Wasserqualität in
Hamm

Trinkwasser und Stadtwappen Hamm

Hammer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 28. Mai 2021
Lesedauer: 0 Minuten

Aufgrund der mehrmals täglich erfolgenden Wasseranalyse und der geografischen Nähe der drei Wasserwerke lässt sich die sehr gute Wasserqualität der Stadt Hamm erklären. Das Trinkwasser der Bewohner übersteigt an keinem Standort die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte. Außerdem kann man festhalten, dass sowohl das in Warmen und Echthausen gewonnene als auch das aus Halingen stammende Trinkwasser eine Wasserhärte im weichen Bereich aufweist. Die gute Wasserqualität der Region ist umso bemerkenswerter, da das Ruhrgebiet nach der Industrialisierung lange mit Wasserverschmutzung zu kämpfen hatte.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Hamm.

Wasserhärte in Hamm

Wasserhärte

7,6
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

7,6 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

Die Wasserhärte der Stadt Hamm liegt durchweg in einem Bereich, den man als „weich“ bezeichnen kann. Allerdings wird hierdurch keine Aussage über die Wasserqualität getroffen, denn die sogenannte „Wasserhärte“ bezieht sich auf einen anderen Aspekt. Sie definiert wie viel Kalk in dem Trinkwasser enthalten ist. Findet man bei der Wasseranalyse weiches Wasser vor, sind dortwenig gelöste Calcium- und Magnesiumverbindungen enthalten.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Hamm

Nitrat

22,3 %*

11,13 / 50 mg/l
Der Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser liegt bei 50 mg/l, sodass der in Hamm gemessene Wert unbedenklich ist. Das in Mineraldünger enthaltene Salz wird erst in Form von Nitrit für den Menschen gefährlich.
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Blei

10 %*

<0,001 / 0.01 mg/l
Die Wasseranalyse in Hamm zeigt einen Wert, der weit unter 0,01 mg/l liegt. Ein Grund zur Besorgnis besteht daher nicht. Blei ist ein Weichmetall und in zu hoher Dosierung sehr giftig.
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Kupfer

0 %*

<0,005 / 2 mg/l
Bis zu 2 mg/l Kupfer im Trinkwasser sind in Ordnung. Da es sich um ein Spurenelement handelt, braucht der menschliche Körper es, genau wie Nickel, sogar in geringen Mengen.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

10 %*

<0,002 / 0,02 mg/l
Die Wasseranalyse der Wasserwerke/Stadtwerke Hamm belegt, dass der Nickelanteil des Trinkwassers unbedenklich ist. Besorgniserregend wären mehr als 0,02 mg/l des metallischen Spurenelements.
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Uran

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Der Grenzwert des radioaktiven Stoffs liegt bei 0,01 mg/l, wobei das Hammer Trinkwasser einen erheblich niedrigeren Wert aufweist. Genau wie Kupfer kommt es in der Natur vor, allerdings ist zu viel davon für den Menschen gesundheitsschädlich.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittelwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Hammer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Hamm?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

1,62 %*

Natrium

24,33 mg/l - Natrium kommt zum Beispiel in Kochsalz vor. Es wirkt sich positiv auf die Nerven-, Muskulatur- und Verdauungsvorgänge aus. Die Wasseranalyse in Hamm liegt weit unterhalb des 200 mg/l Grenzwerts.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
4,53 %*

Calcium

45,33 mg/l - Abhängig von Geschlecht und Alter, benötigen Menschen unterschiedliche Mengen dieses Mineralstoffs, der den Stoffwechsel, die Zahngesundheit und die Knochenbildung beeinflusst. Eine Überdosis ist bei guter Gesundheit sehr selten.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,58 %*

Magnesium

5,53 mg/l - Der Mensch braucht zwischen 24 bis 400 Milligramm Magnesium täglich um die Knochen zu unterstützen und die Muskelfunktion zu gewährleisten. Der Wert im Hammer Trinkwasser ist daher eher gering.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,07 %*

Kalium

2,7 mg/l - Ein Erwachsener braucht pro Tag 2 Gramm Kalium, wobei er es meist über Kochsalz aufnimmt. Die Wasseranalyse des Mineralstoffs, der Nerven- sowie Muskelaktivität koordiniert, weist einen sehr niedrigen Wert auf. Chlorid gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus. Zudem beeinflusst es die Wasserregulation. Das Trinkwasser in Hamm erreicht den festgelegten Maximalwert von 250 mg/l nicht.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,45 %*

Chlorid

33,33 mg/l - Chlorid gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus. Zudem beeinflusst es die Wasserregulation. Das Trinkwasser in Hamm erreicht den festgelegten Maximalwert von 250 mg/l nicht.

