem. Das ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — am besten leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle. Also dort, wo die Zuständigkeit des Versorgers endet und keine Analyse dieser Seite mehr hinreicht.

Passenden Filter finden

Oder direkt zur Bauform:

Leitungsgebundene Systeme

Vitalhelden verkauft leitungsgebundene Wasserfilter. Diese Seite ist trotzdem eine Informationsseite: Die Messwerte stammen unverändert von den Wasserversorgern, wir ordnen sie nach den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung ein und verlinken die Quelle.

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Härte: der Unterschied, den man zu Hause merkt

Die Härte ist der Wert, der sich zwischen zwei Orten am stärksten unterscheidet — und der einzige, der im Haushalt jeden Tag sichtbar wird: an der Spülmaschine, am Waschmittelverbrauch, am Wasserkocher. Zwischen Hildesheim und Würzburg liegt in unserem Datenbestand der Faktor 24.

Härtestes Wasser

Höchstwert im Ort
Ort°dH
Würzburg 42,7
Nordhausen 35,0
Oerlinghausen 32,5
Weimar 27,6
Erfurt 26,4
Rüsselsheim 26,2
Hanau 25,2
Mainz 25,1

Weichstes Wasser

Tiefstwert im Ort

Eine Stadt hat dabei nicht zwangsläufig eine Härte. Würzburg wird aus mehreren Hochbehältern versorgt, und zwischen ihnen liegen mehr als fünfzehn Grad. Wer seine Zahl wissen will, braucht deshalb nicht die Stadt, sondern die Versorgungszone — sie steht auf jeder Ortsseite mit Gebietsbeschreibung, Quelle und Datum.

Ihren Ort nachschlagen

247 Orte, dazu Regionen und Reiseländer. Jede Seite nennt Versorger, Versorgungszonen, bis zu zwanzig Parameter im Vergleich mit dem Grenzwert und die Quelle samt Datum.

