Wasserqualität in
Regensburg

Trinkwasser und Stadtwappen Regensburg

Regensburger Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 30. Juni 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Regensburg, die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz, erstreckt sich am nördlichsten Punkt der Donau sowie an den Mündungen ihrer Nebenflüsse Regen und Naab – viel Potenzial also für eine stetige Wasserversorgung. Dass es sich bei der Trinkwasserversorgung allerdings um ein komplexes System handelt, weiß man in allen Einzelheiten bei der REWAG (Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG), schließlich muss das gewonnene Rohwasser in vielen Arbeits- und Analyseschritten in Leitungswasser von hoher Wasserqualität umgewandelt werden.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Regensburg.

Wasserhärte in Regensburg

Wasserhärte

17
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

17 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist hart

Die Trinkwasseranalyse bestätigt einen Wert von 17 dH, so dass es sich beim Regensburger Trinkwasser um „hartes“ Wasser handelt. Der hohe Kalkgehalt resultiert aus der Zusammensetzung von Spurenelementen und Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium. Insofern dient das Leitungswasser dem Körper dazu, ein mögliches Defizit auszugleichen, da er die beiden Mineralstoffe nicht selbst bilden kann.

MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Regensburg

Nitrat

56 %*

28 / 50 mg/l
Im Regensburger Trinkwasser liegt der Nitratwert über der Hälfte des von der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwertes. Daher ist es wichtig, diesen ständig zu überprüfen, weil es etwa durch Überdüngung und Überweidung zu einem weiteren Anstieg kommen könnte.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

10 %*

<0,001 / 0.01 mg/l
Der Bleiwert befindet sich im Regensburger Trinkwasser fast schon im nicht mehr messbaren Bereich. Um die Relevanz des Schwermetalls im Trinkwasser zu unterstreichen, liegt der Grenzwert jedoch auch lediglich bei 0,01 mg/l.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

0 %*

<0,005 / 2 mg/l
Zwar benötigt der Körper Kupfer als Spurenelement. Allerdings führt eine Überversorgung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Der gemessene Kupferwert unterschreitet den Grenzwert um ein Vielfaches, Letzterer wurde aber auch nur mit 2 mg/l festgelegt.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

10 %*

<0,002 / 0,02 mg/l
Bestätigen Wasseranalysen einen Nickelgehalt, muss das Wasser entsprechend aufbereitet werden, da es sich bei Nickel um ein Schwermetall handelt, welches in höheren Dosierungen die Gesundheit schädigt.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

10 %*

<0,001 / 0,01 mg/l
Der Uranwert im Regensburger Trinkwasser ist kaum nachweisbar. Da es sich bei Uran aber um ein giftiges und radioaktives Schwermetall handelt, ist in jeder Hinsicht Vorsicht geboten. Dies beweist auch der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert von 0,01 mg/l.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittelwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Regensburger Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Regensburg?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

0,93 %*

Natrium

14 mg/l - Für Muskel- und Nervenfunktionen ist Natrium unerlässlich. Erhöhte Werte schlagen allerdings ins Gegenteil um. Daher ist es wichtig, die Analysen ständig zu wiederholen.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
9,20 %*

Calcium

92 mg/l - Calcium wirkt hauptsächlich auf Knochen und Zähne. Allerdings kann der Körper kein Calcium bilden und ist daher auf Nahrungsmittel und Trinkwasser angewiesen, um seinen Bedarf zu decken.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
5,14 %*

Magnesium

18 mg/l - Magnesium gehört ebenfalls zu den wichtigen Mineralstoffen, denn es beeinflusst Muskeln und Nerven und ist unverzichtbar für den Zellaufbau.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,06 %*

Kalium

2,4 mg/l - Kalium spielt eine große Rolle sowohl beim Ausgleich zwischen Säuren und Basen, als auch bei der Unterstützung der Muskelkontraktionen und des Blutdrucks.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,65 %*

Chlorid

38 mg/l - Chlorid wirkt in der Magensäure auf die Verdauung und unterstützend bei der Abwehr von Krankheitserregern. Zudem ist es beteiligt an der Flüssigkeitsverteilung im Organismus.

MEHR INFOS ZU CHLORID
2,27 %*

Sulfat

34 mg/l - Sulfat ist wichtig für den Aufbau der Proteine und der Knorpelsubstanz und wirkt zudem anregend auf den Gallefluss.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Regensburg besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Regensburg zuständig?

Die REWAG trägt die Verantwortung für die Sicherheit und die Qualität des Trinkwassers in Regensburg. In eigenen Laboren führt man ca. 1.700 Kontrollen durch. Externe, zertifizierte Institute belegen zudem, dass die Vorgaben der Trinkwasserverordnung sowie alle anderen Anforderungen erfüllt werden.

Kontakt - Wasserwerke Regensburg

REWAG (Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Offenbach
Störungsannahme:
0941-601-3444

Welche Parameter können im Regensburger Leitungswasser bedenklich werden?

Einerseits sind die Parameter der Trinkwasseranalyse sehr gut. Andererseits geben sie keine Auskunft darüber, welche Wasserqualität das Leitungswasser hat, sobald es in den Haushalten aus dem Wasserhahn fließt: Vielerorts befinden sich noch alte Blei- oder Kupferrohre in den Wänden, die Schwermetall-Partikel absondern. Auch ältere Armaturen können Trinkwasserverunreinigungen bewirken.
Vitalhelden

Wasser testen oder
direkt filtern?

Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

Testen ist teuer
Test verbessert nichts
Test nur Momentaufnahme
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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Regensburg

Aus der Wassergewinnungsanlage Sallern stammen rund 80% des Regensburger Trinkwassers. 20% fördert man aus dem Wasserwerk am Oberen Wöhrd. Zudem sorgen 12 Hochbehälter dafür, dass bei einem Fassungsvermögen von etwa 39 Millionen Liter jederzeit ausreichend Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden kann.

Für einen besonderen Schutz des Wassers stehen die sogenannten Wasserschutzzonen I bis III, die sowohl die Brunnenanlagen betreffen als auch die weitere Umgebung. Zusätzlich wurden Wasserschutzgebiete rund um Regensburg festgelegt, zu denen Sallern und Obere Wöhrd gehören.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Regensburg

Allgemein verfügt die Regensburger Region über eine gute Wasserqualität - wie auch die meisten Badeseen. Als EU-Badegewässer wurden unter anderem der Roither See und der Guggenberger See ausgezeichnet, Letzterer gehört mit einer Länge von ca. 1.100 Metern und einer Breite von ca. 790 Metern zu den größten Seen des Landkreises Regensburg.

Besonderheiten zum Regensburger Trinkwasser

Dass das Wasser nicht nur positive Effekte bietet, wissen die Regensburger schon seit geraumer Zeit, schließlich waren sie durch die unmittelbare Donaunähe schon oft dem Hochwasser ausgesetzt. Daher investiert man in den Hochwasserschutz sowie in wirksame Flusskonzepte. Dazu zählt beispielsweise auch die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten an Regen und Donau.

Häufig gestellte Fragen zum Regensburger Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Regensburger Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Regensburg wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Regensburger Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Regensburger Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Regensburger Leitungswasser trinken?

Die Regensburger Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Regensburg sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Regensburger Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Regensburg über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Regensburger Trinkwasser Legionellen?

Die Regensburger Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

Bitte beachten Sie: Wir versuchen die Informationen auf dieser Seite möglichst aktuell zu halten und prüfen regelmäßig auf Änderungen und Neuerungen. Sollte Ihnen ein Fehler auffallen, so freuen wir uns wenn sie das nachfolgende Kontaktformular benutzen.
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