Wasserqualität in
Rostock

Trinkwasser und Stadtwappen Rostock

Rostocker Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 30. Juni 2021
Lesedauer: 11 Minuten

Die „Hanse- und Universitätsstadt“ Rostock liegt an der Ostsee und erstreckt sich beiderseits der Warnow über fast 200 Quadratkilometer im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Die in Rostock ansässige Nordwasser GmbH arbeitet eng mit der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock zusammen, um auch in Bezug auf Wasser und Trinkwasser auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu bleiben.

Schon allein die Tatsache, dass Trinkwasser zu den kostbarsten Lebensmitteln zählt, zeigt die Verantwortung, die das Unternehmen trägt, um die angeschlossenen Haushalte ständig mit Leitungswasser von guter Qualität zu versorgen.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Rostock.

Wasserhärte in Rostock

Wasserhärte

18,04
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

18,04 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist hart

Die Wasserhärte des Rostocker Trinkwassers liegt mit 18,04 dH im harten Bereich. Der Kalkgehalt, den die Mineralstoffe Calcium und Magnesium beeinflussen, ist hoch, schadet aber nicht der Gesundheit. Schließlich ist der menschliche Organismus auf einen hohen Mineralstoffanteil angewiesen: Dieser ist etwa für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen wichtig.

MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Rostock

Nitrat

35,2 %*

17,6 / 50 mg/l
Der Nitratwert des Rostocker Trinkwassers liegt bei 17,6 mg/l und damit noch weit unter dem von der Trinkwasserverordnung angesetzten Grenzwert von 50 mg/l. Allerdings könnte der Messwert rasch ansteigen, wenn in der Umgebung landwirtschaftliche Nutzflächen überdüngt würden: Das enthaltene Natrium setzt sich ins Grundwasser ab und gelangt von dort ins Trinkwasser.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

0 %*

k.A. / 0.01 mg/l
Blei lässt sich im Leitungswasser von Rostock gar nicht nachweisen. Jedoch kann es sein, dass Leitungen in älteren Häusern, die vor dem Jahr 1973 erbaut wurden, noch Blei enthalten. Eine Nachfrage beim Hausbesitzer lohnt sich daher.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

k.A. / 2 mg/l
Auch Kupfer ist im Roctocker Trinkwasser gar nicht vorzufinden. Ähnlich wie bei Blei gilt, dass alte Rohre und Armaturen das Schwermetall enthalten können.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

0 %*

k.A. / 0,02 mg/l
Nickel ist ein weiteres Schwermetall, das in größeren Mengen schnell gesundheitsschädlich wirkt, das aber in Rostock nicht vorkommt. Laut Trinkwasserverordnung sind bis zu 0,02 mg Nickel pro Liter Leitungswasser in Deutschland zulässig.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

8 %*

0,0008 / 0,01 mg/l
Uran ist ein radioaktives und daher gefährliches Schwermetall. Es lagert in Gesteinsschichten und erreicht über Auswaschungen das Grundwasser. Zwar ist der Messwert im Rostocker Trinkwasser sehr gering; allerdings zeigt der Grenzwert von nur 0,01 mg/l, wie wichtig es ist, aufmerksam zu bleiben und die Trinkwasserwerte auch hinsichtlich des Uran-Gehaltes ständig zu kontrollieren.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittelwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Rostocker Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Rostock?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

2,41 %*

Natrium

36,2 mg/l - Natrium zählt zu den lebenswichtigen Elektrolyten und wird z.B. über das Trinkwasser aufgenommen. Es wirkt auf Nerven und Muskeln sowie auf den Blutdruck und das Herz.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
11 %*

Calcium

110 mg/l - Calcium benötigt der Körper für den Aufbau und Erhalt der Knochen und Zähne. Da er selbst kein Calcium bildet, ist er auf die Aufnahme des Mineralstoffes durch die Nahrung und das Trinkwasser angewiesen.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
3,20 %*

Magnesium

11,2 mg/l - Magnesium spielt im Elektrolythaushalt eine große Rolle. Eine Unterversorgung kann beispielsweise Muskelprobleme oder Herzrhythmusstörungen verursachen.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,11 %*

Kalium

4,21 mg/l - Kalium unterstützt unter anderem das Nervensystem und den Flüssigkeitshaushalt. Umso wichtiger ist ein ausgeglichener Kaliumgehalt im Körper.

