Wasserqualität in Hanau

Wasserhärte in Hanau

6,0525,2 °dH

weich · mittel bis hart · 8 Versorgungszonen

Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.

Das Trinkwasser in Hanau hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die Wasserhärte reicht je nach Versorgungszone von 6,05 bis 25,2 °dH und deckt alle drei gesetzlichen Härtebereiche ab: weich in Wolfgang und Lamboy, mittel in Klein-Auheim, hart in Kesselstadt und Mittelbuchen.

Acht Versorgungszonen speisen das Hanauer Netz — sechs eigene Wasserwerke und zwei Bezugsgebiete des Zweckverbands Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach. Die Stadtwerke veröffentlichen für jede Zone Schwankungsbereiche statt Einzelwerten. Kein Messwert erreicht die Hälfte seines Grenzwerts.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Waschmittel

weichje nach Zone

Auf der Packung die Dosierung für „weich“ nehmen — in einzelnen Zonen eine andere.

Kalk

kaum

Kaum Ablagerungen in Geräten und an Armaturen — was die Härte im Haushalt ausmacht.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Werte auf einen Blick

12

Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert

0

Werte liegen darüber

2

Parameter ohne veröffentlichten Wert

Alle veröffentlichten Werte

8 Versorgungszonen

Trinkwasserwerte Hanau nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: Stadtwerke Hanau GmbH.

ParameterWasserwerk BruchwiesenWasserwerk GroßkrotzenburgWasserwerk Leipziger StraßeWasserwerk MittelbuchenWasserwerk WallerseeWasserwerk WilhelmsbadZweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (Fremdbezug) — Klein-AuheimZweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (Fremdbezug) — Steinheim Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH6,05–8,336,69–8,2313,0–14,117,5–19,020,6–22,224,2–25,29,83–10,510,0–10,9Mineralstoff
Calciummg/l33,4–45,937,2–47,370,3–76,526,8–88,6129–139139–14450,5–54,851,8–58,5Mineralstoff
Magnesiummg/l5,98–8,286,3–7,2513,7–14,88,36–28,711,3–11,920,9–22,610,5–12,610,7–12,3Mineralstoff
Kaliummg/l2,95–3,971,82–2,074,24–5,512,09–4,212,34–2,783,82–4,152,39–3,332,16–2,33Mineralstoff
Natriummg/l13,8–24,89,75–11,726,2–32,45,92–19,711,6–12,935,8–38,812,1–16,811,7–12,7200 bis 19 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Nitratmg/l<0,501,76–3,113,2–6,07,06–15,38,02–10,47,63–11,64,42–14,511,9–14,150 bis 31 % des Grenzwerts
Nitritmg/l<0,030<0,030<0,030<0,030<0,030<0,030<0,030<0,0300,5 unter Bestimmungsgrenze
Sulfatmg/l4,21–7,358,12–9,4566,8–80,412,1–36,845,1–49,878,1–82,651,2–76,850,1–52,7250 bis 33 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Chloridmg/l16,3–50,918,3–22,452,0–60,39,17–40,719,1–19,863,3–71,725,4–44,924,8–27,0250 bis 29 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Hydrogencarbonatmg/l140–153132–157174–195105–329386–403394–43880,2–131124–145Mineralstoff
Fluoridmg/l0,15–0,160,11–0,120,1<0,10<0,100,16–0,17<0,10<0,101,5 bis 11 % des Grenzwerts
pH-Wert7,43–7,897,73–7,967,36–7,96,96–7,346,94–7,56,93–7,387,58–8,257,69–8,166,5–9,5 im Bereich
LeitfähigkeitµS/cm289–428290–396205–679635–734735–787951–1050390–461390–4502790 bis 38 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Bleiµg/l0,0410,029–0,0940,051–0,0570,14–0,220,2–0,570,067–0,140,2–0,480,1–0,2510 bis 6 % des Grenzwerts
Kupfermg/l<0,0050<0,0050<0,0050<0,00500,0058–0,00772 bis 0 % des Grenzwerts
Nickelµg/l<0,050,18–0,220,38–0,530,3–1,10,3–0,380,75–0,771,1–1,70,83–1,420 bis 9 % des Grenzwerts
Uranµg/l0,0120,37–0,450,089–0,140,091–0,431,7–1,93,7–3,80,0370,04210 bis 38 % des Grenzwerts
Arsenµg/l0,47–0,520,44–0,610,069–0,0790,25–0,330,24–0,260,27–0,320,63–0,760,67–1,210 bis 12 % des Grenzwerts

