Wasserqualität in
Pfullingen

Trinkwasser und Wappen Pfullingen

Pfullinger Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 6. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Die Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb greift bei der Versorgung mit Trinkwasser auf das Honauer Quellwasser und den Bodensee zurück, wie übrigens alle Städte des Bundeslandes Baden-Württemberg. Die Wasserqualität ist dabei, wie eine regelmäßig durchgeführte Wasseranalyse bestätigt, durchweg gut. Es kommt lediglich teilweise zu erhöhten Werten von Calcium. Diese sind für gesunde Menschen nicht weiter bedenklich, allerdings sollte man bei einer eingeschränkten Nierenfunktion aufpassen.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Pfullingen.

Wasserhärte in Pfullingen

Wasserhärte

13,05
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

13,05 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Die „Wasserhärte“ beschreibt gelöste Magnesium- und Calciumverbindungen, auch bekannt unter dem Namen „Kalk“, im Trinkwasser. Sie stellt keine Definition der Wasserqualität dar. Pfullingen liegt durchschnittlich in einem mittleren Bereich.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Pfullingen

Nitrat

16,6 %*

8,3 / 50 mg/l
Das in Mineraldünger enthaltene Salz fördert das Pflanzenwachstum und entsteht aus Stickstoff und Sauerstoff. Der Grenzwert liegt laut Trinkwasserverordnung bei 50 mg/l und wird in Pfullingen eingehalten.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Blei ist ein Weichmetall, das in zu hoher Dosis nicht nur für den Menschen, sondern auch für Tiere und Pflanzen giftig ist. Im Pfullinger Trinkwasser wird der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Maximalwert von 0,01 mg/l aber nicht überschritten.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

5 %*

<0,1 / 2 mg/l
Da es sich bei diesem Metall, ebenso wie bei Nickel, um ein Spurenelement handelt, benötigt es der menschliche Körper in geringen Dosen. Der Grenzwert liegt bei 2 mg/l und wird in Pfullingen nicht erreicht.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Genau wie Kupfer ist Nickel ein Spurenelement und damit in einer geringen Dosierung für den Menschen überlebensnotwendig. In einer zu hohen Dosis wirkt es schädlich.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

11 %*

0,0011 / 0,01 mg/l
Trotz der Tatsache, dass Uran natürlicherweise in der Umwelt vorkommt, etwa im Ozean, wird es meist mit einem Kernreaktor verbunden, da es radioaktiv ist. In Pfullingen liegt jedoch der für Menschen giftige Gehalt von 0,01 mg/l nicht vor.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Pfullinger Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Pfullingen?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,51 %*

Natrium

7,6 mg/l - Natrium dient einer optimalen Verdauung, einer starken Muskulatur und den Nerven. Es ist vor allem in Kochsalz enthalten. Der Wert im Trinkwasser in Pfullingen liegt weit unterhalb von dem Grenzwert von 200 mg/l.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
8,20 %*

Calcium

82 mg/l - Der Mensch braucht Calcium, wobei der Körper es nicht selbst produzieren kann. Abgesehen von einer positiven Wirkung auf Zähne und Knochen, beeinflusst es den Stoffwechsel.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,94 %*

Magnesium

6,8 mg/l - Der in Pfullingen gemessene Wert dieses Mineralstoffs ist im Trinkwasser eher gering. Magnesium übernimmt im menschlichen Körper den Knochenaufbau oder die Muskelaktivität. Abhängig von Alter und Geschlecht, unterscheidet sich der Magnesiumbedarf.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,03 %*

Kalium

1,1 mg/l - Dieses sogenannte “Blutsalz” garantiert die Arbeit von Muskulatur und Nerven, jedoch kann es der Körper nicht selbstständig produzieren. Da ein Erwachsener täglich 2000 Milligramm benötigt, ist die Konzentration in Pfullingen sehr niedrig.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,47 %*

Chlorid

10,9 mg/l - Chlorid wirkt sich nicht nur auf den Wasser-, sondern auch auf den Säure-Basen-Haushalt aus. Die Wasserwerke der Stadt Pfullingen verzeichnen keine Werte über der festgelegten Grenze von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,27 %*

Sulfat

19,05 mg/l - Diese Schwefelverbindungen entfalten erst in Verbindung mit Magnesium und Calcium ihren vollen Effekt. Sulfat beeinflusst vor allem die Verdauung und den Fettstoffwechsel. Das Trinkwasser in Pfullingen erreicht mit diesem Wert nicht den Risikobereich von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Pfullingen besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Pfullingen zuständig?

