Wasserqualität in
Burgenland

Trinkwasser und Wappen in Burgenland

Leitungswasser in Burgenland - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 16. November 2021
Lesedauer: 10 Minuten

Auf etwa 4.000 km² erstreckt sich das kleinste Bundesland Österreichs im Osten der Republik und grenzt dort an Ungarn, Slowenien und die Slowakei. Man unterteilt das Burgenland in die drei landschaftlichen Regionen Nord-, Mittel- und Südburgenland, in denen mehr als 296.000 Einwohner (Stand Januar 2021) leben.

Damit der tägliche Wasserbedarf von rund 130 Litern pro Person gedeckt werden kann, kümmern sich die einzelnen Wasserversorger zusammen mit den angeschlossenen Wasserwerken um eine kontinuierliche Wasserlieferung. Zu den Unternehmen zählen der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland mit rund 61.500 Hausanschlüssen, der Wasserverband Mittleres Burgenland mit etwa 11.500 Hausanschlüssen sowie der Wasserverband Südliches Burgenland mit knapp 5.000 Anschlüssen.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Burgenland.

Wasserhärte in Burgenland

Die durchschnittliche Wasserhärte liegt im Burgenland bei 8 dH und damit an der Grenze zwischen weichem und mittlerem Wasser. Ausschlaggebend für die Wasserhärte ist der Kalkgehalt, der von Calcium und Magnesium beeinflusst wird. Beide Mineralstoffe benötigt der Körper zum Aufbau und Erhalt von Zähnen und Knochen. Daher ist es empfehlenswert, dem Körper diese beiden wichtigen Komponenten auch über das Trinkwasser zuzuführen.

Trinkwasseranalysen in den Städten und Gemeinden liefern neben Werten zu anderen Parametern auch Informationen zur Wasserhärte, so etwa für Eisenstadt oder Neusiedl am See. Wie der österreichische Wasserleitungsverband in seiner Tabelle mitteilt, schwankte die Gesamthärte in Neusiedl am See vom 03.12.2020 bis 07.09.2021 zwischen 14,5 und 16,8 dH und definiert damit kalkhaltiges, hartes Wasser.

Informationen zur Burgenländer Wasserqualität

Die Wasserqualität im Burgenland ist zweifelsohne gut. Auf seiner Internetseite informiert der Wasserleitungsverband allerdings ausführlich darüber, wie schnell das Wasser verunreinigt werden kann und welche die häufigsten Ursachen dafür sind.

So weist er darauf hin, dass Verschmutzungen hauptsächlich durch organische und anorganische Chemikalien verursacht werden, zu denen Pestizide, pflanzliche Nährstoffe, infektiöse Erreger, radioaktive Substanzen und Erdöl zählen. Landwirtschaftliche, industrielle und gewerbliche Unternehmen sind ebenso verantwortlich für eine Verunreinigung wie auch private Haushalte.

Während Unternehmen beispielsweise die Regelungen für die Aufbringung von Klärschlamm und Gülle missachten, eine Überdüngung landwirtschaftlicher Nutzflächen mit Nitraten erfolgt oder eine Versickerung von schadstoffbelasteten Oberflächengewässern geschieht, entsorgt man unter Umständen im privaten Haushalt die Arzneimittel über die Toilette oder geht gedankenlos mit der Tatsache um, dass Wasserleitungen aus Blei und Kupfer Partikel abgeben, die später ebenfalls wieder ins Grundwasser gelangen – von einer möglichen gesundheitlichen Schädigung ganz zu schweigen.

Wie gut ist die österreichische Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Burgenland zuständig?

Für die Wasseraufbereitung sind im Burgenland die regionalen Wasserwerke zuständig. In Kooperation mit den Wasserversorgern kümmern sie sich rund um die Uhr um Proben und Analysen. Dabei richten sie sich nach der Trinkwasserverordnung sowie nach weiteren gesetzlichen Vorgaben. In der Trinkwasserverordnung sind sowohl die Grenzwerte der Inhaltsstoffe angegeben als auch Richtzahlen für jene Mikroorganismen und Inhaltsstoffe, die bei Überschreitung sofortige Maßnahmen erfordern.

Allein beim Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland entnimmt man jährlich 1.400 Trinkwasserproben zur Analyse. Diese umfasst die physikalischen, chemischen und bakteriologischen Untersuchungen.

 

Kontakt - Wasserwerke Burgenland

  • Fragen Sie bei ihrer Ortschaft nach oder nutzen Sie eine Suchmaschine um ihr zuständiges Wasserwerk zu ermitteln.

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Offenbach

Welche Parameter können im Burgenländer Leitungswasser bedenklich werden?

Schaut man sich die oben angeführten Möglichkeiten der Wasserverschmutzung an, wird deutlich, um welch sensibles System es sich beim Quell- und Grundwasser handelt.

