Wasserqualität in
Nordrhein-Westfalen

Trinkwasser und Wappen in Nordrhein-Westfalen

Leitungswasser in NRW - Alles zu Wasserhärte, Werten und häufigen Fragen

Vitalhelden Redaktion
Aktualisiert: 4. November 2021
Lesedauer: 10 Minuten

Das Land Nordrhein-Westfalen erstreckt sich mit seinen mehr als 17 Millionen Einwohnern (Stand Dezember 2020) im Westen Deutschlands auf über 34.000 km². Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen berichtet auf seinem Internetportal darüber, dass für die öffentliche Wasserversorgung in NRW rund 1,206 Milliarden m³ Trinkwasser gewonnen werden.

Hohe Qualitätsanforderungen stellen sicher, dass sich z.B. die Haushalte kontinuierlich auf gesundes Trinkwasser verlassen können. Zu diesem Zweck beachten die Unternehmen, die für die Wasserversorgung zuständig sind, die gesetzlichen Vorschriften, die u.a. in der Trinkwasserverordnung zusammengefasst werden.

Nützliche Informationen zu häufigen Fragen und Problemen finden Sie am Ende des Beitrags in den FAQs zum Trinkwasser in Nordrhein-Westfalen.

Wasserhärte in Nordrhein-Westfalen

Da das Trinkwasser in Nordrhein-Westfalen aus diversen Ressourcen stammt, gibt es auch unterschiedliche Wasserhärten. Einer dynamischen Statistik zufolge, die sich aus jenen Werten ergibt, die die Verbraucher selbst übermitteln, beträgt die durchschnittliche Wasserhärte in NRW 16 dH und liegt damit im harten Bereich. Welche Schwankungen derzeit im Bundesland bestehen, zeigt die mit 3 dH niedrigste Messung und die mit 31 dH höchste Messung. So wird für Düsseldorf ein Wert von 16,5 dH angegeben, während Essen 7 dH meldet und in Bünde sogar 29 dH gemessen wurden.

Zieht man die jeweiligen Trinkwasseranalysen in den betreffenden Städten zu Rate, erhält man zusätzlich zur aktuellen Wasserhärte Informationen zu jenen Parametern, die in der Trinkwasserverordnung vorgeschrieben und durch Grenzwerte eingeschränkt sind, so auch für:

Weiterführende Details – etwa zur Wasserhärte und zu Parametern, die in einer Trinkwasseranalyse berücksichtigt werden – haben wir hier zusammengefasst.

Informationen zur Nordrhein-Westfälischen Wasserqualität

Um ständig eine gute Wasserqualität zu gewährleisten, bedarf es auch in NRW landesweiter Maßnahmen für die Gewinnung, Prüfung, Aufbereitung und Analyse. Denn Trinkwasser gilt als das Lebensmittel Nr. 1. Zu diesem Zweck werden Oberflächengewässer, Grundwasser und Rohwasser nach den gesetzlichen Vorschriften überprüft und aufbereitet. Hier spielt die Trinkwasserverordnung eine große Rolle, da sie sowohl die relevanten Parameter festlegt, als auch bestimmt, welche Grenzwerte einzuhalten sind. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen fordert ein sogenanntes Multibarrierensystem sowie eine naturnahe Wasseraufbereitung, um auf sichere und möglichst schonende Weise die hohen Anforderungen an die Trinkwasserqualität zu erfüllen.

Dazu zählen neben den diversen Prüfparametern die Sicherung der Wassergewinnungsanlagen und -gebiete vor schädlichen Einflüssen. Zu diesem Zweck legt man rund um Quellen, Brunnen und anderen Entnahmestellen in drei Kategorien unterteilte Wasserschutzzonen an. Wasserschutzgebiete bilden zusätzliche Areale, in denen durch strenge Verordnungen Verbote oder Genehmigungspflichten erlassen werden.

Wie gut ist die österreichische Wasserqualität wirklich?

Alleine durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte ist leider keine völlige Schadstofffreiheit garantiert, denn längst nicht alle relevanten Stoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände werden gemessen.

