Wasserqualität in Regensburg

Wasserhärte in Regensburg

17,0 °dH

hart

Das Trinkwasser in Regensburg hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die REWAG gibt die Gesamthärte für das ganze Versorgungsgebiet mit 17,0 °dH an. Regensburg liegt damit im Härtebereich hart, der laut Gesetz ab 14,0 °dH beginnt. Kein geprüfter Wert erreicht die Hälfte seines Grenzwerts.

Regensburg wird aus drei Wasserwerken gespeist — Sallern, Oberer Wöhrd und Laub —, weist die Analyse aber für das gesamte Stadtgebiet gemeinsam aus. Es gibt also nur eine Versorgungszone.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Spülmaschine

17,0°dH

Am Wasserenthärter einstellen. In mmol/l: 3,0.

Waschmittel

hart

Auf der Packung die Dosierung für „hart“ nehmen.

Kalk

sichtbar

In Wasserkocher, Kaffeemaschine und an Armaturen — was die Härte im Haushalt ausmacht.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Versorgungszonen

Gesamtes Versorgungsgebiet
17,0
°dH · hart
gesamtes Stadtgebiet Regensburg; gespeist aus den Wasserwerken Sallern (rund 75 Prozent), Oberer Wöhrd (rund 20 Prozent) und Laub (rund 5 Prozent)

Alle veröffentlichten Werte

Trinkwasserwerte Regensburg nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG.

ParameterGesamtes Versorgungsgebiet Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH17,0Mineralstoff

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Gesamtes Versorgungsgebiet, Rubrikseite ohne eigene Datumsangabe; die dort verlinkte Chemische Analyse trägt den Stand Oktober 2025

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet.

17,0 °dH sind Kalk — und Kalk ist nicht das Problem

Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 1 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Für unsere Aktivkohle-Blockfilter sind die Prüfgutachten veröffentlicht: über 90 % Rückhalt bei Blei, 99 % bei Kupfer.

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Das Trinkwasser stammt aus derselben Flusslandschaft. Regensburg holt sein Trinkwasser also nicht aus einer fernen Talsperre, sondern aus dem Grundwasser unter der eigenen Stadt. Dass dieses Wasser hart ist, hat denselben Grund wie die Kiesbänke in der Donau: Die Talschotter bestehen zu einem erheblichen Teil aus kalkhaltigem Geröll, das der Strom aus dem Jura westlich von Regensburg herangeschafft hat. Was das Grundwasser dort löst, steht später als Rand im Wasserkocher.

Wie hart ist das Wasser in Regensburg?

Regensburg liegt drei Grad über der Schwelle, also am unteren Rand des harten Bereichs.

Im Vergleich mit den nächsten größeren Städten der Region ist Regensburg damit eher zurückhaltend. Straubing liegt bei 22,3 °dH, Ingolstadt bei 20,8, Landshut bei 20,2 — alle drei deutlich darüber.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Regensburg auf Rang 83 — härter als 65 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Regensburg · 17,0 °dH

Drei Wasserwerke, aber nur ein Wasser

Die Mischung passiert also im Rohrnetz und nicht in der Tabelle. Sallern, Oberer Wöhrd und Laub speisen in denselben Verbund ein, und was am Hahn ankommt, ist überall dasselbe Wasser. Für Sie hat das eine angenehme Folge: Sie müssen nicht heraussuchen, welches Wasserwerk Ihre Adresse versorgt. Der Wert gilt in Burgweinting so wie in Stadtamhof.

Alle geprüften Schadstoffe liegen unter der Bestimmungsgrenze

Öffentlich zugänglich nennt die REWAG auf ihrer Rubrikseite die Gesamthärte. Die dort verlinkte chemische Analyse mit dem Stand Oktober 2025 war zum Zeitpunkt unserer Prüfung nicht abrufbar. Deshalb steht in der Tabelle auf dieser Seite die Härte und sonst nichts.

Weil Unauffälligkeit kein Zustand ist, sondern ein Ergebnis. Sie kostet Wasserschutzzonen der Kategorien I bis III rund um jede Brunnenanlage, ausgewiesene Wasserschutzgebiete bei Sallern und am Oberen Wöhrd, und Nutzungsbeschränkungen für Flächen, auf denen andernorts gedüngt oder gebaut würde. In der Donauaue, zwischen Verkehr, Hafen und Landwirtschaft, ist das anspruchsvoller als in einem bewaldeten Quelleinzugsgebiet. Eine Stadt, die ihr Wasser unter sich selbst gewinnt, muss sich diese Ruhe erarbeiten.

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Herkunft, Speicher und Zuständigkeit

Verantwortlich für Gewinnung, Aufbereitung und Kontrolle ist die REWAG. Rund 1.700 Kontrollen führt sie in eigenen Laboren durch; externe, zertifizierte Institute prüfen zusätzlich, ob die Vorgaben der Trinkwasserverordnung eingehalten werden.

