Wasserqualität in
Troisdorf

Trinkwasser und Wappen Troisdorf

Troisdorfer Trinkwasser - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 3. August 2021
Lesedauer: 11 Minuten
Die Stadt Troisdorf bezieht ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk Eschmar, wo nur eine geringe Aufbereitung stattfinden muss. Dies ist der effizienten Filterung des Bodens ebenso geschuldet, wie einem weitläufigen Wasserschutzgebiets rund um das Wasserwerk. Die Wasserhärte in Troisdorf liegt durchgängig in einem weichen Bereich. Aufgrund einer regelmäßigen Wasseranalyse wird sichergestellt, dass die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte eingehalten werden. Dementsprechend besteht zwar kein akuter Grund zur Besorgnis, allerdings ist der Gehalt an Blei in dem Trinkwasser für Troisdorf im Vergleich eher hoch.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Troisdorf.

Wasserhärte in Troisdorf

Wasserhärte

6,1
dH*
*Durchschnittswert aller offiziellen Einspeisungs- beziehungsweise Aufbereitungswerke in dH

6,1 / 21,3 dH - Ihr Wasser ist weich

In Troisdorf ist die im Trinkwasser gemessene Wasserhärte durchgehend in einem weichen Bereich. Diese beschreibt das Vorkommen von gelösten Magnesium- und Calciumverbindungen. Der Gehalt an Kalk sagt, anders als im Volksmund angenommen, nichts über die Wasserqualität aus. Es ist jedoch sinnvoll, die Wasserhärte zu ermitteln, um die Nutzung von Haushaltsgeräten adäquat anzupassen.
MEHR INFOS ZU WASSERHÄRTE

Wasseranalyse-Werte der Stadt Troisdorf

Nitrat

26,8 %*

13,4 / 50 mg/l
Das Troisdorfer Trinkwasser weist nur minimale Mengen von Nitrat auf. Der Grenzwert liegt bei 50 mg/l. Während eine zu hohe Dosis für den Menschen schädlich ist, wirkt sich das Salz positiv auf Pflanzen aus.
MEHR INFOS ZU NITRAT

Blei

40 %*

0,004 / 0,01 mg/l
Die Wasserwerke Troisdorf zeigen mit ihren Angaben, dass im Vergleich hohe Bleimengen vorhanden sind. Dieses sogenannte Schwermetall ist in einer Dosierung von über 0,01 mg/l hochgradig giftig.
MEHR INFOS ZU BLEI

Kupfer

3 %*

0,06 / 2 mg/l
Kupfer gehört ebenfalls zu jenen Schwermetallen im Wasser, die bei einer Überversorgung zu Gesundheitsschäden führen. Allerdings beträgt der aktuelle Messwert in Troisdorf 0,06 mg/l.
MEHR INFOS ZU KUPFER

Nickel

16,5 %*

0,0033 / 0,02 mg/l
Das Troisdorfer Trinkwasser weist einen Nickelwert von weniger als 0,0033 mg/l auf. Der Grenzwert liegt bei nur 0,020 mg/l und zeigt damit gleichzeitig, wie wichtig es ist, den Nickelwert äußerst gering zu halten.
MEHR INFOS ZU NICKEL

Uran

1 %*

<0,0001 / 0,01 mg/l
Das radioaktive Schwermetall kommt meist in Gesteinsschichten vor. Von dort befördern Auswaschungen es ins Grundwasser. Im Trinkwasser von Troisdorf liegt der Uranwert aber fast schon jenseits der messbaren Bereiche.
MEHR INFOS ZU URAN

Die dargestellten Prozentzahlen sind errechnete Mittel- oder Höchstwerte von veröffentlichten Prüfwerten im Verhältnis zum jeweiligen Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Technisch bedingte Durchmischungen von Leitungswasser sind an verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem möglich.

Wie gut ist die Troisdorfer Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wie viele Mineralstoffe enthält das Wasser in Troisdorf?

Nachfolgend haben wir ein paar Mineralien exemplarisch aufbereitet:

1,19 %*

Natrium

17,8 mg/l - Der Mineralstoff Natrium sorgt für eine optimale Funktion der Verdauung, der Muskulatur und der Nerven. Es ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Der Natriumgehalt im Trinkwasser in Troisdorf liegt dabei unterhalb des Grenzwerts von 200 mg/l.

