Wasserqualität in
Konstanz

Trinkwasser und Stadtwappen Konstanz

Konstanzer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 27. Mai 2021
Lesedauer: 0 Minuten

Die baden-württembergische Stadt Konstanz liegt am Westen des Bodensees. Sie wird mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Friedrich II versorgt. Das Wasser stammt aus dem Überlinger See, der einen Arm des Bodensees darstellt. Dabei wird das Wasser aus etwa 40 Metern Tiefe abgepumpt. Da es bereits eine sehr gute Qualität hat, ist nur noch eine geringe Aufbereitung und eine Desinfektion nötig, bevor das Trinkwasser an die Konstanzer Haushalte verteilt werden kann.

Die Wasserwerke der Stadt kümmern sich um die Aufbereitung und um die regelmäßige Qualitätskontrolle der Konstanzer Wasserqualität. Das mittelharte Wasser der Stadt hat dabei regelmäßig beste Testergebnisse.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Konstanz.

Wasserhärte in Konstanz

Wasserhärte

9,0
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

9,0 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Mit einer durchschnittlichen Wasserhärte von 9,0 °dH liegt Konstanz im mittelharten Bereich. Wasser zwischen 7,3 und 14,0 °dH wird immer in diesem Härtebereich angesiedelt. Für Konsumenten sind das gute Nachrichten. Denn bei mittelhartem Wasser sind viele Nährstoffe im Wasser vorhanden. Anders als bei hartem Wasser besteht jedoch keine große Gefahr für eine schnelle Verkalkung der Haushaltsgeräte. Zudem ist beim Wäschewaschen kein zusätzlicher Enthärter nötig.

MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Konstanz

Nitrat

0,3 %*

<0,15 / 50 mg/l
Bis zu 50 mg Nitrat sind pro Liter Wasser in Deutschland erlaubt. Das Konstanzer Trinkwasser liegt deutlich unter diesem Wert, weshalb keinerlei gesundheitliches Risiko besteht – das Wasser eignet sich auch zur Zubereitung von Babynahrung.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

0 %*

0 / 0.01 mg/l
Blei lässt sich im Leitungswasser von Konstanz gar nicht nachweisen. Jedoch kann es sein, dass Leitungen in älteren Häusern, die vor dem Jahr 1973 erbaut wurden, noch Blei enthalten. Eine Nachfrage beim Hausbesitzer lohnt sich daher.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

0 / 2 mg/l
Auch Kupfer ist im Konstanzer Trinkwasser gar nicht vorzufinden. Ähnlich wie bei Blei gilt, dass alte Rohre und Armaturen das Schwermetall enthalten können.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

0 %*

0 / 0,02 mg/l
Nickel ist ein weiteres Schwermetall, das in größeren Mengen schnell gesundheitsschädlich wirkt, das aber in Konstanz nicht vorkommt. Laut Trinkwasserverordnung sind bis zu 0,02 mg Nickel pro Liter Leitungswasser in Deutschland zulässig.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

11 %*

0,0011 / 0,01 mg/l
Für Uran gilt ein Grenzwert von 15 mg pro Liter. Auch diesen Grenzwert unterschreitet das Konstanzer Trinkwasser eindeutig. Insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder und Menschen mit Nierenproblemen kann der Stoff in höheren Mengen gefährlich sein.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittelwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Konstanzer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Konstanz?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,39 %*

Natrium

5,9 mg/l - Natrium ist ein wichtiger Bestandteil von Wasser. Maximal 200 mg sollten pro Liter enthalten sein, womit Konstanz auch hier deutlich unter dem Grenzwert liegt. Der Mineralstoff kümmert sich um den Wasserhaushalt und um die Reizleitung in Nerven- und Muskelzellen. Pro Tag sollten Erwachsene 1.500 mg Natrium zu sich nehmen.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
4,93 %*

Calcium

49,3 mg/l - Calcium ist vor allem für die Knochen sehr wichtig. Ebenso spielt das Mineral eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Erregbarkeit von Nerven und Zellen. Pro Tag benötigen Erwachsene 1.000 mg Calcium.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
2,51 %*

Magnesium

8,8 mg/l - Ähnlich wie Calcium ist auch Magnesium im mittelharten Konstanzer Wasser in durchschnittlicher Menge vorhanden. Der Mineralstoff kümmert sich um den Knochenaufbau und die Erregbarkeit der Nerven. Besonders wichtig ist Magnesium für Sportler und für Schwangere. Alle Erwachsenen sollten 300 bis 350 mg pro Tag konsumieren.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,03 %*

Kalium

1,3 mg/l - Kalium kümmert sich gemeinsam mit Natrium und Chlorid um den Wasserhaushalt und um die Leitung von Reizen für Nerven und Muskeln. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt bei 4.000 mg Kalium.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,32 %*

Chlorid

7,4 mg/l - In Kombination mit Natrium macht Chlorid die Kochsalzverbindung aus. Unter anderem ist Chlorid sehr wichtig für die Magensäure. In deutschem Trinkwasser dürfen bis zu 250 mg Chlorid pro Liter enthalten sein. Der Tagesbedarf von Erwachsenen liegt bei 2.300 mg Chlorid.

