Wasserqualität in Grevenbroich

Wasserhärte in Grevenbroich

12,417,36 °dH

hart · mittel · 3 Versorgungszonen

Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.

Das Trinkwasser in Grevenbroich hält alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die Wasserhärte liegt je nach Zone zwischen 12,4 und 17,36 °dH: Das Wasserwerk Mühlenbusch liefert mittelhartes Wasser, die Werke Reststrauch 011 und Fürth hartes. Kein Messwert erreicht die Hälfte seines Grenz- oder Indikatorwerts.

Zwei Unternehmen versorgen die Stadt, und die drei Zonen unterscheiden sich deutlich: Das weichste Grevenbroicher Wasser führt zugleich das meiste Nitrat und Sulfat.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Spülmaschine

17,36°dH

Am Wasserenthärter einstellen. In mmol/l: 3,1. Gilt für die härteste Zone.

Waschmittel

hartje nach Zone

Auf der Packung die Dosierung für „hart“ nehmen — in einzelnen Zonen eine andere.

Kalk

sichtbar

In Wasserkocher, Kaffeemaschine und an Armaturen — was die Härte im Haushalt ausmacht.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Versorgungszonen

Wasserwerk Fürth (NEW, Fremdbezug von RWE Power AG)
17,36
°dH · hart
Stadtgebiet Grevenbroich ohne Neukirchen, Münchrath, Hülchrath und Mühlrath; Entnahmestelle WW GV-Fürth, Reinwasserausgang
WW Reststrauch 011
14,9
°dH · hart
von der NEW ohne Angabe eines Versorgungsgebiets veröffentlicht
Wasserwerk Mühlenbusch (Kreiswerke Grevenbroich GmbH)
12,4
°dH · mittel
Grevenbroicher Ortsteile Gubisrath, Hülchrath, Lübisrath, Mühlrath, Münchrath und Neukirchen

Die Werte auf einen Blick

14

Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert

0

Werte liegen darüber

0

Parameter ohne veröffentlichten Wert

Alle veröffentlichten Werte

3 Versorgungszonen

Trinkwasserwerte Grevenbroich nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: NEW NiederrheinWasser GmbH.

ParameterWasserwerk Fürth (NEW, Fremdbezug von RWE Power AG)WW Reststrauch 011Wasserwerk Mühlenbusch (Kreiswerke Grevenbroich GmbH) Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH17,3614,912,4Mineralstoff
Calciummg/l94,385,161Mineralstoff
Magnesiummg/l18,113,017Mineralstoff
Kaliummg/l5,22,13,3Mineralstoff
Natriummg/l9,410,331,1200 16 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Nitratmg/l<1,005,619,1850 38 % des Grenzwerts
Nitritmg/l<0,02<0,01<0,020,5 unter Bestimmungsgrenze
Sulfatmg/l57,459,5107250 43 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Chloridmg/l1624,526,1250 10 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Hydrogencarbonatmg/l222,7Mineralstoff
Fluoridmg/l0,350,110,081,5 23 % des Grenzwerts
pH-Wert7,27,567,76,5–9,5 im Bereich
LeitfähigkeitµS/cm6155822790 22 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Bleiµg/l<2<0<210 unter Bestimmungsgrenze
Kupfermg/l<0,002<0,010,0642 3 % des Grenzwerts
Nickelµg/l<2<2<220 unter Bestimmungsgrenze
Uranµg/l<0,1<0,10,910 9 % des Grenzwerts
Arsenµg/l<1<1<110 unter Bestimmungsgrenze
Summe PFAS-20µg/l<0,00100,0020,1 2 % des Grenzwerts
Pestizide gesamtµg/l0,010,5 2 % des Grenzwerts

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Wasserwerk Fürth (NEW, Fremdbezug von RWE Power AG), Prüfbericht 2026001660-001-V1, Probenahme 27.01.2026, Bericht 03.03.2026 · WW Reststrauch 011, Wasserwerte vom 06.01.2026 · Wasserwerk Mühlenbusch (Kreiswerke Grevenbroich GmbH), Mittelwerte aus dem Jahr 2025

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet.

Beim Wasserwerk Mühlenbusch steht die PFAS-4-Summe in der Quelle als 0 — das heißt, kein Einzelstoff lag über der Bestimmungsgrenze; in der Tabelle steht deshalb n.n. statt einer Null.