A 6 Orte
OrtHärte °dHBereich
Aachen 3,7–10,3 weich bis mittel
Aalen 11,5–16,8 mittel bis hart
Albstadt 9,1–17,3 mittel bis hart
Altötting 7,7 weich
Aschaffenburg 12,4 mittel
Augsburg 12,8 mittel
B 31 Orte
OrtHärte °dHBereich
Backnang 12,1–13,0 mittel
Bad Hersfeld 13,2 mittel
Bad Homburg 4,9–17,3 weich bis hart
Bad Kreuznach 10,5 mittel
Bad Oeynhausen 21,6–21,8 hart
Bad Salzuflen 16,9–20,4 hart
Bad Vilbel 13,0 mittel
Baden-Baden 3,4–8,4 weich bis mittel
Bamberg 13,1–18,2 mittel bis hart
Bayreuth 5,5–11,0 weich bis mittel
Bergheim 14,8 hart
Bergisch Gladbach 12,8 mittel
Bergkamen 7,2–7,8 weich
Berlin 15,1–23,3 hart
Berlin-Marzahn 20,0–20,3 hart
Bernau 8,2–15,7 weich bis hart
Bielefeld 4,3–17,1 weich bis hart
Bobingen 11,9–15,3 mittel bis hart
Böblingen nicht belegt
Bocholt 13,5 mittel
Bochum 7,3–7,6 weich
Bonn 4,7–6,2 weich
Bornheim 11,0–17,0 mittel bis hart
Bottrop 8,0–13,5 weich bis mittel
Brandenburg (Havel) 12,7 mittel
Braunschweig 8,4–21,6 mittel bis hart
Bremen 6,3–13,5 weich bis mittel
Bremerhaven 9,0–11,4 mittel
Bruchsal 7,5–8,0 weich
Brühl 17,0 hart
Buxtehude 8,2 weich
C 6 Orte
OrtHärte °dHBereich
Castrop-Rauxel 7,3–11,3 weich bis mittel
Celle 6,6 weich
Chemnitz 4,2–4,7 weich
Coburg 5,7–11,2 weich bis mittel
Coesfeld 10,8 mittel
Cottbus nicht belegt
D 15 Orte
OrtHärte °dHBereich
Dachau 10,6 mittel
Darmstadt 19,0 hart
Delmenhorst 8,2 weich
Dessau 8,4–22,0 mittel bis hart
Detmold 5,6–16,8 weich bis hart
Dinslaken 11,8 mittel
Dormagen 11,2 mittel
Dorsten 13,5 mittel
Dortmund 6,5–8,2 weich
Dossenheim 18,7 hart
Dreieich 11,0–19,5 mittel bis hart
Dresden 5,6–12,3 weich bis mittel
Duisburg 11,0–18,0 mittel bis hart
Düren 4,1–9,2 weich bis mittel
Düsseldorf 15,0 hart
E 10 Orte
OrtHärte °dHBereich
Emden 4,5–5,6 weich
Erding 17,0–21,0 hart
Erfurt 3,2–26,4 weich bis hart
Erkrath 14,7–17,8 hart
Erlangen 9,8–15,3 mittel bis hart
Eschweiler 3,5–17,9 weich bis hart
Essen 7,7 weich
Esslingen 9,1–13,4 mittel
Ettlingen 17,3 hart
Euskirchen 12,4–20,8 mittel bis hart
F 12 Orte
OrtHärte °dHBereich
Falkensee 18,6 hart
Fellbach 9,1–13,4 mittel
Flensburg 7,6–9,5 weich bis mittel
Forchheim 22,3 hart
Frankenthal 14,8 hart
Frankfurt (Main) 10,8–13,9 mittel
Frechen 16,0–16,3 hart
Freiburg 2,1–12,6 weich bis mittel
Freising 19,4 hart
Friedrichshafen 9,2 mittel
Fulda 5,7 weich
Fürth 14,1 hart
G 15 Orte
OrtHärte °dHBereich
Garbsen 12,0–17,0 mittel bis hart
Gelsenkirchen 7,7–11,3 weich bis mittel
Gelsenkirchen-Buer 11,3 mittel
Gera 4,6–5,5 weich
Germering 19,8 hart
Gießen 6,3 weich
Gifhorn 5,4–10,7 weich bis mittel
Göppingen 13,4–15,1 mittel bis hart
Görlitz 8,6–12,7 mittel
Göttingen 6,6–7,3 weich
Greifswald 20,3–24,5 hart
Greven 17,9 hart
Grevenbroich 12,4–17,4 mittel bis hart
Gummersbach 4,4 weich
Gütersloh 14,8–18,1 hart
H 19 Orte
OrtHärte °dHBereich
Hagen 4,2–7,2 weich
Halle (Saale) 4,2 weich
Hamburg 5,4–17,4 weich bis hart
Hamm 7,2–8,3 weich
Hanau 6,0–25,2 weich bis hart
Hannover 2,7–13,0 weich bis mittel
Hattingen 7,7 weich
Heidelberg 2,7–21,1 weich bis hart
Heidenheim 13,4–17,2 mittel bis hart
Heilbronn 9,0–18,0 mittel bis hart
Helgoland 3,1 weich
Hennef 4,7–11,8 weich bis mittel
Herford 16,0–20,0 hart
Herne 7,3–11,3 weich bis mittel
Herrenberg 11,9–15,9 mittel bis hart
Hilden 11,0 mittel
Hildesheim 1,8 weich
Hirschberg 22,2 hart
Hürth 10,1 mittel
I 3 Orte
OrtHärte °dHBereich
Ibbenbüren 15,2 hart
Ingolstadt 20,8 hart
Iserlohn 8,8–14,9 mittel bis hart
J 2 Orte
OrtHärte °dHBereich
Jena 3,2–18,5 weich bis hart
Jülich 12,4 mittel
K 20 Orte
OrtHärte °dHBereich
Kaarst 12,4 mittel
Kaiserslautern 4,1–5,5 weich
Kamp-Lintfort 12,6 mittel
Kandel 15,4–18,5 hart
Karlsruhe 17,8–18,6 hart
Kassel 4,5–14,6 weich bis hart