Der erste Ansprechpartner, wenn es um die Wasserqualität des Trinkwassers geht, sind die Stadtwerke Pfullingen. Wie in dem gesamten Bundesland Baden-Württemberg üblich, erfolgt jedoch ein Teil der Versorgung mit der Hilfe des Netzes des “Zweckverbands Bodenseewasserversorgung”. Um in beiden Fällen die Einhaltung der Trinkwasserverordnung zu gewährleisten, werden regelmäßige Wasseranalysen durchgeführt, anhand derer die Wasserwerke die Unbedenklichkeit des Trinkwassers bestätigen.

Kontakt - Wasserwerke Pfullingen

  • Stadtwerke Pfullingen
  • Zweckverband Bodenseewasserversorgung

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Pfullingen
Störungsannahme:
(07121) 7030 – 9222 und 0711 973 - 2000

Welche Parameter können im Pfullinger Leitungswasser bedenklich werden?

Die in der Trinkwasseranalyse angegebenen Werte unterschreiten jeweils die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung.

Berücksichtigt werden können allerdings keine Verunreinigungen, die in den Haushalten z.B. durch alte Wasserrohre aus Blei oder durch andere Ablagerungen entstehen. Somit liegt es in der Eigenverantwortlichkeit der Besitzer, einzuschreiten, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern.

Davon abgesehen stellen Schadstoffe für die es gar keine Grenzwerte gibt wie Arzneimittelrückstände, diverse Pestizide oder Mikroplastik ebenfalls mögliche Probleme dar.

Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
Filter sind günstig
Filter sind nachhaltig
Filter stoppt Schadstoffe
Ihr Wasser schmeckt
Jetzt Lösungen kennenlernen!

Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Pfullingen

Das Trinkwasser der baden-württembergischen Stadt Pfullingen ist in vielerlei Hinsicht exemplarisch für die Wasserversorgung im gesamten Bundesland. Bei einem Teil handelt es sich um Honauer Quellwasser, welches auf die Grundwasservorräte der Region zurückgreift. Ein anderer Teil, circa dreißig Prozent, wird aus dem Bodensee bezogen. Durch die Ausweisung von Wasserschutzgebieten wird die Arbeit der Wasserwerke unterstützt und die Wasserqualität nachhaltig erhöht.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Pfullingen

Nicht nur die Stadt Pfullingen, sondern Baden-Württemberg als Bundesland legt Wert auf eine sehr gute Wasserqualität, vor allem im Hinblick auf den Bodensee und die Donau, die die lokale Versorgung mit Trinkwasser unterstützen. Abgesehen von einer regelmäßigen Wasseranalyse dient auch die Errichtung von Wasserschutzgebieten zum Erhalt der Wasserqualität der Gewässer vor Ort. Hierzu zählt zum Beispiel auch die Pflege eines Biosphärenreservats wie der Schwäbischen Alb, in dem Pfullingen liegt.

Besonderheiten zum Pfullinger Trinkwasser

Im Jahr 2020 haben sich für die Stadt Pfullingen ein paar Entwicklungen im Hinblick auf die Versorgung mit Trinkwasser ergeben. In erster Linie wird die Bereitstellung durch den Zugriff auf die örtlichen Vorräte an Grundwasser gedeckt, die laut Wasserwerke Pfullingen auch bei einem niedrigen Grundwasserspiegel zuverlässig sind. Trotz allem hat die Stadt Pfullingen die Bezugsrechte, welche sie bei der Versorgung mit Wasser aus dem Bodensee hat, von 10 auf 23 Liter pro Sekunde erhöht.

Häufig gestellte Fragen zum Pfullinger Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Pfullinger Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Pfullingen wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Pfullinger Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Pfullinger Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Pfullinger Leitungswasser trinken?

Die Pfullinger Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Pfullingen sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Pfullinger Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Pfullingen über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Pfullinger Trinkwasser Legionellen?

Die Pfullinger Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
Quellen & Weiterführende Informationen
Fehler entdeckt?



    Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten durch diese Website einverstanden.
    Klimaneutrale Website
    © 2021 Eco Minds Media GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    Ihr Warenkorb

    Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

    usermagnifiercrosschevron-downcross-circle