Damit diese Ressourcen auch in Zukunft geschützt werden, sind alle Wasserbetriebe und -versorger dazu verpflichtet, Analysen entsprechend der geltenden Trinkwasserverordnung durchzuführen. Schließlich regelt sie die Anforderungen an die Güte eines der wohl wichtigsten Lebensmittel und schreibt gleichzeitig vor, welche Konzentration der Stoffe für den Menschen ungefährlich ist. Wünschenswert wäre eine Vereinbarung, die auch Grenzwerte für Arzneimittel, Mikroplastik und zahlreiche Pestizide in der Trinkwasserverordnung vorschreibt.

Zusätzlich zu den in den Wasserwerken durchgeführten Proben und Analysen, nehmen unabhängige Institute und Ämter regelmäßige Kontrollen vor und machen damit das Trinkwasser zum am strengsten kontrollierten Lebensmittel.

Doch alle Kontrollen und Werte sagen nichts über den Zustand des Trinkwassers in den Haushalten aus. Schließlich sind vielerorts noch alte Blei- und Kupferleitungen verbaut, die Tag für Tag Partikel an das Leitungswasser abgeben und damit die Gesundheit in Mitleidenschaft ziehen.

Vitalhelden

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Woher kommt das Trinkwasser in Burgenland?

Rund 200.000 Einwohner und Feriengäste im Nordburgenland vertrauen auf die Versorgung durch den Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland. Das Wasser stammt als oberflächennahes Grundwasser aus den beiden Horizontalfilterbrunnen Neudörfl I und II am Rande der Mitterndorfer Senke. Zudem erlaubt die Seeleitung durch den Neusiedler See die Wasserversorgung des Seewinkels.

Das Mittlere Burgenland (Bezirk Oberpullendorf) bezieht über den gleichnamigen Wasserverband das Wasser ausschließlich aus Tiefengrundwasservorkommen. Diese werden in 70 bis 230 Metern Tiefe in den Brunnenanlagen Lackendorf und Neckenmarkt gefördert. Aus Quellen des Geschriebensteins bezieht der Wasser- und Abwasserverband Lockenhaus das Wasser.

Im Südburgenland sind es gleich sechs Wasserverbände, etwa 120 Wassergenossenschaften sowie Gemeindewasserversorger, die aus Quellen, oberflächennahen Grundwasser- sowie Tiefengrundwasservorkommen das Wasser fördern, um die dortigen Haushalte zu versorgen.

Damit auch in Zukunft noch gutes Wasser in die Häuser fließen kann, ist es umso wichtiger, die Ressourcen zu schützen. Zu diesem Zweck legt man Wasserschon- und Wasserschutzgebiete an und schränkt damit Nutzungen und Handlungen ein, die in quantitativer und qualitativer Hinsicht schaden könnten. Zu den Wasserschongebieten gehören beispielsweise Neufeld, Purbach, Neudörfl, Oggau, Frauenkirchen, Kittse, Kleylehof und Winden.
Bereits seit 1959 investierte man rund 40 Mrd. Euro in den Gewässerschutz und den Ausbau der Trinkwasserversorgung. Mit Hilfe weiterer Fördergelder und Investitionen sollen die Sanierung und Instandhaltung bestehender Infrastrukturen gewährleistet werden können.

Weitere Informationen

Eine kleine Besonderheit findet man mit dem Zicksee im Seewinkel südöstlich von Wien. Man bezeichnet ihn als Steppensee, da er ein eigenständiges Gewässersystem ohne Zu- und Ablauf bildet. Im Zuge einer Wasseranalyse im Jahr 1928 attestierte man ihm „Mineralwasserqualität“. Da er in den 2000er Jahren zum Baden freigegeben wurde, konnte die Trinkwasserqualität nur noch außerhalb der Badesaison aufrechterhalten werden, da ansonsten die Badenden das Wasser zu sehr aufwirbelten.

Weil aufgrund der geringen Wassertiefe und der daraus resultierenden, relativ hohen Wassertemperatur einer Austrocknung des Sees entgegengewirkt werden muss, beschäftigt man sich derzeit in der Gemeinde St. Andrä mit der Planung zur Renaturierung und Sanierung des ungewöhnlichen Burgenländer Gewässers.

Häufig gestellte Fragen zum Burgenländer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Burgenländer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Burgenland wird gemäß der Burgenländer Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Leitungswasser in Burgenland zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Burgenländer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Burgenländer Leitungswasser trinken?

Die Burgenländer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Die Burgenländer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Burgenland sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Burgenländer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. Normalerweise wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Burgenland über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Burgenländer Trinkwasser Legionellen?

Die Burgenländer Wasserwerke liefern ausnahmslos aufbereitetes Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im Burgenländer Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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