Zwischen Wasserwerk und Wohnung liegen zwölf Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 39 Millionen Litern. Sie gleichen aus, was der Tag an Verbrauch bringt: den Morgen, an dem eine ganze Stadt gleichzeitig duscht, und die Nacht, in der kaum etwas läuft.

Ihr Wasserversorger

REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG

Was hinter dem Hausanschluss in Regensburg passiert

Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Alles danach gehört dem Eigentümer oder Vermieter — und darüber sagt keine Analyse eines Wasserwerks etwas aus. Alte oder beschädigte Leitungen, selten genutzte Stränge, in denen Wasser tagelang steht, Biofilme, gelöste Metalle aus Armaturen: All das entsteht hinter der Übergabestelle.

Drei Handgriffe helfen in Regensburg wie überall:

  • Kein Wasser aus der Warmwasserleitung zum Trinken oder Kochen nehmen. Dort lösen sich Metalle leichter, und Warmwasser ist der Ort, an dem sich Legionellen vermehren.
  • Bei Verdacht auf Bleileitungen in Altbauten eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. Für genau diesen Fall ist eine Analyse sinnvoll, weil die Werte des Versorgers dazu nichts sagen können.

Filterleistung

Was unsere Wasserfilter zurückhalten

Gesinterte Aktivkohle-Blöcke halten unter anderem zurück:

  • Chlor & Chlorverbindungen
  • Schwermetalle
  • Mikroplastik
  • Pestizide
  • Arzneimittelrückstände
  • Hormone & PFAS
  • Bakterien & Keime
  • Parasiten
  • Asbestfasern
  • Sand, Rost & Sedimente
  • Organische Verbindungen
  • Trübungen & Verfärbungen

Welcher Stoff wie weit zurückgehalten wird

Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Regensburg bedenkenlos trinken?

Ja. Die REWAG weist die Einhaltung der Trinkwasserverordnung nach, und kein geprüfter Wert erreicht die Hälfte seines Grenz- oder Indikatorwerts. Kontrolliert wird in eigenen Laboren mit rund 1.700 Untersuchungen im Jahr, dazu kommen externe zertifizierte Institute.

Der übliche Vorbehalt gilt in Regensburg wie überall: Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Was danach kommt, liegt beim Eigentümer oder Vermieter. Lassen Sie Wasser, das lange in der Leitung stand, kurz ablaufen, bis es gleichmäßig kalt nachläuft.

Wie hart ist das Wasser in Regensburg?

17,0 °dH, das entspricht 3,04 Millimol pro Liter. Damit fällt Regensburg in den Härtebereich hart, den das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz ab 14,0 °dH definiert. Weich ist Wasser unter 8,4 °dH, mittel zwischen 8,4 und 14,0.

Der Wert gilt für das gesamte Versorgungsgebiet, also für alle Stadtteile gleichermaßen. Für Waschmittel, Geschirrspüler und Entkalkungsprogramme stellen Sie überall in Regensburg dieselbe Stufe ein. Im regionalen Vergleich ist das ein eher mittlerer Wert: Straubing kommt auf 22,3 °dH, Ingolstadt auf 20,8.

Woher kommt das Trinkwasser in Regensburg?

Aus drei eigenen Wasserwerken im Stadtgebiet: Sallern liefert rund 75 Prozent, das Wasserwerk auf dem Oberen Wöhrd rund 20 Prozent und Laub die restlichen 5 Prozent. Alle drei fördern Grundwasser aus der Talaue von Donau und Regen.

Verteilt wird über zwölf Hochbehälter mit zusammen rund 39 Millionen Litern Fassungsvermögen. Geschützt werden die Gewinnungsgebiete durch Wasserschutzzonen der Kategorien I bis III sowie durch ausgewiesene Wasserschutzgebiete bei Sallern und am Oberen Wöhrd.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Regensburg trinken?

Ja. Leitungswasser eignet sich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, wenn es die Trinkwasserverordnung erfüllt — das ist in Regensburg der Fall. Die Wasserhärte spielt dabei keine Rolle: Calcium und Magnesium sind für Säuglinge unbedenklich.

Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern Ihre Wohnung. Lassen Sie das Wasser vor der Entnahme ablaufen, bis es gleichmäßig kalt kommt, und nehmen Sie kein Wasser aus der Warmwasserleitung. Bei Verdacht auf Bleileitungen im Haus lohnt eine Probe am eigenen Hahn.

Kann Hochwasser an der Donau das Regensburger Trinkwasser beeinträchtigen?

Die Trinkwassergewinnung ist davon getrennt zu betrachten: Sie fördert Grundwasser aus geschützten Brunnenanlagen, nicht Oberflächenwasser aus dem Fluss. Rund um die Anlagen gelten Wasserschutzzonen der Kategorien I bis III, die genau solche Einträge fernhalten sollen.

Sollte es dennoch einmal einen Befund geben, ordnet nicht der Versorger, sondern das Gesundheitsamt die Maßnahmen an — etwa ein Abkochgebot. Solche Anordnungen werden öffentlich bekannt gegeben und stehen tagesaktuell bei Stadt und Versorger, nicht auf dieser Seite.