Wasserqualität in Heidelberg
Wasserhärte in Heidelberg
2,7–21,1 °dH
hart · weich · 4 Versorgungszonen
Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.
Welche Zone versorgt mich?
Das Trinkwasser in Heidelberg hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Heidelberg hat vier Versorgungszonen: zwei Hartwasserzonen mit 17,5 bis 21,1 °dH, Härtebereich hart, und zwei Weichwasserzonen mit 2,7 bis 6,6 °dH, Härtebereich weich. Kein Messwert erreicht die Hälfte seines Grenzwerts.
Der Unterschied innerhalb einer einzigen Stadt ist die Besonderheit: Zwischen der weichsten und der härtesten Zone liegt beinahe der Faktor acht. Die Stadtwerke veröffentlichen je Zone nur Schwankungsbereiche, keine Jahresmittel — deshalb stehen auf dieser Seite Spannen und keine Einzelwerte.
Was Sie mit dieser Zahl tun
Waschmittel
hartje nach Zone
Auf der Packung die Dosierung für „hart“ nehmen — in einzelnen Zonen eine andere.
Kalk
sichtbar
In Wasserkocher, Kaffeemaschine und an Armaturen — was die Härte im Haushalt ausmacht.
Babynahrung
eigene Regeln
Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.
Die Werte auf einen Blick
7
Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert
0
Werte liegen darüber
7
Parameter ohne veröffentlichten Wert
Alle veröffentlichten Werte
4 VersorgungszonenTrinkwasserwerte Heidelberg nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.
| Parameter | Hartwasserzone noerdlich des Neckars (Wasserwerk Rauschen, Wasserwerk Entensee, Wasserlieferung Schwetzinger Hardt) | Hartwasserzone suedlich des Neckars (Wasserwerk Rauschen, Wasserlieferung Schwetzinger Hardt und Neckargruppe) | Weichwasserzone noerdlich des Neckars (Wasserwerk Schlierbach, Handschuhsheimer und Ziegelhaeuser Quellen) | Weichwasserzone suedlich des Neckars (Wasserwerk Schlierbach) | Grenz- bzw. Indikatorwert |
Einordnung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamthärte°dH | 17,5–20,9 | 17,5–21,1 | 2,7–6,6 | 4,8–6,6 | — | Mineralstoff |
| Calciummg/l | 97–120 | 97–120 | 15–38 | 26–38 | — | Mineralstoff |
| Magnesiummg/l | 16–19 | 16–19 | 2,0–5,6 | 5,0–6,9 | — | Mineralstoff |
| Kaliummg/l | 1–4 | 1–4 | 2 | 2 | — | Mineralstoff |
| Natriummg/l | 6–35 | 6–34 | 2–9 | 7–9 | 200 | bis 18 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert |
| Nitratmg/l | 1–21 | 1–23 | 4–12 | 4–5 | 50 | bis 46 % des Grenzwerts |
| Nitritmg/l | <0,05 | <0,05 | <0,05 | <0,05 | 0,5 | unter Bestimmungsgrenze |
| Sulfatmg/l | 18–103 | 38–103 | 10–20 | 10–19 | 250 | bis 41 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert |
| Chloridmg/l | 8–63 | 6–63 | 3–17 | 12–17 | 250 | bis 25 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert |
| Fluoridmg/l | <0,15 | <0,15–0,2 | <0,15 | <0,15 | 1,5 | unter Bestimmungsgrenze |
| pH-Wert | 7,2–7,4 | 7,2–7,4 | 7,9–8,8 | 7,9 | 6,5–9,5 | im Bereich |
| Uranµg/l | <0,5–1,2 | <0,5–0,7 | <0,5–0,6 | <0,5–0,6 | 10 | unter Bestimmungsgrenze |
Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Hartwasserzone noerdlich des Neckars (Wasserwerk Rauschen, Wasserwerk Entensee, Wasserlieferung Schwetzinger Hardt), Zonenblatt Hartwasser Nord, ohne Datumsangabe im Dokument · Hartwasserzone suedlich des Neckars (Wasserwerk Rauschen, Wasserlieferung Schwetzinger Hardt und Neckargruppe), Zonenblatt Hartwasser Sued, ohne Datumsangabe im Dokument · Weichwasserzone noerdlich des Neckars (Wasserwerk Schlierbach, Handschuhsheimer und Ziegelhaeuser Quellen), Zonenblatt Weichwasser Nord, ohne Datumsangabe im Dokument · Weichwasserzone suedlich des Neckars (Wasserwerk Schlierbach), Zonenblatt Weichwasser Sued, ohne Datumsangabe im Dokument
Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet.
