Wasserqualität in
Kleve

Trinkwasser und Wappen Kleve

Klever Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 2. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Der Name “Kleve” leitet sich vom Mittelniederländisch für “Klippe” ab und war damals Sitz der Herzogin und des Herzogs. Noch heute ist der 106m hohe Berg Kleve ein beliebtes Ausflugsziel. Das Trinkwasser der Stadt Kleve kommt aus dem Wasserschutzgebiet Reichswald, wo es mithilfe von einem Vertikal- und neun Horizontalbrunnen gewonnen wird. Die Wasserqualität entspricht den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Standards.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Kleve.

Wasserhärte in Kleve

Wasserhärte

9,0
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

9,0 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Die Wasserhärte, oder auch “Kalk”, beschreibt gelöstes Calcium und Magnesium im Trinkwasser. Dies lässt jedoch nicht auf die allgemeine Wasserqualität schließen. Die Stadt Kleve verzeichnet eine mittlere Wasserhärte.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Kleve

Nitrat

3,84 %*

1,92 / 50 mg/l
Das Trinkwasser von Kleve enthält nur minimale Mengen von Nitrat. Der kritische Wert liegt bei 50 mg/l. Während eine zu hohe Dosis für den Menschen schädlich ist, wirkt sich das Salz positiv auf Pflanzen aus.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Die Wasserwerke Kleve bestätigen mit ihre Angaben das geringe Vorkommen des Schwermetalls Blei. Es ist in zu hoher Dosierung giftig, wobei sich der Grenzwert auf 0,01 mg/l beläuft.
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Kupfer

0 %*

<0,005 / 2 mg/l
Laut Trinkwasserverordnung sollten höchstens 2 mg/l Kupfer in Trinkwasser enthalten sein. Die Wasseranalyse der Stadt Kleve findet nur geringe Mengen im örtlichen Trinkwasser
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Das Klever Trinkwasser weist einen Nickelwert von weniger als 0,001 mg/l auf. Der Grenzwert liegt bei nur 0,020 mg/l und zeigt damit gleichzeitig, wie wichtig es ist, den Nickelwert äußerst gering zu halten.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

4,2 %*

0,00042 / 0,01 mg/l
Wenn der Mensch einer zu hohen Dosis dieses radioaktiven ausgesetzt ist, sind negative Gesundheitsfolgen zu erwarten. Die Wasserwerke Kleve bestätigen eine Einhaltung des Grenzwerts von 0,01 mg/l.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Klever Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Kleve?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

1,05 %*

Natrium

15,7 mg/l - Natrium sorgt im Körper für eine optimale Funktion der Verdauung, der Muskulatur und der Nerven. Das Klever Trinkwasser erreicht den Risikowert von 200 mg/l nicht.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
5,70 %*

Calcium

57 mg/l - Der menschliche Körper nimmt Calcium primär über die Nahrung auf. Es wirkt sich auf den Stoffwechsel, die Knochenbildung und die Zahngesundheit aus. Der Bedarf an Calcium ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,31 %*

Magnesium

4,6 mg/l - Magnesium übernimmt im menschlichen Körper zahlreiche Funktionen, beispielsweise die Bildung der Muskulatur.
MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,05 %*

Kalium

1,9 mg/l - Kalium ist auch unter dem Namen “Blutsalz” bekannt und beeinflusst die Muskel- sowie Nervenaktivität. Ein erwachsener Mensch benötigt ungefähr 2000 Milligramm pro Tag. Die im Klever Trinkwasser gemessene Konzentration ist daher niedrig.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,30 %*

Chlorid

30 mg/l - Chlorid reguliert den Wasserhaushalt des Körpers. Die Wasserwerke Kleve lassen in der Wasseranalyse keine Werte über dem in der Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Grenzwert von 250 mg/l erkennen.

MEHR INFOS ZU CHLORID
3,0 %*

Sulfat

45 mg/l - Sulfate sind Schwefelverbindung. Zusammen mit Magnesium und Calcium wirken Sulfate stark verdauungsfördernd.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Kleve besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Kleve zuständig?

Die Wasserwerke Kleve sind mit der Überprüfung der Wasserqualität betraut. Um sicherzustellen, dass die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhalten werden, muss an jeder der zehn Förderanlagen in regelmäßigen Abständen eine Wasseranalyse stattfinden. Je nachdem, welche Werte bei dem Trinkwasser der Stadt Kleve gemessen werden, ist unter Umständen eine gewisse Aufbereitung der Ressource notwendig, bevor sie als Leitungswasser durch die Einwohner verwendet werden kann. Im Einzelfall ist daher ebenfalls das jeweilige Wasserwerk zuständig, wobei bei den Stadtwerken Kleve die Hauptverantwortung liegt.

Kontakt - Wasserwerke Kleve

Stadtwerke Kleve (10 Wasserwerke im Wasserschutzgebiet Reichswald)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Kleve
Störungsannahme:
02821 593-0

Welche Parameter können im Klever Leitungswasser bedenklich werden?

Im Allgemeinen kann man bei der Wasseranalyse der Wasserwerke Kleve keine Überschreitungen der Grenzwerte erkennen. Die veröffentlichten Werte sind allerdings lückenhaft. Weiterhin kann das Trinkwasser durch Rückstände von wasserlöslichen Arzneimitteln belastet sein, für die es bis zum heutigen Tag noch keine verbindlichen Grenzwerte gibt.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Stadtwerke generell nur für die Wasserqualität innerhalb des öffentlichen Systems garantieren können. Es kann deshalb vorkommen, dass Trinkwasser durch veraltete Rohre in Privathaushalten zu viel Blei oder Kupfer enthält.

Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Kleve

Das Trinkwasser der Stadt Kleve stammt aus insgesamt zehn Förderanlagen im Wasserschutzgebiet Reichswald. Dort findet die Förderung des Wassers mit einem Horizontal- und neun Vertikalbrunnen statt. Aufgrund der mehr als 900 Kilometer langen Rohrleitungen ist eine regelmäßige Wartung unumgänglich. Bei der Wasseraufbereitung steht die Einhaltung des Grenzwerts von Nitrat im Vordergrund.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Kleve

Es gibt sowohl im direkten Stadtgebiet, als auch im Umkreis von Kleve, eine Vielzahl öffentlicher und offiziell ausgewiesener Badestellen. An diesen werden vor allem in den warmen Sommermonaten in regelmäßigen Abständen Proben für eine Wasseranalyse entnommen. In den vergangenen Jahren war die Wasserqualität stets gut. Abgesehen von mehreren Naturfreibädern, laden Badeseen, wie unter anderem der Tenderingssee Voerde oder der Alpen-Menzelen See, zum Verweilen ein.

Besonderheiten zum Klever Trinkwasser

Bereits im achtzehnten Jahrhundert drehte sich alles in der Stadt Kleve um die Wasserqualität. Sie war damals allerdings überwiegend für eine örtliche Heilquelle bekannt. Das Wasser dieser Quelle zeichnet sich bis heute durch einen hohen Gehalt an Eisen aus. Aus diesem Grund ist das entsprechende Wasser durchweg rot. Obwohl man es auf den ersten Blick als eisenhaltiges Wasser erkennt, und ihm heilende Kräfte zugeschrieben werden, steht eine abschließende Beurteilung, inwiefern der Inhalt der Quelle als Tinktur nutzbar sein könnte, noch aus.

Häufig gestellte Fragen zum Klever Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Klever Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Kleve wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Klever Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Klever Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Klever Leitungswasser trinken?

Die Klever Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Kleve sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Klever Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Kleve über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Klever Trinkwasser Legionellen?

Die Klever Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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