Wasserqualität in
Heilbronn

Trinkwasser und Stadtappen Heilbronn

Heilbronner Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 28. Mai 2021
Lesedauer: 0 Minuten
Die Stadt Heilbronn liegt am Neckar und erstreckt sich im Norden von Baden-Württemberg über eine Fläche von etwa 100 km². Aufgrund ihrer weitläufigen Rebflächen trägt sie auch den Beinamen „Stadt des Weins“. Heilbronn zählt teilweise zu den Naturräumen Kraichgau, Neckarbecken und Schwäbisch-Fränkische Waldberge. Hinsichtlich der diversen Gesteinszusammensetzungen kommt es auch zu unterschiedlichen Wasserhärtebereichen. So zeigt sich das Heilbronner Wasser mit einer Wasserhärte, die zwischen 9 und 18 dH liegt und damit die mittlere bis harte Kategorie bei sehr guter Wasserqualität präsentiert.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Heilbronn.

Wasserhärte in Heilbronn

Wasserhärte

14
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

14 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist hart

Pro Jahr liefern die Stadtwerke etwa 7,5 Millionen m³ Wasser an die Bewohner der Stadt Heilbronn und der Gemeinde Nordheim. In den einzelnen Stadtgebieten findet man unterschiedliche Härtegrade. Um den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, die betreffende Wasserhärte an ihrer Adresse zu prüfen, stellen die Stadtwerke Heilbronn auf dem Internetportal eine nach Straßennamen sortierte Übersicht zur Verfügung.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Heilbronn

Nitrat

28 %*

14 / 50 mg/l
Die Wasseranalyse bestätigt einen Nitratwert im Heilbronner Trinkwasser, der weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l liegt. Regelmäßige Prüfungen sind allerdings erforderlich, da es etwa durch Überdüngung oder Überweidung zu einem starken Anstieg kommen könnte.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0.01 mg/l
Das Schwermetall Blei zeigt sich mit einem fast schon nicht mehr messbaren Anteil im Heilbronner Trinkwasser. Wie schädlich aber höhere Werte sind, beweist die Tatsache, dass der Grenzwert in der Trinkwasserverordnung mit 0,01 mg/l feststeht.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

<0,01 / 2 mg/l
Auch wenn Kupfer ein für den Organismus wichtiges Spurenelement ist, sollte der Messwert im Trinkwasser einen bestimmten Anteil nicht überschreiten: Erhöhte Werte können durchaus gesundheitsgefährdend sein.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

10 %*

<0,002 / 0,02 mg/l
Nickel gehört zu jenen Schwermetallen, die ins Grundwasser gelangen und aufbereitet werden müssen. Der messbare Wert im Heilbronner Trinkwasser liegt aber mit weniger als 0,002 mg/l weit unter dem Grenzwert.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Zwar zählt Uran zu den natürlichen Elementen, die etwa auch in Gesteinsschichten vorkommen. Durch Auswaschungen gerät das radioaktive Schwermetall jedoch ins Grundwasser. Zur Sicherheit legt man in der Trinkwasserverordnung den Grenzwert bei 0,01 mg/l fest.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittelwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Heilbronner Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Heilbronn?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,48 %*

Natrium

7,25 mg/l - Der Mineralstoff Natrium ist beispielsweise für die Nerven- und Muskelfunktionen notwendig und wird mit der Nahrung und dem Trinkwasser aufgenommen.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
6,60 %*

Calcium

66 mg/l - Da der Körper selbst kein Calcium bildet, nimmt er es durch Essen und Getränke auf. Calcium stärkt die Knochen und Zähne und beeinflusst den Stoffwechsel.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
3,86 %*

Magnesium

13,5 mg/l - Magnesium und Calcium sind für den Kalkgehalt im Körper zuständig. Magnesium wirkt zudem auf Nerven und Muskeln; eine Unterversorgung kann somit etwa Muskelkrämpfe verursachen.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,05 %*

Kalium

2 mg/l - Das Heilbronner Trinkwasser enthält ca. 2 mg Kalium pro Liter. Kalium unterstützt die Nervenfunktionen und beeinflusst den Blutdruck und die Arbeit der Muskeln.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,63 %*

Chlorid

14,5 mg/l - Chlorid hat Anteil an der Magensäure, reguliert das Verhältnis von Säuren und Basen und wirkt mit Kalium und Natrium auf den Flüssigkeitshaushalt.