MEHR INFOS ZU NATRIUM
3,20 %*

Calcium

32 mg/l - Der menschliche Körper kann das lebensnotwendige Calcium nicht selbst herstellen. Der Mineralstoff wirkt sich auf den Stoffwechsel, die Knochenbildung und die Zahngesundheit aus. Je nach individuellen Faktoren variiert der Calciumbedarf, allerdings kann es bei gesunden Menschen nicht überdosiert werden.

MEHR INFOS ZU CALCIUM
2,03 %*

Magnesium

7,1 mg/l - Die Wasseranalyse an Magnesium zeigt in Troisdorf eine geringe Konzentration, da die niedrigste Tagesdosis bei 24 Milligramm liegt. Der Mineralstoff sorgt für die Bildung unserer Muskulatur.

MEHR INFOS ZU MAGNESIUM
0,07 %*

Kalium

2,8 mg/l - Kalium ist auch unter dem Namen “Blutsalz” bekannt. Es beeinflusst die Muskel- sowie Nervenaktivität. Die im Troisdorfer Trinkwasser auftretende Kaliumkonzentration ist im Vergleich niedrig, weil ein Erwachsener circa 2 Gramm täglich benötigt.

MEHR INFOS ZU KALIUM
1,23 %*

Chlorid

28,3 mg/l - Chlorid gewährleistet einen ausgeglichenen Wasserhaushalt des Körpers. Die Wasserwerke in Troisdorf verzeichnen keine Werte über der in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenze von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU CHLORID
1,40 %*

Sulfat

21 mg/l - Es handelt sich bei “Sulfat” um Verbindungen mit Schwefel, die insbesondere in Kombination mit Magnesium und Calcium eine verdauungsfördernde Wirkung entfalten. Die Wasseranalyse des Troisdorfer Trinkwassers erreicht mit diesem Wert nicht den festgelegten Grenzwert von 250 mg/l.

MEHR INFOS ZU SULFAT

* Die dargestellten Werte dienen nur zur groben Orientierung. Die errechneten Prozentzahlen stellen das Verhältnis der veröffentlichten Prüfwerte zur empfohlenen Tagesdosis für einen Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) dar. Abweichungen ergeben sich z.B. aufgrund von Geschlecht, Schwangerschaft & Stillzeit, Alter und Gesundheitszustand.

Woher kommen eigentlich die Mineralien im Wasser?

Wasser enthält auf natürliche Art und Weise Mineralstoffe. Sie sind als mineralische Salze oder anorganische Mineralien im Wasser gelöst. Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es aus unserer Leitung kommt. Auf der “Wanderung” durch die verschiedenen Erdschichten und Gesteine nimmt es die Mineralien aus dem Boden auf. Dabei gilt die Faustregel: Je wärmer das Wasser, desto mehr Mineralien können aus dem Boden gelöst werden.

Wie viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, hängt also von der Temperatur, aber auch der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn das Wasser länger Zeit hat, die Mineralstoffe aufzunehmen, enthält es auch mehr Mineralien. Deshalb unterscheidet sich der regionale Gehalt der Mineralien im Leitungswasser ziemlich stark.

Ist Leitungswasser aus Troisdorf besser als Mineralwasser aus der Flasche?

Viele Menschen vertrauen Mineralwasser aus der Flasche mehr als dem Trinkwasser aus ihrer eigenen Leitung. Dazu gibt es jedoch mittlerweile keinen Grund mehr, da die EU vor einigen Jahren ein Gesetz aufgehoben hat, das besagte, dass das sogenannte “Mineralwasser” besonders mineralreich sein muss. Tatsächlich ist deshalb der Mineralstoffgehalt des Leitungswassers in vielen Fällen höher als der des Mineralwassers!

Schon 2016 hat Stiftung Warentest dies belegt: „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, so Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Troisdorf zuständig?

Den Stadtwerken Troisdorf obliegt die Versorgung der Einwohner mit Trinkwasser, das eine entsprechende Wasserqualität aufweist. Aus diesem Grund erfolgt hier die Trinkwasseraufbereitung, als auch eine in regelmäßigen Abständen stattfindende Wasseranalyse. Deren Resultate werden anschließend mit den Vorgaben der Trinkwasserverordnung abgeglichen, um die Unbedenklichkeit zu bestätigen.