Bei WW Reststrauch 011 steht Blei im Datenblatt der NEW als kleiner 0 µg/l — das ergibt als Bestimmungsgrenze keinen Sinn und ist vermutlich ein Fehler der Quelle. Der Wert steht trotzdem unverändert in der Tabelle.

Nicht jeder Parameter ist für jede Zone da: Bei WW Reststrauch 011 fehlt die Leitfähigkeit, bei den Werken Fürth und Mühlenbusch fehlt Hydrogencarbonat.

Zwischen 12,4 und 17,36 °dH — Kalk ist dabei nicht das Problem

Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Und welcher der beiden Werte für Sie gilt, ändert daran nichts. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 20 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Für unsere Aktivkohle-Blockfilter sind die Prüfgutachten veröffentlicht: über 90 % Rückhalt bei Blei, 99 % bei Kupfer.

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Grevenbroich liegt an der Erft, im Süden des Rhein-Kreises Neuss, und wird von zwei Dingen geprägt, die man schon aus der Ferne sieht: den Kühltürmen der Kraftwerke Neurath und Frimmersdorf und der Abbaukante des Tagebaus Garzweiler am westlichen Stadtrand. Beides gehört zum rheinischen Braunkohlerevier — und hat mit dem Leitungswasser mehr zu tun, als man zunächst vermutet.

Wasser ist in dieser Gegend keine Nebensache. Knapp die Hälfte der Gesamtfläche des Rhein-Kreises Neuss besteht aus Wasserschutzgebieten. Gefördert wird ausschließlich Grundwasser, mit Pumpen aus Tiefbrunnen, und aufbereitet wird sparsam: Dem Rohwasser werden Eisen und Mangan entzogen, mehr nicht — im Regelbetrieb weder Zusatzstoffe noch Desinfektionsmittel.

Dass es in Grevenbroich nicht ein Trinkwasser gibt, sondern drei, liegt am Untergrund und an der Zuständigkeit. In der Niederrheinischen Bucht steht kein Kalkgestein an, sondern es liegen mächtige Sande und Kiese übereinander, in denen das Grundwasser mehrere Stockwerke bildet. Jedes Werk fördert aus einem eigenen Einzugsgebiet und aus einer eigenen Tiefe. Dazu kommt, dass zwei Unternehmen liefern: die NEW NiederrheinWasser GmbH für das Stadtgebiet, die Kreiswerke Grevenbroich GmbH für sechs Ortsteile im Norden. Und das Wasser für den größten Teil der Stadt fördert die NEW nicht selbst — ihr Prüfbericht weist es als Fremdbezug von der RWE Power AG aus, dem Unternehmen, dem im Stadtgebiet auch die Kraftwerke gehören.

Wie hart ist das Wasser in Grevenbroich?

Praktisch merkt man den Unterschied an Geräten. Ein Liter aus dem Wasserwerk Fürth enthält 94,3 mg Calcium und 18,1 mg Magnesium, ein Liter aus Mühlenbusch 61 mg Calcium und 17 mg Magnesium.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Grevenbroich auf Rang 73 — härter als 69 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Grevenbroich · 17,36 °dH

Das weichste Grevenbroicher Wasser trägt das meiste Nitrat

Im Wasserwerk Mühlenbusch, dem einzigen mittelharten der drei, liegt Nitrat bei 19,18 mg/l, Sulfat bei 107 mg/l, Natrium bei 31,1 mg/l. Im Wasserwerk Fürth, dem härtesten, liegt Nitrat unter der Bestimmungsgrenze von 1 mg/l, Sulfat bei 57,4 mg/l und Natrium bei 9,4 mg/l.

Der Grund ist einfach: Die Wasserhärte zählt zwei Stoffe, Calcium und Magnesium. Über alles andere sagt sie nichts. Nitrat dagegen gilt als Anzeiger dafür, wie gut ein Grundwasserstockwerk nach oben abgedeckt ist. Ein Werk, das aus tiefen, alten Schichten fördert, kann hart sein und trotzdem kaum Nitrat führen. Das Werk Reststrauch 011 liegt in beidem dazwischen: 14,9 °dH bei 5,6 mg/l Nitrat und 59,5 mg/l Sulfat.