Hinzu kommt, dass das Leitungswasser selbst bei der Einhaltung dieser Grenzwerte auf dem Weg zum eigenen Wasserhahn oftmals an Qualität einbüßt. Denn die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschrieben maximalen Werte einzuhalten, endet wortwörtlich an der Grundstücksgrenze - Danach ist der Vermieter, bzw. Eigentümer dafür verantwortlich, dass bei Ihnen sauberes Leitungswasser aus dem Hahn kommt.

In vielen Fällen liegt das an fehlerhaften Installationen, alte Armaturen oder durch einen unbemerkten Bakterienherd, durch den die Schadstoffe in Ihr Trinkwasser gelangen - Das birgt vor allem Risiken für Babys, Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Nicht zuletzt sind solche Verunreinigungen auch Ursachen für ungeklärte Allergien und Krankheiten.

Wer ist für die Wasseraufbereitung und die Einhaltung der Analysewerte in Nordrhein-Westfalen zuständig?

In Nordrhein-Westfalen sind die Versorgungsunternehmen der einzelnen Städte und Gemeinden für die Beschaffenheit des Trinkwassers verantwortlich. Zusammen mit den angegliederten ca. 580 Wasserwerken und rund 1.000 Wassergewinnungsanlagen stellen sie sicher, dass die vorgeschriebenen Prüfintervalle (täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich) und die in der Trinkwasserverordnung vorgegebenen Parameter eingehalten werden. Zudem obliegt es unabhängigen Instituten, weitere regelmäßige Kontrollen durchzuführen.

Die regionalen Stadt- und/oder Wasserwerke stellen in der Regel auf ihren Internetportalen die entsprechenden Trinkwasseranalysen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Darüber hinaus nehmen Wasserverbände im Hinblick auf z.B. die Trink- und Brauchwasserversorgung sowie die Pflege und Entwicklung von Gewässern staatliche Aufgaben wahr. In NRW zählen zu diesen Institutionen der Ruhr- und Niersverband, der Erft- und Aggerverband sowie die Emschergenossenschaft.

Kontakt - Wasserwerke Nordrhein-Westfalen

  • Fragen Sie bei ihrer Ortschaft nach oder nutzen Sie eine Suchmaschine um ihr zuständiges Wasserwerk zu ermitteln.

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

  • Entstördienst Trinkwasser für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung
  • Entstördienst Siele für die Beseitigung von Verstopfungen im Abwassernetz
  • Entstördienst für Druckentwässerungsanlagen
Wasserqualität überwacht durch Stadtwerke Offenbach

Welche Parameter können im Nordrhein-Westfälischen Leitungswasser bedenklich werden?

In erster Linie zählt das Trinkwasser zu den wohl meistgeprüften Lebensmitteln. Trotzdem können gewisse Parameter bedenkliche Folgen haben. So kam es Anfang 2021 in der Aachener Städteregion zu einer temporären Wasserverunreinigung mit Colibakterien, die man bei einer Routinekontrolle in einer der Anlagen feststellte. Dies hatte zur Folge, dass eine unmittelbare Warnung an die Haushalte erging mit dem Hinweis, das Trinkwasser unbedingt abzukochen.

Auch die Landwirtschaft kann durch Überdüngung oder Überweidung dazu beitragen, dass das Grundwasser kontaminiert wird und beispielsweise der Nitratwert gefährlich ansteigt. In vielen Regionen bilden sich mittlerweile Kooperationen zwischen Landwirten und Wasserversorgungsunternehmen, um den Einsatz von Düngemitteln etc. zu reduzieren und gleichzeitig nachhaltigen und positiven Einfluss auf die Natur zu nehmen.

Unerlässlich ist es, dass die Wasserbetriebe in Nordrhein-Westfalen auch bei diesen Kontrollen die Vorschriften der Trinkwasserverordnung einhalten und kontinuierlich die dort aufgelisteten Parameter überprüfen. Die Grenzwerte, die Sie in der offiziellen Trinkwasserverordnung nachlesen können, informieren nämlich darüber, welche Konzentration des entsprechenden Stoffes für einen Menschen noch ungefährlich ist, beispielsweise Nitrat.

