Wasserqualität in
Bad Kreuznach

Trinkwasser und Wappen Bad Kreuznach

Bad Kreuznacher Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 15. November 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Bad Kreuznach sichert mit seinen beiden Wasserwerken in Frei-Laubersheim und in der Stromberger Generell entspricht die Wasserqualität dem von der Trinkwasserverordnung festgelegten Standard und die Wasserwerke versuchen, diese durch entsprechende Wasserschutzgebiete zu sichern. Allerdings zeigt sich in den in regelmäßigen Abständen stattfindenden Wasseranalysen, dass sowohl der Uran- als auch der Nitratgehalt in einem erhöhten Bereich liegen, den man vorsichtshalber beobachten sollte.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Bad Kreuznach.

Wasserhärte in Bad Kreuznach

Wasserhärte

10,7
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

10,7 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Die Wasserhärte beschreibt das Vorkommen von Calcium- und Magnesiumverbindungen im Trinkwasser. Diese dürften den meisten Menschen eher als „Kalk“ bekannt sein, dessen Vorhandensein im Übrigen keine Aussage über die Wasserqualität zulässt.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Bad Kreuznach

Nitrat

42 %*

21 / 50 mg/l
Das Bad Kreuznacher Trinkwasser weist im Vergleich hohe Mengen von Nitrat auf. Der Grenzwert liegt bei 50 mg/l. Während eine zu hohe Dosierung für den Menschen schädlich ist, wirkt sich das Salz positiv auf Pflanzen aus.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Die Wasserwerke Bad Kreuznach zeigen, dass wenig Blei im Trinkwasser vorhanden ist. Dieses sogenannte Weichmetall ist in zu hoher Dosierung hochgradig giftig. Der Grenzwert ist 0,01 mg/l.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

<0,005 / 2 mg/l
Kupfer kommt häufig in der Natur vor und laut Trinkwasserverordnung sollten höchstens 2 mg/l in Trinkwasser enthalten sein. Die Bad Kreuznacher Wasseranalyse bestätigt nur geringe Konzentrationen.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

10 %*

<0,002 / 0,02 mg/l
Kleinere Mengen des Spurenelements Nickel sind für den Menschen durchaus gesund, wobei die Grenze bei 0,02 mg/l liegt. Das Trinkwasser in Bad Kreuznach liegt in einem normalen Bereich.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

35 %*

<0,0035 / 0,01 mg/l
Wenn der Mensch einer zu hohen Dosis dieses radioaktiven sowie hochgiftigen Stoffes ausgesetzt ist, stellen sich negative Gesundheitsfolgen ein. Die Analyse zeigt vergleichsweise hohe Werte, da der Grenzwert bei 0,01 mg/l liegt.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Bad Kreuznacher Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Bad Kreuznach?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

1,67 %*

Natrium

25 mg/l - Natrium sorgt für eine optimale Funktion der Verdauung, der Muskulatur und der Nerven, wobei es in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Das Trinkwasser in Bad Kreuznach liegt unterhalb des Grenzwerts von 200 mg/l.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
5,10 %*

Calcium

51 mg/l - Calcium wirkt sich auf den Stoffwechsel, unsere Knochenbildung und die Zahngesundheit aus. Je nach individuellen Faktoren variiert der Calciumbedarf, allerdings kann es bei gesunden Menschen nicht überdosiert werden.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
4,34 %*

Magnesium

15,2 mg/l - Der Mineralstoff übernimmt im menschlichen Körper eine Schlüsselrolle bei der Bildung von Muskulatur. Die Wasseranalyse in Bad Kreuznach zeigt m Vergleich zum täglichen Bedarf mittlere Magnesiumkonzentrationen.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,07 %*

Kalium

2,7 mg/l - Kalium ist auch unter dem Namen Blutsalz bekannt und sorgt für unsere Muskel- und Nervenaktivität. Die im Bad Kreuznacher Trinkwasser auftretende Kaliumkonzentration ist im Vergleich niedrig, weil ein Erwachsener circa 2 Gramm täglich benötigt.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,57 %*

Chlorid

36 mg/l - Die Wasserwerke Bad Kreuznach verzeichnen keine Werte über der in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenze von 250 mg/l. Chlorid gewährleistet unter anderem einen ausgeglichenen Wasser- sowie Säure-Basen-haushalt des Körpers.