Uran steht auf allen vier Zonenblättern nur mit einer unteren Grenze unter der Bestimmungsgrenze, etwa als „unter 0,5 bis 1,2 µg/l“ — bei Fluorid in der Hartwasserzone südlich des Neckars ist es genauso.
Zwischen 2,7 und 21,1 °dH — Kalk ist dabei nicht das Problem
Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Und welcher der beiden Werte für Sie gilt, ändert daran nichts. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.
Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 12 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.
Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.
Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Für unsere Aktivkohle-Blockfilter sind die Prüfgutachten veröffentlicht: über 90 % Rückhalt bei Blei, 99 % bei Kupfer.
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Diese Wärme und das Trinkwasser haben denselben Grund. Heidelberg liegt genau dort, wo der Neckar den Odenwald verlässt und in die Oberrheinische Tiefebene eintritt. Die Stadt sitzt damit auf zwei Untergründen zugleich: auf dem Gestein des Odenwaldes, das dem Wasser kaum Kalk mitgibt, und auf den Kiesen und Sanden der Rheinebene, in denen Kalk reichlich vorhanden ist. Wer in Heidelberg den Hahn aufdreht, bekommt je nach Wohnlage das eine oder das andere Wasser — und dazwischen liegt beinahe der Faktor acht.
Vier Versorgungszonen, 2,7 bis 21,1 °dH
Den mittleren Bereich, den das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz von 8,4 bis 14,0 °dH ansetzt, gibt es in Heidelberg nicht — die Stadt kennt nur die unterste und die oberste Stufe.
Ablesen lässt sich der Unterschied am Calcium. In den Hartwasserzonen stehen 97 bis 120 mg/l in der Analyse, in den Weichwasserzonen 15 bis 38 mg/l; beim Magnesium 16 bis 19 gegenüber 2,0 bis 6,9 mg/l. Das ist keine Frage der Aufbereitung, sondern der Herkunft.
Die Breite der Spannen hat einen erkennbaren Grund: In jede Hartwasserzone speisen mehrere Wasserwerke ein, dazu kommt zugekauftes Wasser. Je nachdem, welches Werk gerade wie stark liefert, kommt an derselben Adresse ein anderes Mischungsverhältnis an.
Einordnung im Bestand
Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Heidelberg auf Rang 27 — härter als 88 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.
Heidelberg · 21,1 °dH
Welches Wasser kommt in welchem Stadtteil an?
Für die einzelne Adresse lässt sich das aus den veröffentlichten Unterlagen nicht belegen. Wer sie braucht, findet sie in der Karte zur Wasserqualität auf der Seite der Stadtwerke oder erfragt sie beim Versorger.
Eines lässt sich den Zahlen aber entnehmen: Der Neckar ist nicht die Grenze zwischen hart und weich. Auf beiden Ufern gibt es je eine Hart- und eine Weichwasserzone, die Trennlinie verläuft also nicht zwischen Nord und Süd, sondern zwischen Berg und Ebene. Ein Anhaltspunkt von außen: Das benachbarte Dossenheim wird aus dem Wasserwerk Entensee versorgt, das auch in die Heidelberger Hartwasserzone nördlich des Neckars einspeist, und liegt bei 18,7 °dH — mitten in deren Spanne.
Nitrat ist mit 46 % des Grenzwerts der höchste Wert
Das gilt für alle vier Zonen und für jeden Parameter, den die Zonenblätter ausweisen. Am nächsten kommt Nitrat in der Hartwasserzone südlich des Neckars mit bis zu 23 mg/l, der Grenzwert liegt bei 50. Der pH-Wert reicht von 7,2 bis 8,8 und bleibt damit im zulässigen Rahmen von 6,5 bis 9,5.
