Wasserqualität in
Frechen

Trinkwasser und Wappen Frechen

Frechener Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 30. Juni 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Die Stadt Frechen liegt im Rhein-Erft-Kreis, grenzt an die Domstadt Köln und ist Teil des Rheinischen Braunkohlereviers. Wie auch in anderen Städten werden in Frechen regelmäßige Laboranalysen durchgeführt, um das Trinkwasser zu kontrollieren und eine hohe Wasserqualität zu gewährleisten. Ergebnisse der Trinkwasseranalyse zeigen, dass es sich beim Frechener Leitungswasser um gutes Trinkwasser handelt. Bei einem Durchschnittswert von 13,2 dH liegt die Wasserhärte, die durch den Kalkgehalt entsteht, im mittleren Bereich.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Frechen.

Wasserhärte in Frechen

Wasserhärte

13,2
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

13,2 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Der Grad der Wasserhärte richtet sich nach dem Anteil von Magnesium und Calcium im Wasser. Da es sich bei Magnesium und Calcium um wichtige Mineralstoffe handelt, die z.B. notwendig für Nerven und Muskulatur sowie für Knochen und Zähne sind, ist das sogenannte harte Wasser nicht gesundheitsschädlich. Das Frechener Trinkwasser liegt mit einem Durchschnittswert von 13,2 dH im mittleren Bereich.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Frechen

Nitrat

10 %*

<5,0 / 50 mg/l
Nitrate sind wasserlösliche Salze der Salpetersäure. In der Landwirtschaft werden sie als Mineraldünger genutzt und erreichen so das Grundwasser. Daher sind fortlaufende Analysen notwendig, auch im Hinblick auf den von der Trinkwasserverordnung geltenden Grenzwert in Höhe von 50 mg/l.
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Blei

5 %*

<0,005 / 0,01 mg/l
Blei gehört zu den Schwermetallen, die gesundheitliche Schäden hervorrufen können. Im Frechener Trinkwasser liegt der Wert bei weniger als 0,0005 mg/l, der amtliche Grenzwert bei 0,01 mg/l.
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Kupfer

1 %*

<0,02 / 2 mg/l
Auch wenn Kupfer zu den essenziellen Spurenelementen zählt, wirkt es dennoch gesundheitsschädlich, sobald es sich um erhöhte Werte handelt. Analysen in Wasserwerken kommen ggf. zu anderen Ergebnissen als Prüfungen, die man in Haushalten mit Kupferwasserrohren durchführen würde.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Nickel ist ein Schwermetall, das sich teilweise aus Gesteinsschichten löst und ins Grundwasser fließt. Messwerte des Frechener Trinkwassers liegen bei weniger als 0,001 mg/l. In Häusern, die vernickelte Armaturen oder Leitungen nutzen, sind mitunter die Werte höher.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

1 %*

<0,0001 / 0,01 mg/l
In Gesteinsschichten vorhandenes Uran gelangt über das Grundwasser ins Trinkwasser. Auch diverse Düngemittel enthalten Urananteile, welche das Oberflächen- und Grundwasser erreichen. Der Urananteil im Trinkwasser beträgt in Frechen jedoch weniger als 0,0001 mg/l.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Frechener Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Frechen?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,75 %*

Natrium

11,3 mg/l - Natrium ist ein wichtiges Element, um das Gleichgewicht der Körperflüssigkeiten zu gewährleisten, Blutdruck und Blutflüssigkeit zu beeinflussen sowie Muskelfunktionen und Nervenreize zu unterstützen.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
7,20 %*

Calcium

72 mg/l - Calcium ist beteiligt am Aufbau der Zähne und Knochen, wirkt auf die Blutgerinnung und die Arbeit von Nerven und Muskeln. Es ist außerdem ein antiallergisches und entzündungshemmendes Mineral.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
4 %*

Magnesium

14 mg/l - Magnesium unterstützt den Knochen- und Zahnaufbau und ist Teil der Herz- und Skelettmuskulatur. Es wirkt auf den Muskelstoffwechsel und lindert Durchblutungsstörungen.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,07 %*

Kalium

2,6 mg/l - Kalium reguliert den Blutdruck, sorgt für einen regelmäßigen Herzschlag und ist beteiligt an der Übertragung von Nervenimpulsen sowie der Muskelfunktionen.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,87 %*

Chlorid

20,1 mg/l - Zusammen mit Natrium und Kalium wirkt Chlorid auf den Flüssigkeitshaushalt. Es reguliert das Säure-Basen-Verhältnis und bildet zusammen mit Wasserstoff die Magensäure.