MEHR INFOS ZU CHLORID
3,43 %*

Sulfat

51,5 mg/l - Im Heilbronner Trinkwasser beträgt der Sulfat-Gehalt 51,5 mg/l. Die natürliche Schwefelverbindung sorgt für einen ausgewogenen Gallefluss, unterstützt den Proteinaufbau und wirkt entgiftend auf die Leber.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Heilbronn besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Heilbronn zuständig?

Die Stadtwerke Heilbronn vertrauen auf die Kompetenz der Mitarbeiter, die im Wasserlabor der Heilbronner Versorgungs-GmbH regelmäßig die Werte des Grundwassers kontrollieren, um eine gleichbleibend hohe Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten. Dabei richten nicht nur sie sich nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung, sondern auch jene Mitarbeiter, die für die Wasseraufbereitung zuständig sind.

Kontakt - Wasserwerke Heilbronn

Stadtwerke Heilbronn GmbH / Heilbronner Versorgungs-GmbH

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Heilbronn
Störungsannahme:
07131-56-25-88

Welche Parameter können im Heilbronner Leitungswasser bedenklich werden?

Die Wasserhärte des Heilbronner Trinkwassers liegt im mittleren bis harten Bereich, was auf die Zusammensetzung von Calcium und Magnesium zurückzuführen ist. Doch die Anteile sind nicht gesundheitsschädlich. Bedenklich werden könnten allerdings z.B. Nitrat-, Blei-, Kupfer-, Nickel- und Uranwerte, sobald sie sich den Grenzwerten in der Trinkwasserverordnung nähern. Regelmäßige Analysen sind aus diesem Grund sehr wichtig.
Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Heilbronn

Beim Heilbronner Wasser handelt es sich um sogenanntes Mischwasser, das von drei Pumpwerken und zum größten Teil aus dem Bodensee stammt. Etwa 15 Prozent fördert man aus eigenen Quellen und Grundwasserbrunnen. Wasserschutzzonen der Kategorien I, II und III schützen die Areale rund um Brunnen und Pumpwerke.

Zusätzliche Wasserschutzgebiete belegen weitere Regionen mit starken Auflagen. Dazu zählen im Stadtgebiet die Wasserschutzgebiete Böllingerbachtal, Waldquelle, Mauerquelle und Kühnbachtal sowie mehr als 35 weitere im Landkreis Heilbronn.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Heilbronn

Die Wasserqualität der Badeseen rund um Heilbronn wird regelmäßig überprüft. So etwa im Naherholungsgebiet Breitenauer See südöstlich von Heilbronn. Im Naturpark Stromberg-Heuchelberg liegt der Badesee Ehmetsklinge und bietet Wasserspaß für die ganze Familie. Eingebettet in pure Idylle ist der Elsenzer See, ein Naturbad im Kraichgau, das nicht nur einen fabelhaften Badeausflug ermöglicht, sondern gleichzeitig mit einer Kulisse aus Wald und Wiesen und ausgedehnten Weinbergen überrascht.

Besonderheiten zum Heilbronner Trinkwasser

Die Historie des Heilbronner Wassers beginnt um das Jahr 688, als der Mönch Killen an einem regionalen Brunnen die ersten Christen tauft. Doch sollte es dann noch einige hundert Jahre dauern, bis man im Mittelalter aus Brunnen, die über artesischen Quellen geschlagen wurden, mit Eimern das erste Wasser schöpfte. Um 1590 betrug die Zahl der öffentlichen Brunnen schon 27, und die Wasserleitung mit Holzrohren war mehr als eineinhalb Kilometer lang.

1875 startete die Hochdruck-Wasserversorgung, und im weiteren Verlauf der Jahrzehnte entstanden Pumpstationen und Pumpwerke – eine bedeutende Basis für die heutige Heilbronner Wasserversorgung.

Häufig gestellte Fragen zum Heilbronner Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Heilbronner Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Heilbronn wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Heilbronner Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Heilbronner Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Heilbronner Leitungswasser trinken?

Die Heilbronner Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Heilbronn sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Heilbronner Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Heilbronn über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Heilbronner Trinkwasser Legionellen?

Die Heilbronner Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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