Wasserqualität in
Wuppertal

Trinkwasser und Wappen Wuppertal

Wuppertaler Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 30. Juni 2021
Lesedauer: 11 Minuten

Die nordrhein-westfälische Stadt Wuppertal zählt zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist fast schon weltberühmt für ihre 1901 gebaute Schwebebahn. Noch heute bringt das Wahrzeichen der Stadt seine Gäste – meist über die Wupper hinwegschwebend – auf besondere Art und Weise an ihr Ziel. So streng wie das Wasser der Wupper kontrolliert wird, kümmern sich die Verantwortlichen in den Wasser- und Stadtwerken auch um die Wasserqualität des Trinkwassers. Regelmäßige Analysen orientieren sich an der geltenden Trinkwasserverordnung und werden den Wuppertalern als öffentliche Dokumente online zur Verfügung gestellt.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Wuppertal.

Wasserhärte in Wuppertal

Wasserhärte

5,25
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

5,25 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

Die Wasserhärte in Wuppertal liegt bei einem Durchschnittswert von 5,25 dH, daher spricht man von weichem Wasser. Eine geringe Wasserhärte ist für die Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln von Vorteil. Kalkablagerungen treten bei weichem Wasser nicht so schnell auf, da der Kalkgehalt ja sehr gering ist. Wasser im niedrigen Härtebereich wirkt sich ebenfalls positiv auf den Geschmack von Tee und Kaffee aus.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Wuppertal

Nitrat

17 %*

8,5 / 50 mg/l
Der Nitratwert liegt im Wuppertaler Trinkwasser bei 8,5 mg/l und damit weit unter dem Grenzwert, den die Trinkwasserverordnung mit 50 mg/l bestätigt. Da z.B. Überdüngungen der Felder zum Anstieg des Nitratwertes im Grundwasser führen, sind regelmäßige Überprüfungen wichtig.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

2 %*

<0,0002 / 0.01 mg/l
Mit weniger als 0,0002 mg/l liegt der Bleiwert im Trinkwasser von Wuppertal schon fast im nicht mehr messbaren Bereich. Das ist ein gutes Zeichen, denn Blei gehört zu den die Gesundheit gefährdenden Schwermetallen.
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Kupfer

0 %*

<0,0007 / 2 mg/l
Laut Trinkwasseranalyse befindet sich der Kupferwert weit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung. Zwar benötigt der menschliche Organismus einen gewissen Kupferanteil, steigt dieser jedoch an, kann er die Gesundheit beeinträchtigen.
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Nickel

2,5 %*

<0,0005 / 0,02 mg/l
Bei einem Wert von 0,0005 mg/l spricht man landläufig bereits von einem schwer messbaren Nickelanteil im Wuppertaler Trinkwasser. Wie wichtig aber eine ständige Kontrolle ist, zeigt die Tatsache, dass der Grenzwert in der Trinkwasserverordnung bei 0,020 mg/l liegt.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Uran ist ein radioaktives und giftiges Schwermetall. Nimmt der Körper es dauerhaft und möglicherweise sogar in steigender Konzentration auf, vergiftet Uran insbesondere Nieren-, Blut- und Knochenstrukturen.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittelwerte oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Wuppertaler Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Wuppertal?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,43 %*

Natrium

6,5 mg/l - Im Blut und in der Zellumgebung findet man den höchsten Natriumanteil. Der Mineralstoff wirkt auf Nerven und Muskeln, unterstützt die Motorik und reguliert den Flüssigkeitshaushalt.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
3,25 %*

Calcium

32,5 mg/l - Fast 100 Prozent des Calciums befindet sich in Knochen und Zähnen, wo der Mineralstoff den Aufbau und Erhalt unterstützt. Eine Unterversorgung kann deshalb zu Gesundheitsschäden führen.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,0 %*

Magnesium

3,5 mg/l - Um die Kommunikation zwischen Nerven- und Muskelzellen sicherzustellen, benötigt der Körper einen ständigen Magnesiumausgleich. Da er jedoch selbst kein Magnesium bildet, ist er auf die Zufuhr durch Nahrung und Trinkwasser angewiesen.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,03 %*

Kalium

1,35 mg/l - Die Kaliummenge liegt im Wuppertaler Trinkwasser bei 1,35 mg/l. Auf diese Weise unterstützt Kalium den Flüssigkeitshaushalt und wirkt auf Nerven- und Muskelfunktionen.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,61 %*

Chlorid

14 mg/l - Viele Stoffwechselvorgänge basieren auf Chlorid, das zudem die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern fördert und die Verdauung reguliert.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,0 %*

Sulfat

15 mg/l - Für die Knorpelsubstanz ist die Schwefelverbindung Sulfat ebenso wichtig wie für den Aufbau der Proteine. Sulfat wirkt sich positiv sowohl auf den Gallefluss als auch auf die Verdauung aus.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Wuppertal besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Wuppertal zuständig?