Wichtig wäre es allerdings auch, Grenzwerte z.B. für Medikamente, Röntgenkontrastmittel oder Hormone in diese Verordnung aufzunehmen, denn die Messwerte zeigen immer wieder, dass solche Rückstände im Grundwasser ebenfalls vorhanden sind und durch umfangreiche Maßnahmen herausgefiltert werden müssen.

In den lokalen Trinkwasseranalysen können jene Werte nicht berücksichtigt werden, die in den Haushalten erzielt würden, welche noch über alte Leitungssysteme aus Blei oder Kupfer verfügen. Hier können sich immer wieder entsprechende Partikel lösen, das Trinkwasser verunreinigen und damit die Gesundheit schädigen.

Vitalhelden

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Woher kommt das Trinkwasser in Nordrhein-Westfalen?

Das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland bezieht sein Trinkwasser aus mehr als 1.500 Wassergewinnungsanlagen und Wasserwerken, Brunnen und kleineren Anlagen.

Da im Land Nordrhein-Westfalen nur rund 39 Prozent des Trinkwassers aus Quell- und Grundwasservorkommen stammen, greift man auf die Förderung von Oberflächenwasser und Uferfiltrat in Flussnähe, zurück. Dazu zählen Rhein und Ruhr, Lippe und Sieg, Stever und Dortmund-Ems-Kanal.

Trinkwassertalsperren bieten in diesem Zusammenhang weitere Reservoirs für die Versorgung. Zu den größeren der insgesamt 30 NRW-Talsperren gehören die Wehebachtalsperre (Kreis Aachen), die Listertalsperre (Kreis Olpe), die Versetalsperre im Märkischen Kreis und die Wahnbachtalsperre im Rhein-Sieg-Kreis.

Weitere Informationen

Da das Wasser zu den grundlegenden Lebensvoraussetzungen zählt und das Trinkwasser als Lebensmittel Nr. 1 gilt, ist es umso wichtiger, seine Qualität sicherzustellen. Im Jahr 2000 legte man deshalb mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie die Standards für die Wasser und Gewässerschutzpolitik innerhalb Europas neu fest. Ziel dieser Richtlinie ist die deutliche Verbesserung des Grundwassers und der Oberflächengewässer. Innerhalb dreier Bewirtschaftungszeiträume zwischen 2009 und 2027 soll der jeweilige angestrebte, gute chemische und ökologische Zustand erreicht werden.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in diesem Zusammenhang Anteile an den Flussgebieten Maas und Ems, Weser und Rhein, wobei die Einzugsgebiete etwa 30 Prozent der 50.000 km umfassenden Fließgewässer entsprechen. Der Bewirtschaftungsplan sieht außerdem das Grundwasser sowie Seen mit einer Fläche von mehr als 50 Hektar vor.

Häufig gestellte Fragen zum Nordrhein-Westfälischen Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammenzustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu klären!

Ist es gesund oder ungesund, Nordrhein-Westfälisches Leitungswasser zu trinken?

Das Leitungswasser in Nordrhein-Westfalen wird gemäß der Nordrhein-Westfälischen Trinkwasserverordnung regelmäßig von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es bei Ihnen aus der Leitung kommt. Dabei werden verschiedene Parameter (z.B. Schwermetalle, Blei, mikrobakterielle Belastungen) eingehalten. Es ist demnach nicht ungesund, das Nordrhein-Westfälische Leitungswasser zu trinken.

Bevor das Wasser jedoch aus Ihrer Leitung kommt, muss es erst ihr hausinternes Versorgungssystem durchströmen. Wie gut dieses gewartet ist, liegt in den Händen des Hauseigentümers. Oftmals sind veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde der Grund für verunreinigtes Leitungswasser, das tatsächlich gesundheitsschädlich sein kann.