Ein solcher Befund ist keine langweilige Nachricht, sondern eine mit klar begrenzter Reichweite. Jedes Zonenblatt führt zwölf Parameter auf. Leitfähigkeit, Blei, Kupfer, Nickel, Arsen, PFAS, Pestizide und Hydrogencarbonat sind nicht darunter, und ein Analysedatum nennt keines der vier Dokumente.
Wie eng diese Reichweite ist, hat Heidelberg selbst erlebt. Im Herbst 2016 trat Trifluoracetat im Neckar auf, ein Stoff, für den die Trinkwasserverordnung keinen Grenzwert kennt. Stattdessen legte man einen Maßnahmenwert fest: zunächst 10 Mikrogramm pro Liter, im November 2017 erhöht auf 30, im Sommer 2020 auf 60. Die Stadtwerke Heidelberg orientieren sich weiter am ursprünglichen Wert von 10. In keinem der vier Zonenblätter taucht der Stoff auf, weil er dort nicht geführt wird.
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Woher das Heidelberger Trinkwasser kommt
Rund 60 Prozent stammen aus den Wasserwerken Entensee, Schlierbach und Rauschen, wo Grundwasser gefördert wird. Sieben Quellen in Handschuhsheim und Ziegelhausen steuern weitere 5 Prozent bei. Die restlichen 35 Prozent decken der Wasserversorgungsverband Neckargruppe und der Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz aus dem Heidelberger Umland ab. Wo das Trinkwasser herkommt, entscheidet in Heidelberg also nicht nur über den Geschmack, sondern über den Härtebereich.
Ihr Wasserversorger
Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH
- Trinkwasserwerte und Analysen: swhd.de
- Störungsannahme: 06221 513-2060
Was 2,7 bis 21,1 °dH im Haushalt bedeuten
Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Steigleitungen, selten genutzte Stränge, Armaturen, der Warmwasserspeicher: Dafür haftet der Eigentümer oder Vermieter, und darüber sagt kein Zonenblatt etwas. Drei Handgriffe sind deshalb unabhängig von der Zone sinnvoll:
- Wasser ablaufen lassen, wenn es länger in der Leitung stand — bis es gleichmäßig kalt nachläuft. Das kostet nichts und wirkt am meisten.
- Kein Warmwasser zum Trinken oder Kochen verwenden. In der Warmwasserleitung lösen sich Metalle leichter, und dort vermehren sich Keime, die im kalten Netz keine Rolle spielen.
- Bei Verdacht auf Bleileitungen in Altbauten eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. Das ist der eine Fall, in dem eine eigene Analyse wirklich etwas beiträgt, weil die Werte des Versorgers dazu nichts sagen können.
In den Hartwasserzonen kommt der Kalk dazu. Bei 17,5 bis 21,1 °dH setzen Wasserkocher, Spülmaschine und Kaffeemaschine deutlich schneller an als in Schlierbach oder Ziegelhausen, und regelmäßiges Entkalken gehört dort zur Routine.
Was den Geschmack des Leitungswassers in Heidelberg prägt, kommt aus dem Untergrund und nicht aus dem Netz: in den Hartwasserzonen Calcium, Magnesium und Sulfat, in den Weichwasserzonen deren weitgehendes Fehlen. Wer für sein Wasser einen anderen Maßstab anlegt als den gesetzlichen, muss das zu Hause tun.
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Was unsere Wasserfilter zurückhalten
Gesinterte Aktivkohle-Blöcke halten unter anderem zurück:
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- Parasiten
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- Sand, Rost & Sedimente
- Organische Verbindungen
- Trübungen & Verfärbungen
Häufige Fragen
Kann man das Leitungswasser in Heidelberg bedenkenlos trinken?
Ja. Alle vier Heidelberger Versorgungszonen halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein, und kein veröffentlichter Messwert erreicht die Hälfte seines Grenz- oder Indikatorwerts.
Der übliche Vorbehalt gilt in Heidelberg wie überall: Die Verantwortung der Stadtwerke endet am Hausanschluss. Was danach kommt — Steigleitung, Armatur, Warmwasserspeicher —, liegt beim Eigentümer oder Vermieter. Lassen Sie Wasser, das über Nacht in der Leitung stand, kurz ablaufen, bevor Sie es trinken oder zum Kochen verwenden.
