Wasserqualität in
Fulda

Trinkwasser und Wappen Fulda

Fuldaer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 8. Juni 2021
Lesedauer: 0 Minuten
Die hessische Stadt Fulda am gleichnamigen Fluss erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 100 km² und grenzt an Bayern und Thüringen. Die Umgebung charakterisieren das Fulda-Haune-Tafelland, die Fuldaer Senke sowie Vogelsberg und Rhön. Selbst bei dieser idyllischen Lage spielen die Themen Grundwasser und Wasserqualität eine wichtige Rolle. Um eine hohe Trinkwasserqualität zu gewährleisten, wird das Wasser in Fulda penibel und gemäß den Anforderungen der Trinkwasserverordnung kontrolliert, bevor es an die Haushalte geht. Prüfungen besagen außerdem, dass es sich hinsichtlich der Wasserhärte um weiches Wasser in Fulda handelt.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Fulda.

Wasserhärte in Fulda

Wasserhärte

5,4
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

5,4 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

Da im Fuldaer Wasser nur geringe Anteile der Mineralstoffe Calcium und Magnesium vorhanden sind, spricht man von weichem Leitungswasser. Viele Tee- und Kaffeefans sind von dieser Tatsache sicherlich begeistert, da ihre Lieblingsgetränke bei weichem Wasser das volle Aroma wesentlich besser entfalten können.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Fulda

Nitrat

23,6 %*

11,8 / 50 mg/l
Nitrat ist ein in der Natur vorkommendes wasserlösliches Stickstoff-Salz, das den Pflanzen als Nährstoff dient. Kommt es allerdings zur Überdüngung durch die Landwirtschaft, hat diese einen negativen Einfluss auf den Nitratgehalt im Grundwasser.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

- %*

nicht nachweisbar
/ 0,01 mg/l
Blei ist ein gefährliches Schwermetall, das auch im Grundwasser vorkommt. Hohe Konzentrationen sind gesundheitsschädigend. Der Bleigehalt im Fuldaer Trinkwasser liegt jedoch unterhalb der Bestimmungsgrenze.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

0,003 / 2 mg/l
Kupfer gehört zu jenen Schwermetallen, die in einer gewissen Dosis lebensnotwendig für den Organismus sind. In Fulda beträgt der Wert 0,0030 mg/l und liegt damit wesentlich niedriger als der Grenzwert von 2 mg/l, den die Trinkwasserverordnung verfügt.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

5 %*

0,001 / 0,02 mg/l
Zwar zählt Nickel ebenfalls zu den relevanten Spurenelementen, doch gilt auch hier, dass höhere Anteile für den Organismus toxisch sind. Kein Wunder also, dass der Grenzwert bereits bei 0,02 mg/l liegt.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

- %*

nicht nachweisbar
/ 0,01 mg/l
Da es sich bei Uran nicht nur um ein Schwermetall handelt, sondern es auch noch radioaktive Eigenschaften besitzt, legt die Trinkwasserverordnung den Grenzwert mit 0,01 mg/l fest. Allerdings ist der Urananteil im Fuldaer Trinkwasser so gering, dass er sich unterhalb der Bestimmungsgrenze befindet.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Fuldaer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Fulda?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,3 %*

Natrium

4,5 mg/l - Gerade in Verbindung mit Chlorid tritt Natrium in vielen Lebensmitteln in Erscheinung. Es ist wichtig für den Wasserhaushalt, die Zellumgebung sowie für Nerven- und Muskelfunktionen.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
2,3 %*

Calcium

23 mg/l - Calcium befindet sich in Knochen und Zähnen und unterstützt deren Aufbau und Festigkeit. Es beeinflusst den Herzrhythmus und die Enzymfunktionen und unterstützt u.a. die Kontraktionen der Muskeln.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
2,77 %*

Magnesium

9,7 mg/l - In Verbindung mit Calcium ist Magnesium für den Kalkanteil im Körper wichtig, da Knochen und Zähne buchstäblich darauf aufbauen. Der Mineralstoff wirkt außerdem auf die Herztätigkeit und koordiniert die Kommunikation zwischen Muskel- und Nervenzellen.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,05 %*

Kalium

2,0 mg/l - Auch Kalium ist für den Zellapparat von Bedeutung, denn wird der notwendige Kaliumspiegel unterschritten, können Herzrhythmusstörungen oder andere ernsthafte Beschwerden auftreten.

MEHR INFOS ZU KALIUM
0,51 %*

Chlorid

11,80 mg/l - Chlorid findet man in der Magensäure, die einerseits für die Verdauung, andererseits im Wirken gegen Krankheitserreger notwendig ist. Auch wirkt Chlorid ausgleichend auf den Wasserhaushalt.

