Wasserqualität in
Passau

Trinkwasser und Wappen Passau

Passauer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 6. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Im Allgemeinen ist die Wasserqualität der bayrischen Stadt Passauer Trinkwassers relativ gut, was unter anderem der Tatsache geschuldet ist, dass die gesamte Insel Soldatenau, auf der das Trinkwasser gefördert wird, als Wasserschutzgebiet ausgewiesen ist. Es stammt dabei ausschließlich aus dem Wasserwerk I und besticht durch eine konstant mittlere Wasserhärte.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Passau.

Wasserhärte in Passau

Wasserhärte

11
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

11 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Das Trinkwasser der Stadt Passau weist eine Wasserhärte auf, die in einem mittleren Bereich angesiedelt ist. Das bedeutet, dass das Wasser ein paar Verbindungen aus Magnesium und Calcium, umgangssprachlich besser als „Kalk“ bekannt, enthält. Die Kalkkonzentration beschreibt jedoch nicht die Wasserqualität, sondern sie hat lediglich Auswirkungen auf die Nutzung von Haushaltsgeräten.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Passau

Nitrat

8,8 %*

4,4 / 50 mg/l
Nitrat bewirkt das Wachstum von Pflanzen, weshalb es oft in der Landwirtschaft als Dünger verwendet wird. In zu hohen Mengen kann es beim Menschen allerdings gesundheitliche Schäden verursachen. Das Passauer Trinkwasser weist jedoch Konzentrationen weit unter des Grenzwerts von 50 mg/l auf.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

- %*

k.A. / 0,01 mg/l
Blei gehört zu der Gruppe der Weichmetalle. In zu hoher Dosierung hat Blei auch für Tiere und Pflanzen negative gesundheitliche Folgen. Bei der Wasseranalyse in Passau wird zu der Einhaltung des Risikowerts von 0,01 mg/l keine Angabe gemacht.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

- %*

k.A. / 2 mg/l
Die Wasserwerke Passau machen in Bezug auf die Kupferwerte keine Angabe, ob der Grenzwert von 2 mg/l eingehalten wird. In einer kleinen Dosis ist das Spurenelement überlebenswichtig, in zu großen Dosen schädlich.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

- %*

k.A. / 0,02 mg/l
Nickel ist ein sogenanntes Spurenelement, weshalb der Mensch eine gewisse Dosis davon benötigt. Der Grenzwert liegt dabei bei 0,02 mg/l. Die Passauer Wasseranalyse liefert zu einem möglichen Vorkommen jedoch keine weiteren Informationen.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

- %*

k.A. / 0,01 mg/l
Die Wasseranalyse aus Passau trifft keine Aussagen über das Vorkommen von Uran. Der laut Trinkwasserverordnung kritische Wert beläuft sich auf 0,01 mg/l. Es handelt sich dabei um einen radioaktiven, giftigen Stoff.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Passauer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Passau?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,57 %*

Natrium

8,6 mg/l - Mit 8,6 mg/l enthält das Passauer Trinkwasser vergleichsweise wenig Natrium. Der Mineralstoff wirkt sich positiv auf die Verdauung, aber auch auf die Funktion von Nerven und Muskeln aus.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
5,21 %*

Calcium

52,1 mg/l - Jeder Mensch hat einen ganz persönlichen Bedarf dieses Mineralstoffs. Er ist dabei insbesondere für seine Beeinflussung der Knochenstruktur als auch der Zahngesundheit wichtig und bewirkt den Stoffwechsel.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
3,49 %*

Magnesium

12,2 mg/l - Magnesium trägt zur Bildung und Erhaltung der Knochen und der Muskulatur bei. Die empfohlene Tagesdosis beträgt zwischen 24 Milligramm und 400 Milligramm. Im Passauer Trinkwasser ist ungefähr die Hälfte des geringsten Bedarfs enthalten.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,05 %*