Wie hart ist das Wasser in Heidelberg?
Das kommt auf die Zone an. In den beiden Hartwasserzonen liegt die Gesamthärte zwischen 17,5 und 21,1 °dH, in den beiden Weichwasserzonen zwischen 2,7 und 6,6 °dH.
Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz kennt genau drei Stufen: weich unter 8,4 °dH, mittel von 8,4 bis 14,0, hart darüber. Einen Bereich „sehr hart" gibt es darin nicht, auch wenn die Bezeichnung im Netz kursiert. Für Heidelberg heißt das: Je nach Adresse gilt die unterste oder die oberste Stufe, die mittlere kommt in der Stadt nicht vor.
Wie finde ich heraus, in welcher Wasserzone ich in Heidelberg wohne?
Über die Karte zur Wasserqualität auf der Internetseite der Stadtwerke Heidelberg. Die Zonenblätter selbst nennen nur „Stadtteile nördlich" beziehungsweise „südlich des Neckars" im Hart- oder Weichwasserbereich, also keine Straßen und keine Hausnummern.
Ein einfacher Anhaltspunkt hilft weiter: Setzt sich im Wasserkocher innerhalb weniger Wochen ein deutlicher Rand ab, wohnen Sie in einer Hartwasserzone. Bleibt er über Monate aus, ist es eine Weichwasserzone. Wer es genau wissen will, fragt bei den Stadtwerken nach.
Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Heidelberg trinken?
Ja, für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist Heidelberger Leitungswasser geeignet. Der Nitratwert liegt je nach Zone zwischen 1 und 23 mg/l bei einem Grenzwert von 50 mg/l, Nitrit bleibt in allen vier Zonen unter der Bestimmungsgrenze von 0,05 mg/l.
Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern Ihre Wohnung: Lassen Sie das Wasser vor der Entnahme ablaufen, bis es gleichmäßig kalt nachkommt, und nehmen Sie kein Wasser aus der Warmwasserleitung. Wer in einem Altbau mit Verdacht auf Bleileitungen wohnt, lässt vorher eine Probe am eigenen Hahn untersuchen.
Woher kommt das Trinkwasser in Heidelberg?
Aus Grundwasser und Quellwasser der Region. Rund 60 Prozent fördern die Wasserwerke Entensee, Schlierbach und Rauschen, weitere 5 Prozent liefern sieben Quellen in Handschuhsheim und Ziegelhausen. Die übrigen 35 Prozent kommen vom Wasserversorgungsverband Neckargruppe und vom Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz aus dem Umland.
Umgekehrt gibt Heidelberg auch ab: Nach Dossenheim und Eppelheim liefern die Stadtwerke an Übergabestellen, die Verteilung im Ort übernimmt dort der jeweilige Versorger.
Ist im Heidelberger Trinkwasser Chlor?
Im Regelfall nicht. In Deutschland wird Trinkwasser nur dann desinfiziert, wenn ein mikrobiologischer Befund oder eine Baumaßnahme es erfordert, und dann meist befristet. Die vier Zonenblätter der Stadtwerke Heidelberg weisen keine Desinfektionsmittel aus.
Wird doch einmal gechlort, informiert der Versorger die betroffenen Straßenzüge. Ein Geschmack, der nur an einer einzelnen Zapfstelle auftritt und an den übrigen Hähnen der Wohnung nicht, hat seine Ursache in aller Regel nicht im Netz, sondern im Perlator oder in der Hausinstallation.
An wen wende ich mich bei einer Störung der Wasserversorgung in Heidelberg?
An die Störungsannahme der Stadtwerke Heidelberg unter 06221 513-2060. Sie ist zuständig für den Entstördienst Trinkwasser, für Verstopfungen im Abwassernetz und für Druckentwässerungsanlagen.
Nach einem Rohrbruch oder Arbeiten am Netz kann das Wasser vorübergehend trüb oder bräunlich aus dem Hahn kommen. Lassen Sie es dann laufen, bis es klar ist, und melden Sie es, wenn die Trübung bleibt. Ein Abkochgebot spricht nicht der Versorger aus, sondern das Gesundheitsamt.




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