Kaufbeuren 20,6 hart
Kempten 12,6–19,9 mittel bis hart
Kerpen 14,8 hart
Kiel 11,4–18,3 mittel bis hart
Kirchheim (Teck) 9,1–18,8 mittel bis hart
Kleinostheim 12,4 mittel
Kleve nicht belegt
Koblenz nicht belegt
Köln 15,6–18,1 hart
Köln-Nippes 18,1 hart
Königsbrunn 15,5 hart
Konstanz 9,0 mittel
Korschenbroich 12,4 mittel
Krefeld 12,4–13,6 mittel
L 13 Orte
OrtHärte °dHBereich
Landshut 20,2 hart
Langenfeld 13,7–14,5 mittel bis hart
Leipzig 8,0–17,5 weich bis hart
Lemgo 8,0–23,2 weich bis hart
Leverkusen 4,5–7,8 weich
Lippstadt 17,6 hart
Lörrach 7,4 weich
Lübeck 11,1–16,3 mittel bis hart
Lüdenscheid 2,3–2,8 weich
Ludwigsburg 9,1–13,4 mittel
Ludwigshafen 9,9–13,4 mittel
Lüneburg 4,6 weich
Lünen 7,2–11,3 weich bis mittel
M 14 Orte
OrtHärte °dHBereich
Magdeburg 14,3 hart
Mainz 12,6–25,1 mittel bis hart
Mannheim 18,4–21,7 hart
Marburg 7,5–13,4 weich bis mittel
Marburg-Biedenkopf 3,0–13,4 weich bis mittel
Markt Schwaben 18,0 hart
Marl 11,3 mittel
Memmingen 20,5 hart
Minden 16,0–25,1 hart
Moers 13,2 mittel
Mönchengladbach 11,5–15,4 mittel bis hart
Mülheim (Ruhr) 8,0–8,6 weich bis mittel
München 15,8 hart
Münster 11,4–20,0 mittel bis hart
N 9 Orte
OrtHärte °dHBereich
Neu-Ulm 15,7 hart
Neubrandenburg 14,6–18,5 hart
Neumünster 11,0–12,0 mittel
Neuss 12,4–15,4 mittel bis hart
Neuwied 12,0–16,0 mittel bis hart
Niederkassel 11,8 mittel
Norderstedt 8,8–12,6 mittel
Nordhausen 12,0–35,0 mittel bis hart
Nürnberg 9,5–13,6 mittel
O 8 Orte
OrtHärte °dHBereich
Oberhausen 8,0–13,5 weich bis mittel
Oberursel 3,7–7,5 weich
Ochsenfurt nicht belegt
Oerlinghausen 7,3–32,5 weich bis hart
Offenbach nicht belegt
Offenburg 6,0 weich
Oldenburg 6,6–12,0 weich bis mittel
Osnabrück 9,6–13,0 mittel
P 8 Orte
OrtHärte °dHBereich
Paderborn 5,7–17,1 weich bis hart
Passau 10,6 mittel
Peine 3,6–15,9 weich bis hart
Pforzheim 6,0–9,0 weich bis mittel
Pfullingen 8,8–18,0 mittel bis hart
Pinneberg 14,0–17,8 hart
Plauen 2,9–6,2 weich
Potsdam 10,6–20,5 mittel bis hart
Q 1 Ort
OrtHärte °dHBereich
Quickborn 10,1 mittel
R 13 Orte
OrtHärte °dHBereich
Radolfzell am Bodensee 20,7–24,9 hart
Rastatt 9,0–11,1 mittel
Ratingen 8,6–21,9 mittel bis hart
Ravensburg 16,4–21,3 hart
Recklinghausen 11,3 mittel
Regensburg 17,0 hart
Remscheid 5,1 weich
Reutlingen 9,1–18,8 mittel bis hart
Rheda-Wiedenbrück 7,2–8,0 weich
Rheine 14,0 hart
Rosenheim 18,3 hart
Rostock 14,2 hart
Rüsselsheim 19,5–26,2 hart
S 14 Orte
OrtHärte °dHBereich
Saarbrücken 4,8–14,0 weich bis hart
Salzgitter 3,3–6,3 weich
Schwäbisch Gmünd 12,1–14,5 mittel bis hart
Schweinfurt 19,4–21,4 hart
Schwerin 14,1–15,5 hart
Siegen 4,5 weich
Sindelfingen 9,1–16,9 mittel bis hart
Singen 19,3–21,3 hart
Solingen 4,7–5,6 weich
Speyer 14,5 hart
Stade 11,0–12,0 mittel
Stralsund 20,6–21,4 hart
Straubing 22,3 hart
Stuttgart 9,0–13,3 mittel
T 3 Orte
OrtHärte °dHBereich
Trier 4,7–9,3 weich bis mittel
Troisdorf 5,0 weich
Tübingen 9,1–13,9 mittel
U 2 Orte
OrtHärte °dHBereich
Ulm 13,4–13,9 mittel
Unna 7,2–7,8 weich
V 6 Orte
OrtHärte °dHBereich
Velbert 7,5–7,7 weich
Verden 6,1–7,9 weich
Viernheim 19,7 hart
Viersen 10,4–11,3 mittel
Villingen-Schwenningen 4,9–14,3 weich bis hart
Vöhringen 17,4 hart
W 15 Orte
OrtHärte °dHBereich
Waiblingen 9,1–13,7 mittel
Weimar 3,5–27,6 weich bis hart
Weingarten (Baden) nicht belegt
Wesel 13,5 mittel
Wetzlar 7,6 weich
Wiesbaden 3,9–20,8 weich bis hart
Wilhelmshaven 5,3 weich
Winnenden nicht belegt
Witten nicht belegt
Wolfenbüttel 3,2–9,9 weich bis mittel
Wolfsburg 6,7 weich
Worms 14,2–17,6 hart
Wuppertal 5,1–11,3 weich bis mittel
Wuppertal-Elberfeld 5,1–11,3 weich bis mittel
Würzburg 25,4–42,7 hart
Z 2 Orte
OrtHärte °dHBereich
Zellingen 21,6 hart
Zwickau 2,9–12,0 weich bis mittel