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Wasserwerk Bruchwiesen, Stand 01/2026 · Wasserwerk Großkrotzenburg, Stand 01/2026 · Wasserwerk Leipziger Straße, Stand 01/2026 · Wasserwerk Mittelbuchen, Stand 01/2026 · Wasserwerk Wallersee, Stand 01/2026 · Wasserwerk Wilhelmsbad, Stand 01/2026 · Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (Fremdbezug) — Klein-Auheim, Stand 01/2026 · Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (Fremdbezug) — Steinheim, Stand 01/2026

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet.

Beim Wasserwerk Bruchwiesen sind Nitrat, Nitrit, Kupfer, Blei, Nickel und Uran als Einzelwerte angegeben, alle übrigen Parameter als Spanne - als einzige Zone mischt sie beide Darstellungen.

Die Metalle stehen bei den Stadtwerken durchgehend in mg/l. Blei, Nickel, Uran, Arsen, Chrom, Cadmium, Antimon und Selen sind hier mit dem Faktor 1000 in µg/l umgerechnet; Kupfer bleibt in mg/l.

Bei den Wasserwerken Wallersee, Klein-Auheim und Steinheim ist Kupfer als Spanne gedruckt, deren unteres Ende nur eine Bestimmungsgrenze ist (kleiner 0,0050 mg/l). Weder ein Einzelwert noch eine Spanne ist daraus zu bilden - das Feld bleibt deshalb leer.

Zwischen 6,05 und 25,2 °dH — Kalk ist dabei nicht das Problem

Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Und welcher der beiden Werte für Sie gilt, ändert daran nichts. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 18 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Für unsere Aktivkohle-Blockfilter sind die Prüfgutachten veröffentlicht: über 90 % Rückhalt bei Blei, 99 % bei Kupfer.

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Das Trinkwasser kommt nicht von oben, sondern von unten. Das Rohwasser der Stadt stammt vollständig aus Grundwasser, gefördert von Brunnen und Tiefbrunnen, aufbereitet in sechs Wasserwerken. Genau dort beginnt die Hanauer Besonderheit: Acht Versorgungszonen speisen das Netz, und zwischen der weichsten und der härtesten liegt der Faktor vier.

Warum die Wasserhärte in Hanau von 6 bis 25 °dH reicht

Weil jedes Wasserwerk aus eigenen Brunnen fördert und die Grundwasserleiter unter Hanau unterschiedlich viel Calcium und Magnesium abgeben. Die Stadtwerke Hanau veröffentlichen für jede Zone einen eigenen Schwankungsbereich:

Hanau belegt alle drei. In unserem Datenbestand aus 225 deutschen und österreichischen Orten mit Härteangaben trifft das auf elf zu — die meisten Städte liegen mit allen ihren Zonen in einer einzigen Stufe. Das Wasserwerk Leipziger Straße, das die Innenstadt versorgt, überschreitet die Grenze sogar innerhalb der eigenen Spanne: 13,0 °dH sind mittel, 14,1 °dH sind hart.

Einen Mittelwert über alle acht Zonen bilden wir deshalb nicht. Er stünde für keinen einzigen Hanauer Wasserhahn.

