Wasserqualität in Münster

Wasserhärte in Münster

11,420,0 °dH

mittel · hart · 5 Versorgungszonen

Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.

Das Trinkwasser in Münster hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die Wasserhärte in Münster reicht je nach Versorgungszone von 11,4 bis 20,0 °dH und deckt damit die Härtebereiche mittel und hart ab. Drei der fünf Zonen der Stadtwerke Münster liegen im Bereich hart.

Der Unterschied zwischen den Zonen ist die eigentliche Nachricht: Zwischen dem Wasserwerk Kinderhaus mit 20,0 °dH und dem Fremdbezug von Gelsenwasser mit 11,4 °dH liegen 8,6 Grad deutscher Härte.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Spülmaschine

20,0°dH

Am Wasserenthärter einstellen. In mmol/l: 3,6. Gilt für die härteste Zone.

Waschmittel

mittelje nach Zone

Auf der Packung die Dosierung für „mittel“ nehmen — in einzelnen Zonen eine andere.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Versorgungszonen

Bezug Gelsenwasser AG
11,4
°dH · mittel
Fremdbezug der Stadtwerke Münster aus dem Wasserwerk Haltern der Gelsenwasser AG
Wasserwerk Hohe Ward
11,8
°dH · mittel
Gewinnungsgebiet Hohe Ward südlich der Stadt, Wasserschutzgebiet gleichen Namens
Wasserwerk Hornheide
15,0
°dH · hart
Gewinnungsgebiet Hornheide, in älteren Darstellungen als Hornheide-Haskenau geführt
Wasserwerk Vennheide
16,9
°dH · hart
Gewinnungsgebiet Vennheide; in älteren Darstellungen erscheint an dieser Stelle ein Wasserwerk Geist
Wasserwerk Kinderhaus
20,0
°dH · hart
Gewinnungsgebiet Kinderhaus im Norden von Münster, härteste der fünf Zonen

Die Werte auf einen Blick

13

Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert

0

Werte liegen darüber

1

Parameter ohne veröffentlichten Wert

Alle veröffentlichten Werte

5 Versorgungszonen

Trinkwasserwerte Münster nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: Stadtwerke Münster GmbH.

ParameterBezug Gelsenwasser AGWasserwerk Hohe WardWasserwerk HornheideWasserwerk VennheideWasserwerk Kinderhaus Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH11,411,815,016,920,0Mineralstoff
Calciummg/l73,473,996,4121,6Mineralstoff
Magnesiummg/l4,96,36,59,812,7Mineralstoff
Kaliummg/l5,34,85,57,66,9Mineralstoff
Natriummg/l21,333,233,631,525,0200 17 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Nitratmg/l12,97,66,610,712,650 26 % des Grenzwerts
Nitritmg/l<0,02<0,02<0,02<0,02<0,020,5 unter Bestimmungsgrenze
Sulfatmg/l53,65466,590,996,5250 39 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Chloridmg/l30,748,052,850,646,8250 21 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Fluoridmg/l0,20,20,10,1<0,11,5 13 % des Grenzwerts
pH-Wert7,67,47,47,37,26,5–9,5 im Bereich
LeitfähigkeitµS/cm5816897368012790 29 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Bleiµg/l<2<2<2<2<210 unter Bestimmungsgrenze
Kupfermg/l<0,0050,0021<0,0020,00250,00212 0 % des Grenzwerts
Nickelµg/l<2<2<2<2<220 unter Bestimmungsgrenze
Uranµg/l0,50,90,72,52,210 25 % des Grenzwerts
Arsenµg/l<1<1<1<1<110 unter Bestimmungsgrenze
Summe PFAS-20µg/l0,02250,02750,0250,0230,0010,1 28 % des Grenzwerts

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Bezug Gelsenwasser AG, Jahresmittelwerte 2023, Stand April 2023 · Wasserwerk Hohe Ward, Jahresmittelwerte 2023, Stand April 2023 · Wasserwerk Hornheide, Jahresmittelwerte 2023, Stand April 2023 · Wasserwerk Vennheide, Jahresmittelwerte 2023, Stand April 2023 · Wasserwerk Kinderhaus, Jahresmittelwerte 2023, Stand April 2023

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet.