In Kooperation mit den Wasserwerken Dabringhausen und Herbringhausen ist die WAW (Eigenbetrieb Wasser und Abwasser Wuppertal) für die ordnungsgemäße Trinkwasserversorgung zuständig. Dort verläuft die Wasseraufbereitung gemäß geltender Vorschriften. Im Anschluss sichert eine Überprüfung der Analysewerte, die sich u.a. nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung richtet, die Qualität eines der wichtigsten Nahrungsmittel unserer Zeit.

Kontakt - Wasserwerke Wuppertal

Stadt Wuppertal / Eigenbetrieb Wasser und Abwasser Wuppertal (WAW)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Offenbach
Störungsannahme:
0202-569-3100

Welche Parameter können im Wuppertaler Leitungswasser bedenklich werden?

Die Daten der Trinkwasseranalysen beziehen sich auf Prüfungen in den Wasserwerken und den Zuleitungen bis zu den Haushalten. Ab diesem Punkt lässt sich die Wasserqualität in Frage stellen. Denn durch Rohrbeschädigungen (etwa durch Frost während eines sehr kalten Winters) können Metallpartikel ins Leitungswasser gelangen.

Auch Blei- oder Kupferrohre geben möglicherweise Schadstoffe an das Trinkwasser ab – ebenso wie gesundheitsgefährdende Schwermetalle alter Armaturen sich mit dem Wasser vermischen.

Vitalhelden

Wasser testen oder
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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Wuppertal

Das Wuppertaler Wasser stammt aus der Großen Dhünn-Talsperre, der Kerspe-Talsperre und der Herbringhauser Talsperre. Von dort pumpt man es zu den Wasserwerken Dabringhausen und Herbringhausen, um es aufzubereiten und der Stadt Wuppertal und ihren Haushalten zur Verfügung zu stellen. Rund um die Entnahme- und Aufbereitungsstellen bestehen Wasserschutzzonen in drei Kategorien. Die Wasserschutzgebiete Herbringhauser Talsperre und Große Dhünn-Talsperre sind weitere Schutzbereiche, um das kostbare Nass vor Verschmutzungen zu bewahren.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Wuppertal

Wuppertal ist gewissermaßen umgeben von Flüssen, Gewässern und Talsperren und viele von ihnen wurden als Natur- oder Wasserschutzgebiete ausgezeichnet. Badefans müssen in warmen Sommermonaten aber nicht auf den Sprung ins kühle Nass verzichten, denn ausgewiesene Badestellen speziell an den Talsperren erlauben ungehindertes Schwimmvergnügen. Dazu gehören kleine Strände an der Bever-Talsperre, der Brucher-Talsperre, der Lingese-Talsperre und natürlich an der Wupper-Talsperre.

Besonderheiten zum Wuppertaler Trinkwasser

Die Wupper, die durch die nordrhein-westfälische Stadt fließt, verdankt ihren Namen vermutlich ihrem lebhaften Wasserverlauf, den man landläufig auch als „Wippen“ bezeichnet, denn ihr Gefälle lässt das Wasser schnell über die Steine „wippen“. Noch heute nennt man daher den oberen Flussverlauf „Wipper“. Vor ca. 30 Millionen Jahren existierte die Wupper bereits und floss damals, als der Rhein noch nicht „aufgetaucht“ war, ins Meer. Der heutige Wupperverlauf besteht übrigens seit etwa 800.000 Jahren.

Häufig gestellte Fragen zum Wuppertaler Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Wuppertaler Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Wuppertal wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Wuppertaler Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Wuppertaler Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Wuppertaler Leitungswasser trinken?

Die Wuppertaler Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Wuppertal sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Wuppertaler Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Wuppertal über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Wuppertaler Trinkwasser Legionellen?

Die Wuppertaler Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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