Auch die Einzelwerte sind keine Momentaufnahmen, sondern Bereiche. Die Stadtwerke begründen das im Datenblatt für die Innenstadt selbst: Die Rohwasserbeschaffenheit und damit auch die Wasserhärte schwanke saisonal. Wer in Kesselstadt wohnt, hat also nicht dauerhaft 24,2 und nicht dauerhaft 25,2 °dH, sondern etwas dazwischen — je nachdem, welche Brunnen gerade laufen und wie viel Regen gefallen ist.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Hanau auf Rang 7 — härter als 97 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Hanau · 25,2 °dH

Welcher Stadtteil welches Wasser bekommt

Für die meisten Zonen nennen die Stadtwerke die versorgten Stadtteile, bei Großauheim bleibt die Zuordnung offen. Dort speisen zwei Werke ein: Bruchwiesen am Standort Lindenau mit 6,05 bis 8,33 °dH und Wallersee mit 20,6 bis 22,2 °dH. Dazwischen liegt der Faktor drei, und welche Straßen an welchem Werk hängen, ist nicht veröffentlicht. Wer in Großauheim wohnt und es genau wissen will, muss bei den Stadtwerken nach seiner Adresse fragen. Schätzen führt hier in die Irre.

Zwei Stadtteile bekommen ihr Wasser gar nicht aus einem Hanauer Werk: Klein-Auheim und Steinheim versorgt der Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach. Die Stadtwerke Hanau geben die Werte dieses Vorlieferanten in zwei getrennten Spalten weiter. Und das Wasserwerk Großkrotzenburg, an dem Wolfgang und Lamboy hängen, steht selbst außerhalb des Stadtgebiets.

Ein Muster, dem man auf der Karte folgen könnte, ergibt das nicht. Kesselstadt und Großauheim liegen beide am Main, wenige Kilometer auseinander, und unterscheiden sich um mehr als 16 °dH. Entscheidend ist nicht die Himmelsrichtung, sondern welcher Grundwasserleiter angezapft wird und wie tief die Brunnen stehen — woher das Wasser im Boden kommt, bestimmt seine Zusammensetzung, nicht die Entfernung zum Fluss.

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Leitfähigkeit ist mit 38 % des Indikatorwerts der höchste Wert

Dass nichts auffällt, heißt nicht, dass es nichts zu sagen gibt. Zum einen trennt dieser Befund zwei Fragen, die oft vermischt werden: was das Wasserwerk liefert, und was das eigene Haus daraus macht. Blei und Nickel misst der Versorger im Werk und im Netz. Was Ihre Hausinstallation beisteuert, steht in keiner dieser Tabellen.

Mittelbuchen fällt dabei aus der Reihe: hart, aber mit 12,1 bis 36,8 mg/l vergleichsweise sulfatarm.

Und schließlich hört jede Untersuchung dort auf, wo sie vorgeschrieben ist. Das Datenblatt der Innenstadt führt 71 Parameter auf, die des Zweckverbands je 44. Für PFAS drucken die Stadtwerke in den meisten Blättern nur den Grenzwert und keinen Messwert; für Wilhelmsbad heißt es, es seien keine Rückstände nachweisbar — ebenfalls ohne Zahl. Bei der Summe der Pestizide steht „kleiner Bestimmungsgrenze“ ohne Zahlenwert.

Was 6,05 bis 25,2 °dH im Haushalt bedeuten

Die Zuständigkeit der Stadtwerke endet am Hausanschluss. Alles danach — Leitungen, Armaturen, Warmwasserspeicher — verantwortet der Eigentümer oder Vermieter, und darüber sagt keine Analyse des Wasserwerks etwas aus.

  • Wasser ablaufen lassen, wenn es über Nacht oder über den Urlaub in der Leitung stand — so lange, bis es gleichmäßig kalt nachläuft.
  • Kein Warmwasser zum Kochen oder für Getränke. Aus warmem Wasser lösen sich Metalle leichter, und im Warmwasserspeicher vermehren sich Legionellen.
  • Bei Verdacht auf Bleileitungen — in Hanauer Altbauten nicht ausgeschlossen — eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. Für alte Bleileitungen im Haus ist das der einzige Weg zu einer belastbaren Antwort.

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Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Hanau bedenkenlos trinken?

Ja. Die Stadtwerke Hanau veröffentlichen für alle acht Versorgungszonen Werte, die die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhalten. Kein einziger Parameter erreicht die Hälfte seines Grenzwerts.

Der übliche Vorbehalt gilt in Hanau wie überall: Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Lassen Sie Wasser, das über Nacht in der Leitung stand, kurz ablaufen, und nehmen Sie zum Trinken und Kochen ausschließlich kaltes Wasser.

