Wasserqualität in
Pinneberg

Trinkwasser und Wappen Pinneberg

Pinneberger Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 2. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Die schleswig-holsteinische Stadt Pinneberg bezieht ihr Trinkwasser aus den lokalen Wasserwerken Peiner Weg und Renzel. Um die Wasserqualität als Trinkwasser zu gewährleisten, gibt es in der Region eine Vielzahl von Wasserschutzgebieten. Trotz der Einhaltung der Grenzwerte aus der Trinkwasserverordnung ist die Konzentration von Calcium eher hoch, was jedoch nur bei einem geschwächten Gesundheitszustand, wie zum Beispiel einer eingeschränkten Nierenfunktion, von Bedeutung ist. Durch in regelmäßigen Abständen erfolgende Wasseranalysen überprüfen die Wasserwerke/Stadtwerke Pinneberg die Qualität des Trinkwassers.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Pinneberg.

Wasserhärte in Pinneberg

Wasserhärte

15,9
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

15,9 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist hart

Das Wasser in Pinneberg ist laut offizieller Einordnung hart. Das bedeutet, dass viel Kalk, also Magnesium und Calcium im Trinkwasser vorhanden ist, wobei die Konzentration je nach Standort variieren kann. Die Wasserhärte hat keine Auswirkungen auf die Wasserqualität hat, sondern vielmehr auf die Nutzung von Haushaltsgeräten.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Pinneberg

Nitrat

2 %*

1,01 / 50 mg/l
Nitrat setzt sich aus Sauerstoff und Stickstoff zusammen und ist häufig in Mineraldünger enthalten. Die bei der Pinneberger Wasseranalyse ermittelte Salzkonzentration liegt weit unter des Grenzwerts von 50 mg/l.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Um die Gesundheit zu schützen, sollte nicht mehr als 0,01 mg/l dieses hochgiftigen Weichmetalls im Trinkwasser enthalten sein. Die Stadtwerke in Pinneberg verzeichnen jedoch nur mit der Trinkwasserverordnung konforme Werte.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

<0,005 / 2 mg/l
Das Spurenelement Kupfer kommt in der Natur im Vergleich sehr häufig vor. Der menschliche Körper benötigt es in kleinen Mengen um gesund zu bleiben. Bei einer guten Wasserqualität ist die Konzentration des Metalls daher nicht höher als 2 mg/l. Dies ist in Pinneberg der Fall.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Nickel ist ebenfalls ein sogenanntes Spurenelement. Aus diesem Grund ist im Trinkwasser ein Wert unter 0,02 mg/l – wie hier gemessen wurde – unbedenklich.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

2 %*

<0,0002 / 0,01 mg/l
Mehr als 0,01 mg/l Uran im Trinkwasser kann aufgrund der Radioaktivität des Stoffs Anzeichen einer leichten Vergiftung auslösen. Der in der Trinkwasserverordnung festgesetzte Grenzwert wird in Pinneberg jedoch nicht überschritten.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Pinneberger Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Pinneberg?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

1,5 %*

Natrium

22,5 mg/l - Der festgelegte kritische Wert für Natrium beläuft sich auf 200 mg/l. Davon ist das Pinneberger Trinkwasser weit entfernt. Das Mineral wirkt beispielsweise beim Muskelaufbau, der Nervenfunktion und der Verdauung mit.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
10,15 %*

Calcium

101,5 mg/l - In der Regel wird eine Überdosierung von Calcium bei gesunden Menschen wieder ausgeschieden. Da es der Körper nicht selbst herstellen kann, ist die externe Aufnahme überlebensnotwendig, allerdings variiert der Bedarf je nach Alter und Geschlecht. In Pinneberg ist der Calciumgehalt eher hoch.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,86 %*

Magnesium

6,5 mg/l - Ein ausgewachsener Mensch braucht zwischen 24 und 400 Milligramm Magnesium täglich. Das Mineral wirkt dabei auf viele Arten im menschlichen Körper, beispielsweise beugt es Krämpfen vor.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,06 %*

Kalium

2,25 mg/l - Kalium wird auch Blutsalz genannt. Wir benötigen circa 2 Gramm pro Tag und nehmen das Meiste über Kochsalz auf. Das in der Wasseranalyse ermittelte Vorkommen an Kalium ist vergleichsweise gering.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,7 %*

Chlorid

39 mg/l - Mehr als 250 mg/l des Mineralstoffs Chlorid stuft die Trinkwasserverordnung als bedenklich ein. Chlorid ist ein Bestandteil von Kochsalz und wirkt beispielsweise auf den Säure-Basen-Haushalt ein.

