Wasserqualität in
Dortmund

Trinkwasser und Wappen Dortmund

Dortmunder Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 16. November 2021
Lesedauer: 12 Minuten
Die nordrhein-westfälische Stadt Dortmund gehört zur Metropolregion Rhein Ruhr und erstreckt sich mit ca. elf Millionen Einwohnern auf einer Fläche von mehr als 280 km². Die ehemalige Hansestadt liegt am westfälischen Hellweg sowie an und in der Nähe zahlreicher Gewässer: z.B. an Ruhr und Emscher und in der Nähe von Lenne, Dortmund-Ems-Kanal und Hengsteysee. Wichtig für die Trinkwasserversorgung ist dabei u.a. die Ruhr, aus der ein Teil des Wassers für die Aufbereitung des Trinkwassers genutzt wird.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Dortmund.

Wasserhärte in Dortmund

Wasserhärte

8,1
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

8,1 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Der Durchschnittswert der Dortmunder Wasserhärte liegt mit 8,1 dH im mittleren Bereich. Den Kalkgehalt bestimmen u.a. die beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium, die den Körper im Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen unterstützen. Da er sie selbst nicht bilden kann, ist er auf die Zufuhr von außen durch z.B. das Trinkwasser und die Nahrung angewiesen.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Dortmund

Nitrat

20,8%*

10,4 / 50 mg/l
Das Dortmunder Trinkwasser enthält einen Nitratanteil von 10,4 mg/l und liegt damit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 mg/l. Die Nitratwerte werden u.a. von Überdüngung und Überweidung beeinflusst und müssen daher regelmäßigen Kontrollen standhalten können.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Das Schwermetall Blei findet sich nur in einem verschwindend geringen Anteil im Trinkwasser. In hohen Konzentrationen ist es aber gesundheitsschädlich. Wichtig wäre es auch, in Haushalten die Messwerte zu überprüfen, die noch über alte Wasserleitungen aus Blei verfügen.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0,25 %*

<0,005 / 2 mg/l
Auch der Kupfergehalt ist im Dortmunder Trinkwasser gering. Doch sagt dieser nichts über jene Haushalte aus, in denen das Trinkwasser durch alte Kupferrohre fließt, die ihre Partikel auf diese Weise z.B. in die Nahrung oder das Glas Wasser schwemmen.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

7,5 %*

<0,0015 / 0,02 mg/l
Ebenfalls zu den Schwermetallen zählt Nickel, das mit einem Anteil von weniger als 0,0015 mg/l im Trinkwasser zu finden ist. Die Trinkwasserverordnung legt den Grenzwert bei 0,020 mg/l fest und fordert regelmäßige Prüfungen, damit dieser nicht überschritten und der Nickelgehalt zur Gefahr für die Gesundheit wird.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Uran lagert sich z.B. in Gesteinsschichten ab und wird durch das Wasser ausgeschwemmt. So gelangt es ins Grund- und Trinkwasser. Zwar liegt der Messwert bei weniger als 0,001 mg/l, doch handelt es sich immer noch um ein giftiges und radioaktives Schwermetall, dessen Messwert einer ständigen Kontrolle bedarf.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Dortmunder Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Dortmund?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

2,01 %*

Natrium

30,2 mg/l - Im Dortmunder Trinkwasser ist der Mineralstoff Natrium mit einem Anteil von 30,2 mg/l enthalten und unterstützt damit sowohl den Blutdruck als auch die Funktionen von Nerven und Muskeln.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
4,80 %*

Calcium

48 mg/l - Calcium ist ein wichtiger Faktor für Knochen und Zähne. Da er vom Körper selbst nicht gebildet werden kann, ist es wichtig, ihn über die Nahrung und das Trinkwasser zuzuführen.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,74 %*

Magnesium

6,1 mg/l - Magnesium wirkt auf Nerven und Muskeln. Insbesondere sportive Menschen könnten möglicherweise von einem Magnesiummangel erzählen, der durchaus schmerzhafte Auswirkungen hat.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,08 %*

Kalium

3 mg/l - Kalium gleicht das Verhältnis zwischen Säuren und Basen aus, unterstützt die Zellfunktionen und wirkt auf den Flüssigkeitshaushalt.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,65 %*

Chlorid

38 mg/l - Bei der Abwehr von Krankheitserregern verlässt sich der Organismus u.a. auf den Mineralstoff Chlorid. Dieser wirkt zudem innerhalb der Magensäure auf die Verdauung.

MEHR INFOS ZU CHLORID
2,45 %*

Sulfat

36,7 mg/l - Die Schwefelverbindung Sulfat aktiviert die Bauchspeicheldrüse, unterstützt die Funktion der Galle und wirkt auf den Aufbau der Proteine.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Dortmund besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Dortmund zuständig?

Zuständig für die Wasseraufbereitung und Einhaltung der Analysewerte ist die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21 GmbH) in Zusammenarbeit mit den Wasserwerken Westhofen, Hengsen, Villigst und Halingen. Prüfungen erfolgen mehrmals täglich: Die DEW21 GmbH beauftragt das akkreditierte Labor der Westfälischen Wasser- und Umweltanalytik GmbH (WWU) mit der konstanten Trink- und Rohwasserüberwachung. Weitere Analysen erfolgen z.B. im Gelsenkirchener Hygiene-Institut des Ruhrgebietes.

