Wasserqualität in
Freiburg

Trinkwasser und Wappen Freiburg

Freiburger Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 8. Juli 2021
Lesedauer: 12 Minuten

Die Stadt Freiburg im Breisgau zählt zu Baden-Württemberg und gilt als südlichste Großstadt Deutschlands. Der westliche Schwarzwald, die Freiburger Bucht und der südöstliche Rand des Oberrheingrabens verleihen der Stadt ihr charakteristisches Panorama. Doch neben erstaunlichen Naturkulissen sind weitere Faktoren für die Bewohner ebenfalls wichtig.

Dazu zählt die stetige und verlässliche Trinkwasserversorgung, die durch die bnNETZE GmbH und die angeschlossenen Wasserwerke gewährleistet wird. Um den Bewohnern Einblick in sämtliche Faktoren zu bieten, stellt das Unternehmen z.B. die Daten der Trinkwasseranalysen auf der Webseite öffentlich zur Verfügung. Diese geben Auskunft über die Wasserhärte sowie all jene Parameter, die für die Wasserqualität relevant sind.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Freiburg.

Wasserhärte in Freiburg

Wasserhärte

6,1
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

6,1 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

Das weiche Wasser besitzt einen Durchschnittswert von 6,1 dH. Verantwortlich für den Kalkgehalt im Freiburger Trinkwasser sind z.B. die Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Sie wirken äußerst positiv auf den Körper, da er selbst nicht in der Lage ist, sie für den Aufbau und den Erhalt von Knochen und Zähnen zu bilden. Eine grundsätzliche Anreicherung über das Trinkwasser ist deshalb sehr empfehlenswert.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Freiburg

Nitrat

25,8 %*

12,9 / 50 mg/l
Im Freiburger Trinkwasser liegt der Messwert bei 12,9 mg/l und damit recht weit vom Grenzwert entfernt, den die Trinkwasserverordnung mit 50 mg/l festlegt. Da allerdings der Wert z.B. durch Überdüngung landwirtschaftlicher Nutzflächen schnell ansteigen kann, sind ständige Kontrollen notwendig.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Der Messwert von Blei liegt im Trinkwasser unterhalb der Bestimmungsgrenze von 0,001 mg/l. Die Tatsache, dass der Grenzwert mit 0,010 mg/l festgelegt wurde, zeigt aber deutlich, dass eine stetige Belastung des Körpers mit Blei gefährlich werden kann.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0,5 %*

<0,01 / 2 mg/l
Auch der Kupferwert im Freiburger Trinkwasser liegt laut Trinkwasseranalyse unterhalb der Bestimmungsgrenze. Er gibt jedoch keine Auskunft darüber, welche Werte in Haushalten erzielt werden, die über alte Wasserleitungen aus Kupfer verfügen.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

<0,001 / 0,02 mg/l
Nickel gehört zu den für den Organismus schädlichen Schwermetallen. Deshalb ist in der Trinkwasserverordnung der Grenzwert bei 0,020 mg/l fixiert. Aktuell liegt der Messwert in Freiburg unterhalb der Bestimmungsgrenze von 0,001 mg/l.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

1,7 %*

<0,00017 / 0,01 mg/l
Das giftige und radioaktive Schwermetall Uran gelangt über die Auswaschung von Gesteinsschichten in das Grundwasser und später ins Trinkwasser. Daher sind regelmäßige und strenge Kontrollen sehr wichtig.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Freiburger Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Freiburg?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,73 %*

Natrium

10,9 mg/l - Wie wichtig der Ausgleich des Natrium-Haushaltes ist, zeigt die Tatsache, dass der Mineralstoff Einfluss auf Nerven- und Muskelfunktionen nimmt und den Blutdruck reguliert.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
3,72 %*

Calcium

37,2 mg/l - Calcium unterstützt den Aufbau und Erhalt von Zähnen und Knochen. Allerdings bildet der Körper diesen Mineralstoff nicht und ist somit auf die Versorgung über Nahrung und Trinkwasser angewiesen.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
1,06 %*

Magnesium

3,7 mg/l - Auch Magnesium kann der Körper nicht entwickeln: umso wichtiger auch hier die Unterstützung durch Trinkwasser und Nahrung. Magnesium ist unverzichtbar für den Stoffwechsel sowie die Tätigkeit von Muskeln und Nerven.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,03 %*

Kalium

1,2 mg/l - Kalium unterstützt die Funktion der Zellen, regelt den Flüssigkeitshaushalt und reguliert das Verhältnis von Basen und Säuren. Körperliches Unwohlsein kann die Ursache einer Unterversorgung sein.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,62 %*

Chlorid

14,3 mg/l - Chlorid wirkt über die Magensäure auf die Verdauung, beeinflusst die Elektrolyten im Körper und spielt bei der Abwehr von Krankheitserregern eine wichtige Rolle.

MEHR INFOS ZU CHLORID
0,73 %*

Sulfat

11 mg/l - Der Mineralstoff Sulfat ist bekannt als verdauungsfördernde Schwefelverbindung. Sulfat regt die Galletätigkeit und die Bauchspeicheldrüse an und wirkt auf die Knorpelsubstanz sowie auf den Aufbau der Proteine.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Freiburg besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Freiburg zuständig?