Kontakt - Wasserwerke Troisdorf

Stadtwerke Troisdorf (Wasserwerk Eschmar)

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Troisdorf
Störungsannahme:
02241 888 110

Welche Parameter können im Troisdorfer Leitungswasser bedenklich werden?

Der Grenzwert für Blei liegt laut der Trinkwasserverordnung bei 0,01 mg/l. Im Trinkwasser von Troisdorf ist mit 0,004 mg/l fast die Hälfte des zulässigen, unbedenklichen Werts erreicht. Vor allem in Privathaushalten kann aufgrund von veralteten Rohrsystemen eine zusätzliche Belastung mit Stoffen erfolgen, sodass individuell erhöhte Konzentrationen an Blei im Trinkwasser vorliegen können. Dabei ist es zudem vollkommen unerheblich, was für eine gute Arbeit die Wasserwerke leisten, denn dieser Bereich fällt nicht mehr unter deren Zuständigkeit.

Weitere Parameter, die möglicherweise bedenklich sein könnten, etwa Rückstände von Arzneimitteln, werden in der Trinkwasserverordnung nicht behandelt. Es obliegt deshalb den Konsumentinnen und Konsumenten, sich eigenständig um die Reinheit des Trinkwassers zu kümmern, etwa mit einem geeigneten Wasserfilter.

Vitalhelden

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Unzählige Anbieter von Wassertest raten dazu Ihr Wasser testen zu lassen. Wir halten davon wenig, denn:

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Wasserschutzzonen und Wasserschutzgebiete in und um Troisdorf

Rund um das einzige Wasserwerk der Stadt Troisdorf befindet sich ein weitläufiges Wasserschutzgebiet, um das Trinkwasser vor Einflüssen zu schützen, die die Wasserqualität beeinträchtigen. Prinzipiell ist wegen der effizienten Filterwirkung des örtlichen Bodens nur eine geringe Aufbereitung notwendig. Das Troisdorfer Trinkwasser stammt als Grundwasser aus einer Tiefe von circa 28 Metern.

Wasserqualität lokaler Gewässer in Troisdorf

Nicht nur die Stadt Troisdorf, sondern auch die umliegende Umgebung besticht durch eine abwechslungsreiche Wasserlandschaft. Die bekanntesten Flüsse der Gegend sind unter den Namen “Agger” und “Sieg” verzeichnet. Ein beliebtes Ausflugsziel, um zu Baden, stellen der Rotter See sowie der Eschmarer See dar, wobei es auch in den Flüssen entsprechend ausgewiesene Stellen gibt. Die Wasserqualität wird vor allem während der Saison stetig überwacht und gilt als ausgezeichnet. Andere lokale Gewässer sind jedoch nicht wirklich für den Sprung ins Nass geeignet.

Besonderheiten zum Troisdorfer Trinkwasser

Die Wasserwerke Troisdorf sind sich ihrer Verantwortung sehr bewusst und ergriffen in der Vergangenheit schon zu frühzeitig ambitionierte Maßnahmen, um das Trinkwasser vor Schadstoffen zu schützen. Im Jahr 2017 beinhaltete dies eine umfassende Chlorung des Trinkwassers zum Schutz vor Erregern, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Somit wurde die Chlorkonzentration wieder schrittweise gesenkt, um wieder eine entsprechende Wasserqualität zu erreichen.

Häufig gestellte Fragen zum Troisdorfer Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Troisdorfer Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Troisdorf wird gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Troisdorfer Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Troisdorfer Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Troisdorfer Leitungswasser trinken?

Die Troisdorfer Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Wir legen Ihnen deshalb ans Herz: Schützen Sie den jungen Organismus Ihres Kindes und kümmern sich frühzeitig um ein geeignetes Wasserfiltersystem in Ihrem Zuhause!

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Troisdorf sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers in Deutschland ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Troisdorfer Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. In Deutschland wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Troisdorf über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Troisdorfer Trinkwasser Legionellen?

Die Troisdorfer Wasserwerke liefern ausnahmslos genießbares Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im deutschen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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