Kontakt - Wasserwerke Dortmund

Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21 GmbH)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Dortmund
Störungsannahme:
0231-54497-113

Welche Parameter können im Dortmunder Leitungswasser bedenklich werden?

Die in der Trinkwasseranalyse angegebenen Werte unterschreiten jeweils die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Die Werte, die allerdings in jenen Haushalten zustande kommen, die noch über Blei- oder Kupferrohre verfügen, sind nicht bekannt, häufig jedoch der Grund für eine Trinkwasserbelastung.

Vielerorts sorgt man sich speziell nach starken Regenfällen um die Trinkwasserqualität, da Mikroorganismen zu Verunreinigungen führen können. Im Juli 2021 kam es auch in der Dortmunder Region zu einer Unwetterkatastrophe und infolgedessen teilweise zu einer Trübung des Trinkwassers. Die DEW21 bestätigte allerdings, dass diese für Verbraucher unbedenklich sei, da man ständige Kontrollen durchführe.

Auf ihrem Internetportal stellt die DEW21 GmbH eine Datei aus dem Jahr 2019 zur Verfügung, in der sie über den Hintergrund und die Risikobewertung von Oxipurinol informiert. Dabei handelt es sich um einen Wirkstoff, der zur Therapie chronischer Gichterkrankungen eingesetzt wird, über Ausscheidungen dem Wasserkreislauf zugesetzt wird und deshalb flächendeckend nachweisbar ist. Ein Grenzwert ist in der Trinkwasserverordnung nicht festgeschrieben, allerdings legte das Umweltbundesamt einen sogenannten gesundheitlichen Orientierungswert (GOW) fest, der zum Zeitpunkt der Zusammenfassung bereits in den Wasserwerken Hengsen, Westhofen und Halingen überschritten wurde. Zwar bestätigte man in dem Zusammenhang, dass das Trinkwasser ohne Einschränkungen genutzt werden kann, doch könnte dieser Wirkstoff künftig sicherlich auch Gefahren bergen.

Weitere Parameter, die im Trinkwasser ebenfalls bedenklich werden könnten, die aber bei solchen Prüfungen keinen Einfluss auf die Messwerte nehmen, sind z.B. Rückstände von Arzneimitteln oder Mikroplastik.

Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
Filter sind günstig
Filter sind nachhaltig
Filter stoppt Schadstoffe
Ihr Wasser schmeckt
Jetzt Lösungen kennenlernen!

Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Dortmund

Die Wasserwerke Westhofen, Hengsen, Villigst und Halingen sind die zentralen Punkte der Dortmunder Wasserversorgung. Sie fördern das Wasser aus der Ruhr, damit tagtäglich mehr als 600.000 Menschen in Dortmund und Umgebung das Trinkwasser genießen können. Mehrstufige Aufbereitungs- und Analyseverfahren unterstützen den Vorgang, während eine weitere Überwachung zusätzlich von einem unabhängigen Prüflabor durchgeführt wird. Zum Schutz der Trinkwasserversorgung bestehen Wasserschutzzonen der Kategorien I, II und III sowie Wasserschutzgebiete entlang der Fließgewässer und der Stadtgrenze.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Dortmund

Zwar sind nicht alle Gewässer in der Dortmunder Region zum Baden geeignet bzw. freigegeben, doch locken einige Seen mit ihrem kühlen Nass. Dazu zählt der Hengsteysee mit seinem Freibad ebenso wie der Harkortsee und der Phoenix-See mit ihren diversen Wassersportmöglichkeiten. Wer Lust auf die benachbarte Essener Region hat, findet am Baldeneysee ebenfalls schöne Stellen fürs Wasservergnügen.

Besonderheiten zum Dortmunder Trinkwasser

Dass Wasser nicht nur zum Waschen da ist, weiß man auch in Dortmund bereits seit dem 13. Jahrhundert. Lange Zeit bezeichnete man die Stadt aufgrund der zahlreichen Brauereien sogar als Bierhauptstadt der Welt: Um 1900 produzierte man ca. zwei Millionen Hektoliter und verwendete dafür Wasser aus den städtischen Leitungen. Etwa siebzig Jahre später waren es bereits ca. 7,46 Millionen Hektoliter Bier, die jährlich in der Bierstadt aus den Produktionshähnen flossen. Noch heute ist Dortmund für seine Brauereien bekannt, die mit ihren unterschiedlichen Biersorten die Bierfans begeistern.

Häufig gestellte Fragen zum Dortmunder Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Dortmunder Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Dortmund wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Dortmunder Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Dortmunder Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Dortmunder Leitungswasser trinken?

Die Dortmunder Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Dortmund sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Dortmunder Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Dortmund über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Dortmunder Trinkwasser Legionellen?

Die Dortmunder Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
Quellen & Weiterführende Informationen
Fehler entdeckt?



    [wpgdprc "Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten durch diese Website einverstanden."]
    Klimaneutrale Website
    Vitalhelden.de Onlineshop und Infoportal rund um Technologien für ein gesundes Zuhause Anonym hat 4,93 von 5 Sternen 631 Bewertungen auf ProvenExpert.com
    © 2021 Eco Minds Media GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    Ihr Warenkorb

    Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

    usermagnifiercrosschevron-downcross-circle