Wasserqualität in
Lörrach

Trinkwasser und Wappen Lörrach

Lörracher Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 5. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten

Die Stadt Lörrach bekommt ihr gesamtes Trinkwasser aus dem Wasserwerk im Stadtteil Grütt. Jenes überzeugt durch seine hervorragende Wasserqualität, die dadurch bestätigt wird, dass in einer in regelmäßigen Abständen stattfindenden Wasseranalyse keinerlei Überschreitungen der in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte festgestellt werden konnten. Aufgrund der Tatsache, dass die Wasserwerke Lörrach das Trinkwasser nur aus einer Quelle beziehen, gibt es im gesamten Stadtgebiet außerdem eine gleichbleibend weiche Wasserhärte. 

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Lörrach.

Wasserhärte in Lörrach

Wasserhärte

7,65
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

7,65 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

Das Lörracher Trinkwasser weist eine Wasserhärte auf, die in einem weichen oder niedrigen Bereich angesiedelt ist. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass sehr wenige Calcium- und Magnesiumverbindungen in dem Trinkwasser vorkommen. Generell sind jene unter dem Oberbegriff „Kalk“ am bekanntesten. Die Kalkkonzentration sagt zwar nichts über die Wasserqualität aus, allerdings beeinflusst sie den Verschleißt von Haushaltsgeräten.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Lörrach

Nitrat

16 %*

8 / 50 mg/l
Nitrat wirkt sich positiv auf das Wachstum von Pflanzen aus, weshalb es oft in der Landwirtschaft zum Einsatz kommt. In zu hohen Mengen kann es beim Menschen jedoch Krebs verursachen. Das Trinkwasser in Lörrach zeigt jedoch Werte weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Blei gehört zu der Gruppe der Weichmetalle. Bei der Wasseranalyse konnten in Lörrach keine messbaren beziehungsweise nur sehr niedrige Konzentrationen festgestellt werden. In zu hoher Dosierung hat Blei auch für Tiere und Pflanzen verheerende Folgen.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0,8 %*

0,016 / 2 mg/l
Die Stadtwerke Lörrach verzeichnen keine Kupferwerte, die über 2 mg/l liegen. In kleiner Dosierung ist das in der Natur vorkommende Element sogar überlebensnotwendig.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Nickel ist, ebenso wie Kupfer, ein Spurenelement, das der Mensch zum Überleben braucht. Das Trinkwasser der Stadt Lörrach zeigt keine erhöhten Werte. Diese würden über 0,02 mg/l liegen.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

5 %*

<0,0005 / 0,01 mg/l
Die Wasseranalyse aus Lörrach bestätigt nur ein geringes Vorkommen von Uran vor Ort. Es handelt sich hierbei um einen hochgiftigen, radioaktiven Stoff. Der laut Trinkwasserverordnung kritische Wert von 0,01 mg/l wird nicht überschritten.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Lörracher Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Lörrach?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,71 %*

Natrium

10,6 mg/l - Der Mineralstoff wirkt sich zum Beispiel auf die Verdauung, aber auch auf die Funktion von Nerven und Muskulatur aus. Mit 10,6 mg/l enthält das Lörracher Trinkwasser wenig Natrium und reicht bei weitem nicht an den Grenzwert von 200 mg/l heran.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
4,78 %*

Calcium

47,8 mg/l - Calcium ist vor allem durch seine Einwirkung auf die Knochenstruktur und die Zahngesundheit bekannt, es hat aber auch Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Jeder Mensch besitzt zudem einen ganz individuellen Calciumbedarf.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,20 %*

Magnesium

4,2 mg/l - Das örtliche Trinkwasser enthält vergleichsweise wenig Magnesium. Dieses ist am bekanntesten für seine Einwirkungen auf die Muskel- und Knochenbildung, aber es wirkt prinzipiell auf vielfältige Weise. Die niedrigste Tagesdosis beträgt beim Menschen 24 Milligramm und die höchste 400 Milligramm.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,04 %*

Kalium

1,6 mg/l - Ein Erwachsener braucht pro Tag ungefähr 2 Gramm Kalium, wobei man das meiste über Kochsalz aufnimmt. Es gewährleistet die Arbeit von Muskeln und Nerven. Die Wasserwerke/Stadtwerke Lörrach verzeichnen nur einen sehr geringen Kaliumgehalt.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,64 %*