MEHR INFOS ZU CHLORID
4,87 %*

Sulfat

73 mg/l - Sulfate bezeichnet man auch als Schwefelsalze. Sie sind verdauungsfördernd, wirken entgiftend auf die Leber und unterstützen die Funktion der Galle.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Frechen besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Frechen zuständig?

Das Versorgungsunternehmen RheinEnergie AG und das Wasserwerk Türnich sind für das Leitungswasser in Frechen verantwortlich. Frechen liegt im Großraum der Kölner Bucht und damit oberhalb eines großen unterirdischen Wasserreservoirs. Aus diversen Brunnen fördert man das Grundwasser an die Oberfläche, analysiert es gemäß der Trinkwasserverordnung und bereitet es auf, damit es als Trinkwasser von hoher Qualität an die Haushalte weitergegeben werden kann.

Kontakt - Wasserwerke Frechen

RheinEnergie AG / Wasserwerk Türnich

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Offenbach
Störungsannahme:
0221-34645-600 (24 Stunden)

Welche Parameter können im Frechener Leitungswasser bedenklich werden?

Selbst wenn sämtliche Analysewerte den Vorgaben der Trinkwasserverordnung entsprechen bzw. diese sogar unterschreiten, kann es dennoch zu Abweichungen kommen, etwa durch alte Wasserrohre aus Blei oder Kupfer, die in den Haushalten verbaut sind. Alte Armaturen könnten ebenfalls für Wertdifferenzen verantwortlich sein. Eine wichtige Rolle spielt ebenso die Distanz zwischen Wasserwerken und Haushalten: Sie ist oftmals sehr groß, und möglicherweise wurden auf dieser Strecke diverse Rohrarten verwendet.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
Filter sind günstig
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Filter stoppt Schadstoffe
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Frechen

Das Frechener Wasser stammt einerseits aus dem Grundwasserreservoir in den Tiefen der Kölner Bucht und andererseits aus versickerndem Oberflächen- und Niederschlagswasser. Zum vorbeugenden Schutz des wertvollen Grundwassers bestimmt man Wasserschutzgebiete und teilt sie rund um die Brunnen in Wasserschutzzonen auf. Strenge Auflagen unterstreichen die Relevanz der jeweiligen Zonen I bis III. Pumpen befördern das Wasser an die Oberfläche, wo es bei umfangreichen Prüfungen alle Kriterien der Trinkwasserschutzverordnung zu erfüllen hat.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Frechen

Rund um Frechen befindet sich eine Vielzahl großer und kleiner Gewässer. Seen wie der Boisdorfer See und der Hürther Waldsee liegen in einem Naturschutzgebiet, in dem jedoch das Baden verboten ist. Wasserfans brauchen dennoch in den Sommermonaten auf das Baden nicht zu verzichten, schließlich lockt etwa der Otto-Maigler-See mit feinem Sandstrand: Am offiziellen Badesee prüft man übrigens regelmäßig die Wasserqualität, die hier sehr hoch ist. Zu den saubersten Badeseen der Region Köln/Bonn zählt der Liblarer See: Ein etwa 100 Meter breiter und etwa 200 Meter langer Kies-Sandstrand bietet beste Voraussetzung für den Start ins Liblarer Badevergnügen.

Besonderheiten zum Frechener Trinkwasser

Einen recht ungewöhnlichen Wasseranblick bietet der Zieselsmaarsee, der aus einer Grube des Braunkohleabbaus entstand. Die rötliche Färbung des Wassers resultiert aus dem hohen Eisengehalt. Ständige Prüfungen und Analysen bestätigen eine durchweg hervorragende Wasserqualität des idyllischen Badesees (FKK) in Hürth-Knapsack bei Köln.

Häufig gestellte Fragen zum Frechener Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Frechener Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Frechen wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Frechener Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Frechener Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Frechener Leitungswasser trinken?

Die Frechener Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Frechen sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Frechener Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Frechen über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Frechener Trinkwasser Legionellen?

Die Frechener Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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