Wasserqualität in
Linz

Trinkwasser und Wappen Linz

Linzer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 11. Juni 2021
Lesedauer: 0 Minuten

Linz liegt direkt an der Grenze zu Deutschland, am Fuß der Ostalpen. Neben dem Mozarthaus und der Festung Hohensalzburg bietet Linz für viele Touristen Einiges zu Entdecken.

Die hübsche Stadt verzeichnet eine gute Trinkwasserqualität und bisher konnten keine Verletzungen der in der  festgelegten Grenzwerte festgestellt werden.

Die Österreichische Stadt Linz ist den meisten wohl aufgrund der österreichischen Leckerei der “Linzer Torte” bekannt. Linz befindet sich in Oberösterreich und liegt an der Donau.

Im Allgemeinen kann man die Wasserqualität des Linzer Trinkwassers als sehr gut bezeichnen. In der Wasseranalyse sind keine Überschreitungen der Grenzwerte aus der österreichischen Trinkwasserverordnung erkennbar. Die Versorgung der Stadt Linz mit Trinkwasser erfolgt durch die Wasserwerke Goldwörth, Scharlinz, Plesching und Heilham.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Linz.

Wasserhärte in Linz

Wasserhärte

15,25
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

15,25 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist hart

Der Begriff „Wasserhärte“ beschreibt das Vorkommen von gelösten Magnesium- und Calciumverbindungen, allgemein auch bekannt unter dem Namen „Kalk“. Dies lässt jedoch nicht auf die allgemeine Wasserqualität schließen. Die Wasserhärte liegt in Linz in einem eher harten Bereich.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Linz

Nitrat

24 %*

12 / 50 mg/l
Nitrat wird in der Landwirtschaft eingesetzt, da es das Pflanzenwachstum fördert. In zu hohen Mengen ist Nitrat krebserregend. In Linz liegt das Nitrat im Trinkwasser weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Dieses Weichmetall ist in zu hoher Dosierung für Menschen, Tiere und Pflanzen giftig. In Linz wird der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert von 0,01 mg/l nicht erreicht.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

- %*

k.A. / 2 mg/l
Bei dem Metall Kupfer handelt es sich um ein Spurenelement. Der menschliche Körper benötigt es in geringen Dosen. In Linz liegt es scheinbar unterhalb der Bemessungsgrenze.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

- %*

k.A. / 0,02 mg/l
Ebenso wie Kupfer ist Nickel in einer kleinen Dosis für den Menschen gesund. In der Trinkwasseranalyse von Linz liegt der Wert für Nickel scheinbar unterhalb der Bestimmungsgrenze.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

- %*

k.A. / 0,015 mg/l
Uran ist ein radioaktives Element, das auf natürliche Weise in der Umwelt vorkommt. Der für den Menschen schädliche Uranwert liegt in Östtereich bei 15 µg/l.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der österreichischen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Linzer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Linz?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

1,19 %*

Natrium

17,85 mg/l - Natrium gewährleistet eine optimale Funktion der Muskeln und der Nerven. Es ist in Kochsalz enthalten.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
7,91 %*

Calcium

79,06 mg/l - Wir benötigen Calcium, um unsere Zähne und Knochen zu stärken. Das Mineral regt zusätzlich unseren Stoffwechsel an. Der individuelle Calciumbedarf kann nach Geschlecht und Alter variieren.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
5,21 %*

Magnesium

18,25 mg/l - Magnesium beeinflusst unseren Knochenaufbau und die Muskelaktivität. Der im Linzer Trinkwasser gemessene Wert von 18,25 entspricht fast der niedrigsten empfohlenen Tagesdosis von 24 mg/l.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,08 %*

Kalium

3 mg/l - Kalium, auch bekannt als “Blutsalz”, gewährleistet die reibungslose Arbeit von Muskeln und Nerven. Kalium wird von unserem Körper nicht selbst hergestellt und muss extern zugeführt werden. Die in Linz gemessene Konzentration von 3,0 mg/l ist vergleichsweise niedrig, da ein Erwachsener circa 2 Gramm täglich benötigt.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,46 %*

Chlorid

33,59 mg/l - Ähnlich wie bei Kalium, nimmt der Mensch das meiste Chlorid über das beim Kochen verwendete “Kochsalz” auf. Chlorid nimmt Einfluss auf unseren Säure-Basen-Haushalt.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,63 %*

Sulfat

24,39 mg/l - Sulfate, oder auch “Schwefelverbindungen” regen die Verdauung und den Fettstoffwechsel an. offiziellen Risikobereich von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Linz besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Linz zuständig?