MEHR INFOS ZU KALIUM
2,65 %*

Chlorid

61 mg/l - Bei der Abwehr von Krankheitserregern ist Chlorid zur Stelle. Ebenso beeinflusst Chlorid die Verdauung und unterstützt das Nervensystem sowie die Muskelkontraktionen.

MEHR INFOS ZU CHLORID
6,80 %*

Sulfat

102 mg/l - Der Sulfatwert im Rostocker Trinkwasser liegt bei 102 mg/l. Sulfat als Anion der Schwefelsäure wirkt verdauungsfördernd und unterstützend auf den Gallefluss.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Rostock besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Rostock zuständig?

Das Wasserwerk Rostock und die Nordwasser GmbH arbeiten eng zusammen, um die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte gemäß der geltenden Vorschriften umzusetzen. Dabei kontrolliert man rund 100 Inhaltsstoffe und richtet sich bei der Analyse nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung.

Kontakt - Wasserwerke Rostock

Nordwasser GmbH

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Offenbach
Störungsannahme:
0381-81715-0

Welche Parameter können im Rostocker Leitungswasser bedenklich werden?

Nach Angaben der Nordwasser GmbH werden die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung nicht nur eingehalten, sondern auch deutlich unterschritten. Somit besteht eine gute Wasserqualität. Wie es allerdings in den Haushalten aussieht, in denen noch alte Wasserleitungen aus Kupfer oder Blei verbaut sind, kann man den Analysen natürlich nicht entnehmen. Umso wichtiger ist es für die Bewohner, selbst in Aktion zu treten und ihr Leitungswasser auf solche Schadstoffe zu untersuchen oder sich direkt davor zu schützen.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
Filter sind günstig
Filter sind nachhaltig
Filter stoppt Schadstoffe
Ihr Wasser schmeckt
Jetzt Lösungen kennenlernen!

Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Rostock

Gleich 11 Wasserwerke sichern den Trinkwasserbedarf im Verbandsgebiet des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV). Dazu zählt auch das Wasserwerk Rostock, das ausschließlich das Oberflächenwasser der Warnow zur Trinkwasseraufbereitung nutzt. Es ist das größte Wasserwerk in Mecklenburg-Vorpommern und versorgt sowohl die Umlandgemeinden des Landkreises als auch ca. 209.000 Rostocker Einwohner.

Rund um das Wasserwerk gelten die drei Kategorien der Wasserschutzzonen. Außerdem verfügte man ein Wasserschutzgebiet von etwa 1.800 Quadratkilometer entlang der Warnow.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Rostock

Die Warnow und ihre unmittelbare Umgebung sind aufgrund der Trinkwassergewinnung besonders geschützt. Dennoch laden zahlreiche Badestellen zum Schwimmen und Entspannen ein. Dazu zählt das am Mühlendamm gelegene Flussbad Rostock. Auch der Sildemower See im gleichnamigen Papendorfer Ortsteil ist bei Badegästen beliebt. Ca 20 Kilometer südwestlich von Rostock befindet sich der idyllische Satower See mit Sandstrand und Badeinsel.

Besonderheiten zum Rostocker Trinkwasser

Einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leistet das Gebiet rund um die Warnow. Einerseits gilt es auf etwa 1.800 Quadratkilometer als Wasserschutzgebiet. Andererseits richtete man gleichzeitig ein weitflächiges Naturschutzareal ein. Es umfasst das 80 Hektar große Naturschutzgebiet „Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz“, das Naturschutzgebiet „Warnowtal“ (122 Hektar) sowie das rund 1.163 Hektar große Naturschutzgebiet „Unteres Warnowland“.

Häufig gestellte Fragen zum Rostocker Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Rostocker Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Rostock wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Rostocker Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Rostocker Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Rostocker Leitungswasser trinken?

Die Rostocker Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Rostock sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Rostocker Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Rostock über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Rostocker Trinkwasser Legionellen?

Die Rostocker Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
Quellen & Weiterführende Informationen
Fehler entdeckt?



    [wpgdprc "Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten durch diese Website einverstanden."]
    Klimaneutrale Website
    Vitalhelden.de Onlineshop und Infoportal rund um Technologien für ein gesundes Zuhause Anonym hat 4,93 von 5 Sternen 631 Bewertungen auf ProvenExpert.com
    © 2021 Eco Minds Media GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    Ihr Warenkorb

    Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

    usermagnifiercrosschevron-downcross-circle