Wasserqualität in Leipzig

Wasserhärte in Leipzig

8,017,5 °dH

weich · mittel · hart · 7 Versorgungszonen

Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.

Das Trinkwasser in Leipzig hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die Wasserhärte in Leipzig reicht von 8,0 bis 17,5 °dH, je nach Wasserwerk. Damit kommen im Leipziger Netz alle drei gesetzlichen Härtebereiche vor: weich, mittel und hart. Einen einheitlichen Härtewert für die Stadt Leipzig gibt es nicht.

Sechs Wasserwerke und eine Fernwassereinspeisung ergeben sieben Zonen. Der Sulfatgehalt steigt dabei zusammen mit der Härte: 77 mg/l im weichsten, 240 mg/l im härtesten Wasserwerk, bei einem Indikatorwert von 250 mg/l.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Spülmaschine

17,5°dH

Am Wasserenthärter einstellen. In mmol/l: 3,1. Gilt für die härteste Zone.

Waschmittel

weichje nach Zone

Auf der Packung die Dosierung für „weich“ nehmen — in einzelnen Zonen eine andere.

Kalk

kaum

Kaum Ablagerungen in Geräten und an Armaturen — was die Härte im Haushalt ausmacht.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Versorgungszonen

WW Thallwitz
8,0
°dH · weich
Wasserwerk in der Muldeaue östlich von Leipzig
WW Canitz
11,9
°dH · mittel
Wasserwerk in der Muldeaue östlich von Leipzig
Fernwasser WW Torgau Ost
12,9
°dH · mittel
Bezug über die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz, Einspeisung ins Leipziger Netz
WVA Probstheida
15,3
°dH · hart
Wasseraufbereitungsanlage im Südosten von Leipzig — einzige Einspeisung im Stadtgebiet
WW Naunhof 2
16,7
°dH · hart
zweites Wasserwerk bei Naunhof, östlich von Leipzig
WW Naunhof 1
17,0
°dH · hart
Wasserwerk bei Naunhof, östlich von Leipzig
WW Belgershain
17,5
°dH · hart
Wasserwerk südöstlich von Leipzig

Die Werte auf einen Blick

12

Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert

0

Werte liegen darüber

2

Parameter ohne veröffentlichten Wert

Alle veröffentlichten Werte

7 Versorgungszonen

Trinkwasserwerte Leipzig nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH.

ParameterWW ThallwitzWW CanitzFernwasser WW Torgau OstWVA ProbstheidaWW Naunhof 2WW Naunhof 1WW Belgershain Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH8,011,912,915,316,717,017,5Mineralstoff
Calciummg/l416374849589109Mineralstoff
Magnesiummg/l10131116152010Mineralstoff
Kaliummg/l5,95,85,45,46,03,81,8Mineralstoff
Natriummg/l34302330243920200 20 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Nitratmg/l5,016<1,9151223<2,750 46 % des Grenzwerts
Nitritmg/l<0,010<0,010<0,010<0,010<0,010<0,010<0,0100,5 unter Bestimmungsgrenze
Sulfatmg/l77130140180200210240250 96 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Chloridmg/l52504249426039250 24 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Fluoridmg/l0,580,420,110,160,0790,110,0711,5 39 % des Grenzwerts
pH-Wert7,767,647,747,687,737,647,616,5–9,5 im Bereich
LeitfähigkeitµS/cm4775885746927057897002790 28 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Bleiµg/l<1,0<1,0<1,0<1,0<1,0<1,0<1,010 unter Bestimmungsgrenze
Kupfermg/l<0,01<0,01<0,01<0,01<0,01<0,01<0,012 unter Bestimmungsgrenze
Uranµg/l0,5<0,5<0,50,91,9<0,5<0,510 19 % des Grenzwerts
Arsenµg/l8,01,7<11,1<1<1<110 80 % des Grenzwerts
Pestizide gesamtµg/l<0,060<0,060<0,060<0,060<0,060<0,060<0,0600,5 unter Bestimmungsgrenze

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. WW Thallwitz, Jahresdurchschnittsanalyse 2025 · WW Canitz, Jahresdurchschnittsanalyse 2025 · Fernwasser WW Torgau Ost, Jahresdurchschnittsanalyse 2025 · WVA Probstheida, Jahresdurchschnittsanalyse 2025 · WW Naunhof 2, Jahresdurchschnittsanalyse 2025 · WW Naunhof 1, Jahresdurchschnittsanalyse 2025 · WW Belgershain, Jahresdurchschnittsanalyse 2025

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet.