Die bnNETZE GmbH arbeitet eng zusammen mit den Wasserwerken Ebnet, Günterstal, Hausen und Kappel, um die Stadt Freiburg im Breisgau mit erfrischendem Trinkwasser zu versorgen. Doch bevor es an die Haushalte weitergegeben werden kann, durchläuft es ständige Kontrollen. Jährlich führt man in akkreditierten Laboren etwa 2.400 mikrobiologische Wasserproben und 12 chemische Analysen durch, um zu jeder Zeit eine einwandfreie Qualität sicherzustellen.

Kontakt - Wasserwerke Freiburg

bnNETZE GmbH

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Freiburg
Störungsannahme:
0800-2 767 767

Welche Parameter können im Freiburger Leitungswasser bedenklich werden?

Das Freiburger Leitungswasser präsentiert sich grundsätzlich als Trinkwasser von guter Wasserqualität. Allerdings sollte man sich den Nitratwert im Versorgungsbereich 4 „Westlich der Güterbahn“ etwas genauer anschauen. Zwar liegt er auch unterhalb des Grenzwertes, den die Trinkwasserverordnung vorschreibt, jedoch oberhalb der Messwerte aller anderen Versorgungsbereiche.

Bereits im Jahr 2012 wurde man auf einen steigenden Nitrat-Gehalt aufmerksam, der u.a. durch Pflanzenschutz- und Düngemittel entstand. 2019 kam man zu dem Ergebnis, dass Messungen am Oberrheingraben in 44 Prozent der Fälle keine Trinkwasserqualität bescheinigen konnten. Allein diese Details zeigen, wie wichtig es ist, ständige Kontrollen durchzuführen, um dem Trinkwasser jene Bedeutung zusprechen zu können, die es als „Lebensmittel Nr. 1“ verdient.

Nitrat wird in der Wasseranalytik als Indikator für ausgebrachte Düngemittel verwendet. Das Nitrat ist im Trinkwasser nicht das große Problem, sondern vielmehr die damit einhergehenden schädlichen Schwermetalle z.B. Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Arsen und Uran.

Hinzu kommen bei konventioneller Landwirtschaft diverse Rückstände von Spritzschutz- und Pflanzenschutzmitteln. Bei intensiver Düngung und Ausbringung um Freiburg können sich diese im Boden anreichern und über die Pflanzen in die Nahrungskette sowie das Grundwasser gelangen.

Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Freiburg

Das Freiburger Wasser setzt sich aus Grund- und Quellwasser zusammen und wird über zwei Quellsysteme und 13 Tiefbrunnen an die Oberfläche gefördert. Die vier Wasserwerke Kappel und Ebnet, Günterstal und Hausen bereiten es auf, bevor es in 12 Hochbehältern mit Kapazitäten zwischen 120 und 20.000m³ gespeichert wird. Etwa 28.000 Haushalte und Unternehmen sind über eine Netzlänge von mehr als 640 Kilometern an die Freiburger Wasserversorgung angeschlossen.

Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete umfassen Quellen, Brunnenanlagen und Wasserwerke, so beispielsweise in den Wasserschutzgebieten Umkirch (ca. 1.370 Hektar), Bötzingen (ca. 344 Hektar) und March (ca. 589 Hektar) im Nordwesten von Freiburg.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Freiburg

Wie gut die Wasserqualität lokaler Freiburger Gewässer ist, zeigt die umfangreiche Auflistung auf der Internetplattform Visit Freiburg, für die das Unternehmen Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co KG verantwortlich zeichnet. Gleich sechs Badeseen werden portraitiert. Dazu zählen der Dietenbachsee im Stadtteil Weingarten ebenso wie der Moosweiher in Lehen. Mit dem Wagen gut zu erreichen sind z.B. der Silbersee und der Tunisee; Letzterer ist sogar mit einer Wasserski-Anlage ausgestattet. Die Plätze 1 und 2 im Ranking belegen die beiden Opfinger Badeseen und der Flückigersee.

Besonderheiten zum Freiburger Trinkwasser

Normalerweise setzt man berühmten Personen ein Denkmal. In Freiburg entschied man sich dafür, dem Wasserschlössle im Sternwald besondere Ehre zu erweisen. Das Wahrzeichen für Freiburger Trinkqualität stammt aus der Zeit um 1890. Wer hinter die eindrucksvolle und ungewöhnliche Fassade blickt, wird keineswegs einen Rittersaal oder Ähnliches entdecken, sondern steht einem umfangreichen Wasserhochbehälter gegenüber. Er ermöglicht bei einer Füllhöhe von maximal 4 Metern ein Fassungsvermögen von bis zu 3.800m³ Wasser, das ihm über ein natürliches Gefälle vom höher gelegenen Wasserwerk Ebnet buchstäblich zufließt.

Häufig gestellte Fragen zum Freiburger Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Freiburger Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Freiburg wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Freiburger Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Freiburger Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Freiburger Leitungswasser trinken?

Die Freiburger Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Freiburg sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Freiburger Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Freiburg über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Freiburger Trinkwasser Legionellen?

Die Freiburger Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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