Kalium

2,1 mg/l - Ein Erwachsener braucht pro Tag ungefähr 2000 Milligramm Kalium, weil es die einwandfreie Funktion von Nerven sowie Muskeln garantiert.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,55 %*

Chlorid

12,7 mg/l - Genau wie Natrium und Kalium, wird Chlorid in der Regel über Kochsalz zugeführt. Es beeinflusst den Wasserhaushalt oder das Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Körper. Die in der Trinkwasserverordnung festgesetzten Grenzwerte liegen bei 250 mg/l, welche in Passau eingehalten werden.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,59 %*

Sulfat

23,8 mg/l - Sulfate sind Schwefelverbindungen, die auf vielfältige Arten im menschlichen Körper wirken. Im Verhältnis zu dem in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwert von 250 mg/l, ist die Konzentration von Sulfat im Passauer Trinkwasser gering.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Passau besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Passau zuständig?

Die Stadtwerke Passau sind nicht nur dafür zuständig, die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen, sondern auch dessen Wasserqualität zu gewährleisten. Aus diesem Grund findet, sofern eine entsprechende Wasseranalyse einen Handlungsbedarf anzeigt, eine adäquate Aufbereitung statt. Jene orientiert sich an den von der Trinkwasserverordnung festgesetzten Grenzwerten.

Kontakt - Wasserwerke Passau

Stadtwerke Passau

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Passau
Störungsannahme:
(0851) 60 – 69

Welche Parameter können im Passauer Leitungswasser bedenklich werden?

Die in der Trinkwasseranalyse angegebenen Werte unterschreiten jeweils die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Berücksichtigt werden können allerdings keine Verunreinigungen, die in den Haushalten z.B. durch alte Wasserrohre aus Blei oder durch andere Ablagerungen entstehen. Somit liegt es in der Eigenverantwortlichkeit der Besitzer, einzuschreiten, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern.

Davon abgesehen stellen Schadstoffe für die es gar keine Grenzwerte gibt wie Arzneimittelrückstände, diverse Pestizide oder Mikroplastik ebenfalls mögliche Probleme dar.

Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Passau

Die Wasserwerke Passau beziehen ihr gesamtes Trinkwasser aus einem einzigen Wasserwerk, welches auf der Insel Soldatenau liegt. Generell ist die Wasserqualität des mittels mehrerer Brunnen geförderten Wassers aus dem Grundwasserbegleitstrom der Inn häufig so gut, dass keine weitere Aufbereitung notwendig ist, um es als Trinkwasser zu nutzen. Um die Unbedenklichkeit des Passauer Trinkwassers zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen Wasseranalysen durchgeführt und die vollständige Insel Soldatenau ist als Wasserschutzgebiet ausgewiesen.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Passau

In der Region rund um die Stadt Passau gibt es eine Vielzahl von Gewässern, die allesamt durch ihre ausgezeichnete Wasserqualität bestechen. Obwohl man aufgrund dieser Tatsache prinzipiell in allen Seen baden kann, sind vor allem der Rannasee und der Badesee Gegenbach bei den Menschen der Umgebung sehr beliebt.

Besonderheiten zum Passauer Trinkwasser

In der Regel kommt es vor, dass das Trinkwasser einer Stadt, je nachdem welche Inhaltsstoffe es enthält, aufbereitet werden muss, bevor es an die Einwohner verteilt wird. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Passauer Trinkwasser von anderen Standorten, da die Wasserqualität des auf der Insel Soldatenau geförderten Grundwassers normalerweise keine weitere Wasseraufbereitung notwendig macht. Trotzdem führen die Wasserwerke Passau in regelmäßigen Abständen eine Wasseranalyse durch, um diesen Befund zu bestätigen.

Häufig gestellte Fragen zum Passauer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Passauer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Passau wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Passauer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Passauer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Passauer Leitungswasser trinken?

Die Passauer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Passau sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Passauer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Passau über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Passauer Trinkwasser Legionellen?

Die Passauer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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