MEHR INFOS ZU CHLORID
2,20 %*

Sulfat

33,0 mg/l - Sulfat darf ebenfalls nur in Mengen von 250 mg pro Liter Wasser vorkommen. Der Mineralstoff reguliert den Proteinstoffwechsel sowie die Festigkeit von Haut und Haaren. Auch bei Verstopfungen kann Sulfat helfen. Der Tagesbedarf hängt vom Individuum ab. Mindestens 100 mg Sulfat pro Tag sind empfehlenswert für Erwachsene.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Konstanz besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Konstanz zuständig?

Die Stadtwerke Konstanz entnehmen dem Überlinger See das Trinkwasser für die Stadt. Dieses wird etwa 700 Meter vom Ufer entfernt aus 40 Metern Tiefe gepumpt. In den Aufbereitungsanlagen sind dann nur noch Mikrofilter und Sandfilter nötig, die das Trinkwasser von pflanzlichem und zoologischen Plankton befreien. Zudem wird das Konstanzer Leitungswasser vor seiner Verteilung noch mit einer Ozonanlage desinfiziert.

Die Stadtwerke Konstanz legen großen Wert auf eine Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser von höchster Qualität. Entsprechend wird das Wasser regelmäßig von den Behörden und von einem unabhängigen Untersuchungsinstitut überprüft und hält somit alle Grenzwerte der deutschen Trinkwasserverordnung ein.

Kontakt - Wasserwerke Konstanz

Stadtwerke Konstanz

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überprüft durch Wasserwerke Konstanz
Störungsannahme:
07531 8031

Welche Parameter können im Konstanzer Leitungswasser bedenklich werden?

Die Wasserproben des Konstanzer Trinkwassers zeigen immer wieder, dass es sich um eine hervorragende Wasserqualität handelt. Bedenkliche Stoffe wie Pestizide oder Arzneimittelrückstände konnten schon seit vielen Jahren nicht entdeckt werden. Jedoch weisen die Stadtwerke darauf hin, dass sie die hohe Qualität des Leitungswassers nur bis zum Anschluss garantieren. Entsprechend können innerhalb des eigenen Hauses Verunreinigungen auftreten, etwa durch alte Rohrleitungen oder durch Armaturen.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Konstanz

In Konstanz selbst gibt es keine Wasserschutzgebiete. Das Trinkwasser aus dem Überlinger See ist jedoch geschützt, denn der See selbst ist in mehrere strenge Wasserschutzzonen eingeteilt. Dort sind alle Handlungen verboten, die die Wasserqualität beeinträchtigen könnten.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Konstanz

Das wichtigste lokale Gewässer in Konstanz ist der Bodensee. Dieser wird während der Badesaison regelmäßig auf seine Wasserqualität hin überprüft, die immer als hervorragend eingestuft wird. Daher wird dem See auch Trinkwasser entnommen. Darüber hinaus gibt es mit dem Olsenweiher und dem Schloßsee zwei weitere Badegewässer in der Nähe von Konstanz.

Besonderheiten zum Konstanzer Trinkwasser

Durch die Nähe zur Schweizer Grenze gibt es in Konstanz mehrere besondere Kooperationen. Dies ist auch bei der Trinkwasserversorgung der Fall: Um diese selbst in Notsituationen abzusichern, hat Konstanz mit der schweizerischen Nachbargemeinde Kreuzlingen ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Dieses besagt, dass sich die beiden Städte bei Bedarf gegenseitig mit Trinkwasser versorgen können. Bisher war das noch nicht nötig.

Häufig gestellte Fragen zum Konstanzer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Konstanzer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Konstanz wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Konstanzer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Das Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Konstanzer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Konstanzer Leitungswasser trinken?

Die Konstanzer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Konstanz sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Konstanzer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Konstanz über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Konstanzer Trinkwasser Legionellen?

Die Konstanzer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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