Wasserqualität in
Erkrath

Trinkwasser und Wappen Erkrath

Erkrather Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 4. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Die aktuellste Wasseranalyse der Stadtwerke Erkrath stammt aus dem Jahr 2018 und enthält keine Angaben zum Vorkommen von Nickel, Kupfer, Uran oder Blei. Die Stadt bezeichnet das lokal geförderte Wasser, dessen durchschnittliche Wasserhärte als hart gilt, als “hochwertig”. Dies bezieht sich auf das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Millrath, welches mit Wasser aus den Wasserwerken in Düsseldorf ergänzt wird.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Erkrath.

Wasserhärte in Erkrath

Wasserhärte

16,7
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

16,7 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist hart

Die Wasserhärte definiert nicht die Wasserqualität. Der durchschnittliche Wert liegt in einem harten Bereich. Die „Wasserhärte“, auch “Kalk” genannt, beschreibt das Vorkommen von gelösten Magnesium- und Calciumverbindungen im Trinkwasser.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Erkrath

Nitrat

24 %*

11,99 / 50 mg/l
Das in Mineraldünger enthaltene Salz fördert das Pflanzenwachstum und entsteht aus Stickstoff sowie Sauerstoff. In Erkrath liegt das Trinkwasser weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

0 %*

k.A. / 0,01 mg/l
Dieses sogenannte Weichmetall ist in zu hoher Dosis nicht nur für den Menschen, sondern auch für Tiere und Pflanzen giftig. In Erkrath ist unklar, ob der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert von 0,01 mg/l überschritten wird.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

k.A. / 2 mg/l
Kupfer gehört ebenfalls zu jenen Schwermetallen im Wasser, die bei einer Überversorgung zu Gesundheitsschäden führen. Allerdings beträgt der aktuelle Messwert in Erkrath liegt scheinbar unterhalb der Bemessungsgrenze.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

0 %*

k.A. / 0,02 mg/l
Ebenso wie Kupfer ist Nickel in einer kleinen Dosis für den Menschen durchaus gesund. Die Wasseranalyse zeigt nicht, ob der gesundheitsschädigende Wert von 0,02 mg/l vorkommt.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

0 %*

k.A. / 0,01 mg/l
Das radioaktive Schwermetall kommt meist in Gesteinsschichten vor. Von dort befördern Auswaschungen es ins Grundwasser. Im Trinkwasser von Erkrath liegt der Uranwert aber scheinbar jenseits der messbaren Bereiche.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Erkrather Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Erkrath?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

2,91 %*

Natrium

43,65 mg/l - Natrium hilft bei der Verdauung und stärkt Muskulatur und Nerven. Es ist in Kochsalz und einer Vielzahl von pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Das Gehalt im Trinkwasser der Stadt Erkrath liegt weit unter dem Grenzwert von 200 mg/l.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
8,90 %*

Calcium

89 mg/l - Ebenso wie Natrium, braucht der Mensch Calcium, obwohl unser Körper es nicht selbst produzieren kann. Neben einer positiven Wirkung auf Zähne und Knochen, beeinflusst Calcium den Stoffwechsel.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
5,24 %*

Magnesium

18,35 mg/l - Magnesium beeinflusst den Knochenaufbau und die Muskelaktivität. Abhängig von Alter und Geschlecht, unterscheidet sich der individuelle Magnesiumbedarf. Der gemessene Wert entspricht fast der niedrigsten Tagesdosis von 24 Milligramm.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,09 %*

Kalium

3,475 mg/l - Dieses sogenannte “Blutsalz” gewährleistet die Arbeit von Muskeln und Nerven. Die in Erkrath auftretende Kaliumkonzentration ist vergleichsweise niedrig, da Erwachsener circa 2 Gramm täglich benötigt.