Wie hart ist das Wasser in Hanau?

Das hängt vom Stadtteil ab. Die Spanne reicht von 6,05 °dH im Lindenauer Teil Großauheims bis 25,2 °dH in Kesselstadt, Wilhelmsbad und Hohe Tanne. Wolfgang und Lamboy sind weich, Klein-Auheim und Steinheim mittel, Mittelbuchen und Kesselstadt hart; die Innenstadt liegt mit 13,0 bis 14,1 °dH auf der Grenze zwischen mittel und hart.

Für Waschmaschine und Spülmaschine bedeutet das drei verschiedene Einstellungen innerhalb einer Stadt.

Woher weiß ich, welches Wasserwerk meine Adresse in Hanau versorgt?

Über die Stadtwerke Hanau. Sie ordnen jedem Wasserwerk die versorgten Stadtteile zu und geben zu einzelnen Adressen Auskunft. Besonders wichtig ist das in Großauheim: Dort speisen zwei Werke ein, deren Härte um mehr als das Dreifache auseinanderliegt, und eine Straßenliste ist nicht veröffentlicht.

Ein Härteteststreifen aus der Drogerie beantwortet die praktische Frage am eigenen Hahn: weiche oder harte Zone. Für die Waschmitteldosierung reicht das aus.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Hanau trinken?

Ja, für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist Hanauer Leitungswasser geeignet. Nitrat liegt in allen Zonen zwischen weniger als 0,50 und 15,3 mg/l bei einem Grenzwert von 50 mg/l, Uran erreicht höchstens 3,8 µg/l bei einem Grenzwert von 10 µg/l.

Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern die Wohnung: Lassen Sie das Wasser vor der Entnahme ablaufen, bis es gleichmäßig kalt kommt, und verwenden Sie kein Wasser aus der Warmwasserleitung.

Woher kommt das Trinkwasser in Hanau?

Vollständig aus Grundwasser. Brunnen und Tiefbrunnen fördern es, sechs Wasserwerke bereiten es auf: Bruchwiesen, Großkrotzenburg, Leipziger Straße, Mittelbuchen, Wallersee und Wilhelmsbad. Oberflächenwasser aus Main oder Kinzig wird nicht verwendet. Drei Trinkwasserschutzgebiete im Stadtgebiet sichern die Gewinnung ab.

Zwei Stadtteile fallen aus dieser Aufzählung heraus: Klein-Auheim und Steinheim beziehen ihr Wasser vom Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach. Und das Werk Großkrotzenburg, an dem Wolfgang und Lamboy hängen, steht außerhalb der Stadtgrenze.

Ist Chlor im Hanauer Trinkwasser?

In den veröffentlichten Datenblättern steht kein Messwert für freies Chlor. Eine dauerhafte Desinfektion des Hanauer Trinkwassers ist damit nicht dokumentiert, und das ist der Normalfall für Wasser, das aus geschützten Grundwasserbrunnen kommt.

Vorübergehend darf und muss ein Versorger chloren, wenn mikrobiologische Befunde das erfordern. Bemerkbar macht sich das als Schwimmbadgeruch, der nach einigen Minuten offenen Stehens verfliegt. Solche Maßnahmen geben die Stadtwerke und das Gesundheitsamt jeweils aktuell bekannt — ob gerade eine läuft, steht dort und nicht auf dieser Seite.

Wer ist zuständig, wenn das Wasser in Hanau braun ist oder ausbleibt?

Die Störungsannahme der Stadtwerke Hanau unter 0800 3652000. Zuständig sind die Stadtwerke für das Netz bis zum Hausanschluss: Rohrbrüche, Trübungen nach Bauarbeiten, Druckabfall, Abkochgebote.

Bleibt das Problem auf eine Wohnung oder ein Haus beschränkt, liegt die Ursache in der Regel dahinter, und dann ist der Eigentümer oder die Hausverwaltung zuständig. Braunes Wasser kommt in diesen Fällen häufig aus verzinkten Leitungen oder aus einem selten genutzten Strang.