MEHR INFOS ZU CHLORID
3,03 %*

Sulfat

45,5 mg/l - Der riskante Bereich dieser Schwefelverbindungen liegt bei über 250 mg/l. Das hiesige Trinkwasser ist daher nicht belastet. Calcium, Magnesium und Sulfate fördern die Verdauung.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Pinneberg besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Pinneberg zuständig?

Die Stadtwerke Pinneberg sind sowohl für das Wasserwerk Peiner Weg als auch für das Wasserwerk Renzel verantwortlich. Um die Einhaltung der in der Trinkwasserverordnung definierten Grenzwerte zu gewährleisten, ist es deshalb unerlässlich, in regelmäßigen Abständen eine Wasseranalyse durchzuführen.

Kontakt - Wasserwerke Pinneberg

Stadtwerke Pinneberg (Wasserwerk Renzel und Peiner Weg)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Pinneberg
Störungsannahme:
(04101) 203 – 346

Welche Parameter können im Pinneberger Leitungswasser bedenklich werden?

Im Allgemeinen ist die Wasserqualität in Pinneberg gut. Bei der Wasseranalyse können keine Überschreitungen der in der Trinkwasserverordnung festgesetzten Grenzwerte festgestellt werden. Unabhängig davon kann es in Privathaushalten durch alte Rohre zu einer Abgabe von Kupfer oder Blei in das Trinkwasser kommen.

Auch stellen Schadstoffe für die es gar keine Grenzwerte gibt wie Arzneimittelrückstände, diverse Pestizide oder Mikroplastik immer ein mögliches Problem dar. 

Vitalhelden

Wasser testen oder
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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Pinneberg

Die Stadt Pinneberg bezieht ihr Trinkwasser aus den Wasserwerken Peiner Weg und Renzel. Damit die Wasserqualität gewährleistet werden kann, gibt es im Norden und im Süden als auch in Pinneberg Mitte entsprechende Wasserschutzgebiete. Die Förderung des Pinneberger Trinkwassers erfolgt mit dem Einsatz von insgesamt zwölf Brunnen. Jene beziehen das Rohwasser aus einer Tiefe von bis zu 190 Metern, wobei die Aufbereitung ohne Chemikalien erfolgt.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Pinneberg

Die Stadt Pinneberg selbst befindet sich an einer Flussmündung: Die Mühlenau trifft auf die Pinnau. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich mehrere Gewässer – darunter einige Badeseen – im Einzugsgebiet der Stadt befinden. Sowohl das Naturbad Oberglinde, als auch der See in Appen besitzen eine gute Wasserqualität. Ausschließlich der Rentzauer See wird wegen einem vermehrten Aufkommen von Wasserpflanzen manchmal für den Badebetrieb gesperrt.

Besonderheiten zum Pinneberger Trinkwasser

Die Wasserwerke Pinneberg legen Wert auf eine lokale Förderung von Trinkwasser, weshalb in erster Linie die Einwohner der Stadt und der umliegenden Gemeinden von dem Betreiber versorgt werden. Der älteste Brunnen in Pinneberg wurde 1952 in Betrieb genommen und ist mit 37 Metern nicht sehr tief. Im Wasserwerk Renzel steht bei der regelmäßigen Wasseranalyse aufgrund der Nähe zu einem Salzstock, vor allem der Salzgehalt des Trinkwassers unter Beobachtung.

Häufig gestellte Fragen zum Pinneberger Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Pinneberger Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Pinneberg wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Pinneberger Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Pinneberger Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Pinneberger Leitungswasser trinken?

Die Pinneberger Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Pinneberg sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Pinneberger Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Pinneberg über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Pinneberger Trinkwasser Legionellen?

Die Pinneberger Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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