Blei, Uran, Arsen und die Summe der Pflanzenschutzmittel weist der Bericht in mg/l aus; in der Tabelle stehen sie in µg/l (Faktor 1000). Kupfer bleibt in mg/l.

Hydrogencarbonat führt der Bericht nicht als eigenen Parameter; angegeben ist stattdessen die Säurekapazität KS 4,3. Deshalb fehlt dieser Wert in der Tabelle.

Die Analyse zeigt, was gemessen wurde — nicht, was drin ist

Geprüft wird, was die Trinkwasserverordnung vorschreibt, und geliefert wird innerhalb dieser Grenzen — dafür steht die Leipziger Wasserwerke. Zwei Dinge stehen in dieser Tabelle trotzdem nicht: was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — und was gar nicht erst untersucht wird.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 17 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Für unsere Aktivkohle-Blockfilter sind die Prüfgutachten veröffentlicht: über 90 % Rückhalt bei Blei, 99 % bei Kupfer.

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Aus keinem dieser Gewässer kommt das Trinkwasser. Die Stadt am Gewässerknoten holt ihr Wasser von außerhalb — aus dem Osten und Südosten und über die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz. Sechs Wasserwerke und eine Fernwassereinspeisung stehen in der Jahresdurchschnittsanalyse 2025 nebeneinander, jedes mit eigener Spalte und eigenen Zahlen.

Diese sieben Wässer stammen aus verschiedenen Grundwasserleitern, und der Unterschied schlägt bis auf den Grad durch. Innerhalb eines einzigen Versorgungsgebiets ist das viel — und es ist der Grund, warum ein einzelner Härtewert für Leipzig in die Irre führt.

Wie hart ist das Wasser in Leipzig?

Zwei verbreitete Angaben stimmen dabei nicht. Und der einzelne Durchschnittswert, der für Leipzig herumgereicht wird, ist ein rechnerisches Mittel über alle Einspeisungen — er beschreibt keinen einzigen Hahn in der Stadt.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Leipzig auf Rang 70 — härter als 70 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Leipzig · 17,5 °dH

Woher das Leipziger Trinkwasser kommt

Zum größten Teil von außerhalb der Stadt. Die Wasserwerke Thallwitz und Canitz liegen in der Muldeaue, Naunhof 1 und 2 östlich von Leipzig, Belgershain südöstlich davon — alle fünf außerhalb des Stadtgebiets. Nur eine der sieben Spalten trägt einen Leipziger Namen: die Wasseraufbereitungsanlage Probstheida im Südosten. Dazu kommt die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz, in der Analyse als Fernwasser Wasserwerk Torgau Ost geführt.

Wie Trinkwasser gewonnen wird, entscheidet über einen großen Teil seiner Zusammensetzung: Die Unterschiede zwischen den sieben Spalten stammen aus dem jeweiligen Untergrund, nicht aus der Aufbereitung.

Welche dieser Einspeisungen eine bestimmte Leipziger Adresse versorgt, lässt sich aus den veröffentlichten Unterlagen nicht ableiten. Die Jahresdurchschnittsanalyse ordnet die Werte den Wasserwerken zu, nicht den Stadtteilen, und eine Karte der Versorgungszonen liegt nicht vor. Dazu kommt, dass sich die Wässer im Netz treffen: An Knotenpunkten des Versorgungssystems sind technisch bedingte Durchmischungen möglich. Wer den Wert für die eigene Straße genau braucht — für die Einstellung einer Enthärtungsanlage etwa —, fragt bei den Leipziger Wasserwerken nach.

Sulfat: der Wert, der mit der Härte mitwandert

Bemerkenswert ist nicht die Höhe, sondern die Ordnung: Sortiert man die Spalten nach Härte, steht das Sulfat in derselben Reihenfolge. Keine einzige Ausnahme.

Das spricht für eine gemeinsame Herkunft. Calcium und Sulfat gehen dort zusammen ins Grundwasser, wo es gipsführende Schichten durchläuft — dieselbe Chemie, zwei Messwerte. Die Jahresdurchschnittsanalyse selbst nennt dafür keine Ursache.

