Wasserqualität in
Altötting

Trinkwasser und Wappen Altötting

Altöttinger Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 15. November 2021
Lesedauer: 11 Minuten

Die bayerische Stadt Altötting bezieht ihr gesamtes Trinkwasser aus dem Wasserwerk Altötting an der Osterwies, wobei insgesamt fünf Brunnen, die das Grundwasser aus unterschiedlichen Tiefen fördern, zum Einsatz kommen. Generell werden die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte eingehalten. In der Vergangenheit gab es Belastungen des Trinkwassers durch die krebserregende Perfluoroctansäure (PFOA). Ob ein Konsum des Trinkwassers daher mittlerweile unbedenklich ist, bleibt fragwürdig.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Altötting.

Wasserhärte in Altötting

Wasserhärte

13,4
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

13,4 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Die Wasserhärte des Trinkwasser der Stadt Altötting befindet sich in einem mittleren Bereich, was bedeutet, dass die Konzentration von Verbindungen aus Calcium und Magnesium moderat ist. Anders als viele Menschen vermuten, hat Wasserhärte keine Auswirkungen auf die Wasserqualität des Trinkwassers.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Altötting

Nitrat

31,4 %*

15,7 / 50 mg/l
Das in Mineraldünger enthaltene Salz fördert das Pflanzenwachstum und entsteht aus Stickstoff sowie Sauerstoff. In Altötting ist der Gehalt erhöht, liegt allerdings im Trinkwasser noch unter dem Grenzwert von 50 mg/l.
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Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Dieses Weichmetall ist in für den Menschen giftig. In Altötting wird der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert von 0,01 mg/l jedoch nicht erreicht.
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Kupfer

0,25 %*

<0,005 / 2 mg/l
Kupfer ist ein Spurenelement das der menschliche Körper in geringen Dosen benötigt. Der kritische Wert liegt bei 2 mg/l und wird im Altöttinger Trinkwasser nicht überschritten.
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Nickel

10 %*

<0,002 / 0,02 mg/l
Ebenso wie Kupfer ist Nickel nur in einer kleinen Dosis für den Menschen gesund. Die Wasseranalyse bestätigt die Einhaltung der Trinkwasserverordnung.
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Uran

8 %*

0,0008 / 0,01 mg/l
Uran kommt natürlicherweise in der Natur vor zum Beispiel im Ozean. Dennoch verbindet man es meist mit der Nutzung in einem Kernreaktor, da es radioaktiv ist. In der Stadt Altötting liegt der für Menschen giftige Gehalt von 0,01 mg/l nicht vor.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Altöttinger Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Altötting?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

2,33 %*

Natrium

35 mg/l - Der Mineralstoff Natrium dient der optimalen Funktion der Verdauung, der Muskulatur und der Nerven. Es ist natürlicherweise in Kochsalz enthalten. Die Werte für Altötting liegen weit unter dem Grenzwert von 200 mg/l.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
5,89 %*

Calcium

58,9 mg/l - Ebenso wie Natrium, braucht der Mensch Calcium, obwohl sein Körper es nicht selbst produzieren kann. Neben der positiven Wirkung auf Zähne und Knochen, beeinflusst es den Stoffwechsel.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
6,49 %*

Magnesium

22,7 mg/l - Magnesium stärkt den Knochenbau und dient der Muskelaktivität. Je nach Alter und Geschlecht, unterscheidet sich der Magnesiumbedarf. Der im Trinkwasser gemessene Wert entspricht fast der niedrigsten Tagesdosis von 24 Milligramm.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,03 %*

Kalium

1 mg/l - Dieses sogenannte “Blutsalz” gewährleistet die Arbeit von Muskeln und Nerven, jedoch kann es der Körper nicht selbst herstellen. Die in Altötting auftretende Kaliumkonzentration ist vergleichsweise niedrig.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,43 %*

Chlorid

9,8 mg/l - Wie Kalium nimmt der Mensch Chlorid über Kochsalz auf. Es wirkt sich auf den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt aus. Die Wasseranalyse in Altötting verzeichnet keine Werte über der festgelegten Grenze von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,21 %*

Sulfat

18,2 mg/l - Sulfate fördern mit Magnesium und Calcium die Verdauung und den Fettstoffwechsel. Das Trinkwasser in Altötting erreicht nicht den Risikowert von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Altötting besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Altötting zuständig?

