Wasserqualität in
Dorsten

Trinkwasser und Wappen Dorsten

Dorstener Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 7. Juni 2021
Lesedauer: 0 Minuten
Die Stadt Dorsten am Unterlauf der Lippe verbindet das nördliche Ruhrgebiet mit dem südlichen Münsterland. Um die Bewohner tagtäglich mit frischem Leitungswasser zu versorgen, erfolgen ständige Prüfungen und Wasseranalysen, die schließlich immer wieder die hohe Qualität des Dorstener Trinkwassers bestätigen. Das Leitungswasser liegt mit 12,7 dH im mittleren Bereich der Wasserhärte (Mittel: 8,4 bis 14 dH).

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Dorsten.

Wasserhärte in Dorsten

Wasserhärte

12,7
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

12,7 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist mittelhart

Der Kalkgehalt im Wasser, für den die Kombination aus Calcium und Magnesium verantwortlich ist, beeinflusst die Wasserhärte. Diese besitzt in Dorsten ein gutes Mittelmaß und ist kein Grund zur Besorgnis, denn der menschliche Organismus benötigt einen gewissen Kalkgehalt für den Aufbau und Schutz der Zähne und Knochen.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Dorsten

Nitrat

19,6 %*

9,8 / 50 mg/l
Der Nitratwert liegt im Dorstener Trinkwasser weit unter dem Grenzwert. Durch Überdüngung und Überweidung könnte er allerdings immens ansteigen. Daher sind ständige Messungen, Prüfungen und Analysen unumgänglich.
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Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Zwar ist der Bleigehalt im Leitungswasser sehr gering, doch da Blei zu den giftigen Schwermetallen gehört, kann ein Anstieg gesundheitsgefährdend sein.
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Kupfer

1 %*

<0,02 / 2 mg/l
Das Spurenelement Kupfer ist im Körper unerlässlich – beispielsweise für die Zellatmung. Dennoch besteht nur eine dünne Grenze zwischen Nutzen und Schaden. Denn Kupfer in hoher Konzentration führt zu gesundheitlichen Problemen.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Nickel ist ein wichtiger Enzymbestandteil und übernimmt Funktionen in der Blutgerinnung und im Hormonstoffwechsel. Nachweisbar ist Nickel z.B. in den Nieren und der Lunge. Allerdings setzte man in der Trinkwasserverordnung den Grenzwert von 50 auf 20 μg/l herab, um zu verdeutlichen, dass Nickel auch im Trinkwasser
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Uran

5 %*

<0,0005 / 0,01 mg/l
Zwar ist der Uranwert im Dorstener Trinkwasser sehr gering, doch handelt es sich immer noch um ein radioaktives, chemisches Element, das in hoher Konzentration schwere gesundheitliche Schäden hervorruft.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Dorstener Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Dorsten?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,78 %*

Natrium

11,7 mg/l - In vielen Lebensmitteln ist Natrium meist zusammen mit Chlorid enthalten und reguliert den Stoffwechsel sowie den Wasserhaushalt.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
8,38 %*

Calcium

83,8 mg/l - Der Mineralstoff Calcium beeinflusst die Stoffwechselprozesse im Körper und ist wichtig für die Bildung und den Erhalt von Knochen und Zähnen.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,26 %*

Magnesium

4,4 mg/l - Magnesium wirkt zusammen mit Calcium auf den Stoffwechsel und ist für den Kalkgehalt im Körper verantwortlich. Muskel- und Nervenzellen reagieren ebenfalls auf Magnesium.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,06 %*

Kalium

2,2 mg/l - Der Mineralstoff Kalium, denn man durch das Trinkwasser und die Nahrung aufnimmt, steuert Muskelkontraktionen und Blutdruck. Bei einer Unterversorgung kann es zu Krämpfen kommen, etwa nach körperlich anstrengenden Arbeiten.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,17 %*

Chlorid

27 mg/l - Zusammen mit Natrium ist Chlorid für die Regulierung des Wasserhaushaltes und des Stoffwechsels zuständig und gehört zu den wichtigsten Elektrolyten.