Sulfat ist mit 43 % des Indikatorwerts der höchste Wert

Als Skandal taugt das nicht. Interessant ist etwas anderes: wie unterschiedlich tief die drei Untersuchungen reichen. Für Reststrauch 011 weist die NEW 57 Parameter aus, darunter Chrom, Cadmium und beide PFAS-Summen. Der Prüfbericht für das Wasserwerk Fürth umfasst 16 Parameter, und PFAS-20 wie PFAS-4 sind darin ausdrücklich als „nicht bestimmt“ gekennzeichnet. Die Kreiswerke veröffentlichen für Mühlenbusch 18 Parameter einschließlich der PFAS-Summen.

Ein niedriger Wert ist eine Aussage, ein fehlender ist keine. Wer wissen will, wie es um PFAS in der Zone steht, die den größten Teil Grevenbroichs versorgt, findet im Prüfbericht vom März 2026 dazu nichts. Deshalb bleibt die Tabelle für das Wasserwerk Fürth an dieser Stelle leer. Eine Null wäre dort eine Behauptung.

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Woher das Grevenbroicher Trinkwasser kommt

Die Kreiswerke betreiben insgesamt vier Wasserwerke — Driesch, Mühlenbusch, Wickrath und Fürth — und veröffentlichen dafür Jahresmittel 2025 zwischen 12,40 und 16,70 °dH. Dass in dieser Aufstellung ebenfalls ein Wasserwerk Fürth steht, ist kein Widerspruch: Es ist derselbe Standort, einmal als Jahresmittel 2025 mit 16,70 °dH und einmal als Einzelprobe vom 27. Januar 2026 mit 17,36 °dH.

Die NEW nimmt von ihrem Versorgungsgebiet die Ortsteile Neukirchen, Münchrath, Hülchrath und Mühlrath aus. Die Kreiswerke nennen für ihr Gebiet sechs Ortsteile: Gubisrath, Hülchrath, Lübisrath, Mühlrath, Münchrath und Neukirchen. Für Gubisrath und Lübisrath widersprechen sich die Angaben, und belegen lässt sich keine von beiden. Für das Werk Reststrauch 011 veröffentlicht die NEW gar kein Versorgungsgebiet; ein Werk desselben Namens führt sie auch in ihrer Übersicht für Mönchengladbach. Welche Grevenbroicher Straße aus welchem Werk trinkt, geht aus den Unterlagen nicht in jedem Fall hervor.

Ihr Wasserversorger

NEW NiederrheinWasser GmbH

Was in Ihrem Haus passiert

Die Zuständigkeit des Versorgers endet am Hausanschluss. Alles danach — Steigleitungen, Speicher, Armaturen — gehört dem Eigentümer oder Vermieter, und darüber sagt keine Wasserwerksanalyse etwas aus. Kupfer zeigt das gut: In den drei Grevenbroicher Analysen liegt es zwischen unter 0,002 und 0,064 mg/l, der Grenzwert beträgt 2 mg/l. Am eigenen Hahn kann der Wert höher sein, denn Kupfer löst sich aus Leitungen und Armaturen — hinter der Übergabestelle.

Drei Handgriffe decken den größten Teil davon ab:

  • Wasser ablaufen lassen, wenn es länger in der Leitung stand — bis es gleichmäßig kalt nachläuft. Das kostet nichts und wirkt sofort.
  • Kein Warmwasser zum Trinken oder Kochen verwenden. Dort lösen sich Metalle leichter, und im Warmwasser stehen die Temperaturen, bei denen sich Keime vermehren.
  • Bei Verdacht auf Bleileitungen in einem Altbau eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. Das ist der eine Fall, in dem eine Analyse beantwortet, was die Versorgeranalyse nicht kann.

Was den Geschmack in Grevenbroich prägt, kommt aus dem Untergrund: der Kalk aus den Sanden und Kiesen der Niederrheinischen Bucht, dazu je nach Werk etwas mehr oder weniger Sulfat und Natrium.

Filterleistung

Was unsere Wasserfilter zurückhalten

Gesinterte Aktivkohle-Blöcke halten unter anderem zurück:

  • Chlor & Chlorverbindungen
  • Schwermetalle
  • Mikroplastik
  • Pestizide
  • Arzneimittelrückstände
  • Hormone & PFAS
  • Bakterien & Keime
  • Parasiten
  • Asbestfasern
  • Sand, Rost & Sedimente
  • Organische Verbindungen
  • Trübungen & Verfärbungen

Welcher Stoff wie weit zurückgehalten wird

Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Grevenbroich bedenkenlos trinken?