MEHR INFOS ZU CHLORID
2,20 %*

Sulfat

33 mg/l - Die Wasseranalyse des Bad Kreuznacher Trinkwassers erreicht mit diesem Wert nicht den Risikobereich von 250 mg/l. Es handelt sich hierbei um Verbindungen mit Schwefel, die insbesondere in Kombination mit Magnesium und Calcium eine positive, zum Beispiel verdauungsfördernde Wirkung entfalten.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Bad Kreuznach besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Bad Kreuznach zuständig?

Die Stadtwerke Bad Kreuznach sind nicht nur für die Förderung, sondern auch für die Aufbereitung des örtlichen Trinkwassers zuständig. Um eine entsprechende Wasserqualität zu gewährleisten, wird in regelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Stellen im Versorgungssystem eine Wasseranalyse durchgeführt. Deren Werte werden anschließend mit denen der Trinkwasserverordnung abgeglichen.

Kontakt - Wasserwerke Bad Kreuznach

Stadtwerke Bad Kreuznach (Wasserwerk Stromberger Straße und Frei-Laubersheim)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Bad Kreuznach
Störungsannahme:
(0671) 99 - 1111

Welche Parameter können im Bad Kreuznacher Leitungswasser bedenklich werden?

Zwar liegt die Konzentration von Nitrat in dem Trinkwasser der Stadt Bad Kreuznach noch in dem von der Trinkwasserverordnung festgelegten Rahmen, allerdings ist sie vergleichsweise hoch. Mit 21 mg/l entspricht sie fast der Hälfte des zulässigen Wertes, was sich was auf eine intensive landwirtschaftlichen Nutzung zurückzuführen ist. Der Wert selbst wird in der Wasseranalytik als Indikator für ausgebrachte Düngemittel verwendet. Das Nitrat ist im Trinkwasser nicht das große Problem, sondern vielmehr die damit einhergehenden schädlichen Schwermetalle z.B. Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Arsen und Uran.

Hinzu kommen bei konventioneller Landwirtschaft diverse Rückstände von Spritzschutz- und Pflanzenschutzmitteln. Bei intensiver Düngung und Ausbringung um Bad Kreuznach können sich diese im Boden anreichern und über die Pflanzen in die Nahrungskette sowie das Grundwasser gelangen.

Ebenso ist die Wasserqualität im Hinblick auf den Gefahrenstoff Uran noch im einem unbedenklichen Bereich, allerdings entspricht der gemessene Wert von 0,0035 mg/l fast dem halben Grenzwert von 0,01 mg/l. Prinzipiell sind die Wasserwerke dazu verpflichtet, bei der Überschreitung von kritischen Werten sofortige Maßnahmen zu ergreifen.

Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Bad Kreuznach

Die Stadt Bad Kreuznach bezieht ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk in der Stromberger Straße und dem Wasserwerk in Frei-Laubersheim. Nachdem das geförderte Grundwasser mehrfach gefiltert und desinfiziert worden ist, erfolgt vor der Freigabe eine eingehende Wasseranalyse. Um die Wasserqualität zu gewährleisten, gibt es in Bad Kreuznach mehrere Wasserschutzgebiete, die zudem durch Heilquellenschutzgebiete ergänzt werden.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Bad Kreuznach

Die Nahe und der Mühlenteich liegen im direkten Einzugsgebiet der Stadt Bad Kreuznach, jedoch darf man in ihnen nicht schwimmen. Ebenso wenig ist der Badeaufenthalt in den Seen der Umgebung gestattet. Wer also Badevergnügen genießen möchte, sollte ein klassisches Hallen- oder ein Kurbad besuchen.

Besonderheiten zum Bad Kreuznacher Trinkwasser

Die Stadt Bad Kreuznach bezieht ihr Trinkwasser ausschließlich aus zwei Wasserwerken. Allerdings greifen die Wasserwerke auf eine Vielzahl an Wasseraufbereitungsanlagen zurück. Abgesehen von den Standorten Stromberger Straße sowie Frei-Laubersheim, sichern unter anderem Hallgarten, Hochstätten, Ebernburg und Hüffelsheim/Weinsheim die Wasserqualität des örtlichen Bad Kreuznacher Trinkwassers. Eine weitere Besonderheit der Stadt stellen die ansässigen Heilquellen dar, die zur Förderung, beziehungsweise Wiederherstellung, der Gesundheit beitragen.

Häufig gestellte Fragen zum Bad Kreuznacher Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Bad Kreuznacher Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Bad Kreuznach wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Bad Kreuznacher Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Bad Kreuznacher Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Bad Kreuznacher Leitungswasser trinken?

Die Bad Kreuznacher Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Bad Kreuznach sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Bad Kreuznacher Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Bad Kreuznach über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Bad Kreuznacher Trinkwasser Legionellen?

Die Bad Kreuznacher Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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