Mehrere Versorgungszonen sind als Spanne angegeben. Wo kein Wert steht, veröffentlicht der Versorger keine Härtezahl — die Seite zeigt dann, was sonst belegt ist.

Regionen

Die Werte auf dieser Seite stammen aus den Veröffentlichungen der deutschen Wasserversorger. Untersucht wird bis zur Übergabestelle am Haus; für Steigleitung, Hausinstallation und Armatur ist der Eigentümer verantwortlich. Keine dieser Zahlen sagt deshalb etwas darüber, was am Ende aus Ihrem Hahn kommt.

Für Österreich und die Reiseländer gelten andere Verordnungen und andere Veröffentlichungspflichten. Der Vergleich steht unter Wasserqualität im Überblick.

Häufige Fragen

Wie gut ist das Trinkwasser in Deutschland?

In allen 615 Versorgungszonen unseres Datenbestands wird kein gesundheitsbezogener Grenzwert der Trinkwasserverordnung überschritten. Der einzige Überschreitungsfall betrifft Sulfat in Würzburg — ein Indikatorparameter aus Anlage 3, also ein Geschmacks- und Materialkriterium und kein Gesundheitswert.

Diese Aussage gilt für die Werte, die die Versorger veröffentlichen, und für den Weg bis zur Übergabestelle am Haus. Was in der Hausinstallation dazukommt, ist darin nicht enthalten.

Wie hart ist das Wasser in Deutschland im Durchschnitt?

Über 238 Orte mit belegter Härtezahl liegt der Median bei 13,9 °dH. Nach den Härtebereichen des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes sind 117 Orte hart, 78 mittel und 43 weich — gemessen am jeweils höchsten Wert im Ort.

Warum ist die Wasserhärte innerhalb einer Stadt unterschiedlich?

Größere Städte werden aus mehreren Versorgungszonen gespeist, oft mit verschiedenen Gewinnungsgebieten. In Würzburg liegen zwischen der weichsten und der härtesten Zone mehr als fünfzehn Grad deutscher Härte.

Deshalb steht auf jeder Ortsseite die Zone mit Gebietsbeschreibung, nicht nur ein Stadtwert.

Wird Leitungswasser auf Blei untersucht?

Nur eingeschränkt. In unserem Datenbestand liegt für 22 von 615 Versorgungszonen überhaupt ein Bleiwert vor. Die Untersuchungspflicht des Versorgers endet an der Übergabestelle; für die Leitungen im Haus ist der Eigentümer verantwortlich — und dort entstehen Blei, Kupfer und Nickel.

Der Grenzwert liegt bei 10 µg/l und sinkt zum 12. Januar 2028 auf 5 µg/l.

Soll ich mein Leitungswasser testen lassen?

Bei konkretem Anlass ja: Verdacht auf Bleileitungen, eigener Hausbrunnen, Trübung oder ungewohnter Geruch, Wasser für Säuglingsnahrung. Vermieter größerer Anlagen sind zur Legionellenprüfung ohnehin verpflichtet.

Ohne solchen Anlass hat ein Test drei Grenzen: Er ist eine Stichprobe einer Momentaufnahme, er prüft nur die Stoffe, die im Umfang enthalten sind, und er verändert nichts am Wasser. Wer sein Leitungswasser ohnehin trinkt, steckt das Geld meist sinnvoller direkt in die Filterung an der Entnahmestelle.

Braucht man in Deutschland einen Wasserfilter?

Die Frage entscheidet sich nicht an der Verordnung. Die schreibt keine Schadstofffreiheit vor, sondern Höchstmengen für rund fünfzig Stoffe — für Arzneimittelrückstände, Hormone und Industriechemikalien gibt es weder Grenzwert noch Routineuntersuchung.

Dazu kommt der Weg ins Haus: Ein Bleiwert liegt in unserem Datenbestand für 22 von 615 Versorgungszonen überhaupt vor, weil die Untersuchungspflicht an der Übergabestelle endet. Was Steigleitung, Hausinstallation und Armatur abgeben, misst niemand.

Wer sein Leitungswasser trinkt, hat genau eine Stelle auf diesem Weg selbst in der Hand: den Filter an der Entnahmestelle.