Chlorid

14,7 mg/l - Genau wie bei Natrium und Kalium, wird Chlorid in der Regel insbesondere über Kochsalz aufgenommen. Dieser Mineralstoff beeinflusst zum Beispiel den Wasserhaushalt. Die Lörracher Wasseranalyse untermauert niedrige Konzentrationen im Trinkwasser. Die in der Trinkwasserverordnung festgehaltenen Risikowerte liegen bei 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,01 %*

Sulfat

15,1 mg/l - Es handelt sich hierbei um Schwefelverbindungen, die förderlich für den Fettstoffwechsel sind. Die Bestimmung der Sulfatkonzentration in Siegen zeigt, dass sich diese im Verhältnis zum Grenzwert von 250 mg/l als unbedenklich einstufen lässt.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Lörrach besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Lörrach zuständig?

Wenn man sich für die Wasserversorgung in Lörrach interessiert, sind die örtlichen Wasserwerke/Stadtwerke der primäre Ansprechpartner. Diese gewinnen in Kooperation mit dem Unternehmen bnNETZE GmbH aus einem einzigen Wasserwerk das gesamte Trinkwasser der Stadt Lörrach. Um die Wasserqualität sicherzustellen werden in regelmäßigen Abständen Wasseranalysen durchgeführt, deren Ergebnisse anschließend anhand der Trinkwasserverordnung ausgewertet werden.

Kontakt - Wasserwerke Lörrach

  • Stadtwerke Lörrach,
  • bnNETZE GmbH

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Lörrach
Störungsannahme:
(07621) 415 - 0 und 0800 2 21 26 - 21

Welche Parameter können im Lörracher Leitungswasser bedenklich werden?

Die in der Trinkwasseranalyse angegebenen Werte unterschreiten jeweils die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung.

Davon abgesehen stellen Schadstoffe für die es gar keine Grenzwerte gibt wie Arzneimittelrückstände, diverse Pestizide oder Mikroplastik mögliche Probleme dar.

Auch die Leitungen in ihrem Gebäude können giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer an das Wasser abgeben.

Vitalhelden

Wasser testen oder
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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Lörrach

Die Stadt Lörrach weist in ihrem nördlichen Stadtgebiet ein weiträumiges sowie zusammenhängendes Wasserschutzgebiet auf. Jenes umfasst nicht nur den Stadtteil Haagen, sondern auch das einzige Wasserwerk. In dem Wasserwerk Grütt wird mit der Hilfe von sieben Tiefbrunnen das gesamte Trinkwasser von Lörrach gewonnen. Nach seiner Förderung unterläuft es einen mehrstufigen Reinigungs- sowie Desinfektionsprozess um die Wasserqualität sicherzustellen. In der Regel findet dabei oftmals auch eine Wasseranalyse statt um das Ergebnis mit der Trinkwasserverordnung abzugleichen.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Lörrach

Der nächste öffentliche Badesee, der aufgrund seiner unbedenklichen Wasserqualität für ein breites Publikum freigegeben worden ist, liegt ungefähr zweiundzwanzig Kilometer von der Stadt Lörrach entfernt. Im sogenannten Nonnenmattweiher findet man zudem eine Vielzahl von äußerst seltenen Wasserpflanzen, die die positiven Ergebnisse der Wasseranalysen untermauern.

Besonderheiten zum Lörracher Trinkwasser

Nicht nur das Vorkommen von Trinkwasser, sondern die gesamte geologische Beschaffenheit des Gebiets rund um Lörrach ist interessant. Rund um die Stadt gibt es ein breit gefächertes Aufkommen an Grundwasserquellen und sie liegt zugleich am sogenannten Oberrheingraben. In der Gegend kommt es daher häufiger zu Wasseraustritten und Erdbeben beziehungsweise Erdrutschen, welche das Bild der Landschaft nachhaltig verändern. Dies ist bereits seit mehreren hundert Jahren der Fall.

Häufig gestellte Fragen zum Lörracher Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Lörracher Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Lörrach wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Lörracher Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Lörracher Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Lörracher Leitungswasser trinken?

Die Lörracher Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Lörrach sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Lörracher Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Lörrach über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Lörracher Trinkwasser Legionellen?

Die Lörracher Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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