Ihr Leitungswasser schmeckt nicht oder riecht unangenehm?

Auf dem Weg vom Nordrhein-Westfälischen Wasserwerk zu Ihnen nach Hause ist das Leitungswasser vielen unbekannten Einflüssen ausgesetzt:

  • Mitunter sind es in die Jahre gekommene oder beschädigte Hauptleitungen, nicht mehr genutzte “tote” Wasserstränge, durch lange Standzeiten gebildete Biofilme oder gelöste Metalle, die den Geschmack und den Geruch des Wassers stark beeinträchtigen können.
  • Gerade in älteren Häusern mit alten Wasserleitungen ist ein metallischer Wassergeschmack nicht unüblich. Auch von Bakterien befallene Armaturen können durch mangelhafte Hygiene (z.B. ausbleibende Reinigungen des Strahlreglers) einen Einfluss haben.
  • Auch von Wasserwerken beigefügte Ozon- oder Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für einen schlechten Geruch und Geschmack.
  • Mit einem Trinkwasserfilter direkt am Entnahmepunkt (z.B. an der Küchenspüle) kann man dieses Problem leicht und langfristig umgehen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Nordrhein-Westfälische Leitungswasser trinken?

Die Nordrhein-Westfälischen Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Die Nordrhein-Westfälischen Wasserwerke kontrollieren das Leitungswasser regelmäßig auf gesundheitsschädliche Parameter wie Schwermetalle, Blei und mikrobakterielle Belastungen. Dabei haften sie jedoch nur bis zur Übergabe an Ihre Türschwelle - Ab dort sind Hauseigentümer selbst für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

In veralteten Leitungen des Hauses stecken oft Blei, Kupfer und Bakterienherde wie Legionellen oder Darmkeime, die dann so in Ihr Trinkwasser gelangen. Dies kann hochgradig schädigend für Babys und Kleinkinder sein; ebenfalls sind gesundheitliche Folgebelastungen nicht abzusehen. Es wurde von Ärzten und Medizinern bereits herausgefunden, dass Blei im Wasser zu einer verminderten Intelligenzbildung führen kann, Legionellen können schwere Lungenentzündungen (Pneumonie) auslösen. Oft werden diese Zusammenhänge jedoch erst sehr viel später mit dem belasteten Trinkwasser erkannt.

Macht es Sinn, die Qualität des Wassers zu testen?

Ein Wassertest mag auf den ersten Blick Sicherheit bringen, doch sollte man folgendes beachten:

  • In der Regel kann bei einer Probe nur eine begrenzte Anzahl an Parametern geprüft werden. Viele davon werden ohnehin von den Wasserwerken regelmäßig überprüft. Daher ist nach einem unauffälligen Ergebnis nicht auszuschließen, dass sich im Wasser nicht doch noch weitere Verunreinigungen befinden.
  • Der Fortschritt in Industrie, Medizin und Landwirtschaft sorgt dafür, das es mehr als 10.000 mögliche Verunreinigungen im Wasserkreislauf geben kann. Häufig fehlen Tests auf Medikamentenrückstände, Pestizide und weitere Giftstoffe, welche nur mit sehr speziellen Verfahren ermittelt werden können.
  • Ein Wassertest ist immer nur eine Momentaufnahme und dafür recht kostspielig.

Kalk im Leitungswasser? Darf man kalkhaltiges Wasser trinken?

“Kalk” im Leitungswasser wird auch als “Härtegrad” bezeichnet. Es bezeichnet die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper nicht schädlich - Im Gegenteil, in gewisser Konzentration ist es sogar essentiell, um gesund zu bleiben. Lediglich für manche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler kann Kalk zum Verhängnis werden, wenn er sich dort absetzt.

Wie kann ich die Wasserhärte meines Wassers messen?

Für die Messung der Wasserhärte gibt es spezielle Teststreifen. Dabei gilt folgendes:
Experten definieren das Leitungswasser ab folgenden Parametern als “hart”, bzw “weich”:

  • weich: unterhalb 8,4 °dH (dH = “Grad deutscher Härte)
  • mittelhart: ab 14 ° dH
  • hart: 14 ° dH - 21,3 ° dH
  • sehr hart: ab 21,3 ° dH

Ist ein zusätzlicher Wasserfilter in Nordrhein-Westfalen sinnvoll?