MEHR INFOS ZU KALIUM
3,63 %*

Chlorid

83,55 mg/l - Genau wie Kalium, nimmt der Mensch das meiste Chlorid über Kochsalz auf. Es wirkt sich auf den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt aus. Die Wasserwerke in Erkrath verzeichnen keine Werte über der festgelegten Grenze von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU CHLORID
4,30 %*

Sulfat

64,55 mg/l - Sulfate, beziehungsweise Schwefelverbindungen, wirken mit Magnesium und Calcium effektiv auf die Verdauung und den Fettstoffwechsel. Das Trinkwasser in Erkrath erreicht mit diesem Wert nicht den Risikobereich von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Erkrath besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Erkrath zuständig?

Nicht nur die Stadtwerke Erkrath, sondern auch die Stadtwerke Düsseldorf sind bei der Versorgung der Stadt mit Trinkwasser involviert. In diesem Fall sind beide Institutionen für die Einhaltung der in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte zuständig, was mit regelmäßigen Wasseranalysen einhergeht. Auch eine entsprechende Aufbereitung des Wassers kann notwendig sein, um die Wasserqualität zu erreichen, die für den Status als Trinkwasser benötigt wird.

Kontakt - Wasserwerke Erkrath

Stadtwerke Erkrath (Wasserwerk Millrath), Stadtwerke Düsseldorf (Düsseldorfer Wasserwerke, vor allem Wasserwerk Düsseldorf-Benrath)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Erkrath
Störungsannahme:
(02104) 943 60 - 70 und (0211) 821 - 821

Welche Parameter können im Erkrather Leitungswasser bedenklich werden?

Die in der Trinkwasseranalyse angegebenen Werte unterschreiten jeweils die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Berücksichtigt werden können allerdings keine Verunreinigungen, die in den Haushalten z.B. durch alte Wasserrohre aus Blei oder durch andere Ablagerungen entstehen. Somit liegt es in der Eigenverantwortlichkeit der Besitzer, einzuschreiten, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern.

Davon abgesehen stellen Schadstoffe für die es gar keine Grenzwerte gibt wie Arzneimittelrückstände, diverse Pestizide oder Mikroplastik auch in Erkrath ein mögliches Problem dar.

Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Erkrath

In dem Stadtteil Alt-Erkrath wird das Trinkwasser aus Uferfiltrat der Stadt Düsseldorf gewonnen und anschließend an die entsprechenden Haushalte verteilt. Es wird aus Brunnen, die zwischen zehn und dreißig Meter tief sind gefördert. In den Stadtteilen Hochdahl- sowie Unterfeldhaus wird eine Hälfte des Bedarfs, deren Wasserqualität fast an die von aufbereitetem Trinkwasser heranreicht, in dem Erkrather Wasserwerk Millrath gefördert. Die andere Hälfte stammt aus dem Wasserwerk Düsseldorf-Benrath.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Erkrath

Rund um die Stadt Erkrath gibt es ein paar Seen, die zum Verweilen oder auch zum Baden einladen. Die vielfältigsten Möglichkeiten bietet hierbei wahrscheinlich der Unterbacher See, in dem das Schwimmen erlaubt ist. Dies beinhaltet die regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität anhand einer Wasseranalyse, um sicherzustellen, dass das Wasser keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthält.

Besonderheiten zum Erkrather Trinkwasser

Das Trinkwasser der Stadt Erkrath stammt zu einem großen Teil nicht aus dem Wasserwerk Millrath vor Ort, sondern aus dem nahegelegenen Düsseldorf. Dies setzt eine Kooperation mit den Stadtwerken dieser Örtlichkeit voraus. Im Hinblick auf das direkt geförderte Erkrather Wasser lässt sich sagen, dass dieses nur einer geringen Aufbereitung Bedarf, um die für Trinkwasser notwendige Wasserqualität zu erreichen.

Häufig gestellte Fragen zum Erkrather Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Erkrather Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Erkrath wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Erkrather Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Erkrather Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Erkrather Leitungswasser trinken?

Die Erkrather Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Erkrath sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Erkrather Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Erkrath über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Erkrather Trinkwasser Legionellen?

Die Erkrather Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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