MEHR INFOS ZU CHLORID
0,79 %*

Sulfat

11,90 mg/l - Sulfat ist eine natürliche Schwefelverbindung, die den Fluss der Galle fördert, sowie den Proteinaufbau und die Verdauung unterstützt.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Fulda besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Fulda zuständig?

Das Unternehmen RhönEnergie Fulda GmbH sowie die angeschlossenen Wasserwerke sind für die Versorgung der Haushalte mit einwandfreiem Trinkwasser verantwortlich. Sie arbeiten Tag für Tag nach den Kriterien der Trinkwasserverordnung und sorgen mit kontinuierlichen Wassertests und Wasseranalysen für die stets hohe Wasserqualität in Fulda. So fördert etwa das Wasserwerk Götzenloch das Quellwasser der Rhön, während das Wasserwerk Frankfurter Straße das Wasser aus den Tiefbrunnen der RhönEnergie pumpt.

Kontakt - Wasserwerke Fulda

RhönEnergie Fulda GmbH

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Fulda
Störungsannahme:
0800-0661-400

Welche Parameter können im Fuldaer Leitungswasser bedenklich werden?

Auch wenn der in der Trinkwasserverordnung genannte Nitrat-Grenzwert von 50 mg/l noch weit unterschritten wird, ist es wichtig, ihn ständig zu überprüfen. Denn in der Landwirtschaft kommt es oft durch Überdüngung zu hohen Anstiegen der Nitratwerte, die dann natürlich das Grundwasser beeinflussen.  Der Wert selbst wird in der Wasseranalytik als Indikator für ausgebrachte Düngemittel verwendet. Das Nitrat ist im Trinkwasser nicht das große Problem, sondern vielmehr die damit einhergehenden schädlichen Schwermetalle z.B. Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Arsen und Uran. Hinzu kommen bei konventioneller Landwirtschaft diverse Rückstände von Spritzschutz- und Pflanzenschutzmitteln. 

Die Kupfer- und Bleiwerte liegen ebenfalls im niedrigen Bereich, stellen allerdings nicht dar, wie es in jenen Haushalten aussieht, die ihr Trinkwasser noch aus alten Blei- und Kupferrohren beziehen.

Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
Filter sind günstig
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Filter stoppt Schadstoffe
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Fulda

Da Trinkwasser zu den wichtigsten Lebensmitteln zählt, ist es überaus wichtig, das Grundwasser zu schützen. Deshalb werden rund um die Brunnen Wasserschutzzonen sowie Wasserschutzgebiete angelegt. Dies gilt ebenso für die Tiefwasserbrunnen in Fulda wie für den Brunnen in der Gemeinde Ebersburg, aus dem man das Quellwasser der Rhön an die Oberfläche pumpt. Aufbereitungsanlagen und Prüfungsstationen stellen sicher, dass es sich anschließend um gesundes Fuldaer Trinkwasser handelt.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Fulda

Die Stadt Fulda selbst verfügt nicht über innerstädtische Badegewässer, auch im innerstädtischen Fluss Fulda ist das Baden nicht empfehlenswert. Im Landkreis Fulda wird man allerdings schnell fündig, etwa mit dem Guckaisee bei Poppenhausen, oberhalb des Naturschutzgebietes Eube. Nördlich von Fulda befindet sich der Haunesee mit der Haunetalsperre, ein beliebtes Naherholungsgebiet, das sich auf ausgewogene Art und Weise sowohl dem Naturschutz als auch den Themen Freizeitgestaltung und Erholung widmet.

Besonderheiten zum Fuldaer Trinkwasser

Das Unternehmen RhönEnergie Fulda hat sich den Slogan „Gemeinsam für sauberes Trinkwasser“ auf die Fahne geschrieben. In Kooperation mit den heimischen Landwirten entwickelt man neue Wege, die Flächen schonender zu bewirtschaften und damit die Qualität des Trinkwassers auch in Zukunft zu schützen. Zu den grundwasserschonenden Verfahren zählen z.B. eine optimierte Bodenbearbeitung, eine kluge Fruchtfolge sowie der bedarfsgerechte Einsatz von Düngemitteln.

Häufig gestellte Fragen zum Fuldaer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Fuldaer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Fulda wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Fuldaer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Fuldaer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Fuldaer Leitungswasser trinken?

Die Fuldaer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Fulda sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Fuldaer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Fulda über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Fuldaer Trinkwasser Legionellen?

Die Fuldaer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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