Ja. Alle drei Versorgungszonen halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein, und kein einziger Messwert erreicht die Hälfte seines Grenz- oder Indikatorwerts. Am nächsten kommt Sulfat mit 107 mg/l im Wasserwerk Mühlenbusch, zulässig sind 250 mg/l.

Der übliche Vorbehalt gilt in Grevenbroich wie überall: Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss, alles danach liegt beim Eigentümer. Wasser, das länger in der Leitung stand, vor der Entnahme kurz ablaufen lassen.

Wie hart ist das Wasser in Grevenbroich?

Zwischen 12,4 und 17,36 °dH, je nach Wasserwerk. Für die Waschmitteldosierung heißt das: Wer aus dem Wasserwerk Mühlenbusch versorgt wird, stellt auf mittel, wer aus dem Wasserwerk Fürth oder aus Reststrauch 011 versorgt wird, auf hart.

Ein Durchschnittswert für die ganze Stadt hilft an dieser Stelle nicht weiter. Er liegt knapp unterhalb der gesetzlichen Grenze von 14,0 °dH und führt damit für zwei von drei Zonen in die falsche Dosierstufe.

Ist das Wasser in allen Grevenbroicher Stadtteilen gleich?

Nein. Zwischen dem weichsten und dem härtesten Werk liegen knapp fünf Grad deutscher Härte, beim Sulfat fast das Doppelte, beim Nitrat mehr als das Neunzehnfache.

Welches Werk eine bestimmte Adresse versorgt, lässt sich aus den veröffentlichten Unterlagen nicht in jedem Fall ableiten — für zwei Ortsteile widersprechen sich die Angaben der beiden Versorger, und für eine Zone ist gar kein Gebiet angegeben. Hinzu kommt, dass sich Wässer an Knotenpunkten des Netzes technisch bedingt mischen können. Verlässlich ist die Auskunft des Versorgers.

Woher kommt das Trinkwasser in Grevenbroich?

Aus Grundwasser, das mit Pumpen aus Tiefbrunnen gefördert wird. Oberflächenwasser wird nicht verwendet, die Erft spielt für die Trinkwasserversorgung keine Rolle.

Geliefert wird von zwei Unternehmen: Die NEW NiederrheinWasser GmbH versorgt das Stadtgebiet und bezieht das Wasser des Wasserwerks Fürth von der RWE Power AG. Die Kreiswerke Grevenbroich GmbH versorgen sechs nördliche Ortsteile aus dem Wasserwerk Mühlenbusch und betreiben insgesamt vier Werke: Driesch, Mühlenbusch, Wickrath und Fürth.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Grevenbroich trinken?

Ja. Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist Leitungswasser geeignet, wenn es die Trinkwasserverordnung erfüllt, und das ist in allen drei Grevenbroicher Zonen der Fall. Der Nitratgehalt liegt zwischen weniger als 1 und 19,18 mg/l, der Grenzwert beträgt 50 mg/l.

Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern die Wohnung: Wasser vor der Entnahme ablaufen lassen, bis es gleichmäßig kalt kommt, und kein Wasser aus der Warmwasserleitung verwenden.

Ist im Grevenbroicher Trinkwasser Chlor?

Im Regelbetrieb nicht. Das geförderte Grundwasser wird so aufbereitet, dass ihm lediglich Eisen und Mangan entzogen werden; Zusatzstoffe und Desinfektionsmittel kommen dabei nicht zum Einsatz.

Eine Chlorung kann ein Versorger anordnen, wenn ein mikrobiologischer Befund es erfordert. Das ist eine befristete Maßnahme und wird öffentlich bekannt gegeben. Ob gerade eine läuft, steht beim Versorger und beim Gesundheitsamt, nicht auf dieser Seite.

Wen rufe ich bei einer Störung der Wasserversorgung in Grevenbroich an?

Den Versorger, der Ihre Adresse beliefert. Für das Stadtgebiet ist das die NEW NiederrheinWasser, erreichbar unter 0800 6 881003. Für die nördlichen Ortsteile sind es die Kreiswerke Grevenbroich, Störungsannahme 02182 17-268.

Zuständig sind die Versorger für das Netz bis zum Hausanschluss. Für Rohrbrüche, Druckabfall oder eine Trübung, die im ganzen Haus auftritt, ist das die richtige Nummer. Für Probleme an einer einzelnen Zapfstelle eher der Installateur.