MEHR INFOS ZU CHLORID
3,60 %*

Sulfat

54 mg/l - Sulfat ist eine natürliche Schwefelverbindung. Sie fördert den Gallefluss, unterstützt den Proteinaufbau und wirkt verdauungsfördernd.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Dorsten besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Dorsten zuständig?

Für die Versorgung mit Leitungswasser sind in Dorsten gleich zwei Wasserwerke zuständig. Einerseits beliefert das Wasserwerk Dorsten-Holsterhausen mit seinen mehr als 60 Brunnen die Haushalte im Einzugsgebiet. Andererseits ist das Seewasserwerk Dorsten seit 1955 für die Versorgung industrieller Großabnehmer mit Betriebswasser verantwortlich. In beiden Wasserwerken sorgen Spezialisten dafür, dass Prüfungen und Analysen mit den aktuellen Vorgaben übereinstimmen und die Bestimmungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden.

Kontakt - Wasserwerke Dorsten

Wasserwerk Dorsten-Holsterhausen

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Dorsten
Störungsannahme:
0208-4433-9

Welche Parameter können im Dorstener Leitungswasser bedenklich werden?

Grundsätzlich befinden sich alle Analysewerte im normalen Bereich. Sie berücksichtigen allerdings nicht jene Werte, die man beispielsweise erhält, würde man in einzelnen Haushalten die Wasserqualität prüfen. Denn speziell dort, wo noch alte Wasserleitungen aus Blei oder Kupfer verbaut sind, liegen beide Werte sicherlich wesentlich höher. Wünschenswert wäre es, nähme man in die Trinkwasserverordnung auch die Messwerte auf, die sich auf Arzneimittelrückstände im Wasser beziehen.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
Filter sind günstig
Filter sind nachhaltig
Filter stoppt Schadstoffe
Ihr Wasser schmeckt
Jetzt Lösungen kennenlernen!

Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Dorsten

Das Einzugsgebiet rund um das Wasserwerk Dorsten-Holsterhausen ist als Wasserschutzgebiet ausgewiesen. Die Wasserschutzgebietsverordnung Holsterhausen/Üfter Mark definiert exakt, welche Bereiche als Zonen I, II und III gelten und welche Vorschriften zum Schutz dieser Region einzuhalten sind. Sämtliche Brunnenanlagen, aus denen das Grundwasser mittels Pumpen gefördert wird, liegen in Zone I.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Dorsten

Der Blaue See in Dorsten-Holsterhausen dient dem Seewasserwerk zur Versorgung diverser Unternehmen mit Betriebswasser. Das Speichervolumen des künstlich angelegten Sees beträgt rund 280.000 m³. Er ist Teil des Wasserschutz- und Trinkwasserschutzgebietes. Ein Rundweg um den See bietet Outdoor-Fans die Gelegenheit zu einem entspannten Spaziergang, Ornithologen freuen sich dabei über die Vielfalt der Wasservögel. Dass die Wasserqualität sehr hoch ist, beweisen nicht nur Analyseergebnisse, sondern auch Muschel- und Krebsarten, die sich am und im See angesiedelt haben.

Besonderheiten zum Dorstener Trinkwasser

Die Stadt Dorsten rückt das Wasserthema besonders in den Fokus der interessierten Bürger und Besucher. So kann man bei Besichtigungen die Trinkwasserförderung in den Wasserwerken hautnah miterleben. Auch der Wasserturm, der vor 1912 zu Thyssen gehörte und später an die RWW überging, wurde mittlerweile in ein denkmalgeschütztes Gebäude umgebaut und präsentiert seit 1992 das Aquarius-Wassermuseum.

Häufig gestellte Fragen zum Dorstener Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Dorstener Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Dorsten wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Dorstener Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Dorstener Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Dorstener Leitungswasser trinken?

Die Dorstener Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Dorsten sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Dorstener Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Dorsten über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Dorstener Trinkwasser Legionellen?

Die Dorstener Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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