Da die Städte Altötting und Neuötting zusammen ein Wasserwerk für die Versorgung mit Trinkwasser nutzen, fällt die Einhaltung der festgelegten Grenzwerte in die Verantwortung beider Stadtwerke. In Altötting sind die Stadtwerke Altötting dennoch der erste Ansprechpartner.

Kontakt - Wasserwerke Altötting

Stadtwerke Altötting

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Altötting
Störungsannahme:
0151 12150164

Welche Parameter können im Altöttinger Leitungswasser bedenklich werden?

Da das Altöttinger Trinkwasser keine Überschreitungen der Grenzwerte erkennen lässt, besteht grundsätzlich eine ausreichende Wasserqualität.

Berücksichtigt werden können allerdings keine Verunreinigungen, die in den Haushalten z.B. durch alte Wasserrohre aus Blei oder durch andere Ablagerungen entstehen. Somit liegt es in der Eigenverantwortlichkeit der Besitzer, einzuschreiten, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern.

Davon abgesehen stellen Schadstoffe für die es gar keine Grenzwerte gibt wie Arzneimittelrückstände, diverse Pestizide oder Mikroplastik ebenfalls mögliche Probleme dar. So kam es in der Vergangenheit zu Belastungen des Trinkwassers mit Perfluoroctansäure (PFOA), einer Chemikalie, die potenziell krebserregend ist und ebenfalls keinen Grenzwert in der Trinkwasserverordnung besitzt. Mehr zu diesem Skandal hier und hier.

Vitalhelden

Wasser testen oder
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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Altötting

Das Wasserwerk Altötting an der Osterwies versorgt die Stadt Altötting und die Gemeinden Neuötting und Winhöring mit Trinkwasser. Bei der Förderung des Grundwassers wird auf insgesamt fünf Brunnen zurückgegriffen, wobei die drei Tiefbrunnen, welche Rohwasser aus ungefähr 180 bis 200 Metern Tiefe fördern, in der Nähe des Wasserwerks liegen. Da das Wasser sowohl Eisen als auch Mangan, aber wenig Sauerstoff, enthält, muss es entsprechend aufbereitet werden. Die beiden anderen Brunnen haben ihren Standort im Staatsforst Altötting, wobei deren Grundwasser aus circa 60 Metern Tiefe stammt.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Altötting

In der Umgebung der bayerischen Stadt Altötting werden sowohl große als auch kleine Wasserratten im Sommer fündig. Aufgrund der guten Wasserqualität laden dr Wöhrsee, der Badesee Hochmühl, der Marktler Badesee und der Peracher Badesee zu einem Sprung ins Nass ein. Vor allem in der hochsommerlichen Badesaison wird durch eine regelmäßige Wasseranalyse die Unbedenklichkeit bestätigt.

Besonderheiten zum Altöttinger Trinkwasser

Die Versorgung der Stadt Altötting mit Trinkwasser lässt sich bis in das Jahr 1617 zurückverfolgen. Damals leitete eine hölzerne Wasserleitung das Trinkwasser weiter zum Kapellplatz. Um die Wasserqualität auch weiterhin zu gewährleisten, fanden im Laufe der Jahre stetige Neuerungen statt.

Häufig gestellte Fragen zum Altöttinger Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Altöttinger Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Altötting wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Altöttinger Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Altöttinger Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Altöttinger Leitungswasser trinken?

Die Altöttinger Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Altötting sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Altöttinger Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Altötting über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Altöttinger Trinkwasser Legionellen?

Die Altöttinger Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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