Bemerkbar macht es sich, wenn überhaupt, als leicht bitterer Beigeschmack — und eher bei Zugezogenen als bei Menschen, die dieses Wasser gewohnt sind.

Passend zu diesen Werten

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Der Arsenwert aus dem Wasserwerk Thallwitz

Mit 8,0 µg/l bleibt Arsen im Wasser des Wasserwerks Thallwitz unter dem Grenzwert von 10 µg/l — es ist der Wert, der in Leipzig einem gesundheitsbezogenen Grenzwert am nächsten kommt. In den übrigen sechs Zonen liegt Arsen zwischen weniger als 1 und 1,7 µg/l.

Auffällig ist, wo er auftritt. Thallwitz liefert das weichste Wasser der Stadt, das mit dem geringsten Sulfatgehalt und der niedrigsten Leitfähigkeit: 477 µS/cm gegenüber 789 µS/cm in Naunhof 1. Ausgerechnet dort steht der höchste Arsenwert, dazu der höchste Fluoridgehalt mit 0,58 mg/l bei einem Grenzwert von 1,5 mg/l. Weiches Wasser ist eben kein Gütesiegel. Es ist eine Aussage über Calcium und Magnesium, über nichts sonst.

Woher das Arsen stammt, sagt die Jahresdurchschnittsanalyse nicht. Arsen kommt in manchen Grundwasserleitern natürlich vor; wie viel davon in Lösung geht, hängt vom Gestein und von den Redoxverhältnissen im Untergrund ab.

Ihr Wasserversorger

Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Was 8 bis 17,5 °dH im Haushalt bedeuten

Die Verantwortung der Leipziger Wasserwerke endet am Hausanschluss. Was danach passiert, liegt beim Eigentümer oder Vermieter — und darüber sagt keine Wasserwerksanalyse etwas. Alte oder beschädigte Leitungen, selten genutzte Stränge, in denen Wasser tagelang steht, Biofilme, gelöste Metalle aus Armaturen: All das entsteht hinter der Übergabestelle.

Drei Handgriffe, die in Leipzig wie überall gelten:

  • Wasser ablaufen lassen, wenn es länger in der Leitung stand — bis es gleichmäßig kalt nachläuft. Das kostet nichts und wirkt sofort.
  • Kein Warmwasser zum Trinken oder Kochen. In warmem Wasser lösen sich Metalle leichter, und bei zu niedrig eingestellter Speichertemperatur vermehren sich Legionellen im Warmwasserstrang.
  • Bei Verdacht auf Bleileitungen — in Leipziger Altbauten nicht ausgeschlossen — eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. Blei aus alten Hausleitungen ist der eine Fall, in dem eine Analyse tatsächlich etwas klärt, weil die Versorgeranalyse dazu nichts sagen kann.

Ein Leipziger Zusatz kommt dazu: Weil sich die Anteile der sieben Einspeisungen im Netz verschieben können, ist der Wert am eigenen Hahn nicht für alle Zeit festgelegt. Wer eine Enthärtungsanlage einstellt oder sich über plötzlich mehr Kalk im Wasserkocher wundert, sollte das im Kopf haben.

Filterleistung

Was unsere Wasserfilter zurückhalten

Gesinterte Aktivkohle-Blöcke halten unter anderem zurück:

  • Chlor & Chlorverbindungen
  • Schwermetalle
  • Mikroplastik
  • Pestizide
  • Arzneimittelrückstände
  • Hormone & PFAS
  • Bakterien & Keime
  • Parasiten
  • Asbestfasern
  • Sand, Rost & Sedimente
  • Organische Verbindungen
  • Trübungen & Verfärbungen

Welcher Stoff wie weit zurückgehalten wird

Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Leipzig bedenkenlos trinken?

Ja. Die Jahresdurchschnittsanalyse 2025 der Leipziger Wasserwerke weist für alle sieben Einspeisungen Werte innerhalb der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung aus. Der Wert, der seinem Grenzwert am nächsten kommt, ist Arsen im Wasserwerk Thallwitz: 8,0 µg/l bei einem Grenzwert von 10 µg/l.

Der übliche Vorbehalt gilt in Leipzig wie überall: Die Zuständigkeit des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern in der Hausinstallation passiert, steht in keiner Wasserwerksanalyse. Lassen Sie Wasser, das lange in der Leitung stand, kurz ablaufen.