MEHR INFOS ZU CHLORID
2,36 %*

Sulfat

35,33 mg/l - Die Wasseranalyse der Stadtwerke/Wasserwerke Hamm bestätigt einen unbedenklichen Wert dieser Schwefelverbindungen. Deren Grenzwert ist 250 mg/l. Sulfate wirken beispielsweise bei Verdauungsprozessen, vor allem jedoch beim Fettstoffwechsel.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Hamm besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Hamm zuständig?

In erster Linie sind die Stadtwerke Hamm für die Überprüfung der Wasserqualität zuständig, wobei das Trinkwasser mehrmals pro Tag untersucht wird. Die Versorgung mit Trinkwasser wird durch die Energie- und Wasserversorgung Hamm GmbH, abgekürzt als EWV unterstützt. Die Wasseranalyse berücksichtigt dabei die drei Wasserwerke, von denen Hamm sein Trinkwasser bezieht. Diese heißen Halingen, Echthausen sowie Warmen.

Kontakt - Wasserwerke Hamm

  • Stadtwerke Hamm (Wasserwerk Warmen, Echthausen und Halingen),
  • Energie- und Wasserversorgung Hamm GmbH (EWV)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Hamm
Störungsannahme:
(02381) 274-6666

Welche Parameter können im Hammer Leitungswasser bedenklich werden?

Die Wasserqualität in der Stadt Hamm ist, zumindest, wenn man die offizielle Wasseranalyse der Stadtwerke Hamm heranzieht, einwandfrei. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass die Trinkwasserverordnung zum Beispiel keine Maximalwerte in Bezug auf wasserlösliche Arzneimittel festlegt. Diese können sich allerdings auch potenziell gesundheitlich bemerkbar machen.

Zudem kann das Trinkwasser bei dem Eintritt in einen Privathaushalt einen verheerenden Wechsel durchmachen: Von unbedenklichen Versorgungssystemen zu alten Rohren, die Kupfer oder Blei abgeben. Dadurch ist eine Überschreitung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung trotzdem möglich.

Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Hamm

Das Trinkwasser für die Bewohner der Stadt Hamm kommt, je nachdem wo man wohnt, überwiegend aus einem der drei unterschiedlichen lokalen Wasserwerke. Dabei liefert das Wasserwerk Warmen an die meisten Haushalte Trinkwasser. Alle drei Standorte gewährleisten bei der Wasserversorgung sehr kurze Wege, wobei die Wasserqualität mehrmals pro Tag überprüft wird.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Hamm

Hamm liegt am Rande des Ruhrgebiets und die Wasserqualität der Ruhr gilt als ungewöhnlich herausragend innerhalb Deutschlands, im positiven Sinne versteht sich. Nicht nur die Qualität des Trinkwassers der Region, sondern auch die der zahlreichen nordrhein-westfälischen Badeseen ist zu einem großen Teil überzeugend. Sowohl der Aasee als auch zum Beispiel das Zieselsmaar zeigen bei der Wasseranalyse sehr gute Werte.

Besonderheiten zum Hammer Trinkwasser

Der Grundstein der heutigen Stadt Hamm wurde bereits vor Hunderten von Jahren gelegt. Seit der Besiedlung des Gebiets mussten auch die Bewohner mit Trinkwasser versorgt werden, weshalb es durchaus von Vorteil für die Wasserqualität ist, dass die drei Wasserwerke vor Ort einen kurzen Weg des Trinkwassers gewährleisten. Überaus wichtig ist in diesem Hinblick die Ruhr, welche das gesamte Ruhrgebiet durchfließt. Sie war nach der Industrialisierung lange verschmutzt, weist jedoch jetzt wieder gute Wasserwerte auf.

Häufig gestellte Fragen zum Hammer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Hammer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Hamm wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Hammer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Hammer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Hammer Leitungswasser trinken?

Die Hammer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Hamm sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Hammer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Hamm über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Hammer Trinkwasser Legionellen?

Die Hammer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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