Der Linz AG obliegt es, die Wasserqualität des Trinkwassers in Linz sicherzustellen. Deshalb führt diese in regelmäßigen Abständen eine Wasseranalyse durch. Da sich die Stadt Linz aus vier Wasserwerken speist, werden an allen vier Standorten Proben entnommen, die mit den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung abgeglichen werden. Sollte es zudem notwendig sein, findet eine individuelle Aufbereitung statt.

Kontakt - Wasserwerke Linz

  • Linz AG
  • Wasserwerke Goldwörth, Scharlinz, Plesching und Heilham

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Linz
Störungsannahme:
(0732) 3400 – 6222 (Linz AG)

Welche Parameter können im Linzer Leitungswasser bedenklich werden?

Auf den ersten Blick ist die Wasserqualität des Linzer Trinkwassers nicht zu beanstanden. Alle Grenzwerte, die in der Trinkwasserverordnung festgelegt worden sind, werden eingehalten

Wie in vielen Gegenden stellt auch Nitrat ein mögliches Problem dar. Der Wert selbst wird in der Wasseranalytik als Indikator für ausgebrachte Düngemittel verwendet. Das Nitrat ist im Trinkwasser nicht das große Problem, sondern vielmehr die damit einhergehenden schädlichen Schwermetalle z.B. Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Arsen und Uran.

Hinzu kommen bei konventioneller Landwirtschaft diverse Rückstände von Spritzschutz- und Pflanzenschutzmitteln. Bei intensiver Düngung und Ausbringung um Linz können sich diese im Boden anreichern und über die Pflanzen in die Nahrungskette sowie das Grundwasser gelangen.

Abgesehen davon können auch veraltete Armaturen und Leitungen im Haushalt giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer an das Trinkwasser abgeben. Hinzu können bislang nicht regulierte Stoffe wie Arzneimittelrückstände die Wasserqualität schleichend und nachhaltig mindern.

Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Linz

Das Trinkwasser der Stadt Linz wird durch die Wasserwerke Scharlinz, Goldwörth, Plesching und Heilham gefördert. Es handelt sich dabei ausschließlich um Grundwasser, das unter anderem in einem Unterwasserstrom unter der Welser Heide fließt. Deshalb legen die regionalen Wasserwerke besonderen Wert auf die Errichtung beziehungsweise Erhaltung der Wasserschutzgebiete. Allein das Trinkwasserschutzgebiet für Scharlinz umfasst eine Fläche von 568 Hektar.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Linz

In und um die Stadt Linz gibt es eine Vielzahl von Badeseen mit einer guten Wasserqualität. Zu den beliebtesten Gewässern zählt neben dem Pleschinger See und dem Pichlinger See außerdem der Weikerlsee. Das Baden dort kann uneingeschränkt empfohlen werden, da vor allem in den Sommermonaten die Qualität des Wassers in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Als ausgewiesene Naherholungsgebiete werden die Seen während der warmen Jahreszeit von vielen Einwohnern aufgesucht.

Besonderheiten zum Linzer Trinkwasser

Beeindruckend ist, dass das älteste Wasserwerk der Stadt Linz bereits im Jahr 1893 in Betrieb genommen. Weitere neun Jahre später, im Jahr 1902, folgte auf das Wasserwerk Scharlinz das Wasserwerk Heilham. Aufgrund der steigenden Einwohnerzahlen wurde die Versorgung der Linzer Bürger mit Trinkwasser stetig ausgebaut. Während Anfang des neunzehnten Jahrhunderts nur ein einziger Brunnen als Trinkwasserquelle zur Verfügung stand, sind es im Jahr 2020 bereits neun Brunnen.

Häufig gestellte Fragen zum Linzer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Linzer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Linz wird gemäß der österreichischen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Linzer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Linzer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Linzer Leitungswasser trinken?

Die Linzer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Die Linzer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Linz sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Linzer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Linz über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Linzer Trinkwasser Legionellen?

Die Linzer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im österreichischen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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