Wie hart ist das Wasser in Leipzig?

Zwischen 8,0 und 17,5 °dH, abhängig davon, welches Wasserwerk einspeist. Weich ist nur das Wasser aus Thallwitz mit 8,0 °dH. Mittel sind Canitz mit 11,9 und das Fernwasser aus Torgau Ost mit 12,9 °dH. Hart sind Probstheida mit 15,3, Naunhof 2 mit 16,7, Naunhof 1 mit 17,0 und Belgershain mit 17,5 °dH.

Für die Waschmitteldosierung heißt das: Eine stadtweit gültige Einstellung gibt es in Leipzig nicht. Wer den Wert für die eigene Adresse braucht, fragt bei den Leipziger Wasserwerken nach.

Ist das Wasser in allen Leipziger Stadtteilen gleich?

Nein. Sieben Einspeisungen mit Härtewerten von 8,0 bis 17,5 °dH bedeuten einen Unterschied von 9,5 Grad deutscher Härte innerhalb einer Stadt. Beim Sulfat ist die Spanne ähnlich deutlich: 77 mg/l aus Thallwitz gegenüber 240 mg/l aus Belgershain.

Welcher Stadtteil aus welchem Wasserwerk versorgt wird, geht aus der Jahresdurchschnittsanalyse nicht hervor, und eine Zonenkarte liegt nicht vor. Dazu kommt, dass sich die Wässer an Knotenpunkten des Netzes mischen können. Eine Zuordnung nach Adresse geben wir deshalb nicht an.

Woher kommt das Trinkwasser in Leipzig?

Zum größten Teil von außerhalb der Stadt, aus dem Osten und Südosten. Die Wasserwerke Thallwitz und Canitz liegen in der Muldeaue, Naunhof 1 und 2 östlich von Leipzig, Belgershain südöstlich davon. Im Stadtgebiet selbst steht nur die Wasseraufbereitungsanlage Probstheida. Einen weiteren Teil liefert die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz über das Wasserwerk Torgau Ost.

Aus Weißer Elster, Pleiße und Parthe wird kein Trinkwasser gewonnen. Rund um die Wasserwerke und die Brunnenanlagen liegen Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Leipzig trinken?

Ja. Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist Leitungswasser geeignet, wenn es die Trinkwasserverordnung erfüllt — in Leipzig ist das der Fall. Nitrat liegt zwischen weniger als 1,9 und 23 mg/l bei einem Grenzwert von 50 mg/l, Nitrit unter 0,010 mg/l, Blei unter 1,0 µg/l.

Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern Ihre Wohnung: Lassen Sie das Wasser vor der Entnahme ablaufen, bis es gleichmäßig kalt nachkommt, und nehmen Sie kein Wasser aus der Warmwasserleitung. Bei Verdacht auf Bleileitungen im Haus klärt das nur eine Probe am eigenen Hahn.

Ist im Leipziger Trinkwasser Chlor?

Nicht dauerhaft. In Deutschland wird Trinkwasser nur gechlort, wenn ein mikrobiologischer Befund oder eine Baumaßnahme das erfordert, und solche Maßnahmen werden bekannt gegeben. In den Werten der Jahresdurchschnittsanalyse 2025, die uns vorliegen, ist kein Chlorwert ausgewiesen.

Ob gerade eine Maßnahme läuft, steht immer beim Versorger und beim Gesundheitsamt, nicht auf dieser Seite. Wir aktualisieren die Messwerte jährlich; tagesaktuelle Meldungen gehören dorthin, wo sie täglich gepflegt werden.

An wen wende ich mich bei einer Störung der Wasserversorgung in Leipzig?

An den Entstördienst der Leipziger Wasserwerke unter 0341 969-2100. Dort gehören Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung hin, ebenso Verstopfungen im Abwassernetz und Störungen an Druckentwässerungsanlagen.

Für alles hinter dem Hausanschluss ist dagegen der Eigentümer oder die Hausverwaltung zuständig: braunes Wasser an nur einer Zapfstelle, Druckverlust in einer einzelnen Wohnung, Verdacht auf Legionellen im Warmwasser. Ordnet eine Behörde etwas an, etwa ein Abkochgebot, informiert das Gesundheitsamt.