Summe Pestizide und Hydrogencarbonat stehen in der Quelle nicht – deshalb fehlen sie auch in dieser Tabelle.

Zwischen 11,4 und 20,0 °dH — Kalk ist dabei nicht das Problem

Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Und welcher der beiden Werte für Sie gilt, ändert daran nichts. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 18 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Für unsere Aktivkohle-Blockfilter sind die Prüfgutachten veröffentlicht: über 90 % Rückhalt bei Blei, 99 % bei Kupfer.

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Münster wird nicht aus einer Quelle versorgt, sondern aus fünf Richtungen: vier eigene Wasserwerke der Stadtwerke und ein Fremdbezug über die Gelsenwasser AG aus dem Wasserwerk Haltern. Jedes Gewinnungsgebiet liegt in einem anderen Teil des Münsterlandes und fördert aus einem anderen Untergrund.

Wie hart ist das Wasser in Münster?

Zwischen 11,4 und 20,0 °dH, je nachdem, welches Wasserwerk die Adresse versorgt. Die Trinkwasseranalyse 2023 der Stadtwerke Münster weist fünf Spalten aus, und sie unterscheiden sich deutlich:

Der Unterschied kommt aus dem Boden, nicht aus dem Rohrnetz. Das ist kein Zufall, sondern dieselbe Ursache in verschiedenen Zahlen: Wasser, das länger und tiefer durch kalkhaltige Schichten gelaufen ist, nimmt mehr davon mit.

Die Namen sind Ortsangaben, keine veröffentlichten Versorgungsgebiete. Ältere Darstellungen nennen für Münster ein Wasserwerk Geist; die Analyse 2023 führt stattdessen eine Spalte Vennheide. Wer die Zuordnung für die eigene Adresse braucht, fragt am besten direkt bei den Stadtwerken Münster nach.

Auffällig wird Kalk an Geräten und im Geschmack: Wasserkocher, Spülmaschine und Kaffeemaschine setzen bei 20 °dH sichtbar schneller an als bei 11,4, und Schwarztee bekommt einen trüben Film. Wer im Norden der Stadt wohnt, wird deshalb häufiger entkalken müssen als jemand, der aus Haltern versorgt wird — und Waschmittel eine Stufe höher dosieren.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Münster auf Rang 39 — härter als 83 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Münster · 20,0 °dH

Der auffälligste Wert: die Summe der vier PFAS

Der höchste gemessene PFAS-4-Wert liegt bei 0,012 µg/l und steht in der Spalte des Fremdbezugs von Gelsenwasser. Das ist der einzige Wert der gesamten Münsteraner Analyse, der auch nur in die Nähe eines Grenzwerts kommt.

Gemessen an diesem künftigen Wert erreicht der Gelsenwasser-Bezug 60 Prozent, das Wasserwerk Hohe Ward mit 0,01 µg/l die Hälfte, Hornheide und Vennheide mit je 0,008 µg/l zwei Fünftel. Alle Zonen halten den Wert ein, der ab 2028 gilt, und liegen weit unter dem, der heute gilt: die PFAS-20-Summen bewegen sich zwischen 0,001 und 0,0275 µg/l.

Bemerkenswert ist die Richtung. Die weichste Zone trägt die höchste PFAS-Summe, die härteste die niedrigste. Härte sagt über PFAS nichts aus — die eine Größe stammt aus dem Gestein, die andere aus dem Wasserkreislauf. Für Kinderhaus weist die Analyse übrigens keinen belastbaren PFAS-4-Wert aus: In der Quelle steht dort eine exakte Null, und eine gemessene Null gibt es analytisch nicht. Gemeint ist ein Wert unterhalb der Bestimmungsgrenze, beziffert ist er nicht. Deshalb steht in unserer Tabelle für diese Zone nichts.

