Trinkwasser in Düsseldorf

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 19. Mai 2021
Lesedauer: 2 Minuten

Im Schnitt 122 Liter Wasser verbraucht ein Durchschnittsbürger in Deutschland pro Tag. Allein in Düsseldorf und Umgebung wollen dabei rund 700.000 Menschen versorgt werden.

Lesen Sie im Folgenden, wie die erforderlichen enormen Mengen organisiert werden und auf welche Weise die hohe Wasserqualität garantiert werden soll. Auch auf mögliche Schadstoffbelastungen wird eingegangen.

Düsseldorfer Gewinnung und Aufbereitung

Die Brunnen der drei Wasserwerke in Düsseldorf gewinnen täglich rund 155 Millionen Liter Rohwasser. Das Wasser stammt dabei zu rund einem Viertel aus Grundwasser und zu rund drei Vierteln aus versickertem Rheinwasser. In einer der Wassertriebe Holthausen, Flehe und Am Staad angekommen, durchläuft das Wasser das so bezeichnete „Düsseldorfer Verfahren“.

Es wird nacheinander mit Ozon versetzt und durch zwei Schichten von Aktivkohle gepumpt. Auf diese Weise wird das spätere Trinkwasser desinfiziert und von unerwünschten organischen Substanzen befreit. Anschließend wird das fertig aufbereitete Wasser in das umfangreiche Rohrleitungsnetz eingespeist [2].

Qualitätskontrollen und Messergebnisse

Das Trinkwasser der Stadt wird nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung täglich untersucht und die Einhaltung der Grenzwerte für diverse Wasserinhaltsstoffe kontrolliert [3].

In der detaillierten Aufschlüsslung der Messergebnisse des Jahres 2016 unter https://www.swd-ag.de/privatkunden/trinkwasser/trinkwasseranalyse/ finden Sie die genauen Trinkwasserwerte und Informationen zur Bedeutung der einzelnen Komponenten.

Auch der Härtegrad des Wassers ist hier zu finden: Die Wasserhärte liegt im Stadtgebiet im Bereich hart. Bei keinem der geprüften Werte lässt sich eine Annäherung oder gar Überschreitung der Grenzwerte feststellen. Der seit 1. Januar 2015 gültige Wasserpreis liegt bei 1,7707 Euro pro Kubikmeter netto [4].

Gefahr von Verunreinigungen

Aktuelle Tests von Stiftung Warentest weisen zwar einerseits auf die hohe Qualität des bestkontrollierten Lebensmittels in Deutschland hin, machen andererseits aber auch auf Einschränkungen aufmerksam: Verschiedene Stoffe wie Pflanzenschutzmittel und Arzneimittelrückstände werden im Rahmen der vorgeschriebenen Kontrollen nicht überprüft [1].

Zudem können die Kontrollen in den Wasserwerken nicht gewährleisten, dass das Wasser auf dem Weg zum Wasserhahn im Privathaushalt nicht verunreinigt wird. Um etwaige Schadstoffbelastungen zu vermeiden, können Sie zusätzliche Filter direkt am Entnahmepunkt in Ihrem Haushalt einsetzen und das Wasser anschließend schadstofffrei trinken. Hierfür sprechen diverse Gründe...

Quellen & Weiterführende Informationen
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