Ein professioneller Wasserfilter kann in vieler Hinsicht eine große Unterstützung sein:

  • Circa 97% des Leitungswassers ist reines Nutzwasser und wird nicht konsumiert oder zur Zubereitung von Nahrung verwendet. Daher macht es aus Kosten-Nutzen-Sicht keinen Sinn, absolut reines und bestmögliches Trinkwasser in das Leitungsnetz einzuspeisen.
  • Vom Wasserwerk muss das kostbare Gut durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese, und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus, können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus alten Leitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen.
  • Die Kosten für preisintensive Wasseranalysen, nur um festzustellen, dass Ihr Wasser Schadstoffe enthält, ist mit einer Investition in ein professionelles Filter-System smarter und nachhaltiger angelegt.
  • Neben des sicheren Entfernens der gängigen Schadstoffe (z.B. aus alten Hausleitungen gelöste Schwermetalle oder durch industrielle Einflüsse eingetragene hormonähnliche Stoffe, Arzneimittel oder Pestizide), verbessert sich auch der Geschmack und der Geruch des Leitungswassers deutlich.
  • Mit einem Filter investieren Sie langfristig in mehr Lebensqualität und eine bessere Gesundheit. Obendrein übernehmen Sie Verantwortung für ihre Wasserqualität, schützen die Umwelt und ggf. auch ihren Rücken.

Befindet sich im Nordrhein-Westfälischen Trinkwasser Chlor?

Sie kennen das Prinzip sicherlich aus dem Schwimmbad: Chlor wird Wasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen entgegen zu wirken. Normalerweise wird dem Trinkwasser nur in den Fällen Chlor beigefügt, wenn dies absolut notwendig ist. Es kann also schon einmal vorkommen, dass dem Trinkwasser in Nordrhein-Westfalen über einen kurzen Zeitraum Chlor beigefügt wird, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei jedoch nicht überschritten. Chlor schadet in niedriger Dosierung dem menschlichen Körper nicht direkt.

Gibt es im Nordrhein-Westfälischen Trinkwasser Legionellen?

Die Nordrhein-Westfälischen Wasserwerke liefern ausnahmslos aufbereitetes Wasser. Legionellen, so wie andere gefährliche Keime und Bakterien, befinden sich deshalb im Nordrhein-Westfälischen Leitungswasser nicht. Allerdings vermehren sich Legionellen gerne vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Befinden sich in Ihrem Leitungswasser Legionellen, so ist das fast mit ausnahmsloser Sicherheit auf Ihre interne Wasserinstallation zurückzuführen. Durch die fehlerhafte Wartung und die zu niedrige Erhitzung des Warmwassers können sich in den Leitungen unbemerkt Keime und Bakterien bilden, die Ihnen gefährlich werden könnten.

Wie gelangen Koli Bakterien in das Leitungswasser und ist das gefährlich?

Kolibakterien leben im menschlichen und tierischen Därmen. Verschiedene Stämme der Koli-Bakterien lösen beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen hervor, unter denen vor allem Babys und Kleinkinder, aber auch Immunschwache sehr leiden können. Kolibakterien können vor allem durch Tierfäkalien über den Weg von Brunnen- oder Grundwasser in das Trinkwasser geraten. Bei Temperaturen über 37 Grad können sie knapp zwei Wochen im Wasser überleben. Betroffen sind deshalb vor allem Betreiber:innen eigener Hausbrunnen, die das Trinkwasser nicht von offiziellen Institutionen kontrollieren lassen. Legionellen können außerdem auch über stark veraltete Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Ein Wassertest kann bei Verdacht schnell Abhilfe schaffen und wird vor allem empfohlen, wenn Durchfallerkrankungen innerhalb von kurzer Zeit auffällig oft auftreten.

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