Ein zweiter Stoff taucht in Münster auf, der in keiner Tabelle steht, weil es für ihn keinen Grenzwert gibt: Oxipurinol, ein Abbauprodukt des Gichtmittels Allopurinol. Die Stadtwerke berichten über erhöhte Werte in Ems und Dortmund-Ems-Kanal, ebenso im Gelsenwasser-Wasserwerk Haltern und an der Übergabestation Albachten. Die Trinkwasserverordnung nennt dafür keinen Wert; das Umweltbundesamt hat einen gesundheitlichen Orientierungswert von 3,0 µg/l festgelegt. Das Gesundheitsamt Münster hatte die Duldung erhöhter Messwerte auf den 30. April 2023 befristet.

Woher das Münsteraner Trinkwasser kommt

Verarbeitet werden Grund- und Oberflächenwasser; rund um Brunnen und Werke liegen Wasserschutzzonen, deren Gebiete in Münster die Namen der zugehörigen Anlagen tragen. Wenn Sie wissen wollen, wie Trinkwasser überhaupt gewonnen wird, ist das der übliche Weg: fördern, aufbereiten, in ein Netz einspeisen, das mehrere Werke gemeinsam füllen.

Die veröffentlichte Analyse umfasst je Spalte 18 bis 19 Parameter und trägt als Datum „Jahresmittelwerte 2023, Stand April 2023" — kein einzelnes Probenahmedatum. In der Spalte Vennheide steht als Calcium 1,5 mg/l; das ist mit der in derselben Spalte veröffentlichten Härte von 16,9 °dH unvereinbar, rechnerisch müssten dort rund 105 mg/l stehen. Und für den Gelsenwasser-Bezug steht eine elektrische Leitfähigkeit von 5,90 µS/cm, während die vier übrigen Spalten zwischen 581 und 801 liegen.

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Was 11,4 bis 20 °dH im Haushalt bedeuten

Die Zuständigkeit der Stadtwerke endet am Hausanschluss. Alles danach — Steigleitungen, Armaturen, selten benutzte Stränge, in denen Wasser tagelang steht — liegt beim Eigentümer oder Vermieter, und darüber sagt keine Analyse eines Wasserwerks etwas aus. Praktisch heißt das drei Dinge:

  • Wasser ablaufen lassen, wenn es länger in der Leitung stand, bis es gleichmäßig kalt nachläuft. Der einfachste Handgriff und der wirksamste.
  • Kein Warmwasser zum Trinken oder Kochen verwenden. In der Warmwasserleitung lösen sich Metalle leichter, und warmes Stagnationswasser ist der Ort, an dem sich Keime vermehren.
  • Bei Verdacht auf Bleileitungen — im Münsteraner Altbaubestand nicht ausgeschlossen — eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. Für diesen einen Fall ist eine Analyse sinnvoll, weil die Werte des Versorgers dazu nichts sagen können: Blei steht in allen fünf Zonen mit „<2 µg/l" im Bericht, gemessen wurde am Ausgang des Wasserwerks. Was alte Leitungen im Haus abgeben, steht dort nicht.

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  • Chlor & Chlorverbindungen
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  • Bakterien & Keime
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  • Asbestfasern
  • Sand, Rost & Sedimente
  • Organische Verbindungen
  • Trübungen & Verfärbungen

Welcher Stoff wie weit zurückgehalten wird

Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Münster bedenkenlos trinken?

Ja. Alle fünf Versorgungszonen der Stadtwerke Münster halten in der Trinkwasseranalyse 2023 die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein, auch die schon heute veröffentlichten PFAS-Summen liegen unter dem Wert, der erst ab 2028 gilt.

Der übliche Vorbehalt gilt in Münster wie überall: Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Alles danach gehört dem Eigentümer oder Vermieter. Lassen Sie Wasser, das über Nacht oder über den Urlaub in der Leitung stand, kurz ablaufen, bevor Sie es trinken oder zum Kochen nehmen.

Wie hart ist das Wasser in Münster?

Zwischen 11,4 und 20,0 °dH, je nach Wasserwerk. Der Bezug von Gelsenwasser liegt bei 11,4 °dH und Hohe Ward bei 11,8 °dH, beide im Härtebereich mittel. Hornheide (15,0), Vennheide (16,9) und Kinderhaus (20,0) fallen in den Bereich hart, den das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz ab 14,0 °dH definiert.

Einen Mittelwert für die ganze Stadt gibt es nicht sinnvoll: Zwischen der weichsten und der härtesten Zone liegen 8,6 Grad deutscher Härte.

Ist das Wasser in allen Stadtteilen von Münster gleich?

Nein, und der Unterschied ist der größte Befund dieser Seite. Vier Wasserwerke und ein Fremdbezug speisen in dasselbe Netz ein, mit Härten von 11,4 bis 20,0 °dH und Sulfatwerten von 53,6 bis 96,5 mg/l.

Welche Adresse aus welchem Werk versorgt wird, veröffentlichen die Stadtwerke Münster in der Analyse nicht. Die Namen der Zonen benennen Gewinnungsgebiete, keine Stadtteilgrenzen. Wer es für die eigene Wohnung genau wissen will, fragt beim Versorger nach.

Woher kommt das Trinkwasser in Münster?

Aus vier eigenen Wasserwerken der Stadtwerke Münster — Hohe Ward, Hornheide, Kinderhaus und Vennheide — sowie einem kleineren Fremdbezug, den die Gelsenwasser AG aus dem Wasserwerk Haltern liefert.

Aufbereitet werden Grund- und Oberflächenwasser. Rund um Brunnen und Werke liegen Wasserschutzzonen; in Münster tragen die Wasserschutzgebiete die Namen der Anlagen, die sie schützen. Ältere Darstellungen nennen statt Vennheide ein Wasserwerk Geist — in der Analyse 2023 taucht dieser Name nicht auf.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Münster trinken?

Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist Münsteraner Leitungswasser geeignet. Nitrat liegt in allen fünf Zonen zwischen 6,6 und 12,9 mg/l und damit weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l, Nitrit überall unter der Bestimmungsgrenze von 0,02 mg/l.

Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern Ihre Wohnung: Lassen Sie das Wasser vor der Entnahme ablaufen, bis es gleichmäßig kalt kommt, und nehmen Sie kein Wasser aus der Warmwasserleitung. Bei Verdacht auf Bleileitungen im Altbau lohnt eine Probe am eigenen Hahn.

Ist im Münsteraner Trinkwasser Chlor?

Die Trinkwasseranalyse 2023 weist für Münster keinen Chlorwert aus, und eine dauerhafte Chlorung ist in Deutschland nicht üblich. Desinfiziert wird nur anlassbezogen, etwa nach Rohrbrüchen oder Bauarbeiten am Netz, und dann zeitlich befristet.

Wahrnehmbar wäre das als schwimmbadartiger Geruch, der sich verflüchtigt, wenn das Wasser offen steht. Ob aktuell eine Maßnahme läuft, steht immer beim Versorger und beim Gesundheitsamt, nicht auf dieser Seite — wir aktualisieren Messwerte jährlich, laufende Ereignisse gehören dorthin, wo sie tagesaktuell gepflegt werden.

An wen wende ich mich bei brauner Verfärbung oder einer Störung in Münster?

An den Entstördienst Trinkwasser der Stadtwerke Münster unter 0251 694-1522, rund um die Uhr erreichbar. Dieselbe Nummer gilt für Verstopfungen im Abwassernetz und für Druckentwässerungsanlagen.

Braunes Wasser nach Bauarbeiten oder einem Rohrbruch ist meist aufgewirbeltes Eisen- oder Manganoxid aus dem Netz. Lassen Sie das Wasser laufen, bis es klar ist. Bleibt die Verfärbung oder tritt sie nur an einer einzelnen Zapfstelle auf, liegt die Ursache eher in der Hausinstallation — dann ist der Eigentümer zuständig.